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Auf nach Südamerika

Nach Afrika gehts jetzt nach Südamerika - neuen Abenteuern entgegen Read more
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    Montevideo

    La primera semana en la escuela de español ha term

    Oct 20–24 in Uruguay 🌬 17 °C

    Eine Woche Schule ist jetzt hinter uns und ich verstehe weniger als vorher - so kommt es mir zu mindestens immer nach Ende der vier Unterrichtstunden (cuatro hora de clase de espaniol) vor. Unser holländischen Mitstreiter verabschieden sich, sie erwarten ihren Landcruiser bereits schon nächste Woche und wollen vorher noch ein paar Tage in Buienos Aires verbringen. Die Woche vergeht wie im Fluge. Aufstehen, Gymnastik und dabei noch das schlechte Gewissen beruhigen und noch schnell ein paar Blicke in das spanisch Buch. Um 9.30 beginnt dann der Unterricht bis 13.30 Uhr. Dann durch die Stadt bummeln oder runter zum Rambla und am Kai eine kleine Brotzeit einnehmen und chillen. Wir finden sogar eine Bäckerei, in der Sauerteigbrot gebacken wird. Mit der Akademia espanol machen wir am Dienstag Abend einen Ausflug zu einer alten, große Bücherei und kaufen hier uns bekannte Comic auf spanisch, in der Hoffnung, dass es so einfacher ist die Sprache zu erlernen. Am Mittwoch Abend erhalten wir eine Einführung in das beliebte Mate Zeremoniell. Mit Mate ist in Uruguay nicht nur die teeartigen fein gemahlenen Blätter gemeint, sondern der Begriff "Mate" vereint vielmehr alles gemeinsam. Der Matebecher mit dem Sieblöffel, die unerlässliche Thermoskanne mit heißem Wasser und natürlich die feingemahlenen Mate Blätter. Dazu gehört aber auch die Tradition, wie auch der soziale Hintergrund. Man lädt dazu ein, teilt miteinander, nimmt sich Zeit dazu und chillt damit. Wenn's stressig wird, was ich mir im Lande überhaupt so nicht vorstellen kann, greift man eher zum Matebecher als zur Zigarette.
    Ich weiß gar nicht ob es im Latino überhaupt einen Ausdruck gibt für Stress und wenn dann ist das in Uruguay sicher ein Fremdwort. Beim Schreiben der Zeilen beschließe ich dem Thema Land und Vor allem Leute einen gesonderten Eintrag zu widmen.
    Gleich gegenüber unserer Wohnung haben wir unser neues Stammlokal gefunden. Die framberia bar ist eine alteingesessene und angesagte Bar in Montevideo. Charlie der junge freundliche Wein Somalier ist ebenso sympathisch, wie kompetent und geschäftstüchtig. Am ersten Abend werden wir von ihm ausführlich in die Weinkultur Uruguays eingeführt, so dass wir gerne immer wieder kommen. Nach dem dritten Besuch empfängt er uns nicht nur per Handschlag, auch der Rest der jungen und freundlichen Crew begrüßt uns schon beim Eintritt lautstark mit Namen. Das Lokal wird zu unserer neuen Heimat und so ist es für uns einfach am Abend oder Nachmittags nach der Schule: "Ach komm, wir gehen in unser Wohnzimmer"
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  • El primer día en la escuela de espanol

