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Australien und Neuseeland

November 2018 - August 2019
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  • Day264

    Mein Job - Kälber knuddeln

    August 15 in New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Die Überschrift sagt ja eigentlich schon alles, da brauch ich ja nicht mehr viel schreiben... oder doch?
    Wir hatten beschlossen, den Winter über in Wanganui zu bleiben und so hab ich mich hier mal nach Arbeit umgesehen. Hab nach einiger Suche ein Angebot im Internet gefunden und einen Anruf später hatte ich den Job. Na das war ja schon mal einfach. Und so gehe ich seit 16. Juli jeden! Tag auf Arbeit, ja auch am Wochenende. Ach so, vielleicht sollte ich noch erzählen, was ich mache. Hier hat Mitte Juli die Kalbesaison angefangen und ich arbeite in der Aufzucht. Die Kälber werden auf der Weide geboren, jeden Morgen eingesammelt und kommen dann zu mir in den Kälberstall. Da gibt's dann erstmal ne Nabeldesinfekion und das lebenswichtige Kolostrum. 2 mal täglich fütter ich Milch. Wasser, Pellets und Heu haben sie soviel sie wollen und wenn die Kälber ein paar Wochen alt sind, gehts nach draußen. 170 Kälber habe ich im Moment zu versorgen. Da ist schon immer ordentlich was los.
    Ich hab mich mittlerweile an den Muskelkater und die blauen Flecken gewöhnt. 😅
    Aber es wäre nicht mein Abenteuer, wenn nicht irgendwas verrücktes passieren würde. Vor ein paar Tagen ist die Kälbermilch im Tank schlecht geworden und ich hab's erst mitten beim Füttern gemerkt.
    Ihr denkt jetzt vielleicht: Was ist so besonderes an sauere Milch? Haha, ich sagte schlecht, nicht sauer. Denn anstatt sauer zu werden ist die Milch fermentiert. Und so hatte ich mal eben 86 betrunkene Kälber. 😅🙈
    Ihr wisst ja selber, wie das ist, wenn man einen sitzen hat. Die Beine koordinieren und gerade aus laufen ist da schon schwierig und jetzt stellt euch vor ihr habt 4 Beine und eure ebenfalls betrunkenen Kollegen schubsen euch. 😂
    Nachdem alle ihren Rausch ausgeschlafen hatten, waren sie am nächsten Morgen wieder ganz die alten.
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  • Day193

    Pause - fast wie Zuhause

    June 5 in New Zealand ⋅ 🌧 11 °C

    In nächster Zeit wird es hier sehr ruhig werden. Wie noch ruhiger?, denkt ihr jetzt. Tja, wir haben entschieden, eine kleine Pause einzulegen.
    Auf einem Campingplatz, ein kleines bisschen außerhalb von Whanganui, haben wir uns niedergelassen.
    Die Besitzer sind super nett. Sie haben uns angeboten im Campinganhänger zu wohnen. Und das zu einem unschlagbar guten Preis. Und sollte sich hier genug Arbeit finden, können wir auf dem Campingplatz aushelfen und im Austausch kostenlos wohnen.
    Wir werden also für ein paar Wochen hier bleiben und sehen, wie sich die Dinge entwickeln.
    Vielleicht find ich in der Stadt sogar ein Geschäft, das meine Handykamera reparieren kann.
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  • Day190

    Zeitreise

    June 2 in New Zealand ⋅ 🌬 8 °C

    Ganze 3 Tage haben wir gebraucht, um uns von der Wanderung zu erholen. Wir sind eben doch nicht so fit, wie wir dachten 😅
    Oder vielleicht war der Campingplatz mit Kamin im Aufenthaltsraum einfach zu gemütlich.
    Nach einem kurzen Stop in Ohakune zum Carrot Carnival (die Cupcakes waren köstlich) ging es dann weiter zu einem unserer Lieblingsplätze, zurück nach Whanganui, denn wir wussten, dort erwartete uns einer der besten Märkte. Und so hieß es am Sonntag zeitig aufstehen, das Auto fertig machen und ins Stadtzentrum fahren. Es hat nicht lange gedauert, bis uns aufgefallen ist, dass es außerordentlich ruhig in der Innenstadt ist, kaum Autos oder Menschen. Da wussten wir, hier stimmt was nicht. Und tatsächlich... Kein Markt. Wir hatten uns im Tag vertan, der Markt ist jeden Sonnabend und nicht Sonntag...🤦😅😂
    Aber was soll's, da wir eh keinen Zeitplan haben, haben wir kurzerhand beschlossen einfach für eine Woche in der Gegend zu bleiben. Und so sind wir nach ein paar kostenlosen Nächten auf einem Parkplatz am Fluss zum Zeltplatz am See gekommen. Und hier sind wir nun.
    Genug Schokolade haben wir jedenfalls. Die Toffifee im Angebot waren mit gerade mal 1 NZD (das sind 0,58€) pro Packung einfach zu verlockend. Auf dem Zeltplatz an sich ist es recht ruhig. Und so haben wir das stürmische Wetter in der Campingküche verbracht. Die Leute hier sind super nett und einer der Langzeitcamper hat uns sogar einen elektrischen Heizer gebracht, damit es in der Küche nicht so kalt ist.
    Auf dem Zeltplatz trifft sich außerdem auch grade eine Gruppe der besonderen Art, die uns auf eine Zeitreise ins Mittelalter mitgenommen hat.
    Von der selbst gemachten, passenden Kleidung, über Schwertkämpfe bis hin zum gemütlichen Beisammensein am Feuer war alles dabei.
    Und ich hab die Gelegenheit genutzt und mal selber Glühwein gemacht, der sehr gut angekommen ist.
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  • Day178

