Über Amorgos und Naxos nach Rinia
October 9 in Greece
☀️ 22 °C
Es war an der Zeit dem Dodekanes (Dodeka: zwölf, Nisis: Insel - die zwölf Inseln) Lebewohl zu sagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dodekanes
Wir wollten ordentlich Strecke Richtung Westen machen, weil das Ende unserer diesjährigen Reise immer näher rückt. Und auch weil im Westen noch einige Inseln liegen, die wir noch nicht besucht haben.
Also ging es erstmal an Levitha (siehe hier: https://findpenguins.com/segeljacht-ostbahn/foo…) vorbei wieder nach Amorgos, weil eine andere Route nicht vernünftig segelbar ist. Bis Levitha ging es in Rauschefahrt dahin, doch dann legte der Meltemi wieder einmal richtig zu. Die letzten zwanzig Seemeilen war es dann wieder mehr Kampf als Segeln, aber wir sind mittlerweile gewohnt zu kämpfen. Auf Amorgos angekommen stellten wir fest dass unsere Bugkabine ziemlich durchnässt war. Also erst mal alles ausräumen, zum Trocknen auflegen und versuchen festzustellen, wo das Wasser eindringt. Endgültig gefunden haben wir die lecke Stelle bis heute nicht, es gibt nur Vermutungen, denen wir am Trockendock nachgehen müssen.
Mein Opa hat aber immer gesagt: "Wasser hat einen kleinen Kopf, das kommt überall durch!"
Auf jeden Fall müssen wir immer wenn viel Lage und Wellen zu bewältigen sind vorher die Bugkabine ausräumen. Zum Glück ist unsere Gästekabine meistens frei, somit gibt es ausreichend trockenen Platz für unsere Bekleidung.
Am Abend gab es dann eine wunderbare Goldbrasse, die ich noch in Lakki gekauft hatte.
Wir verlegten tags drauf nach Katapola in den Haupthafen, ein paar Kleinigkeiten einkaufen, und für das Abendessen fanden wir eine echt urige Hafentaverne, wie damals vor 40 Jahren. Einfaches Essen, aber geschmackvoll, wie von Oma gekocht. Ein echter Genuss! Warum ist uns diese Taverne nicht schon bei unserem letzten Aufenthalt aufgefallen? Keine Ahnung...
Für die nächsten Tage war Windlosigkeit angesagt, also tuckerten wir weiter in den Süden von Naxos in die Kalantos Bucht. Für uns der einzige schöne Platz auf Naxos. Weitläufige Sandbucht, kleiner rundum geschützter Hafen, zwei Tavernen, auch im Hochsommer wenige Besucher. Dort nächtigten wir bevor wir wieder unseren Karpfenhäcksler bemühten, um auf spiegelglatter See nach Rinia zu gelangen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rinia
In einer wunderschönen Sandbucht mit glasklarem Wasser vergruben wir unseren Anker im Seegrund und ließen bis zum Sonnenuntergang die Seele baumeln, in Vorfreude auf den nächsten Tag.
Die kleine Insel Rinia liegt nur wenige hundert Meter westlich von Delos, unserem eigentlichen Ziel!Read more




