    October 19 in Uruguay ⛅ 14 °C

    Der erste Schultag war ebenso anstrengend wie unaufregend. Natürlich sind wir als brave deutsche eine halbe Stunde vorher da und stehen vor verschlossenen Türen. Die Formalitäten sind schnell erledigt und dann sitzen wir schon vor unserer netten, schwangeren, sehr stolzen argentinischen Lehrerin Sofia - zusammen mit einem etwas älteren Paar aus Holland (Países Bajos, was soviel heißt wie untergehendes Land) und einem Paar aus Rußland (Rusia) welches ein klein wenig jünger ist als Julia😇.
    Alles ist wie früher in der Schule. Die Lehrerin will vermitteln, begeistert, motiviert und ermahnt und zum Schluss bist du völlig fertig - der Kopf raucht und zum Dank bekommst du auch noch Hausaufgaben. Wir beeilen uns nach Hause zu kommen, den heute sollen wir unsere Koffer vom Flughafen geliefert bekommen. Ich sag noch zu Julia: "Es gibt 2 Optionen. Wir bummeln die 15 Minuten zu unserer Wohnung und der Fahrer kommt vor dem vereinbarten Zeitfenster von 14.00- 18.00 Uhr oder wir beeilen uns und er kommt spät oder gar nicht."
    Ich folge meinem Bauchgefühl und wir gehen pünktlich 13.30 Uhr aus der Schule und beeilen uns. Keine 10 Minuten später bekomme ich einen Anruf von einem nur spanisch sprechenden Fahrer. Im Spurt gehts zur Wohnung, wo er völlig relaxed auf uns wartet. Überhaupt sind die Menschen hier sehr freundlich, zuvorkommend und völlig ausgeglichen.
    Die frischen Klamotten ändern nichts an alten Gewohnheiten: Keine Lust auf Hausaufgaben🥵.
    Also wie früher, lieber raus auf die Straße, nur dass wir beim Heimkommen nicht nur wie zu Kindeszeiten zu müde für Hausaufgaben sind, sondern auch noch nicht mehr nüchtern! Morgen früh bei der Morgengymnastik holen wir alles nach!?
    "si Dios quiere!"
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  • Sonntag - Sunyday

    October 18 in Uruguay ☁️ 13 °C

    Heute ist Sonntag - im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern Abend erhielten wir bereits die Nachricht von der Airline, dass zu mindestens Julias Koffer wieder aufgetaucht ist. Da wir heute eine Bustour durch Montevideo gebucht haben, beschließen wir, dass uns der Koffer morgen nach der Schule zugestellt werden soll. Entgegen des Wetterberichtes ist strahlender Sonnenschein und wir können das erste mal das Haus ohne 2 Jacken verlassen. der Marsch zur Bushaltestelle macht munter und erwärmt uns zugleich. Die Tour führt von der Biblioteca Nacional und dem Palacio Legislativo zum Mercado Agricola de Montevideo einem Art Schrannenhalle Montevideos. Bereits jetzt erhalten wir eine ganz anderen Eindruck von der Hauptstadt. Durch die Viertel der Reichen und Schönen, vorbei an einem hypermodernen Shopping Center, mondänen Villenvierteln geht es zurück an den Parque Rondo - einem ganzjährigen schnuckligen Vergnügungspark zum Anschluss an die Tour Rambla. Die Rambla ist eine mehrspurige ca. 50 km lange Straße die parallel zum Rio Plata läuft. Eigentlich ist es ja nur die Mündung des Flusses in den Atlantik. Es wird aber überall als Rio Plata ausgewiesen, was die dreckig braune Brühe auch vermuten lässt. Hier sehen wir dann das moderne Montevideo mit Badestränden, modernen Hochhäusern in vorderster Front und allerlei Architektonischen Highlights aus verschiedenen Epochen.
    Da es noch früh am Nachmittag ist, schlendern wir noch den über mehrere Straßenzügen sich erstreckenden Farmers markt und erstehen noch frisches Gemüse, Gewürze, Kaffee und Wurst-und Käsespezialitäten. Zum Schluss enden wir im Mercado Agricola de Montevideo. Zum Steak essen ist aber schon zu spät, so begnügen wir uns mit einem Abstecher in einem elitären Weinladen. Damit die beiden Gläser Wein nicht ganz so teuer werden, nehmen wir kurzerhand beide Flaschen mit und genießen diese beim selbst gekochten Essen. Am nach Hause Weg erhalte ich noch einen Anruf von der airline, dass auch mein Rucksack jetzt aufgetaucht sei. Beide Gepäckstücke werden uns morgen Nachmittag zugestellt - alles richtig gemacht. Ein Sunyday!
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  • Montevideo - erste Eindrücke

