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Panamericana II - 2026

Von Halifax durch Nordamerika - endlich wieder unterwegs Read more
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    🇺🇸 Vereinigte Staaten von Amerika

    Valdez

    Aug 7–11 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser nächstes Ziel ist Valdez, eine kleine am Prinz William Sund liegende Hafenstadt (ca. 4000 Einwohner). Auf der Anfahrt können wir bei Glennallen schon mal einen Blick auf die Berge des Wrangel NP werfen, den wir später besuchen wollen.
    Valdez wurde 1964 durch ein Erdbeben und die darauffolgende Flutwelle fast vollständig zerstört, aber schnell wieder aufgebaut.
    Von wirtschaftlicher Bedeutung sind der wichtigste eisfreie Hafen Alaskas und die Trans-Alaska-Pipline, die von Norden kommend hier endet.

    Es gibt viele Camps, wir entscheiden uns für den kleinen familiären Chena-Campground, stehen schön im Grünen und bekommen nicht viel vom Trubel des an diesem Wochenende stattfindenden Ladies Silver Salmon Derbies mit.
    Radfahren oder Angeln - am besten beides 😃. Also radeln wir auf die Gegenseite der Bucht und besichtigen die Solomon Gulch Hatchery, eine Aufzuchtanlage für Lachse. Was für ein Gedrängel an der Fischtreppe....
    Außerdem nutzt Lutz die Gelegenheit zum Angeln und mit 2 weiblichen Pinksalmon wird unser Vorrat an Filets und Kaviar wieder aufgefüllt.

    Am nächsten Tag steht wiedermal Wäsche an. Danach unternehmen wir noch eine Kombinierte Rad- und Wandertour.
    Wir freuen uns auf die vorab gebuchte Schiffstour mit der Lulu Bell zum Colombia Gletscher. Dazu gibt's dann einen extra Bericht.
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  • Knob Lakes mit Drohnenflug

    Aug 5–7 in the United States ⋅ ☀️ 13 °C

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.... So besuchen wir am zweiten Tag in Anchorage Timothy Rawson Ph.D. - Professor für Geschichte an der Alaska Pazific University. Wir trafen Tim am Denali Highway und er lud uns spontan ein, ihn in Anchorage zu besuchen.
    Neben seiner Lehrtätigkeit ist er als Guide unterwegs, hat den Denali 6 mal bestiegen und ist passionierter Angler. Am Abend lernen wir auch seine Partnerin Tania, eine studierte Biologin kennen - die Zeit vergeht wie im Flug.
    Am nächsten Tag gibt es noch selbst gebackenes Brot, leckere Marmelade und einen Tipp für unseren nächsten Übernachtungsplatz am Glenn Hwy auf den Weg.
    Danke für eure Gastfreundschaft - es sind eben solche Begegnungen, die unsere Reise so besonders machen.
    Ja, dann gab es noch Gletscher, einen tollen Stellplatz, lecker Essen von Tim, eine Wanderung mit Hindernissen und die Drohne hatte ich auch noch am Start - ist also ein dickes Paket 😀
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  • Autopflege in Anchorage

    Aug 3–5 in the United States ⋅ 🌧 17 °C

    Übernachtungen auf Parkplätzen sind normalerweise nichts für uns. Da aber einige Arbeiten am Toyota erledigt werden müssen. bietet sich der große Stellplatz bei Bass Pro in Anchorage an.
    Als erstes lassen wir am Morgen bei Tims Autoglass - einer kleinen Werkstatt, die Steinschläge, die uns auf Kenai erwischt haben, reparieren.
    Nach knapp 12.000km stehen auch Ölwechsel und das Rotieren der Räder an. Wir kaufen bei Walmart Motoröl und eine Wanne zum Auffangen des Altöls. Dann geht's los und in 2 Stunden hat Lutz alles erledigt. Das Altöl kann kostenfrei in einer kommunale Angabestelle abgegen werden.
    Nun ist unser rollende Zuhause wieder fit für die nächsten x.000 Kilometer 😁
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  • Wildlife Conservation Center

