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Panamericana II - 2026

Von Halifax durch Nordamerika - endlich wieder unterwegs Read more
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    Zion Nationalpark - ganz unten im Canyon

    Oct 5–8 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Zion National Park wird von einer gewaltigen Schlucht mit senkrecht aufragenden, rot-weißen Sandsteinwänden geprägt. Anders als in den Parks, die wir bisher besucht haben, steht man hier unten im Canyon und blickt zu den teilweise über 600 Meter hohen Felswänden hinauf.
    Unser „Luxus-Camp“ in Springdale bietet allen Komfort. Bei der ungewohnten Wärme lassen wir es deshalb erst einmal gemütlich angehen und genießen den Pool. 😎
    Eine schmale Straße führt tief in den Park hinein, ist aber von April bis November für private Fahrzeuge gesperrt. Also steigen wir am nächsten Morgen in den gut organisierten kostenlosen Shuttle und fahren bis zur Endstation am Temple of Sinawava.
    Hier hat sich der Virgin River auf seinem Weg von den Hochplateaus Utahs hinunter in die Wüste tief in den Fels gegraben. Wer zu den berühmten Narrows wandern möchte, braucht allerdings die richtigen Schuhe, denn die Route führt über weite Strecken direkt durch den Fluss. Da kommen doch unsere Neoprenschuhe wiedermal zum Einsatz! 😁
    Die Wanderung ist ein absolut spektakuläres Erlebnis und macht richtig Spaß.
    Am nächsten Tag geht es mit dem Shuttle wieder in den Park, diesmal bis in den mittleren Bereich. Bei 30 Grad ist die teilweise durch den Wald führende Wanderung zu den drei Emerald Pools (keine Badepools) genau das richtige.
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  • Red Canyon und Cedar Break

    Oct 4–5 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf dem Weg zum Zion National Park fahren wir weiter über die Road 12 durch den Red Canyon und passieren die beiden in den Fels geschlagenen Tunnel. Anschließend geht es über eine gut ausgebaute Gravel Road zum Losee Canyon. Bei einer kurzen, aber beeindruckenden Wanderung entdecken wir zahlreiche Window Arches im roten Fels. Lutz nutzt die Gelegenheit, wieder einmal die Drohne steigen zu lassen.

    Da der Osteingang in den Zion NP wegen eines Steinschlags seit Mitte September gesperrt ist, müssen wir eine andere Route wählen. Wir entscheiden uns, über Cedar City zu fahren und passieren den mit ca. 3.200m höchsten Punkt des Colerado Plateau. Im Cedar Breaks National Monument eröffnet sich noch einmal ein grandioser Blick auf die farbenprächtige, terrassenförmige Landschaft des Grand Staircase.

    Vor Cedar City findet sich ein schöner ruhiger Platz für die Nacht.
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  • Bryce Canyon NP

    Oct 2–4 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Besondere am Bryce Canyon National Park sind die unzähligen Hoodoos – bizarre Felssäulen, die durch Wasser, Frost und Wind entstanden sind. Eine einzigartige Steinsäulenstadt und eigentlich kein echter Canyon.
    Auf dem Scenic Drive fahren wir bis zum Rainbow Point auf 2.770 Metern Höhe und bekommen von oben einen ersten Eindruck von dieser überwältigenden Landschaft. Ein Viewpoint reiht sich an den nächsten.
    Unser Camp liegt direkt oberhalb des berühmten Amphitheater auf 2.400m. Am nächsten Morgen starten wir noch vor Sonnenaufgang am Sunrise Point und steigen über den Queens Garden Trail und den Navajo Loop hinab in die faszinierende Welt der Hoodoos. Unbeschreiblich schön – deshalb lassen wir die Bilder sprechen …
    Mich (Ina) beeindruckt immer wieder, wie sich die unterschiedlichen Bäume auf dieser Höhe behaupten. Typisch sind die Penderosa Kiefern mit ihren langen Nadeln. Zum Abschied genießen wir noch einmal den Sonnenuntergang auf dem Rim Trail....
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  • Scenic Byway zum Kodachrome State Park

