Sie hat uns, definitiv. Diese Stadt hat einen so besonderen Charm, dass wir sie in unser Herz schließen. Der verträumte Stadtteil Bakklandet mit den weltberühmten Häusern verzaubert groß wie klein. Die verschiedenen Farben, die Holzarchitektur bringen das besondere Flair. Wir verbringen einige Stunden in den Gassen, bestaunen die Baukunst des alten Doms. Leider lässt man uns aufgrund einer Opernveranstaltung keinen Blick mehr in dessen Gemäuer erhaschen. Aber auch von außen spricht die Kunst Bände. Der einzige bittere Beigeschmack ist das Parken mit einem so großen Auto. In Norwegen ist generell wenig gut ausgeschildert, aber auch Doktor Google hat für uns keinen Lösungsvorschlag. Also müssen wir einen finden. Wir suchen einen Campingplatz am Stadtrand. Auf dem Betonplatz, hat für uns absolut null mit einem Campingplatz gemein, nur ein einfacher Parkplatz, mieten wir uns eine Nacht ein. Wir wissen, hier bleiben wir nicht, aber damit können wir gut parken. Da parken in Norwegen generell teuer ist, hoffen wir damit eine vertretbare Lösung gefunden zu haben. Musik wird in den Gassen gespielt, die Leute sitzen im Freien oder flanieren durch die kleinen Kneipen. Ein wunderschöner Sommertag. Auf dem Weg zum Camper sehen wir in einer kleinen grünen Oase zwei junge Männer sitzen. Sie lesen und ein Namensschild, wird uns schnell klar, hey ihr seid Elders. Sie sind Missionsare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Auch unser großer Sohn dient derzeit als Missionar in Irland. Sie freuen sich so Mitglieder zu treffen und für uns hat es immer etwas besonders junge Menschen wie sie zu treffen, die einfach das gern teilen, was ihnen wichtig ist, ihren Glauben.Read more