    August 3 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Tiere in Gefangenschaft beobachten?
    Wir entscheiden uns dafür, da es sich bei dem Alaska Wildlife Conservation Center (AWCC) im Portage Valley am Turnagain Meeresarm um eine gemeinnützige Einrichtung handelt, die verwaiste und verletzte Tiere rettet und in einem Schutzgebiet umgeben von den Gipfeln des Chugach Gebirges artgerecht hält. So kann man u.a. Schwarz- und Braunbären, Elche, Hirsche, Caribous, Waldbisons und Moschusochsen, aber auch Wölfe und Luchse beobachten und ganz aus der Nähe sehen.
    Viele Tiere konnten wir schon in freier Wildbahn erleben und wir hoffen, dass es noch mehr werden 😁
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  • Whittier

    Aug 2–3 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Der kleine Ort zwischen Gletschern liegt am ganzjährig eisfreien Prinz-William-Sund und erlangte im 2. Weltkrieg strategische Bedeutung. 1943 erbaute die Army einen 4km langen Singletunnel für den Zugverkehr, 1960 erfolgte die Einrichtung eines Zug-Shuttleservices für Autos zwischen Whittier und Portage, um die Anbindung an den Seward Hwy nach Anchrange zu ermöglichen. Die Zunahme des Autoverkehrs machte im Jahr 2000 die Erweiterung des Bahntunnels um eine Straße erforderlich, damit wurde er zum längsten kombinierten Bahn- und Straßentunnel Nordamerikas.
    Das Militär spielt seit den 60-igern keine Rolle mehr, geblieben sind einige alte Gebäude und ein gewisser morbider Charme. Eine weitere Besonderheit ist, dass fast alle der ca. 270 Einwohner zusammen in einem einzigen Gebäude – dem Begich Towers – leben.
    Heute dominieren Fischfang und Tourismus. Von den Kreuzfahrtschiffen aus bringen Busse die Touristen u.a. bis in den Denali NP..
    Wir hatten dieses Mal nicht so viel Glück mit dem Wetter...
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  • Kenai V - Russian River Falls

    Aug 1–2 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

    Auf dem Weg nach Witthier stoppen wir am Russian River, um zu den Falls wandern, an denen Lachse beim springen zu beobachten sind. Es ist schönes Wetter und die Schlange an der Einfahrt zu den Parkplätzen ist lang, ein Schild weist den Campground als belegt aus. Auf Nachfrage erhalten wir aber doch noch einen Platz für eine Nacht 😁.
    Die Wanderung führt uns vorbei an Angler Plätzen am Fluss, dann geht's aber nicht mehr weiter und wir müssen zurück auf den ausgewiesen Trail. Äußert beeindruckend zu sehen, wie schwierig es für die Lachse ist, solche Wasserfälle zu überwinden. Da hat die Natur ein hartes Kriterium eingerichtet, denn offensicht schaffen es nur die stärksten und geschicktesten, über diese Hürden in die Laichgewässer zu gelangen.
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  • Kenai IV - Homer

    Jul 29–Aug 1 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    In Homer, dem Haupturlaubsort auf Kenai, beziehen wir für die nächsten 3 Tage einen wunderbaren Platz auf dem "Ocean Shore Campground" mit Blick auf die Kachemak Bay, die Vulkankette der Alaska Range und die Gletscher des Kenai Fjords NP.
    Wir nutzen die Infrastruktur des Camps, um Wäsche zu waschen (die Merino Sachen wurden schon in unserer Waschtonne auf dem Dach durchgerüttelt), der Rest kommt in den Laundry und Dryer. Außerdem wird unser zu Hause auf Rädern mal wieder innen gründlich geputzt.