    Oct 1–2 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Scenic Byway Nr. 12 gehört zu den schönsten Panoramastraßen Utahs. Er führt durch spektakuläre Canyons und über einen fast 3.000 Meter hohen Pass. Im Escalante Petrified Forest State Park wandern wir zu den Überresten uralter Bäume, die im Laufe von Millionen Jahren zu Stein geworden sind – beeindruckende Zeugen längst vergangener Zeiten.
    Für die Nacht finden wir auf öffentlichem BLM-Land einen schönen Platz mitten in der Natur.
    Am nächsten Morgen geht es weiter zum Kodachrome Basin State Park. Hier fallen vor allem die hellen, säulenartigen Sedimentary Pipes auf, die wie bizarre Skulpturen aus der Landschaft ragen. Auf dem Panorama Trail erkunden wir diese ungewöhnliche Felswelt aus nächster Nähe und entdecken so manches Detail.
    Anschließend besichtigen wir die am Rand des Bryce NP gelegene kleine Moosy Cave - nicht so spannend, dafür lockt ein kleines Tal nebenan. Entlang des Water Canyons tauchen wir ein in die unglaubliche Landschaft des Bryce NP...
    Bevor es am nächsten Tag direkt in das Zentrum des Bryce geht, übernachten wir wieder outside auf 2.000m.
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  • Colorado Plateau - Capitol Reef

    Sep 28–30 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

    In den nächsten Wochen werden wir auf dem Colorado Plateau im Südwesten der USA unterwegs sein.
    Das über Hunderte von Millionen Jahren entstandene Colorado Plateau erstreckt sich über rund 337.000 km² – eine Fläche etwa so groß wie Deutschland. Es liegt überwiegend zwischen 1.500 und 2.000 Metern Höhe.
    Neben den neun berühmten Nationalparks gibt es zahlreiche State Parks und National Monuments zu entdecken.

    Wir beginnen mit dem Capitol Reef Nationalpark. Das Besondere an diesem NP ist die Waterpocket Fold, eine rund 160 km lange Gesteinsfalte, die sich durch die Landschaft zieht und riesige Riffe gebildet hat. Mitten in dieser kargen Wüstenlandschaft liegt Fruita, eine überraschend grüne Oase. Hier legten mormonische Siedler im 19. Jahrhundert Obstgärten an, die teilweise bis heute erhalten sind.
    Vorbei an den Gärten erreichen wir die Felszeichnungen der Fremont-Kultur (300 bis 1300 n. Chr.).
    Hoch hinauf wandern wir zur Felsbrücke Hickman Natural Bridge, auf dem Rückweg mit schönen Ausblicken.
    Durch den Park führt uns eine asphaltierte Straße bequem durch die grandiose Landschaft, es gibt reichlich Stops zum Staunen 😅
    Richtung west geht es noch zum Gooseneck Overlook - was für eine Schlucht. Der Himmel verändert sich dramatisch - per Handynotsignal warnt der Sheriff vor Starkregen 🤔 Zeit einen sicheren Nachtplatz zu finden.
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  • Offroad durch das Cathedral Valley

    Sep 27–28 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Erstes Ziel ist „Long Dong Silver“, eine schlanke, freistehende Felsnadel, die Wind und Wasser über Millionen von Jahren geformt haben.
    An der "Factory Butte" legen wir einen weiteren Stopp ein, der Name bezieht sich auf den unterirdischen Kohleabbau Anfang des 20. Jahrhunderts. Besonders faszinierend ist der Kontrast zwischen dem markanten Berg und den weitläufigen, grauen Badlands - siehe Drohnenflug am Ende des Berichtes...

    Doch das alles ist nur das Vorspiel, denn unser eigentliches Ziel ist das Cathedral Valley. Es ist bekannt für seine gewaltigen, freistehenden Felsmonumente, die wie gotische Kathedralen aus der Wüstenlandschaft aufragen. Markant sind auch die Bentonite Hills, bunte
    Hügel aus verwitterter Vulkanasche, die je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Rot-, Violett- und Grautönen leuchten.
    Für die etwa 93km lange Rundstrecke benötigt man ein Allrad Fahrzeug und schönes Wetter, wir haben beides und unser Landcruiser ist in seinem Element!
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  • Goblin Valley State Park in Utah

