Nordzypern
October 12, 2025 in Cyprus ⋅ ☀️ 23 °C
Da es ein bißchen kompliziert ist, mit dem Leihauto nach Nordzypern zu fahren, haben wir eine Tour bei Franz gebucht, einem Österreicher, der auch viele Wanderreisen organisiert. Zunächst gibt es allerdings ein wunderbares Frühstück im 8.Stock unseres Hotels mit grandiosem Ausblick auf die Skyline des modernen Nikosia. Wir sehen auch auf das höchste Gebäude der Stadt: " 360Nicosia" ragt mit 135 m in den Himmel und verbindet Innovation mit Luxus.
Nach einem Spaziergang durch die am Sonntagmorgen noch sehr ruhige Ledra Street treffen wir Franz auf der türkischen Seite. Heute gibt es einen Marathon, daher müssen wir ein Stück durch die Stadt spazieren. Wir sehen das ein oder andere heruntergekommene Hause, aber mit zunehmender Entfernung von der Grenze wird es besser.
Wir fahren durch sehr moderne Vororte von Nordnikosia mit Einkaufszentren und sehr schmucken Villen. Der erste Stop ist St. Hilarion, eine ehemals mittelalterliche Burg, die von den Nachfolgern der Kreuzritter in eine Sommerresidenz in den Bergen umgebaut wurde. Auch die Reste, die nach der teilweisen Zerstörung durch die Venezianer übriggeblieben sind, sind noch sehr beeindruckend. Der weite Ausblick über die nordzyprische Küste bis hin zum türkischen Festland ist grandios.
Weiter geht es hinunter nach Kyrenia. Nach einem türkischen Kaffee flanieren wir die malerische Hafenpromenade entlang und besichtigen die den Hafen bewachende Festung. Besonders sehenswert ist ein in der Festung untergebrachtes Schiffswrack aus der Zeit Alexanders des Großen. Das hauptsächlich mit Mandeln beladene Handelschiff kam von Samos und ist bei einem Sturm vor Kyrenia gesunken. Es wurde erst in den Sechziger Jahren entdeckt und gab damals viele Aufschlüsse über das antike Handelswesen.
Der letzte Punkt unserer Tour ist Bellapais, eine mittelalterliche Abtei, die vom Prämonstratenser Orden betrieben wurde. Nach deren Niedergang Ende des 16. Jahrhunderts ging die Abtei an die orthodoxe Kirche, die wenig Interesse an dem katholischen Gebäudekomplex hatten und ihn seither verfallen liesen. Auch heute noch blicken die Ruinen erhaben auf die Küste hinab und strahlen trotz der vielen Jugendlichen, die Massen an Selfies vor den alten gotischrn Torbögen machen, Gelassenheit und Ruhe aus.
Nach einem Getränk mit Blick auf die Abtei fahren wir durch ein gehobenes Villenviertel und über die Pantataktylos (Fünfinger-) Berge zurück zum Checkpoint nach Nikosia. Jetzt meldet sich der Hunger und wir essen ganz klassische Souvlaki in der Fisa&Masa Taverne in der nun lebendigen Ledra Street. Zum Abschluß gibt es noch einen Blick auf den modernen von Zara Hadid gestalteten Eleftheria Platz.Read more
















Traveler
Sehr cool!
Traveler
Toll der Platz - Grandiose Architektin Zara Hadid!