• αντίο στον Σαρωνικό

    May 17 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    αντίο στον Σαρωνικό oder Saronikos adé

    Einmal noch nach Agios Marina, einerseits weil es am Weg lag, andererseits weil wir einkaufen wollten und dann wollten wir auch nochmal in der Kahlua Bar vorbei schauen und mal sehen was der Junior Chef Alex an neuen Drinks auf seiner Karte hat.
    Letzteres war kein Fehler. Mit einem unglaublich fruchtigen Gin von der Insel Kreta überraschte er uns mit einem ausgesprochen liebevoll zubereiteten und dekorierten Gin/Tonic. Ein Augenschmaus und Gaumenfreude!
    Mit Petra, der deutschen Mutter von Alex, unterhielten wir uns lange, und auch Alex erzählte uns dass er mit seiner Partnerin Georgia in Wien war und den Aufenthalt sehr genossen hat.
    Alex drehte uns und auch den anderen Gästen den großen Fernseher auf und so konnten wir den ESC mit griechiscen Moderatoren erleben, auch recht lustig. Die Stimmung explodierte als der griechische Beitrag von Akylas mit seinem Titel Ferto, was so viel bedeutet wie "bring es", an der Reihe war.
    Nach einer interessanten Alexˋschen Interpretation eines Planters Punch verzogen wir uns auf die "Ostbahn", wo wir die letzten fünf Interpreten des ESC noch ansahen und dann ins Bett gefallen sind. Das Endergebnis hat uns dann tags drauf doch sehr überrascht! Aber so ist der ESC eben!
    Am nächsten Morgen sind wir nochmal zum Supermarkt und Fleischerladen um unsere Vorräte aufzufüllen und dann hieß es endlich: Leinen Los!
    Der Wind war günstig, leicht von hinten, hat mit vernünftiger Stärke - nicht zu viel und nicht zu wenig - geblasen und uns mit ansehnlichen Tempo ostwärts gebracht.
    Ursprünglich wollten wir nur bis Fokaia in die Nikolaios Bucht. Irgendwann kurz davor wollte Äolus der Windgott nicht mehr, obwohl der Wetterbericht viel länger guten Wind versprochen hatte. Das hat natürlich sehr geärgert, aber nach ein oder zwei Frustbier hatte Äolus ein Einsehen und machte den Windbeutel wieder auf. Und zwar sogar besser als vorher, denn bald hatten wir Fokaia hinter uns. Vor uns tauchte das berühmte Kap Sounion mit dem markanten Tempel auf der Klippe auf und der Wind drehte nicht nur auf sondern auch in unsere Richtung mit.
    So war bald der Entschluss gefasst wesentlich weiter zu segeln als ursprünglich geplant.
    Zu Sonnenuntergang liefen wir in die große Bucht von Porto Rafti ein, nahmen diesmal den südlichen Teil und versenkten den Anker auf sieben Meter Tiefe in perfekt haltenden Sandgrund!
    Der Sundowner war wohlverdient und perfekt im Timing!
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