• Sophie und Franz
  • Sophie und Franz

Peru

A 24-day adventure by Sophie und Franz Read more
  • Trip start
    August 21, 2017

    Vamos!

    August 21, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Mit gepackten Rucksäcken brachen wir mitten in der Nacht nach Berlin auf. Mit steigender Aufregung sitzen wir nun am Flughafen Tegel und bestaunen aufgeregte Touristen. Am Boarding bildet sich schon langsam eine Schlange, was auch Zeit wurde, denn schließlich darf man in ca. 45min einsteigen.
    Nächster Halt: Paris.
    Read more

  • Verschlafen

    August 21, 2017 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Flug von Berlin nach Paris war, trotz einiger Turbulenzen, sehr entspannt und erholsam. Vielleicht ein bisschen zu sehr, denn ärgerlicher Weise haben wir unseren Snack und den Kaffee verschlafen.
    Ein 20minütiger Fußmarsch zum nächsten Gate hat uns dann wieder gänzlich geweckt und nun warten wir darauf einsteigen zu können.
    Nächster Halt: Lima!
    Read more

  • Zwischen den Zeitzonen, oder 25h wach

    August 21, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Phu, wir haben es geschafft! Der Flug war für seine Dauer von 12,5h erstaunlich gut. Wir würden mit ausreichend mit Essen versorgt und waren durch das Board Entertainment ganz gut beschäftigt. Angekommen am Flughafen hat uns dann halb Lima begrüßt. Man fühlte sich fast wie ein Superstar. Aber besser keine Zeit verlieren und schnell ins Hostel, die Müdigkeit drückte dann doch auf die Knochen. Der Taxifahrer machte einen adretten Eindruck, überraschte uns dann jedoch mit der schlimmsten Autofahrt unseres Lebens. In Gedanken glich ich die Anzahl der mitgenommenen Reisetabletten mit den geplanten Busreisen ab. Rücksichtslos schoben sich Autos Stoßstange an Stoßstange durch die Straßen. Fahrbahnmarkierungen, Verkehrspolisten, oder spielende Kinder - nichts scheint eine Rolle zu spielen. Der schnellst fährt zuerst, manchmal auch der der eher hupt. Am Hostel angekommen mussten wir erstmal durchatmen. Nun ging nichts mehr als duschen und ab ins Bett. Das Abenteuer beginnt wohl erst morgen.Read more

  • Tour durch Miraflores

    August 22, 2017 in Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    Miraflores, das wirtschaftliche Zentrum der Hauptstadt. Wir starteten unsere Tour vom Meer aus. Der Reiseführer zeigte uns Strände, Parks und Uferpromenade. Klingt nach Sommerurlaub, ist ja schließlich auch August. Leider war es mit 16°C, Wind und starkem Nebel eher lange Hose-Pullover-Wetter. Dennoch ist der Pazifik sehr beeindruckend und den Besuch wert gewesen. Weiter ging es durch enge Straßen und diverse Parks, die sich durch eine kleine Wiese und einen WLAN-Spot auszeichnen, zum indischen Markt. Das Angebot an Souvenirs, vor allem aus Alpaka-Wolle, war erdrückend, zog uns aber noch nicht in seinen Bann. Ein sehr gutes Sandwich gab uns gegen Mittag Kraft für weitere Erkundungen. Wir sahen vom Rathaus, über Kirchen, Ruinen und typischen Einkaufsmeilen alles was den Stadtteil ausmacht.
    Mittlerweile haben wir es sehr gut drauf selbstbewusst über die stark befahrenen, unbeschilderten Straßen zu laufen, ohne überfahren zu werden. Das Hupen nehmen wir dabei gelassen hin. Und weil wir im Urlaub sind gab es zum Abendessen Crepes mit einem wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Lima.
    Read more

  • Nationale Spezialitäten

    August 23, 2017 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es in die historische Altstadt Limas. Und zwar mit der Metro. Die Bezeichnung ist dabei etwas irreführend. Zu Anfang wirkt alles wie eine Metro, man läuft mit seinem Ticket durch ein Drehkreuz, steht am Bahnsteig und dann.... Kommt ein Bus. Die Metro in Lima ist lediglich ein Bus mit einer eigenen Fahrbahn neben der immer vollen Straße.
    Angekommen überraschte uns ein Lehrer Streik. Überall saßen, standen, sangen und pfiffen Lehrer des ganzen Landes und errichteten Straßensperren. Die Polizei war, stark bewaffnet, überall präsent, aber alles lief sehr friedlich. Wir flanierten also mit unserem peruanischen Reiseleiter Gonzalo und dem alleinreisenden Puertoricaner Pablo durch die Straßen und betrachteten alle wichtigen Bauwerke von Kirchen über Banken, Statuen und Parlamentsgebäude. In der Iglesia San Francisco führte uns Gonzalo in die Katakomben und wir bekamen jede Menge Knochen und Schädel zu sehen. Nach dieser gruseligen Erfahrung gönnten wir uns erstmal einen kleinen, landestypischen Snack (es handelt sich dabei um ein fritiertes Geback-Röllchen mit warmer Vanillecreme Füllung). Auf dem Markt genossen wir nie gesehene Früchte und am Ende der Tour tranken wir DAS peruanische Getränk, den Pisco Sour.
    Read more