    Sep 25–27 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Das Goblin Valley (Tal der Kobolde) ist eine außergewöhnliche Landschaft mit Tausenden bizarren, rot und orange leuchtenden Felsformationen aus Sandstein.
    Vor etwa 170 Millionen Jahren lagerten sich hier Sand und Schlamm ab, die sich im Laufe der Zeit zu Gestein verfestigten. Durch Wind und Wasser wurde das weichere Gestein abgetragen, während härtere Schichten stehen blieben. So entstanden die rundlichen Felsformationen, die heute wie kleine Kobolde aussehen.
    Nachdem wir unseren wunderschönen Stellplatz am Amphitheater unterhalb des Tempelbergs bezogen haben, schwingen wir uns sofort auf die Räder und fahren zum Overlook Point. Von dort genießen wir die herrliche Aussicht und spazieren anschließend durch diese fast unwirkliche Felslandschaft.
    Am nächsten Vormittag entscheiden wir uns spontan, mit den Rädern zum Little Wild Horse Canyon, einem Slot Canyon, zu fahren. Nach ca. 32km (einschließlich 24km Umweg) erreichen wir den Einstieg. Die Wanderung durch die enge, von hohen Felswänden eingerahmte Schlucht hat richtig Spaß gemacht - ein tolles Erlebnis.
    Da gerade Vollmond ist, radeln wir noch einmal zum Tal und spazieren im Mondschein zwischen den Kobolden umher. Eine ganz besondere Stimmung und ein wunderschöner Abschluss unseres Aufenthalts!
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  • Salt Lake City - die Hauptstadt Utahs

    Sep 24–25 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Bevor wir nach Salt Lake City fahren, ist wieder ein Haushaltstag mit waschen und putzen angesagt.

    Salt Lake City, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002, liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe. Es herrscht kontinentales Klima, im Sommer sehr heiß, im Winter sehr kalt - angeblich gibt es hier den besten Pulverschnee weltweit ❄️
    Wir wollen uns im Pioneer Memorial Museum über die Geschichte der Stadt, die im Jahr 1847 durch Brigham Young, dem damalige Führer der Mormonen, gegründet wurde, informieren. Bis heute ist sie das religiöse Zentrum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die Stadt wurde nach einem schachbrettartigen Muster angelegt. Am Temple Square befindet sich mit dem Salt Lake Temple eines ihrer bekanntesten Wahrzeichen. Der 1893 fertiggestellte Tempel mit den markanten Türmen wird derzeit umfassend renoviert. Da die Parkplatzsituation schwierig ist, beschränken wir uns darauf, das Gebiet mit dem Auto zu umrunden.
    Am Fuße der Wasatch Mountains liegt der Heritage Park. Ein riesiges Monument erinnert an die Ankunft der Siedler im Jahr 1847. Hier soll Brigham Young den berühmten Satz „This is the place“ ausgesprochen haben.

    Ein Tag Stadt reicht uns. Den Great Salt Lake und die Salt Flats lassen wir aus und suchen uns südlich von Provo einen Übernachtungsplatz im Little Diamond Creek.
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  • City of the Rocks

    Sep 22–23 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Als hätten Riesen hier ihre Bausteine verteilt, stehen die gewaltigen Granitfelsen in der 1.800 bis 2.000 Meter hohen Ebene.
    Entstehung:
    Magma → 🪨 Granit → ⬆️ Hebung → 💥 Risse → 🌧️ Verwitterung und Erosion → 🗿 City of Rocks
    Mit einem Alter von unglaublichen 2,5 Milliarden Jahren gehören die Gesteine hier zu den ältesten Nordamerikas.

    Als wir ankommen, beginnt es leicht zu regnen. Für eine kleine Wanderung reicht das Wetter aber trotzdem. Bei "Register Rock" machen wir noch einmal Halt. Der markante Felsen diente den Planwagenreisenden Mitte des 19. Jahrhunderts als Orientierungspunkt auf dem California Trail. Viele von ihnen hinterließen ihre Namen und Initialen im Granit – die eingeritzten Spuren sind heute ein wichtiger Teil der historischen Bedeutung der City of Rocks.