    Nachdem alles erledigt ist, radeln wir auf den "Spit", das ist eine sehr schmale Landzunge, die weit in die Kachemek Bay hinausgeht. Der Nachmittag mit Annette und Frank vergeht bei Eis Essen, Cappuccino trinken und interessanten Gesprächen rasend schnell. Homer ist natürlich sehr touristisch und hält diverse Angebote für organisierte Ausflüge und Aktivitäten bereit.
    Auf dem Heimweg können wir in der Nähe des Hafens Seeotter und Robben beobachten.
    Abends gibt es die erste Portion des selbstfgefangenen Silverlachs, sooo lecker.
    Am nächsten Tag erkunden wir die kleine Stadt wieder per Rad, es geht auf der East End Road bis zum Ende des Radweg und dann noch einmal zum Spit zurück, wo uns besonders das rege Treiben am Hafen beeindruckt. So viele unterschiedliche Boote!
    Homer ist u.a. ein Hotspot für den Halibut (Heilbutt) Fang und wie wir auf dem kleinen Fischmarkt sehen, geht das Filetieren ruckzuck, wenn man genug Übung hat 😉
    Zum Abschluss gönnen wir uns noch ein mega leckeres Eis.
    Und was gibt es zum Abendessen? Natürlich wieder Lachs, dieses Mal mediterran 😋
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  • Kenai III - Westlichster Highway

    July 29 in the United States ⋅ ⛅ 16 °C

    Noch am gleichen Tag brechen wir auf, um an der Westküste nach Homer zu fahren.
    An der Kalifornsky Beach entdecken Petra und Rainer, sie stehen an einem schönen Platz mit Meerblick.
    Nach einem kurzen Schwatz geht's weiter und das nächste Mal halten wir an der Mündung des Kasilof Rivers. Hier sehen wir, wie die Lachse mit riesigen Käschern aus dem Wasser geholt werden. Es sind viele Familien da, die Leute stehen dicht an dicht im Wasser, am Strand liegen Fischköpfe im Sand... WIR finden dieses Gemetzel furchtbar und sind schnell wieder weg. Gut, dass diese Art des Fischens nur Einheimischen für die Selbstversorgung erlaubt ist.

    Angehmer ist der nächste Stopp bei der Russisch Orthodoxen Kirche in Ninilchik, einem kleinen Ort mit Fischereihafen.

    Mit Anchor Point - dem westlichsten Punkt eines Highway in den USA ist auch der westlichste Punkt unserer Reise erreicht!
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  • Kenai II Zwischen Seward und Morgans Landing

    Jul 27–29 in the United States ⋅ 🌧 15 °C

    Wir durchqueren die Halbinsel von Ost nach West. Der erste Übernachtungsplatz ist am Lower Skilak Lake Campground. Es gibt unseren Chum Lachs. Der Fisch hat ein Fleisch von heller Farbe, ist sehr proteinreich, aber fettarm und ähnelt eher Hühnchen.
    Am Abend laden uns Petra und Rainer - LEOxrs.de - auf ein Bier zum quatschen in ihren großen LKW ein. Es war interessant, sich auszutauschen. Da am See vom Boot aus gefischt wird, ist das nichts für uns.

    So geht's am nächsten Tag ein kleines Stück weiter zu "Morgans Landing", einem Hot Spot für Angler. Ein schöner Platz auf dem Overflow ist schnell gefunden (der Campground war natürlich schon voll belegt) und Lutz macht gleich sein Angelzeug fertig.
    Hier wird mit einer speziellen Technik im Fluss stehend geangelt - z. Z. steigen die Coho Salmon (Silvers, außen silbrig, innen rot) auf. Die "Profis" holen jede Menge großer Exemplare aus dem Fluss. Bei Lutz hapert es an der Wahthose...
    Nicht so einfach, die richtige Technik vom Ufer aus zu finden. Aber so schnell gibt Lutz nicht auf und schaut, wie die "Profis" es machen. Am Abend baut er seine Angel um, morgens 6.00 Uhr ist er am Ufer und hat kurz danach SEINEN Silverlachs am Haken. Nach dem zerlegen 1,4kg Filet, zuzüglich 500gr Rogen. Damit ist unser Essen für die nächsten Tage wieder gesichert 😉 , aus dem Rogen machen wir unseren eigenen Kaviar, seeehr lecker.
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  • Sealife Center in Seward

