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Lanzarote 2026

**Und wieder Lanzarote**
Nach fünf Jahren kehren wir zurück zu der Insel, wo wir unseren Langzeitwinterurlaub verbracht haben.
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  • Caldera Blanka

    13. februar, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute haben wir uns auf einen ganz besonderen Wanderweg begeben, der uns in die faszinierende Vulkanlandschaft von Lanzarote führte – *Tanz auf dem Vulkan*. Die Caldera Blanca, mit ihren strahlend weißen Kalkkrusten, steht majestätisch im Kontrast zu den dunkel gefärbten Feuerbergen. Mit einem Durchmesser von fast einem Kilometer ist dieser Krater ein wahres Naturwunder und über 3000 Jahre alt.

    Die Wanderung begann am Parkplatz am westlichen Ortsrand von Mancha Blanca. Hier schlüpften wir auf den Schlackenpfad, der uns in leichten Wellen durch die bizarre Vulkanlandschaft führte. Es war, als würden wir uns in einen anderen Planeten begeben. Die ersten fünf Minuten waren unvergesslich; eine Infotafel wies auf einen Lavafluss hin, und wir fühlten uns wie Astronauten auf einer Erkundungsmission.

    Nach einer Viertelstunde kamen wir zu einem Wegweiser, der uns die Richtung zur Caldereta anzeigte. In der Ferne sahen wir bereits die beeindruckende Silhouette des Kraters. Der Weg teilte sich bald, und wir entschieden uns für den unteren Pfad. Hier war die Lava so nah, dass sie uns fast zum Staunen brachte – als ob sie uns einladen wollte, ihre Geheimnisse zu entdecken.

    Ein bisschen später standen wir vor der Krateröffnung der Caldereta. Die Aussicht war einfach atemberaubend. Wir schauten in den Kraterkessel und fühlten uns klein, fast wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Der Anstieg entlang des Kraterrands zur trigonometrischen Säule der Caldera Blanca war herausfordernd, aber der Ausblick vom Gipfel war die Mühe wert. Wir hatten eine Rundumsicht, die uns den Atem raubte: im Süden die Feuerberge, im Osten die charmanten Dörfer und im Nordosten die steilen Klippen, die ins Meer stürzen.

    Der Abstieg entlang des westlichen Kraterrands war ein bisschen wie ein Tanz, bei dem wir uns geschickt über die unebenen Wege bewegen mussten. Nicht immer sah unser Tanz anmutig aus, manches Mal kamen wir ins Rutschen. 2x mal setzte ich mich einfach auf den Hosenboden um sicherer runter zu kommen. Ich konnte mir vorstellen, dass die Vulkane uns heimlich zuschauten, während wir über die Lavaflüsse stolperten. , als ob wir Teil eines großen Naturtheaters waren.

    Am Fuß der Caldera Blanca trafen wir auf eine Schotterpiste, die uns zurück zur Caldereta führte. Es war lustig zu sehen, wie wir uns gegenseitig anstachelten, um schnell wieder zum Auto zu kommen. . Manchmal fühlte ich mich wie ein Kind, das in einem riesigen Spielplatz aus Lavasteinen spielt.

    Auf dem Rückweg bemerkten wir die Veränderungen der Landschaft um uns herum – die Erosion hatte ihre Spuren hinterlassen. Die Vulkanlandschaft war wie ein Kunstwerk, das sich im Laufe der Zeit veränderte. Ich stellte mir vor, wie die Vulkane im Laufe der Jahrhunderte Geschichten von Zerstörung und Wiedergeburt erzählen könnten, während sie in der Sonne standen und die Wolken um sich herum tanzten.

    Die Mischung aus Abenteuer und Humor machte diesen Tag unvergesslich. Ich kann nicht anders, als zu denken, dass wir nicht nur die Vulkane erkundeten, sondern auch unsere eigene Verbindung zur Natur vertieften. Am Ende des Tages waren wir nicht nur müde, sondern auch erfüllt und demütig von den Gewalten , die uns die Natur gezeigt hat. Und so gingen wir zurück zum Parkplatz, mit einem Lächeln im Gesicht und dem Gefühl, dass wir ein Stück der Seele Lanzarotes in unseren Herzen trugen. 🌋✨

    Wie steht es um eure eigenen Wandererlebnisse? Gibt es besondere Orte, die euch so berührt haben?
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  • Bodega Stratvs

    17. februar, Spanien ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Bodega Stratvs auf Lanzarote ist einfach ein Traum. Dort gibt es wunderschöne Gärten, in denen man unter großen, weit ausladenden Eukalyptusbäumen sitzen kann. Diese lauschigen Plätze sind perfekt, um mit Freunden eine Auszeit zu genießen.

    Ich erinnere mich daran, wie ich ein Glas des exquisiten Stratvs-Weins in der Hand hatte. Die frischen, fruchtigen Aromen waren einfach himmlisch. Dazu gab es den würzigen Käse von Finca Uga, der die Aromen des Weins perfekt ergänzt hat. Diese Kombination war ein echtes Geschmackserlebnis!