    Wir übernachten kurz hinter dem Ausgang des Parks. Am nächsten Morgen ist wieder herrliches Wetter und wir fahren noch einmal hinein in diese außergewöhnliche Landschaft. Bei Sonnenschein kommen die bizarren Granitformationen noch einmal ganz anders zur Geltung.
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  • Entlang des Snake Rivers - Drohne im Einsatz

    Sep 19–22 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Snake River, mit seinen 1.735 km der längste Nebenfluss des Columbia River, prägt diese Region ganz entscheidend.
    Wir nehmen die Road 30 und machen einen Abstecher zum Visitor Center bei Hagerman. Hier erhält man einen interessanten Einblick in die Fossilienfunde aus einer rund 3,2 Millionen Jahre alten Tierwelt. Besonders bekannt ist das „Hagerman Horse“, ein urzeitliches kamelartiges Pferd.
    Anschließend führt unsere Strecke durch eine außergewöhnliche Quellenlandschaft. Im Hochland der Snake River Plain versickert das Wasser im porösen Gestein und tritt weiter unten an den steilen Canyonwänden wieder zutage. An vielen Stellen entstehen so kleine Wasserfälle und Quellen – daher auch der Name „Thousand Springs“, ob es tatsächlich 1.000 sind?
    In Twin Falls hat der Snake River einen beeindruckenden Canyon geschaffen.
    Kurz davor stürzt er sich an den Shoshone Falls über eine Breite von rund 300 Metern etwa 65 Meter in die Tiefe – höher als die Niagara-Fälle. Jetzt im Herbst führt der Fluss allerdings sehr wenig Wasser, sodass sich nur erahnen lässt, wie es hier zur Schneeschmelze aussehen muss.
    Hinter Burley finden wir wieder einen6 wunderschönen Platz direkt am Fluss und sofort holt Lutz die Angeln raus...
    Die 3 Tage hier vergehen viel zu schnell - die Planung der Route durch die Nationalparks des Colerado Plateaus, die Auswahl unserer Aktivitäten und die Buchung der Camps brauchen Ihre Zeit...
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  • Auf dem Weg in die Prärie

    Sep 17–19 in the United States ⋅ 🌬 31 °C

    Hinter Bens beginnt die Prärie. Die weitläufige, fast steppenartige Landschaft leuchtet jetzt im Herbst überwiegend in warmen Gelbtönen. Abwechslung bieten beeindruckende Felsformationen und grüne Täler entlang der Flüsse. Wir kommen uns vor, wie in einem "Western", nur die Cowboys fehlen 😉.
    Mit Idaho haben wir inzwischen den nächsten Bundesstaat unserer Reise erreicht.
    Am Snake River können wir direkt am Wasser übernachten. Weil es so schön ist, bleiben wir zwei Tage. Das Angeln hier (mit Idaho Lizenz) bringt ganz andere Herausforderungen als in Alaska mit sich...
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  • Crater Lake - Vulkan Land

    Sep 15–16 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Der tiefblaue Kratersee liegt 2400m über dem Meeresspiegel. Vor etwa 7.700 Jahren explodierte der 3.700 Meter hohe Vulkan Mazama und hinterließ eine riesige Caldera mit rund 11 Kilometern Durchmesser. Im Laufe der Zeit füllte sie sich mit Regen- und Schneewasser – heute ist der Crater Lake mit bis zu 594 Metern der tiefste See der USA. Durch einen weiteren Vulkanausbruch bildete sich Wizard Island, sozusagen die Spitze eines Vulkans im Vulkan. Die Höhe des Wasserspiegels bleibt durch das Gleichgewicht von Niederschlägen und Verdunstung konstant.
    Normalerweise kann man den See auf dem 33 Kilometer langen Rim Drive umrunden, aber momentan ist ein Teil der Strecke gesperrt. Aber die zugänglichen Abschnitte des Kraterrandes bieten genug grandiose Ausblicke auf das tiefblaue Wasser und die umliegende Bergwelt.
    Wir fahren weiter durch das Vulkanland und besuchen den Newberry Crater, eine heute größtenteils bewaldete Caldera mit zwei Seen. Diese entstanden, nachdem ein späterer Vulkanausbruch den ursprünglichen Kratersee geteilt hatte.
    Der interessante Obsidian Trail, ein Naturlehrpfad, führt mitten durch ein etwa 1.300 Jahre altes Lavafeld aus schwarzem Vulkanglas und hellem Bimsstein.
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  • Hot Springs und Wasserfälle

