• Die schwebenden Klöster von Meteora II

    28 de junho, Grécia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wieder durch Vogelgezwitscher aufgewacht, geschlafen wie die Götter am Olymp, obwohl wir mittlerweile weit weg von dem Berg waren. Im Speisesaal erwartete uns ein "Buffet". Zwei oder drei verschiedenes Gebäck, ein paar Schinkenblatteln, Käse, sowas ähnliches wie Müsli, O-Saft und Kaffee, ein paar kleine Süßspeisen und griechischs Joghurt. Zu Guter letzt noch Obst.
    Nach einem Smalltalk mit der schweizer Betreiberin der Pension begaben wir uns in unser "klösterliches" Outfit und besprachen mal, welches der sechs Klöster (von ursprünglich 24 gebauten) wir besuchen wollen. Ein Einziges Bauwerk ist direkt vom Parkplatz ereichbar, alle Anderen über mehr oder weniger Stufen und Treppen, teilweise über Brücken. Diese Zugänge gibt es aber erst seit den 20er des vorigen Jahrhunderts. Davor konnte man die Klöster nur per Strickleitern, Seile oder mittels händischen Netzaufzug erreichen.
    Unsere Wahl fiel auf Varlaam, das zweitgrößte und angeblich schönste. Das ist über etwa 150 Stufen und eine Brücke erreichbar. Für mich mit meiner Höhenangst war das eine echte Herausforderung!
    https://www.infotouristmeteora.gr/heilige-meteo…
    Nachdem wir die 150 Stufen bezwungen hatten eröffnete sich uns eine verzauberte Welt. Man kann sich einfach nicht vorstellen dass all dieses Baumaterial, Steine, Zement, Dachziegel, das Holz, Gold, Elfenbein und was auch immer hier zu einer Pracht verarbeitet wurde mit einfachsten Mitteln und Muskelkraft auf diese Felszinken gehievt wurde. Alleine die baumeisterliche Leistung ein Gebäude auf einer Sandsteinnadel zu errichten ist unglaublich. Von all dem Schmuck und Verzierungen, die Holzschnitzereien, die Mosaike, Altäre, Schreine mit Intarsien, Wandmalereien und und und... nicht auszudenken!
    Die Mönche hatten Zeit und jahrzehntelange Bauzeit war einfach kein Thema!
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