    July 26 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Das einzige Schauaquarium Alaskas fungiert gleichzeitig als großes Forschungs- und Rettungszentrum für verletzte Meerestiere. Wir beobachten Seelöwen, Seehunde (Robben), Papageitaucher (Puffins), die wir hoffentlich später auch in ihrer natürlichen Umgebung sehen werden. Außerdem gibt es schöne Aquarien mit Lachsen, Heibutt, weiteren Kaltwasserfischen des Pazifik und Riesenkraken.
    Wir erfahren viel Wissenswertes über die 5 verschiedenen Lachs Arten, ihre Entwicklungstufen und die Zeiten des Lachszuges auf Kenai. Wer genug Ausdauer aufbringt, kann am Ende noch die lustigen Videos anschauen 😉
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  • Kenai Halbinsel I - Seward

    Jul 24–27 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Unser nächstes Ziel ist die Kenai Halbinsel im Golf von Alaska. Auf der Anfahrt stoppen wir kurz bei "Bass Pro" in Anchorage, was für eine Vielfalt...

    Die Entscheidung steht, wir fahren als erstes nach Seward. Der Ort liegt wunderschön am Ende der Ressurection Bay, umgeben von Bergen und Gletschern. Ist allerdings sehr touristisch, Kreuzfahrtschiffe legen an, die Alaska Bahn bringt Touristen, an der Waterfront reihen sich die Womos und Trailer dicht nebeneinander.

    Wir suchen uns einen Platz etwas außerhalb und landen auf dem Nash Bayfront Campground, der sich direkt an einem Rriver befindet, durch den die Lachse aufsteigen. Am Abend beobachten wir hier andere Camper beim Fischen.

    Dank unserer Räder können wir vom Camp aus am nächsten Tag die Straßen bzw. Pisten entlang der Bucht in beide Richtungen erkunden.

    Lutz hat keine Ruhe und fordert am nächsten Morgen um 7.00 Uhr sein Anglerglück heraus - und tatsächlich fängt er einen großen Chum (Keta Lachs) - 1,8kg Filet müssen in den Kühlschrank.

    Anschließend radeln wir bei perfektem Wetter zum "Exit Glacier", am Visitercenter beginnen die Wanderung zu den Viewpoints.

    Bevor wir Seward verlassen, besichtigen wir das dortige SeaLife Center, das einzige öffentliche Aquarium in Alaska. Dazu aber mehr in einem extra Bericht.
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  • Regen und Goldmine

    Jul 23–24 in the United States ⋅ 🌧 12 °C

    Im Regen erreichen wir über den wolkenverhangenen Hatcher Pass die
    "Independence Mine". 1904 steckte Robert Lee Hatcher die ersten Claims ab, 1938 wurden 2 Minen zusammengelegt und die Produktion 1941 auf 34.416 Unzen gesteigert. Während des 2. Weltkrieges wurde der Betrieb stark eingeschränkt und die Mine 1951 endgültig geschlossen.

    "Fred Meyer" in Palmer ist eine toller Supermarkt zum auffüllen unserer Vorräte, auch gehen wieder lecker essen. Ein schöner Platz am Fluss erweist sich auf Grund der vielen Quads, die hier herumkurven, als zu laut. Also geht's in den Wald, die Anfahrt ist etwas abenteuerlich, aber wozu hat man ein Allradfahrzeug 😜

    Passend zum Thema schauen wir uns am Abend noch die schöne Verfilmung von Jack Londons "Wolfsblut" aus dem Jahr 1991 mit Klaus Maria Brandauer und Ethan Hawke an.
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  • Sonne, Sturm und Regen

    Jul 21–23 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    Es ist phantastisches Wetter und wir wollen unbedingt noch eine Wanderung machen. Da das im Denali NP nicht möglich war und uns die wenigen Wanderungen im Umfeld des Visiter Centers zu überlaufen sind, fahren wir ein paar km zurück auf einen Wanderparkplatz. Dort startet der "Triple Lakes Trail" (3 Seen Wanderweg), sehr entspannt. Anschließend genießen wir noch einmal die Duschen am Visitercenter, gehen essen und suchen uns einen Übernachtungsplatz etwas abseits des Hwy südlich von Healy. Es ist mächtig windig...