  • Über den Dächern

    August 24, 2017 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Um einen wirklichen Eindruck von der 9,4 Millionen Stadt zu bekommen mussten wir irgendwo hoch. Von Oben sieht man doch am besten. Also sind wir kurzerhand auf den, vom Strand sichtbaren, Hügel gewandert. Der Weg führte uns durch den offenbar sehr reichen Stadtteil Baranco, vorbei an der technischen Universität und noch einige Kilometer am Strand entlang. Wie üblich begleiteten uns oft streunende, abgemagerte Hunde. Oben erwartete uns ein Obelisk, ein beleuchtetes Kreuz, eine Jesusstatue und ein beeindruckender Ausblick. Die Stadt ist gigantisch. Häuser erstrecken sich über den ganzen Hirizont, sogar die Berge hinauf. Es scheint keine Straßen zu geben. Die sogenannten pueblos jovenes, also Slums, bilden den Rand und ziehen Menschen des ganzen Landes an, alle auf der Suche nach einem besseren Leben.
    Morgen verlassen wir Lima und machen uns auf den Weg nach Paracas.
    Read more

  • Kaffeefahrt

    August 25, 2017 in Peru ⋅ 🌙 16 °C

    Heute ist nicht viel passiert, denn wir haben einen unspektakulären Reisetag eingelegt. Also ausschlafen, nochmal das Frühstück im Hostel mitnehmen (Brot, Müsli, Tee, frisches Obst und selbst gemachte Erdnussbutter- und Karamel-Aufstriche) und ab zum Busbahnhof. Alles läuft wie geschmiert, ist ja schließlich alles gebucht und bezahlt. Gepäck abgeben, durch die Sicherheitskontrolle und ab in den Bus. Die Ausstattung ließ uns staunen: super bequeme Sessel, Decken, Kissen, Fernseher an jedem Rücksitz und Beinfreiheit! Wir waren verblüfft und begonnen die Fahrt zu genießen. Und dann kam es noch dicker: im Buspreis ist ein warmes Essen mit Vorspeise, Dessert und Limonade inbegriffen.
    Ein Blick aus dem Fenster zeigt eine triste Landschaft und eine leere Autobahn ohne Leitplanken, ab und an sieht man jemanden seine Ziegen am Straßenrand entlang führen. Außerdem erblickten wir einen Hühner-Farm für die der Begriff Käfighaltung untertrieben scheint.
    Bald schon erreichten wir Paracas. Das Städtchen ist klein, nur Hostels, Restaurants und ein paar Boote im Meer; Sandstrand. Das Hostel wieder absolut Klasse, diesmal sogar mit eigenem Bad.
    Morgen setzen wir die Suche nach den Pinguinen ziemlich früh fort, also ab ins Bett.
    Read more

  • Endlich Sommerurlaub

    August 26, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Juhu, die Sonne scheint! Am ersten scheinbar warmen Tag machen wir eine lustige Bootsfahrt zu den Ballestas Islands. Leider trübt der Schein ein wenig, den es weht kalter Wind, sodass wir doch ab und an zum Pullover und sogar zur Mütze greifen müssen.
    Ein kleines Boot schippert uns über die raue See heran an mehrere kleine, unbegehbare Inseln auf denen sich tausende von Pelikane und diverse andere Vögel tummeln. Zwischendrin sonnen sich Robben und wenn man ganz genau hinsieht, entdeckt man vielleicht einen Humboldt-Pinguin. Wir können beobachten wie die galanten Flieger im Sturzflug auf ihre Beute nieder sausen und erhaschen auch einen kurzen Blick auf den Rücken eines Delfins.
    Nach dieser wilden Fahrt nur kurz verschnaufen und weiter geht es in den Nationalpark von Paracas. Wir machen Halt an mehreren Stränden, die sich durch ihren gelben, weißen, oder roten Sand auszeichnen und genießen die atemberaubende Natur; im Rücken stets die Wüste. Unser letzter Halt ist ein kleines Fischerdorf in dem Fisch für die ganze Region gefangen wird.
    In einem Restaurant an der Promenade lassen wir den Abend ausklingen und sind, wie jeden Tag, mehr als müde.
    Nächster Halt: Ica/Huacachina.
    Read more

