• Wo der Winter leuchtet

    October 21 in Germany 🌧 10 °C

    Draußen wird es kühler, der Winter scheint zu nahen. Mich fasziniert die reduzierte Farbgebung der Vorlage.
    Das Bild wirkt ruhig, ein wenig geheimnisvoll und fast wie eine Szene aus einem Wintermärchen.

    Die Lichtstimmung (Chiaroscuro-Effekt): Der Kontrast zwischen den kühlen Blau- und Grautönen des Schnees und den warmen Orange- und Gelbtönen der Laternen ist mir sehr gut gelungen. Das Licht scheint förmlich zu glühen und wirft einen wunderschönen warmen Schimmer auf den verschneiten Weg.

    Die Tiefenwirkung (Perspektive): Die Fluchtlinie des Weges und die nach hinten kleiner werdenden Laternen erzeugen eine gute räumliche Tiefe. Man hat das Gefühl, direkt in die Allee hineinzublicken.

    Die Textur der Bäume: Die Äste im Vordergrund sind filigran ausgearbeitet und die nass-in-nass gemalten Bäume im Hintergrund verstärken den Eindruck von dichtem, nebligen Schneefall, den ich mit Gouache Weiß erzeugt habe sowie mit der Sprenkeltechnik.

    Mein Aquarell lebt vor allem von seiner Atmosphäre, der schönen Farbigkeit und dem Zusammenspiel von Licht und winterlicher Stille. Es hat einen erkennbaren eigenen Stil und erzählt eine kleine Geschichte, ohne sie ausdrücklich erklären zu müssen.

    Dauer: 3 Stunden

    WK.- Nr.: 400
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