Spain
Briallos

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Travelers at this place
    • Day5

      Pontevedra - Caldas de Reis

      September 1 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

      Die Unterkunft war gut. Sie war modern ausgestattet und es gab am Morgen sogar Frühstück. Das bestand aus Kaffee (Kapseln), Kakao, Milch (wenn man das mag), Keksen, Saft, Butter und Marmelade. Wir hatten vor Vortag noch ein Brot vom Bäcker und vom Supermarkt Tomaten, Gurke, veganen Käse, Müsli und Haferdrink und Humus. Leider waren die Mitbewohner:innen (scheinbar aus Italien 🇮🇹 kommend), morgens wie auch abends nicht besonders leise. Da gibt es mit den Menschen in Spanien 🇪🇸 wohl eine gewisse Ähnlichkeit. „Rhabarber-Rhabarber“, so klang es für uns. Aber nach einer Weile waren sie auch weg und ließen ihre (großen) Rucksäcke bzw. Koffer!!! für den Transport zurück.

      Nach dem Frühstück stellten wir fest, dass es heute wohl ein bedeckter bis regnerischer Tag werden würde. Und so starteten wir mit unseren Flatter-Ponchos in leichtem Nieselregen. Mir ist schon klar, dass dieser leichte Nieselregen nicht tödlich ist. Aber Olaf schien viele „Tode“ durch das Wasser von oben zu sterben 🙄😂 Die Tage zuvor erzählte er mir, dass er eigentlich eine „Lichtgöttin“ sei und eine „helle Aura“ ausstrahlen“ könne, um „böse Menschen“ fern zu halten. Sie würden dann in seiner Nähe „Puff“ machen und zu Staub zerfallen. Bei Nieselregen funktionierte das offensichtlich nicht und auch nicht bei Menschen - wie ich persönlich feststellen konnte. Blieb es dann doch wohl eher bei der Vorstellung einer Gottheit anzugehören 😂.

      Also gingen die „Lichtgöttin“ und ich über die großen Brücke aus „Pontevedra“ heraus. Und das mit vielen anderen Pilger:innen. Irgendwie werden das von Tag zu Tag gefühlt mehr auf dem Weg, je näher wir „Santiago de Compostela“ kommen.

      In „San Caetano“ kamen wir an einer kleinen Kapelle vorbei. Sie stammt aus dem 17. Jh und hier gab es auch einen Pilgerstempel. Innen drinnen ganz hübsch anzusehen und am Tisch mit dem Pilgerstempel war eine Pilgerin, die ca. 40 Ausweise abstempelte. Die Eigentümer von den Pilgerausweisen waren garantiert nicht in der Kirche. Wir folgten den Weg, der zunächst weiter an einer Straße durch Ortschaften führte. Nach einer Weile wurde es ländlicher und es gab viel Natur zu sehen. Nur hin und wieder kamen eine paar leichte Tropfen von oben und so wurde es langsam zum Sport - sich ständig den Poncho an und wieder auszuziehen. Die „Lichtgöttin“ versuchte weiterhin erfolglos die Regentropfen abperlen zu lassen.

      Wir begegneten wirklich viele Pilger mit unterschiedlichen Kleidungen. Aber auch mitgeführte kleine Hunde mit pinkfarbenen Regenschutz. Insgesamt war jedoch die Stimmung unter den Pilger:innen gut. So trafen wir in „San Amaro“ - einem kleine Ort mit zwei Cafés- auf derart viele Pilger:innen, dass es schon unheimlich war. In der Bar „Meson de Pulpo“ holte ich schnell einen Stempel und dann nichts wie weg da.

      Dann näherten wir uns einen Abzweig, den uns auch die Frau mit dem Dudelsack vor zwei Tagen empfohlen hat. Es ging zum Naturschutzgebiet „Parque da Natureza da Ria de Barosa“ mit ein paar Wasserfällen. Dort holten wir uns erneut einen Stempel und nahmen eine kleine Mahlzeit zu uns. Dann ging es wieder zurück wo wir vom Jakobsweg abgebogen sind. Und weiter im Wechsel Regenponcho an und wieder aus. Die „Lichtgöttin“ stellte fest, dass ihre Aura kaputt war. Das hätte ich ihr auch gleich sagen können.

      Zwischendurch gingen wir durch Weinanbaugebiete und manchmal pflückte die „Lichtgöttin“ ein paar Trauben und grunzte von der Geschmacksexplosion in ihrem inneren. Unbeeindruckt ging ich weiter und erfreute mich an dem leichten Nieselregen.