  • Panniert wie ein Schnitzel

    August 27, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    Überpünktlich an der Busstation haben wir den Bus doch fast verpasst. Die gute Dame vom Busunternehmen beginnt ihren Arbeitstag nämlich mit Ankunft des ersten Busses,was das Kaufen eines Tickets für besagten Bus zu einer Hetzjagd macht. Aber man hat auf uns gewartet und dann eine Stunde später waren wir im nicht ganz so schönen Ica. Also gleich weiter in die Oase von Huacachina. Ein kleiner See liegt hier, von Palmen gesäumt, mitten in der Wüste. Wir machen uns sofort auf den Weg die größte Sanddüne im nähen Umkreis zu erklimmen und bewundern unsere Umgebung. Am Nachmittag essen wie viel zu viel Pizza und starten dann den wohl bisher coolsten Ausflug: mit dem Buggy durch die Wüste zum Sandboarden. Die Fahrt gleicht einer guten Achterbahn, die Mädchen in unserem Gefährt kreischen. Ein unbeschreiblich geiles Erlebnis. Mehrmals halten wir an um auf dem Bach liegend, mit dem Kopf vorraus immer steilere Berge auf einfachen Holzbrettern runter zu rutschen. Mittlerweile sind wir paniert wie Schnitzel, denn wir haben uns bei gefühlten 35°C gut eingecremt. Die Schuhe und Hosentaschen sind auch komplett mit Sand gefüllt. Das Highlight ist der Sonnenuntergang (ca. 18:00 Uhr).Read more

  • Auf den Spuren der Nazca

    August 28, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    In Nazca angekommen wurden wir quasi aus dem Bus gezogen. Ettliche Leute boten uns Flüge über die berühmten Nazca-Linien an. Schnell schoben wir uns weiter und stellten unser Gepäck in einem kleinen Hostel unter. Die "Innenstadt" war schnell gesehen, also suchten wir uns ein vertrauenswürdig aussehendes Touristen-Büro und entschieden uns für die Besichtigung nur weniger Linien zu Land. Ein Flug hätte uns zwar einen idealen Blick über alle Figuren gegeben, hätte uns aber auch 6mal so viel gekostet und vermutlich ganz schön den Magen umgedreht. Unser privater Fahrer Arturo hingegen machte einen super Job und fuhr uns zu mehreren Aussichtstürme und -hügel und gab uns das volle Geschichtsprogramm. Wir sahen ettliche Linien und die Nazca-Figuren Hand, Baum und Eidechse, sowie neun weitere Figuren der Paracas-Kultur. (Vielleicht erkennt ihr sie auf den Bildern). Dann besuchten wir noch das Haus (jetzt Museum) der Erforscherin der Nazca-Linien: Maria Reiche. Die Dresdenerin widmete ihr halbes Leben den Linien, lebte in der Wüste und lief täglich hinaus um die Figuren zu vermessen und genaue Karten und Zeichnungen zu erstellen. Als sie 1998 starb war sie 95 Jahre alt, hatte es geschafft das Gebiet der Linien schützen zu lassen und kam selbst nur ein einziges Mal in die Verlegenheit die Figuren aus der Luft zu sehen.
    Die heutige Nacht verbringen wir im Bus. Auf nach Arequipa!
    Read more

  • Im Feuergürtel Südamerikas

    August 29, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Trotz der luxeriösen Ausstattung brachte die Busnacht nicht viel Schlaf. In der absoluten Finsternis reizte der Fahrer die volle Kraft seines Gefährtes aus und raste die leitplankenlosen Anden-Serpentinen hinauf. Kurzzeitig waren wir uns sicher, dass wir jeden Moment umkippen. Dennoch kamen wir gut in Arequipa an (nun sind wir schon auf 2300m Höhe) und fanden uns in einem wundervollen Hostel wieder. Frühstück auf der Dachterrasse inklusive, eigenes Bad, Regenwald-Dusche (nach 15min sogar mit warmen Wasser). Wir flanierten noch ein wenig durch die Straßen der wunderschönen weißen Stadt und besuchten die Kathedrale und das dazugehörige Museum. Die Sonne brannte auf uns nieder und machte uns immer schlapper, also kauften wir uns noch ein paar Empanadas und genossen den Sonnenuntergang und den Blick auf die Vulkanlandschaft von der Dachterrasse aus.Read more

  • Im Kloster

    August 30, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einer erholsamen Nacht und einem Frühstück mit unbezahlbarem Ausblick stiefelten wir erneut los in die Stadt und besichtigten alle Kirchen und Museen (zumindest von außen), die wir gestern nicht geschafft haben. Anschließend ging es in das berühmte Santa Catalina Kloster. In diesem 20000 m2 großen Komplex lebten meist die zweitgeborenen Töchter reicher spanischer Familien. Schlecht ging es ihnen dort nicht. Wir sahen viele, gut ausgestattete Stuben, große Küchen, Höfe und Gemüsegärten. Gut 2,5h bestaunten wir die Architektur und die Ausstellungsstücke, die von Einrichtungsgegenständen über Gemälde bis Apotheker Zubehör reichten. Die Nonnen damals, wie die Peruaner heute, sind nicht besonders groß gewachsen, sodass man sich natürlich auch durch die niedrigen Türen ducken musste. Franz verpasste das geschlagene dreimal, was mich sogar jetzt beim Schreiben wieder zum Lachen bringt. :D
    Außerdem schlenderten wir durch verschiedene Grünanlagen und gingen auf den Markt. Hier gibt es einfach alles was das Herz begehrt. Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Käse, Brot, Küchengeräte, Hüte usw. Lange folgte uns (mal wieder) ein streunende Hund. Für das Abendessen kauften wir uns Tomaten, Avocado,Brot und peruanischen Käse für 5 Soles (ca. 1,30€).
    Read more

