Tag 16 - Letzter Tag
26. april, Sydafrika ⋅ 🌧 13 °C
Es regnet – den ganzen lieblosen Tag.
Und was macht man an einem verregneten Tag in Kapstadt? Shopping.
Als Erstes besuchten wir den Bay Harbour Market. Kapstadt ist so weitläufig, dass wir von unserer Ferienwohnung bis zum Ziel eine gute halbe Stunde benötigten. Der Bay Harbour Market ist so ein Ort, wo man eigentlich nur kurz reinschauen will und dann plötzlich ein paar Stunden dort verbringt. Der Markt liegt direkt am Hafen, in einer alten, etwas rauen Industriehalle.
Am Anfang werden ein paar Kunstwerke und Klamotten verkauft, aber der eigentliche Grund unseres Besuches: hier kann man sich durch verschiedene kulinarische Spezialitäten essen. Irgendwas Asiatisches oder vielleicht doch ein Burger oder frischer Fisch, danach noch was Süßes. Kaum einer sitzt am Tisch, man läuft eher rum, probiert hier was, bleibt dort stehen – und verliert dabei völlig das Zeitgefühl.
Irgendwann ging es dann weiter. Nach einem späten Frühstück und ein bisschen Stöbern durch die verschiedenen Stände fuhren wir eine weitere halbe Stunde zu dem uns bekannten V&A Waterfront. Hier waren wir schon ganz am Anfang unserer Reise. Etwas weiter entfernt ist das sogenannte Watershed. Das Watershed ist eine große, offene Markthalle mit über 150 kleinen Ständen, an denen Designer, Künstler und Handwerker aus Südafrika ihre Sachen verkaufen. Vieles davon ist handgemacht oder zumindest lokal entworfen.
Auch hier ließen wir uns noch einmal treiben und stöberten durch die verschiedenen Stände. Gegen 14 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem letzten Übernachtungsort: Urban Elephant 16 on Bree.
Im ersten Moment wirkt das Hochhaus mit 36 Stockwerken wie ein Sicherheitsbunker. Security an der Tür, und rein ging es nur mit Gesichtserkennung. Nachdem wir unser Gepäck in unserem Zimmer in der 13. Etage untergebracht hatten, brachten wir unser treues Gefährt zum Abgabeort. Ein bisschen wehmütig war man ja schon – das Auto hat uns die letzten knapp 2.500 km sehr zuverlässig über Stock und Stein zurück nach Kapstadt chauffiert.
Mit dem Uber fuhren wir zurück zu unserem Hotel. Im nahegelegenen Restaurant Vixi bekamen wir über unser Hotel zwei Freigetränke. Wir bestellten Spaghetti mit Meeresfrüchten. Serviert wurde uns ein großer Pot, aus dem wir uns selbstständig schöpfen konnten. Es war wirklich lecker – wenn es nicht so furchtbar scharf gewesen wäre.
Die Bedienung kam zu uns und wollte sich eigentlich ein Lob für dieses ausgezeichnete Gericht abholen, wir jedoch haben uns über die Schärfe des Gerichts geäußert. Er meinte, es hätte auf der Karte gestanden. Und tatsächlich hatten wir in der Beschreibung „& chilli“ beide überlesen. Lecker war es trotzdem – mit der Schärfe gelang es uns jedoch nicht so wirklich, das Gericht in vollen Zügen zu genießen.
Bevor wir gezahlt hatten, haben wir die Bedienung noch gefragt, ob es für uns möglich sei, die 200 m im Dunkeln zurück zu unserem Hotel zu laufen. Er stimmte zu, die Security an jeder Ecke der Straße machte die Gegend verhältnismäßig sicher.
Morgen Nachmittag geht unser Flug über Nacht zurück nach Stuttgart, und von dort geht’s mit dem Zug zurück nach Hause. Ein letzter Tag, ein letzter Blick – und dann bleibt von dieser Reise vor allem eins: ziemlich viele Erinnerungen, die sich nicht so schnell wieder verabschieden werden.Læs mere





:) [Bumi]
Gute Heimreise [Mama]