• Schöne Tage auf Sansibar

    January 5 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Die übrigen Tage verbringen wir ganz entspannt zusammen und lassen einfach die Zeit laufen. Wir genießen das warme Wetter, den Pool und die Leichtigkeit des Insellebens. Zwischendurch sitzen wir in kleinen Cafés, probieren neue Restaurants aus und sind immer wieder überrascht, wie vielfältig Sansibar ist.

    Wir entdecken sogar eine Bäckerei mit richtig gutem Sauerteigbrot – ein kleines Stück Europa mitten in Afrika. Es schmeckt herrlich und wird sofort zu unserem neuen Lieblingsfrühstück. Überhaupt ist hier alles wunderbar gemischt: moderne Cafés und schicke Restaurants nach europäischem Standard stehen direkt neben kleinen lokalen Buden, aus denen es nach Gewürzen und frisch Gebratenem duftet. Sansibar ist bunt, lebendig und genau das macht es so besonders.

    Zwischendurch machen Regina, Jens, Peter und Sebastian noch einen ganz besonderen Ausflug: Wir gehen gemeinsam schnorcheln – und zwar mit einem traditionellen Segelboot. Schon die Fahrt hinaus zum Riff ist ein Erlebnis. Der Wind füllt die Segel, das Holzboot gleitet leise über das Wasser und wir fühlen uns wie auf einer kleinen Zeitreise.

    Am Riff springen wir ins warme, glasklare Meer und schnorcheln eine ganze Weile. Unter uns liegen bunte Korallen, große Muscheln und sogar Seesterne. Fische gibt es nicht besonders viele, aber das, was wir sehen, ist wunderschön – und vor allem unglaublich ruhig. Wir treiben nebeneinander, zeigen uns gegenseitig unsere Entdeckungen und genießen einfach diesen Moment. Es ist einer dieser Tage, die man nicht vergisst.

    An einigen Tagen gehen wir kitesurfen. Der Wind ist perfekt, das Wasser warm und türkis, und wir können gar nicht genug davon bekommen. Am letzten Tag vor der Abreise stehen Regina und ich sogar extra um sechs Uhr morgens auf. Noch vor dem Frühstück gehen wir aufs Wasser, genießen die ruhige Stimmung und jede einzelne Minute beim Kiten. Danach spülen wir unsere Kitesachen ab, hängen alles zum Trocknen auf und packen langsam zusammen – ein bisschen wehmütig, aber auch dankbar.

    Den letzten Abend verbringen wir ganz bewusst zusammen. Wir gehen Cocktails trinken, sitzen lange beisammen, lachen, reden und schauen zurück auf all die Erlebnisse dieser Reise. Es fühlt sich rund an. Morgen geht es früh los – aber jetzt genießen wir diesen Moment noch in vollen Zügen.
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