• 09 Tschüss ... und mongolisches Essen

    28. Juni in Mongolei ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach dem Frühstück verabschieden wir leider Stephan und Astis. Sie brechen wegen Stephans Gesundheitszustandes das Trekking ab. Unser Guide Tuka organisierte gestern von einem Hügel aus ein Fahrzeug mit Übersetzerin, welche die Beiden nach Ulaangom in ein Hotel und ins Spital begleiten wird. Alles weitere ist aktuell noch offen. Gute Besserung und gute Heimreise!

    Wir übernachten heute nochmals hier am Fluss und erkunden daher tagsüber die Gegend des Turgen Gebirges. mit farbenprächtigen Blumen, erfreuen uns über die schneebedeckten Berge mit ihren Gletschern und geniessen die Ruhe der Landschaft. Mittagspause machen wir oberhalb eines kleinen eindrücklichen Canyons. Wieder bin ich von den intensiven Farben beeindruckt. Zurück im Camp auf 2340 m, nach knapp 6 Stunden Wanderung (+500m), kriegen wir gerade noch mit, wie ein Schaf fertig geschlachtet wird. Eindrücklich! Und die vielen Milane umkreisen gierig die Szenerie!

    Das Abendessen muss heute verdient werden! Wir dürfen mithelfen mongolische Teigtaschen zu formen. Die werden frittiert und schmecken lecker. Nach dem "Znacht" kommen wir mit Hilfe von Tuka mit dem mongolischen Team ins Gespräch. Bei allen Begegnungen bisher bekommen wir das Gefühl, nicht nur wegen dem Verdienst gern gesehene Gäste zu sein. Die Nomaden zeigen ihre Freude, dass wir ihr Land bereisen und uns für ihr Leben interessieren. Von "Overtourism" kann hier (noch) keine Rede sein!
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