Die schwebenden Klöster von Meteoa I
27 giugno, Grecia ⋅ ☀️ 30 °C
An der Südflanke des Olymps liegt auf etwa 550 Meter über Meer die kleine Weinbaugemeinde Rapsani.
In einer der raren Gästehäuser dort hatten wir Quartier bezogen.
Am nächsten Morgen wollten wir in der örtlichen Konditorei frühstücken. Leider waren wir 10 Minuten zu spät dran, denn als wir uns setzten wurde das Lokal von Dutzenden Dorfbewohnern in Beschlag genommen um den Geburtstag eines offenbar honorigen Mannes der Gemeinde zu feiern. Somit war für uns kein Platz und kein Frühstück!
Wir sind dann eben los, durch das schmale Tembe Tal Richtung Kalambaka beziehungsweise zu den Meteora Klöster.
Dort angekommen suchten wir uns erst mal ein Quartier.
Schon der Anblick von der Stadt hinauf auf die Klöster auf den Sandsteinzinken ist schwindelerregend und unglaublich schön!
Aber vom Balkon unseres Zimmers hatten wir freien Blick auf diese Kulisse und wir konnten uns kaum satt sehen.
Nach einer Dusche machten wir uns auf den Weg in die Berge und in diese unglaublichen Felsformationen, auf denen die Klöster teilweise wie Schwalbennester kleben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meteora
Wir fuhren von einem Aussichtspunkt zum Nächsten und kamen uns vor wie kleine Kinder die den Überblick über ihre Weihnachtsgeschenke verloren hatten! So unwirklich, utopisch und fern jeder Vorstellungskraft präsentierte sich die Landschaft.
Nach zwei Runden über die Panoramastraße meldete sich einerseits der Hunger, und andererseits brauchten wir adäquate Bekleidung, weil wir ja zumindest eines dieser beindruckenden Bauwerke besuchen wollten. Männer in langen Hosen, Frauen in überknielangen Rock und Schultern bedeckt! Obwohl wir Beide mit keiner Religion was am Hut haben respektieren wir solch heilige Hallen und die Vorschriften.
Nach dem Einkaufen hatten wir schnell eine schöne Taverne gefunden, wo uns endlich wieder mal geschmortes Lammfleisch kredenzt wurde.
Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann nochmal über die Panoramastraße zu einem Aussichtspunkt gefahren, an dem wir das Versinken der Sonne besonders spektakulär genießen konnten! Gesegnet die Nonnen und Mönche, die dieses Schauspiel jeden Abend von deren Sandsteinzinnen erleben dürfen...
Zurück in der Stadt durften wir am Hauptplatz an den Darbietungen der örtlichen Folkloretanzgruppe teilhaben, welche wir mit dem Genuss einiger Gläser Griechenmilch - sprich: Ouzo - abgerundet hatten.
Zurück im Quartier freuten wir uns schon auf den nächsten Morgen, denn dann wollen wir eines dieser Bauwerke besuchen!Leggi altro




