    Der Wind wird immer mehr zum Sturm, wir können mit unserem Zeltdach nicht hier bleiben und fahren ca. 90 km nach Süden zu einem ruhigeren Platz für die Nacht.

    Der Sturm hat ein neues Tief vom Pazifik herangeweht und es regnet.
    Im "Burnt Toast", einer coolen Kneipe legen wir einen Stopp ein. Touristen und Locals treffen sich hier bei leckeres Essen und gutem Bier.

    Für die Nacht finden eine Platz am Willow Greek, hier rauscht nur das Wasser...
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  • Denali NP - Teklanikacamp

    Jul 18–21 in the United States ⋅ 🌬 12 °C

    Mit dem Teklanika Camp haben wir für uns die richtige Entscheidung getroffen, denn so dürfen wir zumindest bis Meile 29 auf der Parkroad in den NP hinein fahren. Man muss mindestens 3 Nächte bleiben und darf das Auto nicht mehr bewegen. Aber wir haben ja unsere Fahrräder und benötigen so keinen Tekpass 😁
    Da es hier keine markierten Wanderwege gibt, nutzen wir "Alltrails" zur Orientierung für die Wanderung im Umfeld des Camps. Es geht auf Pfaden durch den Wald und durch das teilweise ausgetrocknete Flussbett. Hat Spaß gemacht, seine eigenen Wege zu finden.

    Am 2. Tag schauen wir das WM Finale und schwingen uns anschließend auf die Räder. Die Straße führt eigentlich 92 Meilen weiter in den riesigen Park hinein, ist jedoch seit einem Steinschlag im Jahre 2021 nach Meile 43 gesperrt. Es ist ein tolles Gefühl, auf den verbleibenden 15 Meilen (24km) diese grandiose Natur direkt erleben/erfahren zu können. Wir haben Glück und sehen als erstes auf einer Anhöhe einen Grizzly beim Mittagsschlaf. Im weiteren Verlauf beobachten wir eine Cariboukuh (Rentier) mit einem Kalb sowie einen beeindruckenden großen Wolfsrüden und eine Elchkuh. In diesem Bereich darf man die Straße nicht verlassen und auch das Gebiet, in dem wir nochmal wandern wollten, ist leider gesperrt.

    Tag 3 nutzen wir für die Nachbereitung (Bilder auswählen und Text verfassen...) sowie die Planung der nächsten Routen unserer Reise. Ja, auch das gehört dazu 😉 Nachmittags radeln wir nochmal zum Teklanika River, im Fluss ging es dann aber doch nicht weiter 😜

    Tag 4 - Abreise, herrliches Wetter🌤️
    Wir hatten nicht mehr gehofft, den Mount Denali zu sehen, ist er doch fast immer von Wolken verhangen. Plötzlich erblicken wir ihn bei der Ausfahrt aus dem NP in seiner ganzen Pracht. Strahlend weiß überragt der höchste Berg Nordamerikas alle ihn umgebenden Berge um mehr als 2000m. So ein Glück ist nur ca. 30 % der Parkbesucher vergönnt, wir gehören dazu, ein grandioser Anblick 😃
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  • Maclaren River "off road" und Drohnenflug