  • Das wahre Gold der Inka

    August 31, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute haben wir es sehr ruhig angehen lassen. Wir haben viel die Sonne genossen, sind über kleine Kunsthandwerk-Märkte geschlendert, haben im Park gesessen und Franz eine neue Sonnenbrille besorgt, durch die man tatsächlich auch etwas sehen kann.
    Aber ganz darf das Kulturprogramm doch nicht fehlen. Die Kirche Ricoleta(auch Kloster und Museum) liegt auf der anderen Seite des Rio Chilli, die die Stadt mit Wasser versorgt. Diesmal waren neben Religiösen Artefakten auch Keramiken, Fundstücke von Urwaldvölkern und ausgestopfte Tiere aus dem Amazonas ausgestellt. Das Kloster hatte eine wahnsinnig schöne alte Bibliothek in die sich Sophie sofort verliebte und man könnte auf den Kirchturm steigen. Anders als in Deutschland ist nichts abgesperrt, verriegelt, oder bewacht. Man setzt einfach auf gesunden Menschenverstand. (Aber man hätte die Glocke läuten oder die Bücher aus den Regalen nehmen können). Wir mussten in den Ausstellungsräumen sogar immer das Licht an und nach der Besichtigung wieder aus machen.
    Am Abend waren wir im Restaurant Hatunpa. Hier bekommt man immer sieben verschiedene Kartoffeln und kann sich seine Soße dazu aussuchen. Dazu gab es Coca-Bier. Wahnsinnig einfach und sagenhaft lecker! Die Kartoffeln sind eben doch das wahre Gold der Inka.

    Für alle regelmäßigen Leser: Heute Nacht um drei starten wir eine dreitägige Wandertour durch den tiefsten Canyon Südamerikas. Wir werden vermutlich kein WLAN haben und können euch somit nicht sofort mit neuen Geschichten und Bildern beglücken. Aber keine Sorge, wir schreiben weiterhin jeden Tag und laden spätestens am 03.09. alles hoch.
    Read more

  • Im Colca Canyon, Tag 1

    September 1, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Colcaschlucht ist mit mehr als 4000m die zweit tiefste Schlucht der Welt. Um drei Uhr morgens wurden wir am Hostel abgeholt und kamen gegen sieben in Chivay an, wo wir Frühstück bekamen. Unser nächster Halt war die Cruz del Condor, ein Aussichtspunkt oberhalb der Colcaschlucht, von wo aus man Kondore beobachten kann. Die größten Raubvögel der Welt schwebten majestätisch durch die Lüfte. Hier wurden natürlich jede Menge Touristenbusse ausgekippt und alle knipsten fleißig Fotos. Weiter ging es dann zum Eingang der Schlucht, wo wir erstmal aus unseren langen Sachen raus mussten (tagsüber ist es immer sehr warm, aber sobald die Sonne weg ist ziehen wir alles an was wir mithaben) und unsere Wandergruppe kennenlernten. Sie besteht aus neun Personen (aus: 2xKanada, 1xFrankreich, 2xHolland, 1xSpanien und 1xden USA) und einem peruanischen Guide. Eincremen und los. Wir stiegen die Schlucht hinab und bestaunten die atemberaubende Landschaft. Dabei legten wir sieben Kilometer zurück und stiegen etwa 1000 Höhenmeter ab. Unser Ziel war der kleine Ort San Juan der Chucchu, wo wir Mittag bekamen und unsere einfache Behausung bezogen. Dabei handelt es sich um eine halb offene Lehmhütte mit Wellblechdach und einem durchgelegenen Bett. Die Sonne hatte uns ganz schön zugesetzt, also duschte wir gleich. Natürlich gab es nur kaltes Wasser. Den Rest des Nachmittages genossen wir den Ausblick und die Umgebung und nutzen die Zeit unsere Mitreisenden kennenzulernen. Es gab sogar nochmal Abendessen: Vorsuppe, Hauptgang (Reis, Avocado und Alpaka-Geschnetzeltes bzw. Omelett) und einen wahnsinnig leckeren Zitronentee (der dafür verwendete Zweig würde direkt in der Schlucht gepflückt).Read more