    Oct 15–17 in Uruguay ☁️ 17 °C

    Donnerstag Mittag beziehen wir unser RB&B Apartement im 7. Stock im Altstadtviertel mit Blick zwischen den Häuserblocks zum Hafen. Neugierig machen wir trotz der Kälte den ersten Erkundungsausflug Richtung Hafen. Der Mercado del Puerto ist unser Ziel. Vorbei an teilweise verfallenen, dann bereits restaurierten oder neu gebauten Gebäuden unterschiedlichstem Alter, Architektur und Nutzung schlendern wir durch die relativ unbelebten Straßen. Der erste Kontakt mit der uruquaischen Küche fällt Dank der freundlichen Bedienung positiv aus, obwohl der Einfachkeit des Lokals geschuldet, es uns nicht vom Hocker reißt. Der Mercado del Puerto, mit seinen Restaurants, wo auf offener Flamme Berge von Fleisch und Würste gebraten werden, begeistert mich sofort. Und so ist es auch kein Wunder, dass wir anderntags gleich beim essen hier landen. Der Junior Chef steht selbst am Grill und berät uns. Eine Blutwurst, mit süßlichen Nüssen sind Spezialität und unser Vavorit, neben dem gegrilltem Kalbsbries. Essen und trinken kann man gut hier, wenn gleich auch nicht ganz billig. Umgerechnet 120€ löhnen wir für fritierten Fisch als Vorspeise, einer Grillplatte und je drei Gläser Wein und zwei Grappa. Aber es hat geschmeckt und wir sind zum kugeln voll.
    Wir machen die Tage noch mehrere Walks durch das alte Viertel. Mir kommt es vor als wären 2 von 5 Häusern nicht mehr bewohnt. Auch gibt es viele Obdachlose, die auf der Straße leben. Angebettelt werden wir die ersten 5 Tage aber nur einmal. Die alten verfallenen Fassaden in Kombination mit den vielen Graffities zeugen einerseits von altem Wohlstand, andereseits vermitteln sie auch Befangenheit und Hoffnungslosigkeit. Aber man fühlt sich hier immer sicher. Die Menschen sind freundlich, grüßen und sind zuvorkommend.
    Am Samstag genießen wir den Auftritt von vielen Musikern, die überall verteilt ihre Künste zum Besten geben. Eine Initiative der Stadt - einmal an einem Samstag im Monat - um das Viertel und die dortigen Geschäfte am Leben zu erhalten.
    In Anbetracht der fröhlich tanzenden und mit singenden Leute und der Sonne, die sich zum ersten Male seit unserer Ankunft zeigt, blicken wir freudig dem entgegen, was uns in den nächsten 4 Wochen in Montevideo noch erwarten wird
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  • Montevideo WIR KOMMEN

