• 14 Ein langer und intensiver Tag

    3. Juli in Mongolei ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach knapp 10 Std. unterwegs erreichen wir müde unser Camp. Das war ein langer und intensiver Tag. Doch der Reihe nach.

    Der Wetteegott meint es gut mit uns: Sonnenschein und blauer Himmel. Vom Zeltlager auf 2680 m führt ein guter Pfad mit Serpentinen knapp 300 Hm steil aufwärts. Ansonsten wandern wir ja hier in der Mongolei über wegloses Gelände. Keine markierten Bergwege wie bei uns!😉 Wir warten auf der Passhöhe auf die Karawane für ein Gruppenfoto. Dann gehts weiter über eine weite Hochebene zwischen den Turgen- und Kharhiraa-Bergketten. Eindrücklich die Schneeberge, vor allem auch der 4037 m hohe Kharhiraa. Auf der Hochebene ist mächtig was los: Herden von Yaks, Pferden, Kamelen, Ziegen und Schafen weiden. Immer wieder ziehen Reiter mit Tieren an uns vorbei, ein kleines Schwätzchen mit unseren Guides inklusive. Zur Mittagszeit um halb Zwei besuchen wir spontan eine Nomadenfamilie in ihrer Jurte. Wiederum ein sehr authentischer Einblick in die Lebensrealität der Nomaden (siehe spez. FP). Mittagspause machen wir dann um 15 Uhr oberhalb eines Sees. Aus dem Nichts erinnert mich Heidi an die aktuell stattfindende Fussball-WM! Ich ertappe mich, dass ich tatsächlich während unseres Trekkings ohne Internetzugang NIE an die WM gedacht habe. Gut so! Trotzdem frage ich mich nun, wie es der Schweiz wohl ergangen ist? Danach gehts nochmals per Pferd über einen Bach und über unendlich lange Hügelzüge und Weiten ins Tal Olon Nuuriin Belchir, der für seine unzähligen Seen bekannt ist. Endlich - einigen ist bereits das Wasser ausgegangen und Gerhard seine Energie - kommt um halb Sieben unser Camp in Sicht, sogar mit einem kleinen, idyllischen Bachlauf. Kurz am Bach erfrischt "stürzen" wir uns alle mit Bärenhunger aufs leckere Abendessen. Danke.Weiterlesen