  • Im Colca Canyon, Tag 2

    September 2, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem entspannten Frühstück mit Crepes, Bananen und Caramel-Soße, brachen wir auf. Erst ging es anstrengende 300 Höhenmeter nach Oben. Die Inkastraße ist steinig, staubig, rutschig und teilweise zu unterschiedlich großen Treppenstufen geformt. Völliger fertig kamen wir oben an. Morgen soll es drei Stunden kontinuierlich so bergauf gehen. Sophie ist bei dem Gedanken daran schon kaputt und Franz kann noch lachen. Der Rest des Weges war dann aber doch eher ein Spaziergang. Wir hielten an einem kleinen Museum und endeten die Wanderung gegen Mittag am tiefsten Punkt des Canyons. Die heutige Unterbringung ist paradiesisch. Es gibt einen Pool (Wasser ist nicht mal sehr kalt) und unsere Lodge hat eine eigene Toilette, sowie Dusche (kalt). Die Landschaft ist endlich mal grün. Den Rest des Tages entspannen wir hier, baden, liegen in der Hängematte, spielen Karten, trinken Bier und essen. An den morgigen Aufstieg, den wir nebenbei bemerkt um 4:30Uhr im dunklen beginnen, wird erstmal nicht gedacht.Read more

  • Im Colca Canyon, Tag 3

    September 3, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Um 04:30Uhr ging es mit der Stirnlampe auf dem Kopf los. Unter dem schönsten Sternenhimmel sollten wir nun 3h kontinuierlich bergauf laufen und dabei 1000 Höhenmeter überwinden. Der Anfang war noch OK, unser Guide gab ein gutes Tempo vor und alle 25min machten wir 5min Pause. Auf halber Strecke überließ er uns unserem Schicksal und so schleppten wir uns, jeder in seinem eigenen Schneckentempo, den Hang hinauf. Es war anstrengend, sehr anstrengend. Und wir schwitzten. Gegen 5:30Uhr war dann auch die Stirnlampe nicht mehr notwendig, denn die Sonne ging auf. In unregelmäßigen Abständen überholten uns faule Reisende auf Eseln. Nach 2h58min, wir blieben sogar unter der angesetzten Zeit, erreichten wir das Kreuz, völlig fertig und überglücklich. Endlich gab es dann auch Frühstück! Weiter ging es mit dem Bus zu einer Alpaka/Lama Farm und schließlich zu den lang ersehnten heißen Quellen. Wir bekamen eine Stunde um uns in verschieden warmen Pools (teilweise so heiß, dass man gar nicht reingehen konnte) zu räkeln. Wirklich paradiesisch. Um unserem Körper nochmal etwas Gutes zu tun, legten wir uns in den arschkalten Colca Fluss und wärmten uns in der 40°C warmen Quelle wieder auf. Anschließend führen wir zurück in den Ort, an dem wir vor drei Tagen starteten und genossen eine peruanischen All-you-can-eat-Buffet. Und um alles abzurunden fuhr man uns auf den höchsten Punkt des Canyons bei rund 5000 Meter. Hier schneite es sogar. Auf dem Weg könnten wir beobachten wie Rings um uns Vulkane Asche ausstießen. Um 17uhr endete der ganze Spaß wieder in Arequipa und wir tauschten schnell Kontaktdaten mit unserer liebgewonnenen Gruppe aus.
    Jetzt sitzen wir im Hostel und genießen den letzten Abend in Arequipa. Nächster Halt: Titicacasee!
    Read more

  • Puno

    September 4, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute haben wir die wunderschöne Stadt Arequipa hinter uns gelassen und sind nach Puno am Titicacasee aufgebrochen. Der Bus fuhr 30min später los und brauchte fast 2h länger als geplant, sodass wir erst gegen um vier im Hostel waren. Zeug abladen und los in die Stadt. Viel gab es nicht zu sehen, also gingen wir auf den Markt (das macht doch immer am meisten Spaß). Wir kauften diverse Nüsse, Obst, Käse und ein Geschenk für die Familie, bei der wir morgen übernachten dürfen. Anschließend wollten wir in ein, im Reiseführer empfohlenes, Café gehen,welches aber nicht mehr zu existieren scheint. Also nahmen wir das nächst Beste und fanden uns in einem Lokal mit deutschem Besitzer wieder. Egal. Das Essen ist gut und das Ambiente sehr schön. Auf dem Weg zurück zum Hostel mussten wir dann fast rennen, weil es urplötzlich begann zu Gewittern.Read more