      Ca. 5 km vor „Caldas de Reis“ machten wir in dem Restaurant „O Cuberto“ Pause und aßen Salat, eine Portion selbstgemachte Pommes und tranken ein Bier. Plötzlich tauchte der Hund der Familie von dem Restaurant auf. Ein gelber Labrador und er schien im Verhalten und aussehen wie unser geliebter „Spooky“ - der letztes Jahr verstorben ist. Ich hatte Pipi in den Augen und konnte ihn nicht mitnehmen. Ach man, war für ein Moment. Das war so schön.

      Eigentlich wollten wir in dem Restaurant uns nur den Stempel abholen, aber die Pommes und der Salat haben dann doch gelockt. Und die Portionen waren groß, so dass wir möglicherweise heute Abend nichts mehr essen müssen. Wir folgten dem Weg weiter bis nach „Caldas del Reis“ und suchten unsere Unterkunft für den heutigen Tag. Das Haus mit dem Apartment haben wir gefunden, aber an der Tür stand, wir sollen uns beim 4-Sterne Hotel „Pousada Rual“ melden. Das war ca. 50m entfernt. Gelesen und ab zum Hotel. Dort eingecheckt und wieder zurück zum Apartment. Wir waren überrascht wie schick das Zimmer war, mit direktem Blick auf die Kirche. Wir ruhten uns zunächst - wie immer - etwas aus, bevor wir in die Stadt gingen.

      Das Wetter klarte inzwischen auf und es war schön sonnig mit blauem Himmel. So wie es sich die Lichtgöttin gewünscht hatte. Wir gingen zunächst noch in die „Igrexa de San Tomé Becket“.

      Thomas Becket (London, 21. Dezember 1118 – Canterbury, 29. Dezember 1170), auch bekannt als Thomas Becket, Thomas von Canterbury, Thomas von Cantorbery, Thomas Canturiense oder Thomas von London, war ein englischer katholischer Adligen, Politiker und religiöser, Erzbischof von Canterbury zwischen 1162 und 1170. Er wurde nach einem Konflikt mit Enrique II zur Verteidigung der Interessen der englischen katholischen Kirche ermordet und gilt damit er als Märtyrer und von den katholischen und anglikanischen Kirchen als Heiliger verehrt, wobei er am 29. Dezember gefeiert wird. Sie wird mit einem Schwert dargestellt, einem Symbol für die Art und Weise, wie er starb, oder mit Elementen eines katholischen Bischofs.

      Danach gingen wir in den „Carballeira de Caldas de Reis“, ein schöner Park zum Erholen. Der Park befindet sich am Ufer des Flusses Umia, mitten im Zentrum von Caldas de Reis. Es handelt sich dabei um einen hundertjährigen botanischen Garten mit etwa sechzig Baum- und Straucharten aus den fünf Kontinenten. Der Park und Carballeira (Eichen), das zum Kulturgut erklärt wurde, besitzt unter seinen Exemplaren vier Bäume, die als Naturdenkmal gelten. Neben den mehr als 200 Eichen, die dem Raum seinen Namen geben, ist „Carballo“ die galizische Bezeichnung für die Eiche, wir finden auch zahlreiche andere Baumarten, von denen viele exotischen Ursprungs sind.

      Dann gingen wir danach noch zur „Ponte romana do río Bermaña“. Sie befindet sich im Zentrum von „Caldas“ und ist eine Steinbrücke römischen Ursprungs (62 v. Chr. - 409 n. Chr.), an der im Mittelalter (16. Jahrhundert) Umbauten vorgenommen wurden und der Fluss Bermaña überquert werden kann.

      Nach dieser Tour gingen wir zurück zum Apartment.

      Etappenlänge: 23km mit Stadttour 29km
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      Traveler

      Auch mein erster Gedanke, Spooky❤️

      Traveler

      Lichtgöttin Olaf 😇 Ich habe herzlich gelacht

      Traveler

      Die grunzende Lichtgöttin 😂😂 Das kann ja heiter bis göttlich werden, in ein Paar Wochen auf Gran Can 🤦‍♂️

      Traveler

      😂😂😂

      4 more comments
       
    • Day10

      Tag 9

      May 18 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

      Heute ging es von nach Caldas der Reis. Endlich ohne Regen und schon steigt die Stimmung. Auch der Weg war das was man sich unter einem Camino so vorstellt. Schöne Feldwege durch kleine Dörfer. Das einzige was mich immer noch stört sind die vielen 100 km Pilger. Werde mich weil daran gewöhnen müssen. Als Fazit für mich ist das kein schöner Camino. Hätte dich an der Küste gegen sollen. Egal ist ja am Freitag geschafft.Read more

      Traveler

      Hoffe das die Erkältung wieder abgeklungen ist und Du / Ihr es nun bei schönen Wetter den Restlichen weg genießen könnt.

