• Delos

    October 10 in Greece ☀️ 22 °C

    Nach einem kräftigen Frühstück verlegten wir in den Kanal zwischen Rinia und Delos und bereiteten das Dinghi vor, weil man in Delos nicht anlegen darf und auch das Ankern im Umkreis von 500 Meter grundsätzlich verboten ist. Ein paar andere Segler missachteten das zwar, aber wir wollten keine Verwarnung oder Strafe ausfassen.
    Zum Glück war es immer noch windstill und das blieb es auch noch einen weiteren Tag.
    Also setzten wir die paar hundert Meter mit dem Beiboot über und freuten uns schon auf diese unglaubliche Ausgrabungsstätte! Dank meines Invalidenpasses hatten wir sogar Beide freien Eintritt!

    Delos – Der Geburtsort der göttlichen Zwillinge Apollo, dem Gott des Lichts und Artemis, der Göttin der Jagd.
    Das unbewohnte Delos ist eine berühmte archäologische Stätte, ein antiker Ort der Verehrung für die Götter der Musik, des Gesangs und der Poesie.
    Die winzig kleine Insel inmitten der Ägäis ist seit dem 3. Jahrtausend besiedelt, aber erst im 1. Jahrtausend begann hier eine panhellenische Kultstätte zu entstehen.
    Ich möchte hier keine Abschrift der diversen verfügbaren Beschreibungen liefern. Wenn es dich interessiert dann kannst du hier die wichtigsten Zusammenfassungen lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Delos
    https://www.visitgreece.gr/de/islands/cyclades/…
    https://www.griechenland.de/delos/

    Wir Beide waren als Liebhaber alter Steine total geflasht von dieser Stätte, von der Pracht der diversen Bauwerke, vom Leben in dieser einzigartigen Stadt und auch vom Niedergang. Wir kamen aus dem Staunen nicht raus wussten manchmal gar nicht wohin wir als Erstes schauen sollen. Völlig beeindruckt waren wir vom Umfang und der Größe der Stätte. Möchte man alle drei Routen machen ist man mehr als fünf Stunden unterwegs. Und dann gibt es noch das Museum, welches all die Originale beherbergt. Dort verweilt man nochmal an die eineinhalb Stunden!
    Letzteres hatten wir ausgelassen und haben uns mit den Repliken an den Fundorten begnügt. Vier Stunden waren dann auch für uns mehr als ausreichend. Wir sattelten wieder unser Dinghi und ritten zurück zur "Ostbahn". Dort nahmen wir ein ziemlich erfrischendes Bad, wahrscheinlich das Letzte für diese Saison, denn in ein paar Tagen sind Wettersturz, Unwetter mit Sturm, Regen und Überflutungen angesagt.
    So machten wir uns auf den Weg in den etwa elf Seemeilen entfernten Haupthafen der Insel Tinos. Dort wollen wir diese Schlechtwetterphase aussitzen.
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