• Vacha zu Papperts - Weltuntergang

    April 19 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Bis jetzt 1491 Schritte.

    Der Abschied aus dem Gasthof Oechsetal gestaltet sich schmerzfrei und ruhig. Hier schlafen noch alle.

    Bei 96% Regenwahrscheinlichkeit geht es in die Bäckerei Papperts. Sehr nett dort, allerdings musste ich der freundlichen Bedienung das Konzept von vegetarischen Frühstück erklären. "Auch keine Wurst?", musste ich dann auch verneinen.

    So ging sie von dannen, erleuchtet und erfreut, mir drei Ei-brötchen machen zu dürfen. Die Menschenschlange hinter mir hat es auch sehr gut verstanden.

    Nach dem Genuss des Remouladen-Ei Brötchens goss es in Strömen - gleichzeitig gab es eine offizielle Gewittermeldung.
    Perfektes Wanderwetter für harte Jungs - ich bleibe also noch für einen weiteren Kaffee sitzen.

    Nach diesem Kaffee beginnt das Gewitter. Wanderungen durch Wälder bei Gewitter sind nur von der Chuck Norris Foundation stark empfohlen.

    Ich muss mich mit etwas Klugsch... ablenken:

    Vacha – klein, aber voller Geschichte. Über die alte Werrabrücke gelaufen, einst Grenze, heute Freiheit. Viel Fachwerk, Werra, Rhönblick inklusive, denn hier beginnt die Rhön und das Einflussgebiet des gemeinen Rhönschafs.

    Beim Überqueren der Werrabrücke wird man zur Überlieferung zur „heiligen Sylvia von Vacha aus dem Walde“ informiert. Die Legende verortet ihre Herkunft im Grenzraum der Rhön bei Vacha. Früheste Quellen datieren ihre Wirksamkeit in das 14. Jahrhundert, im Umfeld der Handels- und Pilgerbewegungen.

    Gleichzeitig geht hier der ökumenische Pilgerweg in den klassischen Jakobsweg (Via Regia) über, der alten römischen Handelsstrasse.
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