• Caldera de los Cuerbos

    1. februar, Spanien ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Wanderung entlang des Vulkan-Lehrpfads war ein sehr tiefsinniges Erlebnis. Jeder Schritt auf dem rauen, schwarzen Lavafeld vermittelte ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht vor der Kraft der Natur und der Zeit. Die Caldera de los Cuervos, mit ihrem majestätischen Krater, war ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Ausbrüche. Es war, als ob die Erde selbst uns Geschichten von Veränderung und Erneuerung zuflüsterte. An den Wänden des Kraters waren die Spuren des Lava-Sees sichtbar, der einst hier wütete. Diese Merkmale luden dazu ein, über die Vergänglichkeit nachzudenken – wie selbst die gewaltigsten Naturkräfte irgendwann zur Ruhe kommen und Platz für Neues schaffen.

    Die Landschaft, geprägt von der rauen Schönheit der Lava-Ebenen, ließ uns innehalten. Die alten Vulkane, wie Montaña Diama und Montaña Guardilama, erheben sich stolz über die Ebene und erinnern daran, dass aus Zerstörung auch Neues entstehen kann. Hier spürte man die Kraft der Natur, die gleichzeitig beruhigend und überwältigend war. In La Geria, spürten wir die Hingabe der Landwirte, die trotz der Herausforderungen des vulkanischen Bodens einzigartige Weinreben kultivieren. Diese Anpassungsfähigkeit der Menschen, die sich der rauen Umgebung stellen und sie nutzen, um ihre Träume zu verwirklichen, war . Jedes Stück Lava war ein Teil dieser komplexen Geschichte, die uns lehrte, dass Schönheit oft in der Unvollkommenheit liegt. Die thermischen Anomalien, waren nicht nur ein spektakuläres Schauspiel, sondern erinnerten uns daran, dass Veränderung ein ständiger Begleiter ist.

    Trotz der rauen Bedingungen und der jungen geologischen Formationen war die Rückkehr des Lebens auf den Lavafeldern ein Zeichen der Hoffnung. Die Flechten, die unermüdlich daran arbeiteten, den Boden zu bereichern, symbolisierten den unerschütterlichen Willen der Natur, sich immer wieder zu regenerieren. Sie lehrten uns, dass selbst in der schwierigsten Umgebung das Leben einen Weg findet.

    Diese Wanderung war nicht nur eine Erkundung der vulkanischen Landschaft, sondern auch eine Reise zu uns selbst. Sie erinnerte uns daran, dass wir wie die Natur sind – stark, anpassungsfähig und in der Lage, selbst aus den herausforderndsten Umständen etwas Wunderschönes zu schaffen.
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