South Africa
Second Beach

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Travelers at this place
  • Day8

    Dschungel und Strand

    July 8, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Morgens heißt es Abschied nehmen von der Gruppe und dem Spotted Grunter Resort. Die Erlebnisse der letzten Tage haben uns zusammen geschweißt und wir sind durch diese Walbegegnung für immer mit einander verbunden. Ich nehme mir ein Taxi um in das Amapondo Backpackers Hostel einzuchecken. Das ist nur 12km entfernt, aber viel näher am Meer und an Wandertrails, weshalb ich dort nochmal 2 Tage verbringen möchte. Mein Fahrer legt bei der Fahrt direkt einen Stopp an einem coolen Aussichtspunkt ein. Dort kann man zum Hole in the wall und Blowhole wandern, allerdings wird auf Grund der schlechten Befestigung von der Wanderung abgeraten und ich lasse das dann auch einfach mal sein.

    Am Backpackers angekommen erlebe ich erstmal einen kleinen Kulturschock. Ich bin in einem absoluten Kiffer-Hostel angekommen. Nur Männer Ü40/50 mit Rastas und Joints am Start 😂. Da gönne ich mir doch lieber mal ein Einzelzimmer bzw. bestehe auf einen Female Only Dorm (den es eigentlich nicht gibt, der dann aber für mich und meine 2 Nächte geschaffen wird). Ich verdaue den Schock, lasse mein Gepäck dort und mache mich auf den Weg zu einer Wanderung zum wunderschönen Second Beach und anschließend ins Silaka Nature Reserve und zum dortigen Strand. Die Tour ist sehr schön, ich mag die naturbelassenen Strände der Wild Coast super gerne. Nach ca. 3h komme ich zurück zum Second Beach und organisiere mir ein Mittagessen und Getränke. Damit bleibe ich dann bis zur Dämmerung am Meer und lerne einige Südafrikaner kennen, die neugierig zu mir kommen und sich wohl fragen was ich als Frau alleine hier mache.

    Dann wird es Zeit zurück ins Hostel zu gehen. Dort möchte ich eigentlich gemütlich in mein Tagebuch schreiben, werde dann aber sehr schnell von zwei Iren auf ein Bier eingeladen. Also trotz Lockdown echt gar kein Problem an Alkohol zu kommen. Die Gespräche sind ganz nett, aber die Typen sind schon echt crazy drauf und nicht unbedingt meine präferierte Bekanntschaft. Wahrscheinlich haben sie sich auch ein paar Mushroom eingeworfen und was geraucht. Quintus aus Südafrika kommt dann noch zur Gruppe und in seiner Gesellschaft fühle ich mich doch deutlich wohler. Wir haben tatsächlich einen witzigen Abend mit viel Musik und ich lerne Pool-Billard und freue mich gegen später echt, dass ich nicht nur die ganzen Regeln verstandene habe, sondern auch das ein oder andere Spiel gewinnen kann. Quintus hat mich immer wieder nochmal stoßen lassen, damit ich besser verstehe worauf es ankommt, das hat echt geholfen. Dazu gibt es eine Tequila-Runde nach der anderen. Zu späterer Stunde wird mir dann irgendwann bewusst, dass ich die einzige Frau bin und die gefühlt alle versuchen bei mir zu landen. Das wird mir dann doch irgendwann zu stressig und ich gehe ins Bett. Davor bekomme ich noch mit wie Quintus einem anderen ein Tattoo sticht - einfach mal so. Die Amapondo Leute sind schon ein spezielles Volk 😂. Interessant einmal mitzuerleben, aber nach den gediegenen letzten Tagen ist es mir fast ein wenig zu viel.
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  • Day9

    Chillen, Strand und Hostelleben

    July 9, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ist der erste Tag meiner Reise, an dem ich keinen Wecker stellen muss. Das nutze ich aus und bleibe deutlich länger liegen als sonst. Nach einer warmen Dusche (tatsächlich warm, das hätte ich bei der Outdoor-Dusche niemals erwartet) mache ich mir einen gemütlichen morgen mit meinem Reisetagebuch.