    Sep 14–15 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Nun geht es wieder Richtung Osten. Die Road 138, auch „Straße der Wasserfälle“ genannt, führt durch eine wunderschöne Landschaft mit dichten Wäldern, vielen Flüssen, beeindruckenden Wasserfällen und heißen Quelle. Wir unternehmen kleine Wanderungen zu den Toketee und Watson Falls.
    Ein besonderes Highlight sind die Umpqua Hot Springs. Nach einem ziemlich steilen Aufstieg erreicht man die natürlichen Becken hoch über dem gleichnamigen Fluss. Terrassenartig liegen die mineralischen Pools am Hang und bieten eine angenehm warme Badewannentemperatur. Mitten in dieser herrlichen Natur lässt es sich wunderbar relaxen.
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  • Oregon Coast III - Thor's Well

    September 13 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    An unserem letzten Tag an der Küste erwartet uns am Cape Perpetua noch ein ganz besonderes Schauspiel. Schon vom Aussichtspunkt aus bekommen wir einen Eindruck davon, mit welcher Wucht die Wellen des Pazifiks gegen die vorgelagerten Basaltstufen donnern.
    Bei Thor’s Well sind wir genau zur richtigen Zeit. Das schüsselförmige Loch füllt sich bei Flut mit Meerwasser, das mit gewaltiger Kraft nach oben schießt und anschließend in kleinen Kaskaden wieder in dem scheinbar bodenlosen Loch verschwindet. Ein faszinierendes Schauspiel! Nicht weit entfernt sorgt Spouting Horn für beeindruckende Momente. Durch eine Öffnung im Fels wird das Wasser bei jeder kräftigen Welle hoch in die Luft gedrückt – wie bei einem Geysir. Die Kraft des Ozeans ist hier wirklich hautnah zu erleben.
    Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Sea Lion Caves, die größte natürliche Meereshöhle der USA. Über einen Durchbruch ist die Höhle direkt mit dem Pazifik verbunden. Mit einem Fahrstuhl, der bereits in den 1930er-Jahren in den Felsen gebaut wurde, geht es 63 Meter hinunter bis auf Meereshöhe.
    Im Herbst und Winter leben hier hunderte Seelöwen, jetzt tummeln sie sich noch im Meer. Trotzdem ist die Besichtigung lohnenswert.
    Unser letzter Halt führt uns zu den Oregon Dunes. Auf über 60 Kilometern ziehen sich die bis zu 150 Meter hohen Wanderdünen an der Küste entlang – ein echtes Paradies für Offroad-Fans, die hier mit ihren Quads durch den Sand düsen.
    Wir verabschieden uns nun von der wunderschönen Küste Oregons - neue Abenteuer warten.
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  • Oregon Coast II - Three Capes Scenic Drive

    Sep 11–13 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Bevor es auf diese schöne Strecke geht, übernachten wir noch in einem Dünen-Camp in Bearview. Das Radeln am Strand hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich wiederholen: Bei Ebbe geht’s vorbei an den Twin Rocks mit ihrem beeindruckenden Felsentor nach Rocky Beach und weiter zur größten Zeder Oregons. Offenbar hat jeder Bundesstaat seinen eigenen „größten Baum“! 😆
    In Cape Mares warten gleich zwei interessante Besonderheiten auf uns: ein Leuchtturm, auf den man von oben hinunterblickt, und der „Octopus Tree“ – eine mächtige Sitka-Fichte mit acht kandelaberartigen Verzweigungen. Der Baum wirkt mystisch, und bis heute rätselt man darüber, wie diese ungewöhnliche Form entstanden ist.
    Im kleinen, strandnahen County Camp in Pacific City finden wir einen schönen Platz für die nächsten zwei Tage. Die Bucht ist ein Hotspot für Surfer, aber auch Angler starten von hier mit ihren Booten zum Fischen.
    Am ersten Tag regnet es ein bisschen, doch am zweiten Tag können wir eine Wanderung auf die große Düne am nördlichen Ende des Strandes machen. Oben angekommen, fühlen wir uns fast wie in der Sahara – wäre da nicht das Meer direkt vor uns. 😉
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  • Oregon Coast I - Cannon Beach