      5/18/22Reply
      Traveler

      Stell dir vor heute war der erste Tag ohne Regen und in Moment scheint die Sonne bei 25 Grad. Elektrik klingt langsam an dafür eine Blase am Fuß

      5/18/22Reply
       
    • Day10

      Tag 8

      May 18 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

      Eigentlich wollten wir bis Pontevedra laufen, das Wetter war aber gegen uns. Zudem hat es Nikolai und mich erwischt. Beide haben wir eine Fette Erkältung. Also haben wir den Bus genommen und sind damit ein Stück gefahren und den Rest gelaufen. Danach war Schicht im Schacht. Eine heiße Dusche und dann ins Bett. Vorher aber noch Aspirin eingenommen.Read more

      Traveler

      Gefällt mir kann Ich nicht machen da Ihr ja Erkältung bekommen hat . Halte durch aber denke an deine Gesundheit das ist das höchste Gut.

      5/18/22Reply
       
    • Day7

      Pilgrims on their way

      April 29 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

      Nach einem schönen gestrigen Abend bei gutem Essen und Wein, war heute wieder einmal frühes Aufstehen angesagt… Nach Café Solo und einem Croissant, Start in Pontevedra gegen 08.30 Uhr…
      Der Weg führte uns auf einer architektonisch interessanten Brücke über den Fluss und weiter aus der Stadt Richtung Caldas de Reis. Heute war das Streckenprofil zwar nicht besonders anspruchsvoll, dafür tat die Sonne ihr übriges. Wie auf den meisten Streckenabschnitten eines Caminos üblich, ist man jedoch mit allem Notwendigen versorgt... Lokale, kleine Restaurants sowie genügend Bars säumen des Pilgers Weg in ausreichendem Maße. Don’t worry ;-))
      Nach 21,5 Km hatten wir unser Etappenziel in Caldas erreicht, wo uns bereits eine erfrischende Dusche erwartete ;-))
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    • Day92

      GLÜCK

      February 23 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

      Also bei mir ist das so, immer wenn ich unterwegs bin frage ich meine Schutzengel ob sie mich eh begleiten .
      Und wenn es okay ist dann finde ich vierblättrige Kleeblätter .
      Heute habe ich mit meinen Schutzengeln geschimpft, seit drei Monaten kein Feedback! Und jetzt am Abend bevor ich schlafen gehe, gehe ich noch eine kleine Runde spazieren und siehe da.
      Gleich zwei Stück ich denke sie haben sich entschuldigt.
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    • Day92

      Santiago de Compostela

      February 23 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

      Santiago de Compostela
      Eine überfüllte Stadt, sie ist für Parken mit einem Wohnmobil nicht sehr gut geeignet .
      Ich parke am Bahnhof und wandere dann ca 15 Minuten in die Innenstadt . Ich habe mir vorgenommen um 12 Uhr vor der Kirche zu sein, Punkt 12 Uhr betrete ich den Hauptplatz .
      Ich habe das Glück und kann noch die Messe besuchen und dieses Feeling in der Kirche mit einem besonderen Flair erleben! Danach erkunde ich noch ein wenig die Stadt genieße ein gutes Essen, kaufe mir ein schönes Andenken, und verlasse dann wehmütig Santiago de Compostela um Richtung Portugal aufzubrechen.
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    • Day14

      Not a bed but a room for the night !

      September 12 in Spain ⋅ 🌧 21 °C

      Folks wasn't able to post on this site didnt get all my gadgets charged last night. So mostly used FB videos. Anyway nice walk today 25k few challenging hills but nothing like over the weekend . Getting near SdC meeting lots of pilgrims from across the trip been cool just wish I was better remembering names😛 !!!It rained off and on but yet again has been better than was forecast. I'm sitting in the bar across the road from my room for the night as I mentioned I've a single room to myself tonight and I am so looking it. Drinking lovely Americano which came with boiling water to tap up first for me in Spain or Portugal and really good idea . I wasnt able to use little routep plotter app as my phone died a short time in todays . So I've posted some photosRead more

      Traveler

      Tidy wee room

      Traveler

      they've spelt 'craft bread' wrong 🤣

       
    • Day12

      11. Etappe - nach Caldas de Reis

      November 29, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

      Nach dem Tag gestern war es heute einfach grossartig!
      Blauer Himmel, Sonnenschein, T-Shirt und Sonnenbrille... was will man mehr?
      So waren die 21km schnell geschafft. Unser Ziel kommt immer näher... Morgen machen wir nochmals eine Pause und dann sind es noch zwei Etappen bis nach Santiago 😊Read more

      Traveler

      So schön as du/ihr hüt so schüüs Wätter gha händ. Hoffentli bliibts so für diä nächschtä Täg😊😘

      11/29/19Reply
       
    • Day8

      Day 8 - Pontevedra to Caldas De Reis

      July 4 in Spain ⋅ ⛅ 79 °F

      My feet feel like feet!