    Später gehe ich an den Strand, telefoniere lange mit Luki, mache Yoga und hole mir ein Mittagessen im Pub. Der Second Beach hat es mir echt angetan und so bleibe ich doch recht lange dort. Dabei komme ich super runter und bin so entspannt wie selten.

    Zurück im Backpackers liege ich der Hängematte, genieße den Meerblick und nehme mir Zeit zu lesen. Gegen Abend wir das Hostel voller und es kommen einige neue Backbacker, mit denen ich mich wesentlich besser verstehe. Abends wird ein großes Lagerfeuer gemacht (das ist auch echt notwendig, ansonsten wäre es viel zu kalt zum draußen sitzen) und Geschichten erzählt. Quintus gibt noch nicht auf und wir spielen nochmal ein paar Runden Pool. Tatsächlich gelingen mir dann auch ein paar ganz gute Stöße. Gegen halb 12 gehe ich dann ins Bett.
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  • Day6

    Sardine Run Tag 2

    July 6, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Neuer Tag, neues Glück beim Sardine Run.

    Es ist bitter kalt als wir morgens den Mzimvubu River durchqueren auf dem Weg ins offene Meer. Einzig die Hoffnung darauf, dass die Sonne uns wärmt, wenn wir die schattigen Berge hinter uns lassen haben, hebt die Stimmung. Im Norden ist Action gemeldet und so machen wir uns mit dem Boot auf den Weg dorthin. Das Meer ist zum Glück ein bisschen ruhiger heute und ich fühle mich ein wenig besser an Board. Schon nach einer halben Stunde hält Keith das Boot an. Wale! 3 Stück, ganz in unserer Nähe. Sascha und ich versuchen unser Glück unter Wasser. Während Sascha zumindest einen der Wale kurz zu Gesicht bekommt, gehe ich erstmal leer aus. Der Tag ist noch lang, also zurück aufs Boot und ab in den Norden.

    Als wir die Action erreichen sind schon ein zwei Boote angekommen. Da jedoch viele Delfine aus dem Wasser springen, können wir auch rein und die Meeressäuger für eine Weile beobachten. Wie gestern bekommen wir Common Dolphins bzw. Gewöhnliche Delfine zu Gesicht. Diese Delfine sind auf der Jagd und interessieren sich nur teilweise für uns. Die Futtersuche scheint weitaus spannender. Im Gegensatz zu gestern entdecken wir keinen Bait Ball, bekommen aber dennoch viele Delfine zu sehen. Wir gehen auch einige Male schnorcheln und es lohnt sich jedes Mal. Ich entdecke auch noch einen ganz kleinen Bait Ball, allerdings ohne Predators.

    Nach dem Lunch ist bei uns allen ein bisschen die Luft draußen. Es windet stark und wir frieren,daher kann keiner was dagegen,dass wir schon um kurz vor 2 wieder zur Lodge zurück fahren.

    Eine warme Dusche und heiße Tasse Kaffee später fühle ich mich viel besser. Dann mache ich eine Stunde lang Yoga am Flussufer. Nach einem Video-Call mit Luki gibt es dann noch das ein oder andere gemütliche Bier auf der Terasse, dazu gute alte Backpacker-Musik und abenteuerliche Stories. Cindy lässt Samosas liefern die super lecker sind und leitet damit unser Dinner ein. Für mich gibt eine super leckere Veggie-Lasagne und ich bin mehr als begeistert.

    Da es immer noch bitter kalt ist, haben wir alle keine allzu große Lust noch draußen zu sitzen und verschwinden daher schon um halb 9 auf unsere Zimmer. Die Zeit nutze ich zum Journaln und Videos sortieren.
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  • Day16

    Transfert vers Port St Johns

    August 8, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Journée de transfert vers Port St Johns.
    En passant par la région d origine de .Mandela et les travaux routiers. Pour arriver dans un lodge hippie chic à Port St Johns.

    colette verreydt

    sérieuse au volant !! Bisous a demain....peut être ?

