Ausgehend von Santiago de Chile erkunden wir den rauen Süden mit seinen Gletschern (4 Tage Fährfahrt durch die Fjorde!) und auch den heißen Norden - die Atacama Wüste! Mit Flugzeug, Autobus und Mietwagen geht's durch das längste Land der Welt!
  • Day19

    Sao Paolo - Frankfurt - Wien

    March 15 in Chile ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Flug nach Sao Paolo vergeht extrem schnell und auch der Aufenthalt dort beträgt nur 1:40h. Gerade mal ein bissi in die brasilianischen Shops gucken und schon wieder boarden.
    Schickimicki Business sind wir gar nicht gewöhnt - man könnte sich aber daran gewöhnen! Ein Kosmetiktäschchen mit den notwendigsten Pflegeutensilien, so richtig gutes Abendessen und dann - das für mich sensationellste: ICH KANN SO RICHTIG SCHLAFEN! Die Sitze sind komplett flach einstellbar. Ich mützle so richtig gut bis ca. 2 Stunden vor Frankfurt - dann gibts Frühstück, das will ich keinesfalls versäumen.

    Flughafen Frankfurt: keinerlei gesundheitliche Kontrollen bei der Einreise. Der sonst so geschäftige Flughafen ist gespenstisch leer. Hier funkt das Internet und ich buche über meinen AUA Account den Weiterflug - in einer Stunde sind wir in Wien!!
    Touch-down in Wien-Schwechat. 21:06 Uhr - Geschafft!

    Zusammenfassung unserer - sensationell gut erwischten - Rückreise ab Entscheidung "wir brechen ab"
    15. März:
    BUS Pisco Elqui - Flughafen La Serena 10:20-12:07h
    FLUG LATAM Air La Serena - Santiago 12:54-14:00h Economy
    FLUG LATAM Air Santiago - Sao Paolo 17:05-21:00 h Business
    Gepäck durchgecheckt weiter LATAM Sao Paolo - Frankfurt 22:40-14:30h (Achtung Zeitverschiebung + 4 Std.) Business
    16. März AUA Frankfurt - Wien 19:50-21.15h Economy

    "Kauf Dich frei", d.h. möglichst rasch nach Hause mit 2.600,-- Euro pro Person.

    Wir sind zu Hause mit einem lachenden und einem sehr weinenden Auge .... unser Highlight Atacama ist leider ausgefallen.
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  • Day19

    Business Class oder kein Flug?

    March 15 in Chile ⋅ ☀️ 31 °C

    Geld regiert die Welt - das hat sich gerade in dieser Situation einmal mehr bewiesen. Am Flughafen Santiago gibt es lediglich einen Schalter, um Tickets zu kaufen. Von der LATAM. Dort gibt es ca. 15 offene Schalter mit Nummernvergabe, die Leute versuchen noch entsprechende Tickets zu ergattern um möglichst rasch und günstig nach Hause zu kommen.
    Unsere Nummer A425 wird aufgerufen - ein junger Mann bemüht sich sehr, unseren Wunsch "as quick as possible to Austria" zu erfüllen. Die zuerst angedachte Variante Toronto fällt gleich mal aus, denn über New York zu fliegen finden wir mässig brauchbar. Der Preis ist mit 750,-- pro Person ist gut, aber er beinhaltet einen Sprint von einem Flughafen zum anderen. Noch dazu muss vor Einreise nach Amerika immer ein sogenanntes ESTA-Formular ausgefüllt und eingereicht werden, keine Zeit dafür!
    Nächster Versuch über Sao Paolo nach München: bei € 4500,-- pro Person danken wir gerne ab. Die Entscheidung für Business um 2.000,-/pP nach Frankfurt ist dann schnell gefällt. Business oder heute keine Weiterreise mehr. Also fliegen wir über Sao Paolo (Transit umsteigen, Gepäck wird durchgecheckt) nach Frankfurt. Dort sehen wir dann weiter.

    Wir werden arm wie die Kirchenmäuse - aber dafür in Österreich! Sicherheitskontrolle fernab vom Getümmel, Zugang zur VIP-Lounge mit Essen, Snacks und Getränken. Mit einem Glas Sekt stoßen wir auf unseren gelungenen Heimreise-Sprint an und fahren den Adrenalinspiegel mal runter. Keine zwei Stunden haben wir noch bis zum Abflug!