      It seems like forever, but finally my feet felt like feet today. They walked when I told them to walk. Moved when I told them to move. I didn’t have to think about lifting my foot and putting it down. They just moved! Praise the Lord!

      We got off to a great start at 6:30 am, which turned out to be a real blessing. Finishing the day early instead of it dragging into the afternoon makes a big difference in how you feel and thus affects your attitude. We left old town Pontevedra before the sunrise during a beautiful clear morning. Granted it was a little rough because it was very much up and down stone streets until we crossed the bridge over the Lerez river. The terrain flattened out eventually across the beautiful countryside.

      As yesterday we were blessed with an amazing walk along a stream under the trees and through the woods. We had the feeling that the world was
      going on all around us, yet we were living and enjoying the moment of simply walking through an amazing area. And a lot of it was on the Via Romana XIX.

      I had to look up what that meant as it had nothing to do with the century the road was made. Obviously. My conclusion is that it was one of the many of the roads built by the Romans and is known as the 19th. Almost like it is 19th street. Just follow 19th to Santiago or to Rome, whichever way you’re going.

      More and more along the way we saw our Peregrino friends and made more. It’s so easy and enjoyable. As I mentioned before “my saviors” found me and we are having dinner with them in an little while.

      We also met a wonderful couple from Ireland and I spoke with John and Claudia spoke with Brenda for about an hour as we walked. They walked very fast and before we knew it our walking for the day was over. We sat down for beer and tapas and mapped out our strategy for the next few days.

      We will do 19 km tomorrow, trying to leave at 6 am. About 19 km the next day, leaving us with about 7+ left. We plan on a glorious early morning arrival so we will have plenty of time to enjoy the day in Santiago. Like I said before, I have a plan, but will follow God’s plan. Maybe they are the same this time?

      After beer and tapas we found our albergue for the night and relaxed awhile before lunch. Wonderful restaurant on the river. I had prawns. Claudia had pulpa aka octopus. Bleh. Even though it is a specialty in Galicia, no thanks.
      I even found another use for my Brierley Guidebook/Bible.

      Special treat for today were the hot springs here in Calda de Reis. Calda, get it? Since the Romans, people have come here to enjoy them. We found an open one and rested our feet in it for a few precious moments, with our fellow pilgrims.

      After relaxing, we went to dinner with the saviors and had a great time.

      Time for bed now. Early morning tomorrow.

      BUEN CAMINO!

      13.4 miles/ 35,000 steps
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      Traveler

      Love that you are feeling better in you feet. And next time eat the pulpo; it’s excellent!

      7/5/22Reply
      Traveler

      Fantastic news about your feet. Was the pulpo charred? It’s delicious that way! Maybe you should have asked them to BBQ it! Glad you’re having a wonderful journey.

      7/5/22Reply
      Traveler

      Not gonna do it. Wouldn’t be prudent.

      7/5/22Reply
      6 more comments
       
    • Day220

      Caminho Portuguese 1

      September 4, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

      Da das Laufen auf dem Camino Frances so gut geklappt hat und ich als nächstes sowieso nach Portugal wollte, dachte ich mir nutze ich gleich den Camino Portuguese, um nach Porto zu gelangen. 😃
      Gestern bin ich deshalb von Santiago aus Richtung Süden gestartet und habe mein erstes Etappenziel in Padron erreicht. Heute ging es dann weiter bis nach Caldas de Reis.
      Bisher wurde mir auch erst viermal gesagt, dass ich in die falsche Richtung laufe. 😅 Die meisten Pilger, die mir auf ihrem Weg nach Santiago entgegen kommen grüßen aber einfach nur ganz nett.
      Bisher habe ich den Eindruck, dass der Caminho Portuguese stärker besucht ist als der Camino Frances. Heute habe ich sogar eine ganze Schulklasse getroffen und in Caldas de Reis musste ich auch etwas suchen, um eine Unterkunft zu finden, die noch freie Betten hat.
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