    Jul 16–17 in the United States ⋅ ☁️ 10 °C

    Der 3. Tag, wir verlassen den Denali Hwy und wollen über einen Off Road Trail entlang des Maclare River näher an die Gletscher heran. Der zu querende Fluss hat allerdings zur Zeit zu viel Wasser, so dass es nach ca. 5km an der Furt für uns nicht weitergeht. Der Platz hier ist jedoch auch wunderbar und Lutz nutzt die Gelegenheit, bei gutem Wetter endlich mal wieder die Drohne fliegen zu lassen!
    Es gibt lecker Steak mit Beilagen, 2 Kochstellen machen es möglich 😉

    Am nächsten Morgen tuckern wir zurück zum Denali Hwy, der uns noch einige sehr schöne Aussichten in die sagenhaft weite Landschaft bietet - der Mount Denali (mehrfach umbenannt in McKinley) verbirgt sich jedoch hinter einem Wolkenvorhang.
    Auf einem Parkplatz werden wir von 4 älteren Amerikanern angesprochen und zum Lunch an ihrem Auto eingeladen. Es waren Freunde, die zum Angeln fuhren. Einer von Ihnen, ein Professor an der Universität von Anchorage, lädt uns zu sich in sein Haus ein. Mal schauen, ob es klappt, wäre toll.
    Bei Meile 135 endet dieser besondere Hwy und wir biegen an Cantwell Junction nach Norden ab.
    Im Visiter Center des Denali NP kaufen wir unseren Jahrespass, 218€ für das Auto inclusive 3 Personen. Der Preis hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht! Aber es ist trotzdem okay, denn mit diesem Pass können wir ein Jahr lang alle NP in den USA besuchen.
    In Healy werden die Vorräte aufgefüllt und an der Stampede Road findet sich auch ein schöner Schlafplatz und wir lassen die Drohne nochmal frei 😀
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  • Zum Denali Highway

    Jul 14–16 in the United States ⋅ 🌧 7 °C

    Delta Junction wird voraussichtlich der nördlichster Punkt unserer Reise sein. Wir haben uns entschlossen, nicht über Fairbanks zu fahren, sondern nehmen den Richardson Hwy nach Süden - und erhaschen einen ersten Blick auf die etwa 4000m hohen Gletscher des Alaska Range Massives. Diesen wollen wir am Denali Hwy noch etwas näher kommen und biegen in Paxson ab.
    Das Wetter ist recht wechselhaft und die Region empfängt uns erstenmal mit Regen. Der Platz ist jedoch sehr schön und ruhig, so bleiben wir noch einen Tag dort. Die Regenzeit wird zum Fußball schauen genutzt (WM Halbfinale Argentinien - England) und zur Vor - und Nachbereitung unserer Reise genutzt.
    Am Nachmittag können wir dann doch noch eine kleine Wanderung durch die Tundra machen und Lutz findet tatsächlich soviele Pilze, dass es für ein leckeres Abendessen reicht. Später gibt es schönes Licht und einen 🌈.
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  • Yukon - Nachlese

    July 13 in Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Whitehorse und Dawson, bestimmt schon mal gehört. Jack London, vielleicht schon mal gelesen.
    Goldrausch 1896, Chilkoot-Pass, 100.000 Menschen auf dem Weg durch die Wildnis, Hoffnung und Traum trieben sie vorwärts.
    Als sie ankommen, ist das Meiste schon verteilt....
    Gold hat die Region erschlossen, prägt sie teilweise bis heute...
    Die Region Dawson gehört durch ihre bedeutende Geschichte und besonders in Verbindung mit den First Nations People zum UNESCO Kulturerbe .
    Wir besuchen die Museen in Whitehorse und Dawson, radeln am Klondike River und entlang des Bonanza Creek - hier begann der Goldrausch und es wird immer noch geschürft.
    Wir radeln zur Dregde Nr. 4 am Bonanza Greek. Dredges - große Schwimmbagger verarbeiteten riesige Mengen Schürfgut und veränderten die Landschaft, ähnlich der Braunkohle.
    Mit der Fähre erreichen wir das andere Ufer des Yukon River. Hier liegen sie, die alten Sternwheeler - einst wichtige Transportmittel, verrotten sie und ihre kleinen Nachfolger bringen heute Touristen.... Wohl das neue Gold....
    Kanada war einfaches Reisen für uns, Wiedersehen mit lieben Menschen, fantastische Natur.
    Geht eine Tür zu, öffnet sich eine andere - Und so geht es nun für uns in Alaska USA weiter.
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  • Über Chicken nach Tok

