• Aufbruch ins Abenteuer – 926 km ostwärts

    August 13 in Hungary ⋅ ☀️ 30 °C

    🇷🇴 Rumänien, wir kommen! 🚐

    Um 01:00 Uhr ist es endlich so weit: Sprinti rollt in Bäch vom Hof – Kurs Rumänien! 🚐🇷🇴 Mit dem Schlaf waren wir allerdings sehr unterschiedlich erfolgreich. Noldi ging am Abend praktisch mit den Hühnern ins Bett 🐔😴 und hat tatsächlich geschlafen. Ich habe es bei der Wärme um 23:00 Uhr immerhin versucht – um 00:30 Uhr war das Unternehmen «Nachtruhe» dann offiziell gescheitert und ich stand wieder auf. 😂

    Immerhin: Der Fahrer ist ausgeschlafen – und das ist vermutlich die sinnvollere Variante. 😉🚐💨

    Die ersten Stunden verschwinden irgendwo zwischen Dunkelheit, Autobahn und meinem Versuch, auf dem Beifahrersitz wenigstens noch ein bisschen zu dösen. Viel wird daraus nicht. Langsam wird es heller, rund um München ist bereits ordentlich Betrieb und der neue Tag nimmt Fahrt auf. 🌅

    Irgendwann ist klar: Kaffee muss her. ☕ Auf Raststätten haben wir dabei unsere bewährte Arbeitsteilung: Sprinti bleibt nicht unbeaufsichtigt. Ich kümmere mich um den Kaffee, Noldi hält die Stellung. Unsere eigenen Becher sind natürlich mit dabei – etwas weniger Abfall unterwegs. 🌿 Wenn jeder ein bisschen mithilft, kommt am Ende doch einiges zusammen.

    Einige hundert Kilometer später braucht nicht nur Sprinti eine Pause. In Melk werden wir tatsächlich bei McDonald’s erwischt. 🍔😂 Noldi verdrückt einen Burger – und ja, ich bekenne mich ebenfalls schuldig. Danach verschwindet Noldi für einen Powernap in Sprinti, während ich mir noch ein gemütliches halbes Stündchen gönne.

    Frisch gestärkt geht es weiter Richtung Osten. Und erstaunlicherweise halten wir uns beide ziemlich tapfer. Fast zwölf Stunden unterwegs, nur zwei kleinere Pausen – und ich funktioniere trotz meiner höchstens einen Stunde Schlaf noch überraschend gut. Wobei wir uns nichts vormachen: Irgendwann kommt die Rechnung. 😴😂

    Noch vor 13 Uhr erreichen wir Ungarn. 🇭🇺 Die Grenze? Fast unspektakulär – keine Kontrolle, einfach weiter. Was sofort auffällt, ist die Trockenheit. Die Felder und Wiesen entlang der Autobahn wirken teilweise noch dürrer als bei uns. Viel mehr bekommen wir von Ungarn heute allerdings nicht zu sehen. Heute heisst es Kilometer machen – Sehenswürdigkeiten müssen warten.

    Nach 926 Kilometern reicht es dann aber endgültig. In Érd finden wir einen wunderschönen Platz direkt an der Donau. 🌳💦 Sprinti steht im Schatten der Bäume, wenige Schritte entfernt fliesst ruhig der Fluss. Nach all dem Asphalt fühlt sich das fast ein bisschen unwirklich an.

    Und ganz nebenbei sind wir hier an einem geschichtsträchtigen Fleck gelandet: Die Gegend um Érd war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, später kamen Römer und Osmanen. Die nahe Beliczay-Insel war früher tatsächlich eine richtige Donauinsel; durch die Regulierung des Flusses verlandete ihr Seitenarm nach und nach. Heute gehört die Gegend zur grünen Auenlandschaft der Donau.

    Willkommen in Ungarn! 🇭🇺

    Wir geniessen unseren Abend an diesem schönen Fluss: Apéro, ein herrliches Windchen und danach Bratkartoffeln, mein Salat mit Gurken, Tomaten und Mozzarella und Bündner Bratwürste. 😋

    Erstaunlicherweise sind wir immer noch wach! 😂 Jetzt planen wir noch kurz, wohin Sprinti uns morgen bringt – und dann dürfte endgültig Bettreife angesagt sein.

    Gute Nacht von der Donau ❤️ Danke fürs Begleiten – morgen hören und lesen wir uns wieder! 🚐
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