    October 15 in Uruguay ☁️ 16 °C

    Beim Flug Hamburg - Wien haben wir zu Beginn noch ein paar kleine Schwierigkeiten zu meistern. Online konnte Julia die Flüge nicht bis zum Endflughafen durchbuchen. Die Combo aus miles&more Gratisflug, buisnes und eco überfordert selbst die Profis von der Lufthansa. Dass dann der Flieger auch noch überbucht ist, war dann eher ein Vorteil. So bekommt Julia ein kostenloses upgrade. In der austrian airlines lounge in Wien gibt es zum Abschied noch eine seltene Spezialität: Gekochtes Geselchtes! Das Fleisch ist so zart, dass ich mir 2 mal Nachschlag hole, nicht zuletzt um die 6 Achterl des leckeren Rotweins zu kompensieren. So vergehen die 2,5 h Zwischenstopp im Flug, bevor wir über Zürich nach Sao Paulo weiter fliegen. Dank buisnes, hervorragenden Essen und guten Wein der swiss air kommen wir früh morgens Ortszeit in Brasilien an. In Deutschland sagte man uns, ein durchchecken des Gepäcks nach Uruquay sei nicht möglich, wir müssten in Sao Paulo das Gepäck auschecken, durch den Zoll und wieder einchecken. Wir haben knapp 2 h Zeit. Am Gepäckband warten wir vergeblich auf unser Zeugs, bis Julia vom Informationdesk erfährt unser Gepäck ist doch nach Montevideo gebucht worden! Also im Spurt wieder durchs Terminal 1 zum Terminal 2, dort wieder Sicherheitskontrolle und emigration. Wir schaffen es aber noch so rechtzeitig, dass es auf einen ersten südamerikanischen Kaffe reicht. Expresso können sie schon mal nicht, aber dafür ist er hier im Flughafen erheblich teuerer als bei uns. Zwischenzeitlich hat sich die private Taxifahrerin aus Montevideo schon bei Julia gemeldet. Bin gespannt ob das mit dem Gepäck klappt.
    Und mein ungutes Gefühl hat mich nicht getäuscht! Das Gepäck ist nicht mit uns gelandet und zu allem Überfluß hat meine Frau auch noch die Gepäckabschnitte verloren. Ist aber Dank EDV auch kein großes Problem, es gehen keine Daten verloren. Nur unser Gepäck! Zumindestens klappt das mit unserem Privat Taxi. Wir fahren den ewig langen Rambler entlang und Dafne unsere (Renn-) fahrerin versucht uns per Handy Übersetzer die ersten Eindrücke zu erklären. Doch das Montevideo an einem Fluß liegt, der so breit ist, das man das andere Ufer nicht sieht, halte ich für ein Gerücht. Es schaut hier eher nach einer Bucht oder einem Flußdelta aus, wenngleich die braune Brühe an der wir ständig entlang fahren, schon auf einen Fluß hindeuten.
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  • Abschied aus Deutschland - von Hamburg aus

    October 13 in Germany ☁️ 15 °C

    Nach zwei Tagen Hamburg mit Reeperbahn, einem netten Abschiedsessen mit Brigitte, Wolle, Jochen und Georg, sowie den letzten kleineren Endmontagen im Innenraum geben wir unsere JuSe im Hafen von Hamburg ab. Die vermeintliche Zollkontrolle verläuft harmlos. Es weden nur Bider von allen Staufächern, Schubladen und Schränken gemacht und diese hinterher versiegelt. Ich hoffe nur, dass die Jungs die von uns geschriebene Betriebsanleitung lesen können und das mit dem neuen Batterie- Hauptschalter auch kapieren. Aber die Anleitung besteht nach Ikea Vorbild ausschließlich aus Bildern, so dass ich guter Hoffnung bin, dass auch ein des nicht lesens mächtiger Mitarbeiter das schafft. Mit den riesigen nigelnagelneuen Fendt Traktoren können sie ja auch umgehen und das ist weit aus komplizierter. Danach werden wir von Georg abgeholt. Es regnet wieder nicht in Hamburg und so beschliest meine Frau den kleinen Spaziergang von Georgs Wohnung zur Außen Alster, zu einen Gewaltmarsch aus zu dehnen. Das Abendessen haben wir uns redlich verdient. Nur das CL Spiel der Bayern gegen die Wikinger waren nicht so ganz nach meinem Geschmack. War aber logisch: In Hamburg kann man kein Fußball - wie sollte dann selbst das Anschauen der Bayern hier richtig klappen🫣Read more