    Jul 13–14 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Der erste Anlaufpunkt am Taylor Highway ist das sehr abgelegene kleine Goldgräberstädtchen Chicken, auch hier ist eine alte Dregde zu besichtigen.
    Berühmt ist der Ort mit 10 bis 25 Einwohnern für seine Geschichte, seinen kuriosen Namen sowie die coole Kneipe. Das Cafe serviert leckeren Kuchen und Cappuccino.
    Nach einer Stärkung fahren wir nach Tok, besuchen das Visiter Center und füllen unsere Vorräte bei Three Bears auf. Am Alaska Hwy Richtung Delta Junction findet sich wieder ein sehr schönes Plätzchen und wir können endlich mal draußen sitzen. Der Wind hält die Mücken ab - zumindest eine Weile 😃
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  • Alaska, wir kommen

    Jul 13–14 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Über den "Top of the World Hwy" fahren wir Richtung USA. Diese Hochstraße ist nur von Mitte Mai bis Anfang Oktober geöffnet und darf täglich zwischen 7a.m und 9p.m. (7.00 und 21.00 Uhr) befahren werden. Unseren vorerst letzte Abend in Kanada verbringen wir auf einem traumhaften Platz, nur draußen sitzen geht wegen der Mücken auch hier nicht 😬
    Der Grenzübertritt verläuft reibungslos, wir sind sehr froh und freuen uns auf neue Abenteuer in Alaska 😃
    P. S. Wir sind nun 10 Stunden zurück gegenüber zu Hause und Alaska Zeit!
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  • Dawson Klondike

    Jul 9–12 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf dem Klondike Hwy nach Dawson passieren wir 2 lange Baustellen und die Autos erhalten die passende Patina 😳
    Dawson City, die Stadt an der Mündung des Klondike in den Yukon, zu Zeiten des Goldrausches um 1897 ca. 30.000 Einwohner....
    Später ging die Einwohnerzahl rapide zurück, heute lebt die Stadt vom Tourismus und nur noch ca. 2.500 Menschen wohnen ganzjährig hier.
    Von dem zentral gelegenen Camp können wir die kleine Stadt gut zu Fuß erkunden. Wir freuen, dass wir Anette und Frank von "bearli.on.tour" persönlich kennenlernen, denn wir folgen Ihnen seit einiger Zeit auf FindPenguins und Polarstep.
    Eine Führung ermöglicht Einblicke in die historischen Gebäude aus den Anfängen des 19. Jh., die auf Permafrost erbaut wurden. Natürlich besuchen wir "Gerties Saloon" mit Spielcasino sowie die klassischen Can-Can Shows.
    Am nächsten Tag radeln wir entlang des Klondike Rivers zum Bonanza Greek, hier steht die Dregde Nr. 4, der größte Eimerkettenbagger Nordamerikas, heute ein Museum.
    Bevor wir Dawson City verlassen fahren wir noch auf den Midnight Dome, dem Hausberg, genießen den Blick auf die kleine Stadt und den Zusammenfluss von Klondike und Yukon River.
    Mit der Fähre geht es anschließend über den Yukon - den Abschluss unserer Dawson Tour bildet eine kleine Wanderung zu alten Schiffen, die in der Natur verrotten. Doch dazu später mehr.
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  • Five Finger Rapids - Felsen im Yukon River