    Sep 8–10 in the United States ⋅ 🌙 16 °C

    Unsere Route führt uns nun auf die Südseite des Columbia Rivers an die Küste Oregons. Die Attraktion des hübschen Ortes Cannon Beach ist der 72m hohe "Haystack Rock" (Heuhaufen), in dessen Umfeld bei Ebbe mehrere Tidepools (Gezeitenbecken) freigelegt werden. Die Vielzahl der Seesterne in unterschiedlichen Farben fasziniert uns. Auf dem stadtnahen Camp "The Retreat at Cannon Beach" quartieren wir uns für 2 Nächte ein. Am nächsten Morgen steht eine Radtour über die Berge des Ecola State Parks zum Aussichtspunkt und zur bei Surfern beliebten Indian Beach an. Nachmittags nutzen wir die Möglichkeit, bei Ebbe am Strand entlang bis zum Huge Points zu radeln. Es macht unglaublich viel Spaß, kilometerweit über den festen Sand zu düsen. Auf dem Rückweg genießen wir noch den herrlichen Sonnenuntergang am Haystack.Read more

  • Ilwaco - The Longest Beach

    Sep 3–8 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Am 07.09. ist Labourday in den USA, d.h. ein langes Wochenende steht an.
    Um dem Trubel zu entgehen, fahren wir bis zur Mündung des Columbia Rivers.
    An der Nordseite der tiefen Bucht quartieren wir uns für 5 Nächte auf dem Beacon RV Camp am Hafen ein - es ist erstaunlich ruhig...
    Mit unseren Rädern wird an den nächsten beiden Tagen das Cap mit zwei Leuchttürmen, einem Fort und wunderschönen Buchten erkundet. Nach einem sehr guten Dinner im "The Cove Restaurant" bewundern wir den traumhaften Sonnenuntergang am angeblich längsten Strand der Welt...? Zumindest ist "Long Beach Peninsula" mit 45 km der längste Strand der US-amerikanischen Pazifikküste.
    Am Wochenende bietet sich die Gelegenheit, mit den Kindern und Enkeln zu chatten. Wäsche waschen (mit Bike zum Laundry) sowie Camper putzen sind auch fällig. Berichte fertigstellen und die weiteren Reiseabschnitte planen
    sind immer auf der "To do Liste".
    Wenn man so wie wir unterwegs ist, braucht man echt mal ein paar ruhigere Tage zwischen den vielen Aktivitäten!
    Also Langeweile kommt definitiv nicht auf 😆
    Morgen brechen wir wieder auf, um als nächstes die Westküste Oregons zu erkunden.
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  • Zwischen Ruby Beach und Kalaloch

    Sep 1–3 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    An der Küste zwischen Ruby Beach und Kalaloch gibt es einige "Tide Pools", in denen man bei Ebbe Seesterne und Anemonen entdecken kann, also den Gezeitenplan beachten. Wir kommen gerade so bei Ebbe an und gehen hinunter zu den Felslöchern am Strand. Wirklich interessant, das Leben in den Pools zu betrachten. Die Flut kommt extrem schnell - und meine Schuhe werden gewässert 😉
    Ein nächster Halt, um die angeblich weltgrößte Zeder zu besichtigen schließt sich an. Nördlich von Kalaloch befindet am Strand der "Tree of Life", eine Fichte, deren Wurzeln völlig ausgehöhlt sind.
    Unser Camp liegt im Wald oberhalb des Strandes, der auch bei Regen zu Spaziergängen einlädt. Die vielen Pelikane stört er sowieso nicht.
    Auf der Weiterfahrt nach Süden stoppen wir am Quinault Valley, dem "Tal der Riesen" - so genannt, da hier einige der weltgrößten Bäume zu finden sind, u.a. die weltgrößte Sitka-Fichte und riesige Douglasien. Ein wunderschöner Naturpfad führt durch den hier wirklich feuchten Regenwald.
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  • Ho Rain Forest im Olympic NP

