Ilha de Santo Antão
March 13 in Cape Verde ⋅ ☁️ 20 °C
Die nordwestlichste Insel der Kapverden ist landschaftlich der Höhepunkt unseres Törns. Tropische Täler und vulkanische Mondlandschaften erwarten uns in der durch ein Bergmassiv geteilten Insel.
An den riesigen Bergen die bis zu 1800m Höhe erreichen bleibt die feuchtwarme Luft des Atlantik hängen und bildet Wolken und Nebel im Überfluss, dass gewonnene Wasser wird in jedem Tal der Nordostküsten zu reichem Ackerbau und Viehzucht genutzt und erzeugt Nebelwälder und dichten Dschungel den man nicht für möglich hält wenn man sich der Insel von Süden nähert.
Joseph, der uns von Marion empfohlen wurde, hat mit unserem Guide Denis einen englischsprachigen Führer organisiert mit dem wir in sieben Stunden einen Teil der Insel erkunden.
Der Toyotabus erklimmt auf abenteuerlichen Lavasteinpisten den Gipfelgrat auf 1200m der Insel und wir steigen zu einer kleinen Wanderung am erloschenen Krater Cova de Paul aus und befinden uns mitten im Nebelwald. Es nieselt und um uns herum absolut dichter Wald, in die Caldera des Kraters können wir nicht blicken die Sichtweite beträgt 200m. Überall Plantagen für Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Bananen und Papaya, dazwischen Weiden Kühe, Ziegen, Schafe und Esel.
Vegetation und Wasser im Überfluss.
Nächster Stopp ein spektakulärer Blick in das Tal der Türme Ribera de Paúl, die Wände gehen senkrecht dschungelbewachsen 500m in die Tiefe. Mit einer kleinen Wanderung im Tal selbst ergeben sich wieder andere Blickwinkel von unten nach oben und die Sonne schiebt in der Mittagsstunde die Wolken beiseite und es entwickelt sich ein Farbspiel ungedachten Ausmaßes.
Nachmittags essen wir bei Denis Mutter in Restaurant und Bar Cachoera mitten im Dschungel zu Mittag. Es gibt Fisch und Schweinefleisch kreolischer Art und einen Karamellpuding zum Abschluss.
An der Nordküste fahren wir eine komplett neu gebaute Straße mit Tunneldurchstichen in den riesigen Steilküsten wieder zurück nach Porto de Novo. Die Wellen des Atlantik zeigen hier ihre volle Wucht und Pracht, baden ist hier unmöglich.
Die Fähre bringt uns 17:00 Uhr in einer einstündigen Fahrt zurück nach Mindelo und alle sind richtig hin und weg von den gesammelten Eindrücken der grünen Insel Santo Antão.
Martin kredenzt ein Kichererbsen Curry zum Abend, der feuchtfröhlich in der Tiefe der Nacht endet.Read more



























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