• Das Wandern

    12 September 2017, Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Machu-Picchu hat seine Spuren hinterlassen. Mit verkaterten Beinen wachten wir auf und gingen acht Uhr zum Frühstück. Durch die lange Rückreise nach Cusco aßen wir halb elf schon wieder das Touristen-Mittags-Menü im nächst Besten Restaurant. Machu-Picchu Pueblo ist lediglich mit dem Zug zu erreichen. Eine Straße gibt es nicht. Da uns der Zug aber zu touristisch und viel zu teuer war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hidroelectrica. Von dort kann man mit Bussen über kleine Dörfer nach Cusco gelangen. Der Weg führte uns durch einen wunderschönen, grünen Wald. Links von uns der Fluss, rechts die Bahnschienen und vor und hinter uns andere Wanderer. Ein wenig mehr als zwei Stunden liefen wir den Weg entlang und bestaunten Bananenbäume, Orangenbäume und diverse Vogelarten. Angekommen am Hidroelectrica war die Hölle los. Autos tummelten sich, überall Stände, die Wasser Bananen und Sandwiches verkaufen und zwischendrin Peruaner, die Namen schrieen. Jeder Fahrer war auf der Suche nach den Leuten, die den jeweiligen Bus gebucht hatten. Eine halbe Stunde lang wurden wir nicht aufgerufen und stellten dann fest, dass unser Transportmittel weiter die Straße runter abfährt. Dann hieß es Beine in die Hand nehmen. Abgesetzt erreichten wir unseren Bus, waren die Letzten und fuhren sofort los. Sechs Stunden später erreichen wir Cusco. Die Fahrt war eng und kurvenreich. Das Hostel in dem wir die letzte Nacht verbringen ist das Beste, das wir auf unserer Reise hatten. Wir freuen uns auf unser Frühstück mit Rührei.Baca lagi