  • Mitten auf dem Titicacasee

    September 5, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    Ein kleines Boot brachte uns auf die schwimmenden Inseln, die sogenannten Uros Inseln. Die Sonne schien, es war warm und das Wasser schimmert dunkelblau und ruhig. Die 15 Einwohner der Insel (eine von ca. 90) leben allein vom Tourismus. Der Bürgermeister zeigte uns, wie die Inseln gebaut werden und wie ihr alltägliches Leben aussieht. Anschließend zeigen uns die Kinder ihr Hütten und wir wurden gedrängt Andenken zu kaufen. Am unangenehmsten war es, als die Frauen auf vier Sprachen für uns sangen und uns dann auf ihrem besten Boot (sie nennen es: der Mercedes-Benz des Titicacasees​) zu ihrer Hauptinsel ruderten. Als das geschafft war, führen wir drei Stunden über den See zur Amantani Insel (die schwimmt nicht, ist eine ganz normale Insel), wo wir von unserem Gastgeber Narciss empfangen wurden. Seine Frau Maria hat Suppe und Kartoffeln für uns gekocht und wir bekammen unser eigenes Zimmer. Die Kommunikation mit der Familie gestaltete sich leicht schwierig, weil wir beide nur brockenweise Spanisch sprechen und ihre Muttersprache Quechua ist. Es gibt elektrisches Licht in der Küche, gekocht wird mit Gas und von fließend Wasser kann man hier nur träumen. Um noch etwas von der Insel zu sehen liefen wir auf den Tempel Pacchatata, in dem einmal im Jahr Opfergaben in Form von Nahrung an Mutter Natur gegeben werden. Wir genossen den Ausblick über den See und bestaunten den Sonnenuntergang. Nach dem Abendessen (witziger Weise gab es Reis mit einer Art Eintopf aus Nudeln und Kartoffeln) wurde dann ein Fest für die Besucher ausgerichtet. Man steckte uns in traditionelle Kleidung und ein bunter Mix aus Touristen und Einheimischen tanzte im Kreis Hand und Hand zu Gitarren und Panflöte Musik. Das war wirklich ein witziges Erlebnis.Read more

  • Die strickenden Männer

    September 6, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Nacht war furchtbar. Pacchatata scheint wütend gewesen zu sein. Der Wind peitschte gegen unsere Wellblechtür, es regnete und donnerte. Dazu froren wir und könnten nicht noch einmal zur Toilette gehen, weil wir dafür über den Hof gemusst hätten.
    Wir waren heilfroh, als 06:00 Uhr der Wecker klingelte und Maria uns zum Frühstück rief (Eierkuchen und Muña-Tee). Es folgte eine magenumdrehende Bootsfahrt zur Nachbarinsel Taquile. Diese Insel gehört wegen ihrer strickenden Männer zum Weltkulturerbe, was man auch gleich an den gepflasterten Wegen zu bemerken scheint. Wir schlenderten zum Plaza, sogen das Dorfleben in uns auf und genossen die weniger warmen Sonnenstrahlen. Zum Mittag gab es für Franz einen Fisch aus dem Titicacasee und für Sophie ein Omlett. Alles, wie immer, mit Reis. Die Rückfahrt nach Puno dauerte etwas mehr als drei Stunden. Nochmal fix auf den Markt um Abendessen und Frühstück zu besorgen und ab ins Hostel. Die warme Dusche tat wahnsinnig gut!
    Morgen machen wir uns auf den Weg in die letzte große Stadt: Cusco.
    Read more

  • Roadtrip

    September 7, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Cusco wir kommen! Mal wieder viel zu früh (oder eben pünktlich) waren wir an der Busstation an der der sogenannte "Anden Explorer Bus" für uns abfahren sollte. Es stand uns eine 10 Stündige Fahrt mit mehreren Stops bevor. Als endlich auch andere Passagiere da waren stellten wir fest, dass wir mit Abstand die Jüngsten sind. Zur Krönung bekamen wir auch noch ein Schlüsselband, dass wir um den Hals tragen sollten, sodass jeder sieht, dass wir zu dieser Gruppe gehören. Oh man... Aber es war am Ende doch ganz witzig. Unsere Erklär-Frau Marita scheint viele Schauspielkurse genommen zu haben, könnte diverse Stimmen mimen und pfiff sehr häufig. Als erstes hielten wir in Pukara und besichtigten ein kleines Museum, welches größtenteils alte Steinmetz-Arbeiten ausstellte. Weiter ging es zu einem Panoramapunkt genau auf halbem Weg zwischen Puno und Cucso. Und anschließend gab es endlich Mittag. Ein sehr nettes Buffet mit Ausblick auf grasende Lamas und Alpakas. In Raqchi besichtigten wir Inkaruine und an der letzten Station gingen wir in die Peter&Pauls Kirche in Andahuaylillas. Obwohl wir langsam genug von Kirchen haben, war diese doch Recht eindrucksvoll. Alles war vergoldet, wirklich alles!
    Um 17 Uhr erreichten wir Cusco und nahmen uns ein Taxi zu unserem Hostel. Der Fahrer hat alles gegeben, aber auf den Straßen war ein wahnsinnig beeindruckender Festumzug, sodass er uns "nur wenige Meter" vom Hostel entfernt absetzte. Wir liefen mindestens so lange wie die Taxifahrt vorher gedauert hatte. Aber es war Klasse! Tausende Menschen waren auf den Straßen und bestaunten den Umzug. Es wurde getanzt und überall dröhnte Blasmusik. Die Stadt ist wunderschön und hat uns schon jetzt in ihrem Bann gezogen.
    Read more

