200 Forint, ein paar Pannen und endlich Rumänien 😆
August 14 in Romania ⋅ ☀️ 26 °C
Abfahrt: 9.30 Uhr
Nach unserer Nacht an der Donau startet Tag 2 mit einer äusserst wichtigen Mission: Toilette entsorgen. Nach dem Motto: Was wir hier produziert haben, lassen wir auch hier. 😆
Park4Night zeigt uns eine öffentliche Toilette nur ein paar Kilometer entfernt. Schöner Park, gut anzufahren, sauber – eigentlich perfekt. Kostenpunkt: 200 Forint. Nur haben wir keine Forint. Dafür soll Kartenzahlung möglich sein.
Ich winke Noldi herbei, der guten Mutes anrückt. Karte gezückt – nichts geht. 🙈 Schnell merken wir: Das Kartenterminal ist eigentlich nur noch Dekoration.
Also Euro eingepackt und ab zum Restaurant nebenan, um Geld zu wechseln. Restaurant geschlossen. Natürlich. 😂
Kurzerhand mache ich Autostopp. Und siehe da: Zwei nette Herren halten an, sprechen gut Englisch und drücken mir eine 200-Forint-Münze in die Hand. Ich strahle – Problem gelöst!
Denkste. 😆 Die Toilette will unsere mühsam organisierte Münze partout nicht haben und spuckt sie immer wieder aus.
Vier Minuten weiter gibt es zum Glück eine Komposttoilette. Und diesmal: Jups – Mission erfüllt!
PS: Siehst du, Rolf, jetzt fahren wir endlich in die richtige Richtung! 😂
Die nächste Herausforderung lässt nicht lange auf sich warten: die rumänische Autobahnvignette online lösen. Auf Deutsch finde ich nichts Brauchbares und mein Rumänisch ist, sagen wir mal, noch ausbaufähig. Also wird jeder Schritt fotografiert, bei ChatGPT hochgeladen, erklärt, weitergeklickt und zwischendurch ein bisschen geflucht. Aber irgendwann: geschafft! Die ungarische Vignette war dagegen ein Kinderspiel.
Nun rollen wir gemütlich durch Ungarn. Was für eine Weite! Die Autobahn ist super und bisher sind uns nur nette, hilfsbereite Menschen begegnet. 🇭🇺
Wobei … kleine Korrektur zum Thema Strassen. 😆 Die Autobahn ist super. Abseits davon holpert und rumpelt es teilweise ganz schön. Sprinti bekommt schon mal eine kostenlose Rüttelmassage.
Da Diesel in Ungarn günstiger zu sein scheint als in Rumänien, wollen wir noch tanken. Der Automat spricht sogar Deutsch – perfekt! 😂 Wir tippen 100 ein und denken an Euro. Dumm nur: 100 Forint sind etwa 30 Rappen. 🙈
Beim zweiten Versuch haben wir die Währung begriffen, dafür will das Ding plötzlich eine Steuernummer. Nach einigem Herumprobieren kapitulieren wir. Zum Glück kommt bald die nächste Tankstelle: rein in den Shop, bezahlen, fertig. Tanken kann so schön unkompliziert sein. 😆⛽
Und dann ist es endlich soweit: Rumänien! 🇷🇴
Die Landschaft verändert sich. Es wird grüner und hügeliger, die Strassen kleiner und irgendwann sind wir zwischen Wäldern und Bergen unterwegs. Kühe am Strassenrand, Holztransporter – jetzt fühlt es sich langsam nach Rumänien an.
Und diese scheinbar so ursprüngliche Gegend hat einiges zu erzählen: Die Apuseni waren über Jahrhunderte eine bedeutende Bergbauregion. Gold, Silber und Kupfer wurden hier aus den Bergen geholt, und Teile der Region waren bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. ⛰️
Nach 380 Kilometern erreichen wir schliesslich unseren Nachtplatz. Mitten im Wald, direkt an einem kleinen Bächlein – „Fluss“ wäre dann doch etwas übertrieben. 🌲😄 Ganz so einsam wie gedacht ist es allerdings nicht. Hin und wieder fährt noch ein Auto vorbei und sogar ein Holzlaster hat sich bereits an Sprinti vorbeigeschlängelt.
Eigentlich hatten wir zuerst einen anderen Platz angefahren. Aber dort war es uns viel zu heiss – und überall lagen diese ominösen Papierchen herum. 🙈 Offenbar ein beliebter Platz für Wildcamper, nur leider nehmen es nicht alle so genau mit der Rücksicht auf die Natur.
Also weitergesucht – und hier gefällt es uns deutlich besser. Sprinti steht im kühlen rumänischen Wald, neben uns plätschert das Bächlein und wir sind angekommen. 🌲🚐💦
Eigentlich hatten wir für heute noch etwas ganz Besonderes geplant. Doch ein Blick in unseren Tourguide zeigt: rund sechs Stunden Fahrzeit. Das wäre heute definitiv zu spät und irgendwann auch zu dunkel geworden. 😄
Also wird kurzerhand umgeplant. Das Abenteuer läuft uns schliesslich nicht davon und wartet morgen auf uns.
🌲🐻 Abendprogramm im Bärenwald
Noldi schnappt sich das E-Trotti und erkundet unseren Bärenwald. Und ja – hier gibt es tatsächlich Bären! 🐻 Rumänien beherbergt sogar eine der grössten Braunbärenpopulationen Europas ausserhalb Russlands. Neuere genetische Untersuchungen gehen landesweit von ungefähr 10’000 bis 13’000 Braunbären aus, die meisten davon leben in den Karpaten. Also doch ein paar mehr als drei oder vier – aber zum Glück stehen sie auch nicht hinter jedem zweiten Baum. 😂
Statt eines Bären findet Noldi eine aufgestaute Stelle in unserem Bächlein – und damit ist die Sache für ihn klar: Nacktbad! 🤪 Ich bevorzuge die etwas weniger naturverbundene Variante und dusche gemütlich in Sprinti.
Danach folgt die nächste Premiere: Unser neuer Omnia-Backofen wird eingeweiht. Rezept? Ähm … welches Rezept? 😂 Ich werfe einfach rein, was noch da ist: rohe Hörnli, etwas Rahm und Milch, Philadelphia, Reibkäse, die zwei Bratwürste von gestern, eine Peperoni und Gewürze. Deckel drauf – und jetzt sind wir gespannt, ob daraus Abendessen oder ein kulinarisches Forschungsprojekt wird. 😅
Dazu genehmigen wir uns ein Gläschen Weisswein 🍷 und lassen diesen ersten Abend in Rumänien gemütlich ausklingen.
Wenn euch unsere Reise gefällt, lasst uns doch ein ❤️ da. Schön, seid ihr dabei! Und morgen wird’s wieder spannend – denn da steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm. 😍Read more





















Andy und Yvi on TourViel Spass und unfallfreie Fahrt euch Zwei. Rumänien steht bei uns auch auf der Liste. Jedoch die nächste Reise wird Österreich sein, bevor es im Winter ans Nordkap geht. viel Spass und liebe Grüsse.
su-no-auf-reisenHallo ihr 2, lieben Dank. Ja wir sind gespannt. Hier bist Du wirklich froh wenn man nicht auf Campingplätze angewiesen ist und eigenständig sich versorgen kann. Bis jetzt ist es sehr spannend hier. Danke, dass ihr mitlest und uns begleitet. Liebe Grüsse an Euch
TravelerNach Möglichkeit bitte wenden
su-no-auf-reisenWarum meinst du?