    8/9/16Reply
     
  • Day206

    Port St. Johns

    March 29, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Die letzte Station der Reise war für uns Port St. Johns. Dabei handelt es sich um einen kleinen Küstenort an der Wildcoast, etwas nördlicher von Coffee Bay (Siehe Blogeintrag „Testing the African Soil – Coffee Bay“). Die Fahrt dahin war ziemlich anstrengend. Ursprünglich wollte ich irgendwo auf halber Strecke mit einer meiner Mitfahrerinnen tauschen, allerdings überraschte uns die Dunkelheit an einer unpassenden Stelle, irgendwo im Nichts. Keiner wollte aussteigen, daher fuhr ich weiter die Landstraße entlang. Leider verschlechterte sich der Straßenzustand kontinuerlich und als ob das bei Dunkelheit nicht schon schlimm genug gewesen wäre, war die Straße extrem schmal und jedes zweite uns entgegenkommende Fahrzeug hatte sein Fernlicht an. So ging es einige Zeit weiter, bis plötzlich, zu allem Überfluss, auch noch ein starker Nebel einsetzte. Zum Glück wurde der Verkehr dafür etwas weniger. Nichts desto trotz waren diese zwei Stunden, die ich bei Dunkelheit fahren musste das anstrengendste und schwierigste Fahrerlebnis, das ich bisher hatte.

    Wie dem auch sei, eine Drei Fragezeichen- und eine Gemischtes Hack Folge später kamen wir im Backpacker („Crazy Monkeys“ Backpacker), in Port St. Johns an. Es war das erste Backpacker, in dem außer uns kein einziger anderer Tourist, aber dafür sehr viele Einwohner waren, die der Performance einer Tanzgruppe junger Mädchen zuschaute, die alte Traditionstänze vorführte. Es war extrem laut und ziemlich anstrengend, weshalb ich mich schnell mit einem Bier, zum Entspannen nach der langen Autofahrt, in unser Zimmer zurückzog und schlafen ging.

    Ursprünglich war geplant gewesen, erst am nächsten Tag hier anzukommen, denn eigentlich wollten wir noch in einem Ort zwischen Durban und Port St. Johns übernachten, der für sein Baumhaushotel bekannt war. Allerdings hatten einige das viele Reisen und insbesonders das tägliche Kofferpacken satt, weshalb in der Gruppe abgestimmt wurde, ob man diesen Stopp nicht überspringen und stattdessen mal zwei Nächte am Stück in St. Johns verbringen wollte. Es fand sich eine Mehrheit und so blieben wir länger. Rückblickend muss ich jedoch sagen, dass sich Port St. Johns nicht gelohnt hat und man lieber nach Coffee Bay hätte fahren, beziehungsweise zumindest nur eine Nacht dort hätte verbringen sollen, denn der Ort an sich war in meinen Augen sehr langweilig, der Weg zum Strand lang und das Wasser eine trübe Suppe. Außerdem fand am letzten Abend eine große Feier im Backpacker statt, vor der allgemein die Befürchtung war, dass sie uns jeglichen Schlaf rauben würde. Am Ende war es jedoch ruhiger als erwartet.

    Den Tag über verbrachten wir fast komplett im Hostel und am nächsten Tag ging es dann, nach dem Frühstück, am späten Vormittag zurück Nachhause.

    Die letzte Strecke fuhr Anne und diese dauerte noch einmal etwa sechs Stunden. Den größten Teil der Fahrt über lauschten wir dem Hörspiel „Illuminati“ von Dan Brown.

    Damit ist die Reise auch schon wieder vorbei und insgesamt muss ich sagen: es war klasse und ich bin sehr froh, die Reise gemacht zu haben. Nicht nur, dass ich alle großen Städte des Landes innerhalb von zweieinhalb Wochen gesehen habe, nein ich konnte auch alle Big Five beobachten, habe spannende Natur- und Safarierlebnisse gehabt, habe mich den höchsten Bungeesprung von einer Brücke getraut, bin durch uralte Tropfsteinhöhlen geklettert und und und. Die letzten beiden Stationen haben mich in der Gänze zwar nicht überzeugt, dafür war der Rest mehr als beeindruckend. Daumen hoch Südafrika.
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    Ben Schneppensiefen

    Mal wieder sehr schòn ich frage mich nur was als nächstes kommt? Hoffentlich etwas was alles topt

    6/6/19Reply
    Mats

    Richtig, der nächste Beitrag handelt nämlich vom Iron Man! 😏

    6/6/19Reply
     

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Second Beach

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