  • Der Nabel der Welt

    September 7, 2017 in Peru ⋅ 🌙 8 °C

    In dieser Stadt könnte man ewig bleiben. "Q'osqo", oder "Der Nabel der Welt" ist einer der wichtigsten Orte der Inka-Kultur. Im Audio-Guide der Kathedrale lernten wir viel über ihr Geschichte und natürlich die der Spanier, die kamen um alles einzunehmen und christlich zu gestalten. Wir liefen durch die vielen engen Straßen und über die großen Plätze, welche von prunkvollen Kolonialbauten gesäumt sind. In Innenhöfen liegende Märkte zogen uns in ihrem Bann. Man kann wirklich alles kaufen. Angefangen vom üblichen Obst, Gemüse, tote Tiere Kram bekommt man Stoffe, Alpakaprodukte, Bilder, Schmuck, Porzellan und alles was man sonst noch wünscht. Dutzende Kirchen, Museen und Klöster zogen uns an und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Als wir hungrig waren suchten wir ein Lokal abseits des Touristen Trubels auf, welches auf einem Reiseblog empfohlen wurde. Wir gingen rein, setzen uns und bekamen prompt eine Suppe und ein Stück herzhaften Kuchen, sowie ein peruanisches Maisgetränk serviert. Offenbar haben wir mit Eintritt zugestimmt ein bestimmtes Menü zu essen. Aber umso besser. So hatten wir weniger Probleme in der Karte zu entziffern was es alles so gibt. Nach der Suppe hatten wir für die Hauptspeise die Auswahl ob sin oder con carne (ohne oder mit Fleisch). Was will man mehr. Für je 2,50€ vollkommen gesättigt konnte die Tour weiter gehen. Neben der Rumspaziererei gingen wir noch ins Schokoladen-Museum und lernten eine Menge über die Wunderbohne. Offenbar isst ein Deutscher im Schnitt im Jahr 82 Tafeln Schokolade...
    Um 15Uhr beginnt erneut der Festumzug und ab 18Uhr gehen die Peruaner in die Disko (unser Hostel ist auf einer sehr angesagten Party-Meile).
    Read more

  • Cuy

    September 9, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser zweiter Tag in Cusco war wieder von Spaziergängen gespickt. Früh ging es gleich zum Konvent Santa Domingo (man dürfte eigentlich keine Fotos machen). Dieser Komplex war einst ein Inka Tempel und wurde dann von Pizzaro an seinen jüngeren Bruder gegeben, der keine Verwendung dafür hatte und es den Dominikanern schenkte. Die bauten dann ein Kloster um die Inkamauern herum. Heute kann man also den Mix aus Inka Tempel und christlichem Kloster besichtigen. Das war wirklich interessant. Dann führte uns der Weg zum zweiten Frühstück auf den San Pedro Markt und weiter ins Künstlerviertel San Blas, wo wir fleißig Souvenirs shoppten. Cusco hat auf jeden Fall gut an uns verdient. Etwas eher als gewöhnlich gingen wir zurück ins Hostel, packten grob unser Zeug und machten uns fertig für das Abendessen. Wir waren verabredet mit den beiden Kanadiern, die wir auf unserer Wanderung in Colca kennengelernt haben. Sie waren mittlerweile in Machu-Picchu und fliegen morgen nach Hause. Wir hatten uns wieder viel zu erzählen. Außerdem haben wir (also Franz und die anderen beiden) uns DIE peruanische Köstlichkeit gegönnt: ein Meerschwein (hier Cuy genannt). Es kommt im Ganzen, die Zubereitung dauert über eine Stunde und es hat eine gehäkelte Mütze auf. Aber es scheint geschmeckt zu haben. Nun ist es wirklich spät (wir sind meistens platt und gehen zeitig ins Bett) und wir müssen schlafen. Wir hoffen unsere Kanadische Freunde irgendwann wider zu sehen.Read more

  • Ollantaytambo

    September 10, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einem ruhigen Frühstück begannen wir unseren Tag mit dem Weg zur Bank. Anschließend begaben wir uns auf die Suche nach einer Möglichkeit nach Ollantaytambo zu gelangen. Ziemlich schnell fanden wir eine Collectivo (ein Kleinbus,der Leute einsammelt und erst losfährt, wenn er voll ist) und waren da, kurz bevor wir uns übergeben mussten. Für die Fahrten auf den sich schlängeln den Andenstraßen braucht man einen starken Magen. Die Stadt ist sehr schön, aber auch sehr touristisch. Ein Restaurant reiht sich ans andere und alle locken mit "internationaler Küche" (also Pizza). Wir liefen zu den, am Hang liegenden Inka Ruinen, und drehten wieder ab,als wir die Eintrittspreise sahen. Aber auf der anderen Seite der Stadt gab es, Gott sei Dank, die kostenlosen Archivlogischen Städten von Pinkuylluna. Wir kraxeln die steilen Berge hinauf und wurden mit einem wundervollen Ausblick belohnt. Nach dem Mittag traten wir unsere Zugfahrt nach Aguas Caliente/Machu-Picchu Pueblo an. Die Aussicht war grandios, jedoch waren die Schienen nicht besonders gut gewartet, sodass es ziemlich doll schaukelte. Angekommen wurden wir durch einen Souvenirmarkt geschleust und fanden uns in einem bunt beleuchteten Ort, voller Restaurants und Hostels wieder. Es ist furchtbar. Aber das Hostel ist klasse. Wir haben sogar unser eigenes Bad, obwohl wir das nicht gebucht haben. Umso besser.
    Morgen geht es dann ganz zeitig los nach Machu-Picchu.
    Read more