    Jul 8–9 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir nehmen den Klondike Hwy nach Dawson und übernachten an einem Nebenfluss des Yukon hinter den Five Fingers Rapids. Diese 5 Felsen im Yukon stellten eine große Herausforderung für die Raddampfer dar, die zwischen Whitehorse und Dawson verkehrten. Entsprechend der jeweiligen Lage mussten sie sich mit Hilfe von Winden durchhangeln... Um die Passage zu erleichtern, wurde 1900 ein Felsen gesprengt, so dass es heute nur noch 4 sind, der Name aber blieb natürlich.
    Wir übernachten an einem Nebenfluss des Yukon. Unser Indoorkochen wird weiter optimiert 😀
    Am nächsten Morgen entdecken wir tatsächlich am Straßenrand einen Luchs, unsere erste Sichtung in freier Wildbahn, fotografieren nicht möglich... . Lutz meinte, er hat nachts unseren Reifen markiert, es riecht nach Kater, naja, wir sind offensichtlich in seinem Revier. So ein wunderschönes Tier - im Museum konnten wir sogar das herrlich weiche Fell berühren. Katzen sind sowieso meine (Ina) Lieblingstiere...
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  • Whitehorse

    Jul 6–8 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Apropo Herausforderungen - Whitehorse, die Hauptstadt des Yukon Territoriums, empfängt uns mit Regen und 14 Grad...
    Wir haben für 2 Tage den stadtnahen Camp gebucht, um die alte Goldgräber Stadt zu besichtigen und das Wetter wird besser 😁
    Am nächsten Tag bummeln wir durch die Stadt und besuchen das sehr sehenswerte MacBride Museum über die Geschichte des Goldrausches, doch dazu später mehr...
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  • Mückenschlacht am Keane Lake

    Jul 5–6 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Übernachtungsplatz auf dem Weg nach Whitehorse sah gut aus, allerdings wussten wir nicht, was auf uns zukommt. Zuerst die Horesflies, (das sind große Bremsen), anschließend ungelogen hunderte Mücken um das Auto. Okay, dann müssen wir uns eben drinnen aufhalten. Es gibt Pellkartoffeln mit einem Mix aus Joghurt, Sourcreme und Frischkäse (Qark gibt es hier nicht zu kaufen) mit Leinöl. Plötzlich jede Menge Mücken im Schlafgemach, keine Ahnung, wie die reinkommen... An Schlaf war nicht zu denken, bis nach 2.00 Uhr sind wir damit beschäftigt, hunderte Mücken zu erschlagen. Der Nachschub hörte nicht auf 😬. Irgendwie muß es ein Schlupfloch geben, aber wo?
    Am Morgen entdeckt Lutz eine klitzekleine Öffnung im vorderen Mechanismus unseres Klappdaches.
    "Problem erkannt und (hoffentlich) gebannt" 🫣
    Unzählige Mückenstiche werden uns noch ein paar Tage an diese gruselige Nacht erinnern.
    Aber okay, der Yukon hat für Camper wie uns seine Herausforderungen, auch das gehört zum Reisen... 😁
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  • Watson Lake - eine Kuriosität am Alaska Hwy

    July 5 in Canada ⋅ ☁️ 18 °C

    Der "Sign Post Forest" entstand 1942 als ein am Bau des Alaska Highway beteiligter US-Soldat aus Heimweh ein Schild seiner Heimatstadt Danville, Illinois, anbrachte. Daraus entwickelte
    ein riesiger Schilderwald mit über 100.000 Wegweisern und Kennzeichen aus aller Welt. Schaut, was wir alles entdeckt haben 😉Read more

  • Relaxen in heißen Quellen

    Jul 4–5 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir lieben Thermalquelle - die Liard River Hot Springs am Alaska Highway laden mit ihren naturbelassenen Thermalquellen ein. Mit Glück finden wir ein Plätzchen auf dem kleinen Campingplatz. Holzstege führen durch ein idyllisches Feuchtgebiet mit vielen Tieren - auch ein Elch ist recht nah. Die Quellen haben eine beständige Wassertemperatur zwischen warmen 40 ° C und heißen 52 ° C liegt.
    Oberhalb hat sich ein subpolares Feuchtgebiete entwickelt. Wir haben es genossen 😅
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