• Der Besuch im Haus-Museum César Manrique

    2. februar, Spanien ⋅ 🌙 16 °C

    Der Himmel war von tiefgrauen Wolken verhangen, und der Regen fiel in unaufhörlichen Strömen. . Doch nicht nur wir, sondern auch viele andere Touristen hatten sich entschlossen, bei diesem Regenwetter, das Haus-Museum César Manrique zu besuchen. Ein Ausflug unter schlechten Vorzeichen, der sich bald als wahres Schatzkästchen entpuppen sollte.
    Trotz des Regens fühlte ich die Vorfreude in der Luft. Das Dorf Haría, umgeben von üppigen Palmen, schien mit einem besonderen Charme zu glänzen. Die Tropfen, die auf die Blätter prasselten, verstärkten die lebendigen Farben der Natur und schufen eine fast magische Atmosphäre. Als wir das Haus-Museum erreichten, wurde ich von der Schönheit des Ortes überwältigt, die trotz der grauen Wolken strahlte.
    Im Inneren des Museums empfing uns eine warme, einladende Atmosphäre. Manrique hatte hier eine harmonische Verbindung zwischen traditioneller Architektur und modernem Design geschaffen. Jeder Raum war ein kleines Kunstwerk für sich, und ich konnte nicht anders, als die Details und den guten Geschmack zu bewundern.
    Ein Höhepunkt des Besuchs war die Werkstatt, die Manrique bis zu seinem Tod nutzte. Hier lebte und arbeitete er, und die Zeit schien stillzustehen. Die Werkstatt war ein Ort der Inspiration, der alles so bewahrte, wie der Künstler es hinterlassen hatte. Überall standen seine Werke, die auf den ersten Blick chaotisch wirkten, aber bei näherer Betrachtung eine tiefere Bedeutung offenbarten. Manrique hatte oft am Boden mit seinen Ideen begonnen und sie später an die Staffeleien vollendet. . Es war spannend zu sehen, wie seine Gedanken in verschiedenen Phasen entstanden waren.
    Das unvollendete Werk, das an seinem Arbeitsplatz stand, schien auf seine Vollendung zu warten. Die Gemälde waren nicht nur Kunstwerke, sondern auch Zeugnisse seiner Ideen und Inspirationen, die ihm während seiner letzten Jahre kamen. Besonders faszinierend war das Muster, das Manrique entworfen hatte und das heute auf vielen Autos auf Lanzarote zu sehen ist. Dieses Design war eine Hommage an die Schönheit der Insel und spiegelte seinen einzigartigen Stil wider.
    Als wir das Haus-Museum verließen, war ich dankbar für diese unerwartete Reise. Der Tag, der mit schlechtem Wetter begonnen hatte, hatte sich in ein wunderbares Erlebnis verwandelt. Das Haus von César Manrique war nicht nur ein Museum, sondern ein Ort, der die Seele des Künstlers lebendig hielt und den Besucher in eine Welt voller Kreativität und Schönheit entführte.
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