    Aug 30–Sep 1 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Das nächste Ziel ist der Ho Rain Forest, dabei handelt es sich um einen gemäßigten Regenwald. Vor der NP Grenze gibt es direkt am Ho River sehr schöne Stellplätze. Unsere Wanderung beginnt mit dem Hall of Moses Trail und führt dann entlang des Ho Rivers zu den Mineral Creek Falls, einem mehrstufigen Wasserfall. Da es in diesem Jahr erheblich weniger Niederschlag als üblich gab, ist es derzeit ziemlich trocken im Regenwald... Trotzdem sind die riesigen Douglasien, Sitka Fichten und Hemlocktannen beeindruckend. Die dicken Äste des Großblãttrige Ahornbaumes sind spektakulär mit dichten Moosteppichen behangen.Read more

  • Cape Flattery

    Aug 29–30 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einem Stopp am Olympic Park Visiter Center in Port Angeles fahren wir zum Cap Flattery, welches auf dem Gebiet der Makah Indian Nation liegt. Die Wanderung zu den Aussichtspunkten mit Blick auf die zerklüftete Küste des nordwestlichen Pacific lohnt sich.
    In Neah Bay findet an diesem Wochenende das "Makah Days Festival" statt. Der bunte Markt und traditionelle Wettkämpfe locken viele Besucher an. Wir nutzen die Gelegenheit, traditionell frisch geräucherten Lachs zu genießen. Nach der Übernachtung auf dem Hide Away RV Park in der Nähe besuchen wir am nächsten Morgen das sehr interessante Makah Museum. Hier wird ausgehend von der Umsiedlung des Stammes von Ozette nach Neah Bay die traditionelle Lebensweise und Handwerkskunst sehr anschaulich dargestellt (fotografieren ist verboten).
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  • Über Seattle Richtung Olympic Park

    Aug 28–29 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Fähre legt pünktlich in Bellingham (Bundesstaat Washington) an und
    wir erleiden einen ziemlichen Kulturschock 😆 - dichte Bebauung, so viele Menschen, Stau auf dem Hwy nach Süden - daran müssen wir uns erstmal wieder gewöhnen...
    Nach dem Auffüllen unserer Vorräte, lassen wir den Steinschlag, der uns auf der McCarthy Road erwischt hat, reparieren und Lutz ergänzt seine Angelausrüstung bei Bass Pro.
    In der näheren Umgebung von Seattle gibt es keine Camps und die Parksituation in der Stadt ist schwierig, deswegen nehmen wir die Fähre über den Puget Sound nach Bainbridge und genießen den Blick auf die Skyline. Für die Nacht findet sich ein ruhiges Plätzchen an einer Wood Road vor dem Olympic Nationalpark.
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  • Mit der Columbia Fähre nach Bellingham

    Aug 25–28 in the United States ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Alaska Marine Highway wird uns in die "Lower 48" (der zusammenhängende Teil der USA) bringen. Das Auto bleibt die nächsten Tage unter Deck stehen und wir genießen die Inside Passage durch die zerklüftete Küste Alaskas und Kanadas. Vorbei an Vancouver Island erreichen wir nach 3 Tagen Bellingham USA.
    Tag 1
    gegen 9.00 Uhr legt unser Schiff, die "Columbia", in Haines ab. Wir beziehen unsere Kabine und genießen erstmal ein deftiges Frühstück in der Cafeteria. 4 Stunden später erster Stopp in Juneau, der Hauptstadt Alaskas. Der Hafen ist 12 Meilen von der City entfernt, so dass sich ein Landgang nicht lohnt. Da genießen wir lieber die Sonne auf dem oberen Deck. Die nächsten beiden nächtlichen Stopps in Petersburg und Wrangell verschlafen wir.
    Tag 2
    beginnt etwas wolkig, aber da die Inside Passage eng zwischen dem Festland und vielen Inseln hindurch geht, gibt es trotzdem immer etwas zu entdecken. Ab und zu zeigen sich auch Wale und Delphine.
    Den letzten Stopp in Ketchican nutzen wir für einen kleinen Spaziergang durch den Ortsteil am Hafen und entdecken zwischen den Häusern sogar einen Schwarzbären auf Nahrungssuche.
    Die Fähre geht nun vorbei am kanadischen British Columbia, Vancouver Island, gegenüber die küstennahen Regenwälder auf dem Festland. Diese sind teilweise mit Wolken verhangen, über denen die Spitzen der Gletscher hervorlugen. Nach dem herrlichen Sonnenuntergang begeben wir uns zum Dinner ins Bordrestaurant, hier kommt sogar ein bißchen Kreuzfahrtfeeling auf 😁.
    Tag 3
    wird mit einem gemütlichen Frühstück im Restaurant gestartet. Es ist wie bereits an den vorherigen Tagen windstill, so dass wir von der kurzen Passage am offenen Meer nichts spüren. Wir nutzen die Zeit u.a. für die Fertigstellung des Haines Berichtes und die Planung unserer nächsten Ziele im Bundesstaat Washington.
    Vancouver passieren wir über Nacht und legen pünktlich um 7.00 Uhr in Bellingham an.
    Von uns gibt es eine absolute Empfehlung für diesen Trip
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  • Letztes Ziel in Alaska - Haines

