• Natural Bridge

    Oct 23–26 in the United States ☀️ 11 °C

    Unser nächstes Ziel ist das Natural Bridges Monument, eine beeindruckende Schluchtenlandschaft mit drei imposanten Naturbrücken. Diese sind durch die Erosion des Sandsteins entstanden, wobei hier neben Wind und Frost fließendes Wasser die entscheidende Rolle spielte.
    Als wir ankommen, ist es schon recht spät. Deshalb verschaffen wir uns zunächst auf dem Bridge View Drive, einer Panoramastraße, einen Überblick über die Landschaft und steigen nur noch zur "Owachomo Bridge" hinunter. Das Besondere an dieser Naturbrücke ist ihr filigraner Felsbogen, der an seiner dünnsten Stelle nur etwa drei Meter dick ist. Dadurch wirkt sie besonders grazil und fast zerbrechlich.

    Dann wird es schon wieder Zeit, einen geeigneten Platz für die nächsten beiden Regentage zu suchen. Ganz in der Nähe werden wir auf öffentlichem BLM-Land fündig. Auf rund 2.000 Metern Höhe ist es inzwischen ganz schön kalt geworden – nachts sinken die Temperaturen bis auf 0 Grad. Aber wir haben ja unsere Heizung! 😁
    Die nächsten Tage sind gefüllt mit der Auswahl unserer Fotos, dem Schreiben von Reiseberichten, weiteren Planungen und dem Chatten mit der Familie.

    Als der Regen endlich abgezogen ist, können wir unsere geplante Wanderung zu den beiden anderen Brücken in Angriff nehmen. Zunächst laufen wir ein Stück über die Mesa, das hoch gelegene Plateau, bevor wir über Felsstufen und Leitern hinunter zur "Sipapu Bridge", der größten der drei Naturbrücken, klettern. Unten in der Schlucht müssen wir unzählige Male das Wasser queren. An manchen Stellen ist der Pfad eingebrochen oder weggespült, sodass wir uns durchs Gebüsch schlagen müssen. Aber die Mühe lohnt sich definitiv! 😁
    Schließlich erreichen wir die "Kachina Bridge", die massivste und dickste Brücke. Von dort steigen wir wieder hinauf zum Parkplatz.
    Eine ganz besonders schöne Wanderung an einem herrlichen Herbsttag, die uns unglaublich viel Spaß gemacht hat! 😅
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