• Endlich ging es ins Wasser!

    May 5 in Greece ⋅ ☀️ 18 °C

    Irgendwann war es dann so weit!
    Die Jungs von Almyra Shipyard standen vor der "Ostbahn" und wollten loslegen!
    Bei uns stieg natürlich der Adrenalinspiegel ins Unermessliche. Nach vielen Monaten am Trockenen sehnten sich die "Ostbahn" und wir uns danach, endlich wieder Wasser, Wind und Wellen zu spüren.
    Ruck-Zuck war der Lagerbock abgebaut, das Boot am Transporttraveller und langsam am Weg Richtung Portalkran. Wir natürlich mit dem Antifowling hinterher um die letzten Fleckerl des Unterwasserschiffes mit dem roten Gatsch zu bestreichen.
    Eigentlich war fast zu viel Wind zum Einkranen, denn das Windex zeigte gute 20 Knoten von der Seite.
    In der Kranbox stand einiges an Welle und bei der ersten Wasserberührung hüpfte unser Booterl gleich ganz ordentlich! Vielleicht auch vor Freude 😉
    Wir gingen an Bord und in dem Moment tauchten unsere "Groupies" auf! Ulli und Micha, und kurz drauf düste auch Ralph auf seinem E-Scooter herbei um uns zu verabschieden. Hat uns Beiden eine kleine Träne ins Knopfloch gedrückt, so ergreifend war die Szene.
    Der Motor brummte, aber es sprudelte kein Kühlwasser aus dem Auspuff! Nicht gut, gar nicht gut! Das Boot hüpfte in der Welle, noch an den Gurten des Kranes, und einer der Arbeiter rief mir zu ich soll Wasser in die Wasserpumpe kippen, damit die endlich zur Kühlung Wasser zieht. Irgendwann hab ich endlich verstanden was er meint und hab das Kühlwassersieb geöffnet und Wasser reingekippt. Beim Zusammenbauen ist mir die lange Schraube fast in den Tiefen des Motorraums gefallen. Zum Glück hab ich sie grade noch erwischt und endlich sprudelte auch Kühlwasser.
    Mit Vollgas und unter mächtigen Geschrei und Gestikulieren der Arbeiter, viel Winken unserer Freunde und halbwegs Übersicht donnerten wir endlich aus der Kranbox Richtung Meer! Wir schwimmen!
    Danke an Micha, der unser Ablegemanöver mit ruhiger Hand gefilmt hat.
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