    Unsere Plätze im Flieger sind sensationell, daran könnte man sich gewöhnen! Stephan hat sogar mit seinen Beinen gut Platz. Kein Gedränge, alle Passagiere in guter Entfernung zudem gibt es gutes Essen, Trinken, alles was das Herz begehrt.
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  • Day19

    Chaotische Abreise

    March 15 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser Entschluß steht fest, wir organisieren unsere Heimreise so rasch als möglich ohne Aussenministerium oder Botschaft. Das Frühstück in Pisco Elqui wird rasch gegessen, leider haben wir keine Zeit zu genießen. Der Bus zum nächsten (nationalen) Flughafen fährt mindestens 1:45 Stunden.
    Unsere Gastgeberin bringt uns mit dem Auto zur Busstation, dort steht schon der Bus - der Fahrer wischt gerade mit Desinfektionslösung den Boden und fährt auch über Lenkrad, die Sessellehnen etc. ... ein komisches Gefühl kommt da schon auf.
    ca. 9:40h Abfahrt von Pisco, der Busfahrer lässt uns auf der Straße vor dem Flughafen La Serena aussteigen. Zuerst versuchten wir, unseren nach Calama geplanten Flug umzubuchen, das hätte eine Diskussion mit einer Serviceline bedeutet. Die chilenischen Damen und Herren dort sind vorbildlich hilfsbereit, wollten uns auch Geld sparen. Doch uns war die Zeit wichtig und so buchten wir bei der größeren Linie LATAM ein neues Ticket nach Santiago. Um 12:07h haben wir den ersten Schritt in den Flughafen getan - um 12:54h sind wir im Flugzeug Richtung Santiago! Die uns von einem lieben Kunden vorgeschlagene Maschine um 15h werden wir aber nicht mehr erreichen.
    Die Sicherheitskontrollen und auch Überlegungen zum Coronavirus hier sind gänzlich unterschiedlich - die 1 1/2 Liter Flasche Wasser darf selbstverständlich mit mir fliegen (warum pfei.... sich Europa dann sogar bei 120 ml an?) Der Virus ist hier (noch) nicht angekommen - daher wird die Maschine auch strikt nach System gefüllt. Ganz hinten und vorne wird "gepfercht" in der Mitte ist alles leer. Nach dem Start setzen sich Stephan und ich uns um - zuvor hatten wir beide einen Randplatz neben zwei unbekannten Mitreisenden. Muss ja nicht sein.
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  • Day19

    Hektischer Austausch

    March 15 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Dieser besch.... Virus macht die ganze Welt verrückt und wir sind mittendrin. Viele sind weit weg von zu Hause, auch unsere bisher in Chile getroffenen lieben Bekannten. Und von überall kommen Hiobsbotschaft, jeder versucht nun den Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen (lt. Nachrichten wird auch Chile nach dem Wochenende die Grenzen schließen).
    Uns ist ein liebes Kundenpaar eine riesengroße Hilfe mit der Routensuche. Möglichkeiten werden aufgezeigt, neueste Fluginfos geliefert und sogar Preise und Verfügbarkeit gecheckt. Beruhigendes Gefühl!
    Das Außenministerium und auch die österr. Botschaft in Chile hat keinerlei Unterstützungsmöglichkeiten. Schulter zucken "es ändert sich alles stündlich, schauen Sie, dass sie möglichst rasch nach Europa kommen".
    Auch die Reiseversicherung mit dem Wort "Assistance" im Firmenwortlaut gibt keinerlei Unterstützung, keine Assistance.
    Das Internet ist verdammt langsam, alle "nach Hause wollenden" saugen offensichtlich die Datenmengen ohne Ende runter.
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  • Day18

    Pisco Elqui

    March 14 in Chile ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine entzückende kleine Ortschaft, ruhig und - wie überall - wenige Touristen. In kurzer Zeit haben wir alles gesehen und bald finden wir auch ein kleines, abgelegenes Lokal für unser Abendessen. Den restlichen Abend verbringen wir mit Sternderlschaun und leicht nervösen Versuchen, unseren Heimflug doch früher zu organisieren. Die Mail vom Außenministerium und auch Infos von bekannten Reisenden, die ebenfalls unterwegs sind, lassen uns schweren Herzens für den Reiseabbruch entscheiden.Read more

