Erlebnisbericht: Abenteuer am Südend
February 27 in Spain ⋅ 🌬 20 °C
Unsere Reise führte uns zum Südende von Fuerteventura, und schon der Weg dorthin war ein echtes Abenteuer. Die unbefestigte Straße war eng, voller Geröll und sehr holprig. Mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 km/h bewegten wir uns vorsichtig voran, während der Staub hinter uns aufwirbelte.
Besuch des Leuchtturms
Zuerst hielten wir am Leuchtturm an. Der Wind blies uns ins Gesicht, und die stürmischen Bedingungen ließen uns nicht lange verweilen. Dennoch genossen wir den beeindruckenden Ausblick auf die raue Küste und das tobende Meer. Wusstest du, dass der Leuchtturm von Punta Jandía der südlichste Punkt Fuerteventuras ist? Er wurde 1993 erbaut und ist ein beliebtes Fotomotiv.
Kulinarisches Erlebnis in Playa Morro de Potalu
Nach unserem kurzen Besuch am Leuchtturm fuhren wir zurück nach Playa Morro de Potalu. Im Restaurant Punta de Jardine gönnten wir uns den besten Fisch seit langem. Das Lokal hat einen besonderen Flair, denn bei gutem Wetter kann man draußen sitzen, umgeben von nostalgischen Rückbleibseln aus der goldenen Zeit der Fischer. Alte Boote, Netze, Bojen und Reusen erzählen Geschichten vom Meer und der harten Arbeit der Fischer.
Fahrt zum Cofete Beach
Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Cofete Beach. Wenn wir dachten, der Weg zum Leuchtturm wäre abenteuerlich, dann war die Fahrt dorthin noch spektakulärer. Die enge Passstraße war nicht befestigt, und es gab keine Möglichkeit umzudrehen. Begegnungen mit anderen Fahrzeugen erforderten viel Improvisation. Oft mussten wir weit im Voraus überlegen, wer wo halten konnte. Kommunikation geschah oft durch Zeichensprache, Lichthupe und ein bisschen Gedankenlesen.
Als wir schließlich am Cofete Beach ankamen, waren die Bedingungen herausfordernd: Es war sehr windig und neblig, was die Sicht erheblich einschränkte. Die Wellen tobten und die Gischt raubte uns fast den Blick auf die atemberaubende Kulisse. Dennoch war der Strand mit seinen goldenen Dünen und den dramatischen Bergen einfach umwerfend.
Kuriositäten und die Villa Winter
Besonders kurios fand ich den kleinen Friedhof am Strand, der eine einzigartige Atmosphäre verbreitete. Die Villa Winter, ein mysteriöses Bauwerk mit einer geheimnisvollen Geschichte, war leider geschlossen, aber ich kann mir vorstellen, dass sie einen Besuch wert gewesen wäre. Ursprünglich in den 1940er Jahren erbaut, ranken sich viele Legenden um die Villa, die früher als Rückzugsort für eine Vielzahl von Persönlichkeiten diente.
Die Kombination aus der rauen Natur, der Geschichte und der Kulinarik machte diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es war ein Tag voller Abenteuer, eindrucksvoller Landschaften und faszinierender Geschichten – eine perfekte Erinnerung an die Wunder Fuerteventuras!Read more