  • Niemand mag Treppen

    September 11, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 29 °C

    Pünktlich fünf Uhr morgens saßen wir alleine im Aufenthaltsraum unseres Hostels und aßen Frühstück. Einige Leute waren schon auf und davon, was uns nicht mehr wunderte, als wir halb sechs die Kilometer lange Schlange am Bus sahen. Wir kauften uns auch ein Ticket zum touristischen Preis und stellten uns fast eine Stunde lang an. Kurz vor sieben traten wir dann in Machu-Picchu ein. Und obwohl man die Szene schon auf so vielen Bildern gesehen hat, war es einfach nur wahnsinnig eindrucksvoll (wenn man sich an der ein oder anderen Stelle den Strom von Touristen wegdenkt). Wir liefen eine kleine Runde, fingen das typische Bild ein und machten uns auf den Weg zum Berg von Machu-Picchu, dessen Besteigung uns etwa 1,5h dauern sollte. Das war dann mal wieder sehr, sehr anstrengend. Es waren lediglich hohe, unebene Steintreppen, die teilweise so steil waren, dass man auf allen Vieren den Berg hoch lief. Sophie war vollkommen fertig und alle Leute auf dem Weg nach oben japsten nach Luft und fragten jeden Absteigenden, wie lang der Weg noch sei. Absolut durchgeschwitzt erreichten wir die Spitze und noch während wir auf die, mittlerweile wahnsinnig klein wirkenden, Ruinen schauten, zogen Wolken auf und nahmen uns den Blick. Unglücklicherweise begann es auch noch zu regnen. Da es früh wahnsinnig warm war und kein Regen angesagt war, hatten wir keine Regenjacken mit und wurden ein wenig nass. Nach dieser Anstrengung liefen wir weiter durch die weitreichenden Ruinen und verstanden mehr und mehr das Leben der Inka. Als wir uns in einem Haus aufhielt, ging ich kurz in den "Garten" und wie ich mich umdrehte war Franz weg. Gute zehn Minuten suchten wir uns gegenseitig. Groß war die Freude des Wiedersehens. Nach gut 6h waren wir dann doch fertig und nass und machten uns auf den Rückweg. Wir entschieden uns gegen den Touri-Bus und liefen (wieder so doofe Steintreppen) ins Tal. Es war richtig schön und neben unseren eigenen Erinnerungen nehmen wir ca.200 Fotos mit nach Hause.Read more

  • Das Wandern

    September 12, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Machu-Picchu hat seine Spuren hinterlassen. Mit verkaterten Beinen wachten wir auf und gingen acht Uhr zum Frühstück. Durch die lange Rückreise nach Cusco aßen wir halb elf schon wieder das Touristen-Mittags-Menü im nächst Besten Restaurant. Machu-Picchu Pueblo ist lediglich mit dem Zug zu erreichen. Eine Straße gibt es nicht. Da uns der Zug aber zu touristisch und viel zu teuer war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hidroelectrica. Von dort kann man mit Bussen über kleine Dörfer nach Cusco gelangen. Der Weg führte uns durch einen wunderschönen, grünen Wald. Links von uns der Fluss, rechts die Bahnschienen und vor und hinter uns andere Wanderer. Ein wenig mehr als zwei Stunden liefen wir den Weg entlang und bestaunten Bananenbäume, Orangenbäume und diverse Vogelarten. Angekommen am Hidroelectrica war die Hölle los. Autos tummelten sich, überall Stände, die Wasser Bananen und Sandwiches verkaufen und zwischendrin Peruaner, die Namen schrieen. Jeder Fahrer war auf der Suche nach den Leuten, die den jeweiligen Bus gebucht hatten. Eine halbe Stunde lang wurden wir nicht aufgerufen und stellten dann fest, dass unser Transportmittel weiter die Straße runter abfährt. Dann hieß es Beine in die Hand nehmen. Abgesetzt erreichten wir unseren Bus, waren die Letzten und fuhren sofort los. Sechs Stunden später erreichen wir Cusco. Die Fahrt war eng und kurvenreich. Das Hostel in dem wir die letzte Nacht verbringen ist das Beste, das wir auf unserer Reise hatten. Wir freuen uns auf unser Frühstück mit Rührei.Read more