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  • Day38

    Camariñas - Laxe

    September 25, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dem Frühstück fuhr ich mit dem Auto wieder zum Kap Vilán, bog dann allerdings rechts ab und folgte ein Stück der Küste. Nach ungefähr einem Kilometer lief ich auf eine Landzunge hinaus. Dort musste ich immer wieder aufpassen, wo ich meine Füße hinstellte, denn überall wartete dorniges Gesträuch darauf, mich und meine Beine zu zerkratzen. Auch hier traf ich überhaupt niemanden an. Die meisten Leute laufen einfach den vorgegebenen Wanderwegen nach.
    Von dieser Seite erhielt ich eine völlig neue Perspektive des Kaps mit dem Leuchtturm. Irgendwann hatte ich mich verfahren und musste umkehren. Schließlich fuhr ich über einen Hügel und kam dann nach Camelle hinunter. Wie schon vorher fiel mir auf, dass ein rechter Teil des Meeres mit einem hässlichen Schaumteppich belegt war. Generell schien mir das Wasser nicht besonders sauber zu sein. Für mich spielte das keine Rolle, da bei mir bei den tiefen Temperaturen des Atlantiks so oder so keine Bade-Gelüste aufkamen.
    In Camelle lief ich noch eine rechte Weile im trockenen Meeresbereich herum, von dem sich das Wasser infolge der Ebbe zurückgezogen hatte. Schließlich fuhr ich nach meinem Etappenziel Laxe, wo ich das Hotelzimmer bezog.
    Anschließend wollte ich noch den Leuchtturm besuchen und um die Landzunge herumlaufen. Als ich auf halbem Weg mitten im Aufstieg von zwei unbegleiteten Hunden wütend angebellt wurde, zog ich es vor, meinen Hosenboden zu retten und freiwillig den Rückweg anzutreten.
    Noch bevor ich ins Hotel zurückkehrte, ass ich noch einen feinen Hamburger.
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