  • Day18

    Busfahrt nach Pisco Elqui

    March 14 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute steht eine Busfahrt ins berühmte Elqui-Tal am Programm. Eine Nacht in dem "Sternental" und dann wieder retour, um mit dem Flugzeug nach Calama und weiter mit Taxi nach San Pedro de Atacama zu kommen.
    Also trampen wir zum Busbahnhof. Nächstmöglicher Bus um 11 Uhr.... Wir haben fast eine Stunde Zeit. Kaffeetscherl trinken und das Drumherum beobachten. Währenddessen brummen die ganze Zeit die Busmotoren.

    Dann endlich geht es los, die Fahrt ist lässig, sehr heiß zwar im (alten und vollen) Bus, aber die Aussicht ist cool. Und unser Fahrer auch :-)
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  • Day16

    La Serena

    March 12 in Chile ⋅ 🌙 17 °C

    La Serena ist eine geschäftige aber charmante Stadt im nördlichen Chile, Region Elqui. Prächtige Kolonialbauten, verfallene Häuser aber auch sehr viele Baustellen prägen das Stadtbild. Auch hier sieht man Zeichen des Widerstandes, Schmieragen an den Wänden und auch verbarrikadierte Gebäude.
    Der langgestreckte Strand präsentiert sich uns nicht besonders einladend, das Wetter ist trüb, windig ... Dennoch sitzen einige Chilenen im Sand und auch wagemutige Wellenreiter sind im sicher sehr frischen Pazifik unterwegs!

    Unsere Unterkunft - das Hostal El Punto - ist von Deutschen geführt, man merkt es gleich an der tollen Organisation hier. An der Rezeption begrüßt uns gleich mal Katharina aus Wolkersdorf - die Welt ist so klein! Schön ist es hier!
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  • Day16

    Fernwehs chilenische Brüder

    March 12 in Chile ⋅ ⛅ 20 °C

    Hier bleibt uns oft der Mund offen stehen! Unglaublich schöne Feuerwehrfahrzeuge stehen in den Hallen der Bromberos - bereit zur Ausfahrt! Bereitwillig öffnet man uns Tür und Tor, wenn wir uns die Nasen an den Glastoren plattdrücken.

    Gerne "unterhalten" wir uns dann über die jeweiligen Fahrzeuge und präsentieren auch ganz stolz unser Fernweh mit den Fotos am Handy.
    Spanisch und Deutsch - zwei verschiedene Sprachen, dennoch können wir uns verständigen. Teils mit Gestik, einigen Brocken Spanisch, die schon geläufig sind und dem super Helferlein: Offline-Übersetzungsapp!
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  • Day16

    Papudo

    March 12 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Papudo - schon allein der Name zergeht auf der Zunge. Und die Empanadas, die wir hier gegessen haben ebenso!
    Im kleinen Banana sitzen wir direkt am Strand, unter unserer Terrasse werden die frisch gefangenen/gelieferten Fische zerlegt. Das erklärt auch das Gekreische und Getue der Vögelschar hier! Die holen sich ihre Happen hier einfach ab "fish to go" sozusagen.

    Ein wunderschöner Platz - und die Sonne strahlt vom Himmel!
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  • Day16

    Ruta del Mar

    March 12 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Mit unserem Suzuki Swift düsen wir ca. 430 km die Ruta del Mar - die Straßen (der Küste entlang) sind in sehr gutem Zustand, das letzte Stück nehmen wir die Autobahn.

    Auf der Strecke Valparaiso - Vina del Mar - Quintero - Maitencillo - Zapallar - Papudo - und letzlich Coquimno /La Serena gibt es viele schöne Fleckchen und interessante Wechsel in den Landschaften. Bald nach Vina del Mar bauten sich zwei Sand(stein)Dünen auf, in Zapallar riecht man förmlich den Reichtum der dort lebenden Chilenen und an Stränden zwischendurch herrscht das übliche chilenische "Wurschtwiesausschaut" ....Read more