  • Von Jena nach Hamburg

    October 11 in Germany 🌧 12 °C

    Von Jena gehts spät Nachmittag, wieder nüchtern nach Wabern zu Günther und Christianr. Wir sollen für die beiden ein paar sperrige Teile nach Uruquay mitnehmen, wo sie ein Haus mit Stellplätzen haben. Vor dem Start schmiere ich noch unsere JuSe ab - zur Beruhigung meines Geissens. Günther und Christiane erwarten uns schon mit einem festlich gedeckten Tisch und einem hervorragenden Primitivo. Der war allerdings aus einer Box und erst am nächsten Morgen stellen wir fest, dass von den 5 Litern nur noch eine kleine Pfütze übrig geblieben ist.
    Noch nicht ganz nüchtern machen wir am nächsten Tag noch ein paar Einkäufe in Kassel um das Druckluftproblem endlich in Griff zu bekommen. Ein neuer Nato-Knochen fällt mir dabei auch noch in die Hände und mit einer Tüte voller Ersatzteile - made in Europe - geht es Richtung Hamburg.
    Es sind noch 20 km zu Wolle und Brigitte. Wir haben die beiden in Sambia kennen gelernt und uns später in Malawi wieder getroffen. Das Navi führt uns quer durch die Stadt und auf der 3 Spurigen Einfallsstraße übersehe ich rechts im toten Winkel einen schwarzen BMW. Es sind nur leichte kratzer von unserem Reifen und der junge Hamburger Mann beruhigt sich nach kurzer Zeit. Auch die jungen Polizisten sind höflich und nett und so geht es nach einer halben Stunde weiter zu unseren Freunden, wo wieder ein hervorragender Rotwein hilft, die letzten Erlebnisse zu verdauen.
    Wir bleiben Samstag und Sonntag noch bei den beiden und lassen uns mit gutem Essen und leckeren Wein verwöhnen. Ich nutze die Zeit und repariere die Toilette, montiere das Nummernschild ordentlich an der Stoßstange, tausche die chinesische Druckluftleitung, baue den Nato Knochen ein und ergänze innen noch ein paar Kleiderhacken und sonstige Kleinteile, die es bei der Abreise nur noch in eine Schachtel geschafft haben. Am späten Sonntag Nachmittag fahren wir den uns aus unserem letzten Hamburg Trip bestens bekannten Stellplatz direkt am Fischmarkt an. Ein Abstecher auf St. Pauli beschliest den Abend
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  • Ein Start mit Tücken