    Aug 22–24 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Nun verlassen wir den Yukon endgültig und fahren auf dem Weg nach Haines noch ein Stück durch BC. Die Strecke ist traumhaft schön, kurze Regenschauer, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Entlang des Haines Hwy zeigen sich die Gletscher des Tatshenshini-Alsek Provincial Parks.
    Die Wiedereinreise in die USA ist schnell erledigt.
    Wir quartieren uns auf dem "Chilkoot Lake Creation Camp" am gleichnamigen Lake ein. Lutz angelt erstmal einen Saibling, einen 2. bekommen wir von einem Schweizer Angler, der zeitweise in BC lebt, geschenkt. Das Abendessen ist gesichert 😉
    In der Nähe befindet sich die Zählstelle für Sockey Lachse (die mit dem ganz roten Fleisch). Allerdings kommen am Ende der Saison nicht mehr viele, dafür steigen wieder reichlich Pink Salmon auf. Das wissen auch die Bären und holen sich am Wehr ihr Frühstück und Abendessen. Wir sehen u.a. eine Bärenmama, die sich geschickt die Lachse vom Gitter holt und gemeinsam mit ihrem halbstarken Nachwuchs verspeist. Am nächsten Abend verscheuchen die Zähler die Bären vom Wehr, so dass diese zum Fischen unterhalb des Wehrs in den Fluss gehen. Eine Bärin mit ihrem Kleinen überquert ziemlich nah vor uns über die Straße, das ist nicht ohne, zumal Lutz seinen frisch gefangenen Lachs im Rucksack hat. Wir zücken das erste Mal das Bärenspray, aber sie schaut nur kurz zu uns und verschwindet dann auch im Fluss.
    Entlang des Sees gibt es einen schmalen Trail durch den "kalten" Regenwald, auf den Bäumen und am Boden wachsen Moose und Flechten.
    Der letzte Tag ist da - wir schauen uns noch die zwischen dem Chilkat - und dem Chilkoot Inlet liegende Halbinsel an.
    Morgen früh geht es auf die Fähre nach Bellingham.
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  • Kluane - Kathleen Lake - Millionen Dollar Falls

    Aug 21–22 in Canada ⋅ 🌧 13 °C

    Zum Kluane NP:
    82 Prozent dieses NP sind vom Kluane Icefield bedeckt, hier befindet auch der höchste Berg Kanadas, der Mount Logan (5959 m).
    Das Gebiet weist gemeinsam mit dem angrenzenden US-amerikanischen Wrangell-St.Elias NP die höchste Gletscherdichte auf und ist seit 1979 grenzüberschreitendes Weltnaturerbe der UNESCO.

    Bei gutem Wetter unternehmen wir heute eine kurze Wanderung am schön gelegenen Kathleen Lake, an dem es sogar markierte Wege gibt! Interessante Tafeln erklären, dass sich hier eine besondere Lachsart entwickelt hat, die Kokanee-Lachse. Diese Lachse wurden vor etwa 15.000 Jahren nach der letzten Eiszeit vom Ozean abgeschnitten, haben sich an ein reines Süßwasserleben angepasst und wandern zum Laichen nur zu einem höher gelegenen See.
    Am Ende habe gab es noch eine kurze Begegnung mit einem Schwarzbären. Er tauchte ca. 30m plötzlich vor mir auf dem Weg auf, wahrscheinlich war er genauso überrascht wie ich und verschwand rasch im Gebüsch (keine Chance für ein Foto).
    Nach der Besichtigung der "Million Dollar Falls" verbrachten wir eine ruhige Nacht in der Nähe am Takhanne River.
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