    Die ruhige Atmosphäre war unglaublich entspannend. Man hörte den sanften Klang der Natur und spürte die kühle Brise, während wir uns über die Weine und die Schönheit der Umgebung austauschten. Stratvs ist wirklich mehr als nur ein Weingut; es ist ein Ort, an dem man die kanarische Lebensart hautnah erleben kann.

    Es war eine wunderbare Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen und einfach das Leben zu genießen. Ein Besuch dort bleibt definitiv unvergesslich!

    In der Kellerei STRATVS wird Wein nicht nur produziert, sondern zelebriert. Jede Flasche, geschützt durch edles Rauchglas, trägt den eindrucksvollen Spruch „DER WEIN DES FEUERS, DER ERDE, DES WINDS“.

    Ein Höhepunkt ist der **Moscatel Süß**, ein Likörwein mit 15 % Alkohol, der aus überreifen Trauben gewonnen wird. Nach mindestens fünf Monaten Reifung in französischen Eichenfässern zeigt er eine goldene Farbe und ein verführerisches Aroma von kandierten Früchten und Gewürzen. Dieser Wein harmoniert hervorragend mit Blauschimmelkäse oder Desserts und kann sowohl kalt als auch bei Zimmertemperatur genossen werden.

    Die Region La Geria, in der STRATVS liegt, ist ein spektakuläres Landschaftsschutzgebiet, das durch Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert geprägt wurde. Hier entstand eine einzigartige Anbaumethode, bei der tiefe Mulden gegraben werden.

    Ein Besuch bei STRATVS bietet nicht nur die Möglichkeit, hervorragende Weine zu kosten, sondern auch, die beeindruckende Landschaft und die charmanten Dörfer der Umgebung zu entdecken. Hier erleben Sie die perfekte Symbiose aus Tradition, Natur und Genuss – ein unvergessliches Abenteuer für jeden Weinliebhaber!
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  • Wanderung Tenesar

    18. februar, Spanien ⋅ 🌬 17 °C

    Wir waren in Tenesar, wo wir eine Küstenwanderung zum Playa Soleta unternahmen. Vor rund 50 Jahren begannen die ersten Insulaner, vor allem aus Tinajo, in dieser abgelegenen Region ihre Ferienhäuser und Rückzugsorte an der majestätischen Steilküste zu errichten. Der Besuch in Tenesar umhüllt einen sofort mit einer besonderen Melancholie; das Dorf wirkt oft wie ein verlassenes Set aus einem nostalgischen Film, in dem die Zeit stillzustehen scheint.

    Ein zwiespältiges Gefühl überkommt einen: Man könnte meinen, dass jederzeit ein Bewohner um die Ecke kommt, da vor einem der Häuser ein paar Schuhe stehen. Doch die Stille ist überwältigend und fast beunruhigend – kein Hund bellt, kein Hahn kräht. Lediglich das stetige Rauschen der Wellen, die gegen die Felsen schlagen, durchbricht die Ruhe und schafft eine hypnotische Atmosphäre.

    Dauerhaft leben hier kaum Menschen; nur in den Sommermonaten erwacht das Dorf am Wochenende zu einem Hauch von Leben. Die Schatten der Vergangenheit hängen über den Häusern, denn große Renovierungen sind nicht mehr geplant: Die Küstenschutzbehörde wird die Bauten am Meer abreißen. Bis es so weit ist, bietet dieser Ort einen einzigartigen Rückzugsort, der wie ein geheimnisvolles Ende der Welt wirkt, an dem man die Seele baumeln lassen kann.

    An dem Parkplatz am letzten Haus von Tenesar beginnt ein Schlackenpfad, der in einem gewissen Abstand parallel zur neu erschaffenen Küste verläuft, die durch Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert entstanden ist. Nach etwa 10 Minuten erreichen wir in der Nähe der kleinen Bucht El Callaito eine Fahrspur. Wir folgen ihr für etwa 100 Meter und setzen dann unseren Weg auf dem meerseitigen Pfad fort. Dieser führt in sanften Auf- und Abwärtsbewegungen durch eine ausgeglühte Lavalandschaft, in der die Vegetation kaum Fuß fassen konnte. Am Wegrand liegen beeindruckende vulkanische Bomben, und die kantige Felsenküste wird durch kleine, schwer zugängliche Landzungen und Blockstrände unterbrochen.

    Etwa 20 Minuten nach der Fahrspur achten wir auf eine unscheinbare Gabelung, markiert durch Steinmännchen. Wir halten uns rechts und bleiben dicht am Klippenrand, da der gut erkennbar Pfad links schnell im Nichts endet. Nach zwei leicht ausgesetzten Stellen erreichen wir nach weiteren 15 Minuten den endenden Pfad an der Playa Soleta. Hier gibt es nur vereinzelt sandige Flecken, doch man kann zwischen den bizarren Lavaformationen direkt zur Wasserlinie gelangen. Nach einer wohlverdienten Rast wandern wir denselben Weg zurück nach Tenesar und lassen die beeindruckende Landschaft noch einmal auf uns wirken.
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    Slut på rejsen
    20. februar 2026