    October 7 in Germany ☁️ 20 °C

    Eigentlich war gestern Abreise. Der regelmäßige Leser unserer Reisetagebücher kennt das ja schon: wenn ein Satz mit "eigentlich" beginnt...
    Aber es gab ja nicht mehr viel zu tun. Schlieslich habe ich in den letzten 6 Wochen - so wie in meinen besten Jahren - 80 h/Woche gearbeitet um unsere Juse so hin zu bekommen, wie ich sie mir für Südamerika vorgestellt habe. Ursprünglich war ich der Meinung diese in 2 Wochen schaffen zu können😵‍💫.
    Noch die restlichen Sachen die wild in der Einfahrt verstreut sind sortieren und einräumen und nur noch kurz einen Abstecher zur Fa. Pauli um ein Alu-Kubond Blech zu kanten und zu meinem Freund Christoph Dillinger um ihm sein Werkzeug zurück zu bringen und die letzten Einstellungen in der VICTRON CONECT APP zu machen, wofür ich zu blöde bin. Alu Kubond kann man nicht biegen ohne es vorher zu fräsen! Der Tag fängt schon mal gut an und die halbe Stunde Arbeit gestern um das Teil zu zu schneiden, hätte ich mir sparen können. Schnell ist eine andere Lösung gefunden. Danke an die Mitarbeiter der Fa. Pauli, speziell an Markus Baumgartner und natürlich an meinem Freund Hans Pauli an der Stelle, für die ständige Unterstüzung, ohne die solche professionellen Lösungen wie unsere Edelstahldusche oder die Staukästen mit bündigen Schlössern nicht möglich wären👍
    Es sind nur 2 km zu Christoph nach Aigenstadel. Er findet auch recht schnell den Fehler an meinem Ladegerät. Was ich schon immer vermutet, aber trotz mehrmaliger Kontrolle nicht gecheckt habe: Der Stecker für die "Motor an Erkennung" war falsch angeschlossen. Ich habe zwar das richtige Schaubild dazu aus der Anleitung genommen, aber dazu den Stecker falsch herum in den Händen gehabt. Mir fällt auf, dass plötzlich ein Ölfleck sich unter dem LKW bemerkbar macht. Kann ja nur von dem neuen Öl- Umschaltventil für die Warmwasserbereitung aus der Motorabwärme kommen, die sich der Versorgungstechnik Ingenieur nächtelang ausgeklügelt hat und unbedingt umsetzen muss!
    Auf der Heimfahrt fällt plötzlich der Luftdruck ab. Zu Hause stelle ich fest, dass der neu verlegte Luftdruckschlauch made in China geplatzt ist. Den getauscht, die Verschraubungen des Öl- Umschaltventils nachgezogen, will ich die JuSe starten um alles zu testen - es rührt sich erst einmal gar nichts mehr. Julia quängelt und nervt, weil wir um 11.00 Uhr losfahren wollten. Ich schaffe es trotzdem ruhig zu bleiben und mache mich auf die Fehler Suche. Der Batterie Trennschalter ist durchgebrannt - wieder ein China Teil. Julia wirft alle herumliegenden Teile in eine Kiste und der Rest landet in der Garage und dann gehts in voller Hektik los.
    Auf der Drehscheibe- einer Kreuzung 2 km von Ringelai, kontroliere ich nochmal die Ölverschraubung - immer noch nicht dicht. Jetzt reichts! Umdrehen, überlege ich kurz und alles abblasen? Kommt nicht in Frage meldet sich sofort der Kämpfer in mir. Ich beschliese zu der Firma nach Ruderting zu fahren, von der ich das Öl Magnetventil habe, damit die die Leitung abdichten - ich will mich nicht mehr schmutzig machen. Mit Willi dem Chef habe ich schnell das Problem analysiert: die Schneidringverschraubungen sind nicht weit genug auf der Leitung. Er gibt mir zwei neue und ich soll sie selber einbauen🥵
    Dazu muss ich das Führerhaus kippen. Aus Faulheit will ich aber meine Vorrichtung über 2 Umlenkungen über die Seilwinde, ich auch neu gebaut habe nicht aufbauen. Willi, sein Mitarbeiter, ein Kunde, ich und Julia schaffen das auch gemeinsam von Hand. Eine gute Stunde später sind die neuen Verschraubungen eingebaut und wir kippen das Führerhaus - auch wieder von Hand. Durch den Schwung beim zurückkippen verbiegt sich die Arietierung. Die Warnleuchte im Führerhaus leuchtet auf und auch mehrmalige gewagte Bremsmanöver, bei denen das Führerhaus beängstigen kippt, um danach mit Schwung ins Schloss zu fallen, nützen nichts. Also meine Vorrichtung mit der Seilwinde und den 2 Umlenkungen über das Dach aufgebaut, Kabine kippen, Arietierung ausrichten, Führerhaus langsam zurück und schon passt es wieder. So machen wir uns gegen 16.00 Uhr auf nach Jena. Dort wartet Suse, Julias Ex Schwiegermuttet schon seit Stunden auf uns. Ein weitere Schlauchplatzer des China Schrottes auf der Autobahn kostet uns nur noch 5 Minuten - ist ja nichts Neues und Ersatzteile sind griffbereit. So kommen wir gegen kurz vor 23.00 in Jena an. Suse empfängt uns mit einer wunderbaren thüringischen Brotzeit. Nach 3 Flaschen Wein und 3 Bier extra für mich und einem sehr schönen amüsanten Abend gehen wir dann um 4.00 ins Bett. Ich sage noch zu Julia: " Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten, nach dem verkorksten Start. Entweder ea läuft ab jetzt ohne Probleme, oder es geht so weiter!"
    Ich glaube sie hat es nicht mehr realisiert.
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    Trip start
    October 7, 2026