March 2018 - April 2021
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  • Day1

    Erst mal ankommen

    March 20, 2018 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Lanzarote, ist die wohl bizarrste Insel des Kanarischen Archipels und mit ihren 835 qkm ist sie auch die viertgrößte und nördlichste Insel. Wir wollten dem grauen und nasskalten Frühjahr bei uns entfliehen und nahmen das Angebot einer guten Bekannte an, ihre Ferienwohnung zu nutzen.
    Lanzarote sagte mir nicht viel, Vulkane, karges Land und Touristen die nur am Pool liegen oder mit Reisebussen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abfahren.
    Eins ist sicher, wir werden uns die Insel erlaufen und dann entscheiden, ob wir sie lieben oder nicht.
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  • Day2

    Beschreibung Küstentour zu den Meeresgro

    March 21, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir starteten unsere Wanderung in den Salzgärten von Salinas de Janubio. Dort werden schon seit Jahrhunderten aus dem Meerwasser die weißen Salzkristalle gewonnen.
    Der Weg führte uns an einer Steilküste entlang, die ausgefranster nicht hätte sein können. Herrliche Blicke in die Tiefe und hoch aufspritzendes Wasser ließen uns auf dieser Wanderung immer wieder staunen. Es war sehr stürmischen und dadurch brachen sich die Wellen mit einer enormen Wucht an den Granitfelsen. Ich habe vorher gelesen, dass so manche Bucht und So mancher Gumpen zum Baden einlädt. Ich habe keine Einladung gesehen, höchstens für Selbstmörder. Ich glaube, ich muss nochmal bei ruhiger See dort hin. Man sieht fast auf dem ganzen Weg ein gelbes Gebäude auf den Felsen stehen. Es ist eine Entsalzungsanlage. Dorthin wird Meerwasser zu Brauchwasser umgewandelt. Das Gebäude stört den Blick und auch das Vertrauen in das Leitungswasser.
    Und trotzdem, auch ohne Baden und mit Entsalzungsanlage, diese Wanderung konnte ich vom ersten Schritt an genießen. Es ist eine andere Welt in der wir hier abgetaucht sind, irgendwie unwirklich und lebensfeindlich doch mit einer atemberaubender Kraft und einer tieferen Schönheit. Ich konnte mich nicht satt sehen an den brechenden Wellen und der aufschäumenden Gischt. Meine Ohren waren voll von dem Getöse, wenn sich das Wasser gegen die Felsen warf. Ein Kampf der Giganten.

    Nachts bevor ich einschlief, sah ich noch die Bilder und hörte noch das Wellenbrechen.

    Tief beeindruckt von den Naturgewalten schlief ich ein und freute mich auf den nächsten Tag auf Lanzerote.
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  • Day9

    Tag ohne Fotos

    March 28, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Tag heute war sehr interessant, wir haben uns heute Nachmittag mit einem Aussteiger Paar getroffen. Sie kamen vor 20 Jahren hier auf die Insel. Sie haben so von ihren Anfängen erzählt und von der Ebtwicklung dieser Insel. Gestern wollten wir nach Graciosa übersetzen. Aber wegen der schlechten Sicht, Sarah Sandsturm, haben wir es nicht gemacht. Schließlich wollen wir ja auch etwas sehen. Das ist auch gut so, denn Bernd hat seinen Freund auf Graciosa angerufen und gesagt, das wir kommen. Er kommt uns nun am Hafen abholen und zeigt uns die Insel so, wie Touristen die Insel nicht entdecken können. Und er hat ein unglaubliches Wissen über die Natur der Insel und kann uns jeden Stein, jede Pflanze und jedes Tier erklären. Manchmal sind es die Zufälle und die Menschen die man noch nicht kennt, die eine Urlaubsreise zu etwas Besonderem machen. Ich freue mich darauf.Read more

  • Day10

    Auf verbotene Wege

    March 29, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Diese Runde vermittelt eindrucksvolle Einblicke in die Vulkantätigkeit von 1730-1736. Dieses Gebiet veränderte sich nach dem Ausbruch völlig. Hier war vorher fruchtbares Land . Auf Wegen durch Lavafeldern, vorbei an Vulkanen und über verschiedene Lavaarten führt der Weg. Es ist ein Aussichtsreicher Rundwanderweg
    Wir wanderten an zahlreiche Vulkane die den Weg säumen und durch endlose Lavafelder. Am Montana Colorado erklären Schautafeln das Geschehen. Im letzten Drittel des Weges führt der Weg direkt über die Lavafelder. Herbert wurde es da zu langweilig und wir beschlossen doch lieber einen Vulkan zu ersteigen. Es war ein faszinierendes Garbenspiel und als wir am Rand des Kraters standen, lies und der Blick in den Schlund eine Gänsehaut entstehen. Erst als wir wieder unten waren, sahen wir das Schild, Vulkan ersteigern verboten. Wir haben es vorher wirklich nicht bemerkt. Aber grundsätzlich sollte sich jeder an die Regeln halten. Denn schnell bricht ein Felsrand ab oder man löst eine Steinlawine aus. Also auf verbotene Wege haben unbedachte Touristen nichts zu suchen.
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