    Tongariro Alpine Crossing 1

    May 21 in New Zealand ⋅ ☀️ 2 °C

    Der Reiseführer sagt, das ist einer der schönsten Wanderwege in Neuseeland. Und ja, die Aussichten waren atemberaubend. Aber es war auch unglaublich anstrengend.
    In der Touristeninformation in Taupo wurden wir fast dazu genötigt den Shuttlebus zu nehmen. Das war wirklich nicht sehr nett, zumal wir bereits andere Pläne hatten. Dieses Touristeninformations Center ist wirklich nicht zu empfehlen.
    Wir haben uns also die 70$ pro Person gespart und haben uns mit einer anderen Reisenden zusammen getan. Wir haben unser Auto am Ende des Tracks geparkt und sind mit ihrem Auto zum Start gefahren.
    Und da waren wir nun, bereit für den bisher größten Walk für uns, knapp 20km.
    Wir hatten super Wetter und es waren relativ viele Leute unterwegs. Natürlich nichts im Vergleich zu den Sommermonaten, da können es schon mal 4000 bis 5000 Personen am Tag sein.
    Am Red Crater auf gut 1800m Höhe war der Wind ziemlich kalt.
    Aber das wohl anstrengendenste Stück war der Weg nach unten. Es zieht sich ewig hin und man hat das Gefühl, dass man läuft, aber nicht vorwärts kommt. Und so waren wir unglaublich froh als wir nach 8 einhalb Stunden am Auto waren.
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  • Day175

    Und wieder ein Schnelldurchlauf

    May 18 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Oh man, schon wieder sind mehr als 2 Wochen vergangen. Die Handykamera ist immer noch kaputt. Der Hersteller, HTC, war nicht grad sehr hilfreich. Im Gegenteil, die sind ziemlich bescheuert. Auf mein Telefon ist noch Garantie, aber sie können es in Neuseeland weder reparieren noch ersetzen, weil es nicht hier registriert ist. Ich müsste es also nach Deutschland schicken, damit sie es über die Garantie reparieren. Was natürlich nicht nur teuer, sondern auch totaler Blödsinn ist 😕

    Aus diesem Grund gibt es nicht wirklich viele Bilder. Aber es ist auch nicht wirklich viel passiert.
    Von Mt. Taranaki aus haben wir den forgotten world highway nach Taumarunui genommen und sind dann weiter nach Hamilton gefahren. Dort waren wir aber nur für eine Nacht. Die Hamilton Gardens sind wirklich schön.
    Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Auckland. Wie schon gesagt, konnte mein Handy nicht repariert werden, aber dafür haben wir den Aufenthalt in der Stadt genutzt, um einen Steinschlag in der Windschutzscheibe unseres Autos reparieren zu lassen.
    Und wir haben den Red Ballon Gutschein von Chris eingelöst und hatten super viel Spaß beim lösen der Rätsel im Escape Room.
    Nach 5 Tagen in Auckland waren wir froh als es dann weiter ging, wieder Richtung Süden. Nach einem kurzen Stop in Matamata, in der Nähe des Hobbiton Filmsets, ging es weiter nach Tokoroa. Dort wohnt die Tante von Chris und wir sind für eine Nacht geblieben, bevor es weiter ging nach Taupo.
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  • Day163

    Mt. Taranaki

    May 6 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Wanganui aus ging es weiter Richtung Norden zum Mt. Taranaki. Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz ein bisschen den Berg hoch. Und ich muss sagen, in den Nächten wird es langsam kalt 😅
    Aber dafür hatten wir einen Sonnenaufgang der besonderen Art.
    Da wir keine große Lust hatten schon wieder die Küste entlang zu fahren, haben wir uns dazu entschieden, stattdessen den Highway 43 oder auch forgotten world highway zu nehmen.
    Wir sind gespannt, was uns hier erwartet.
    Aber morgen ist erstmal Waschtag.
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  • Day159

    2 Wochen im Schnelldurchlauf Teil 1

    May 2 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Zeit spielt keine Rolle. Kein Wunder also, dass wir jegliches Zeitgefühl verloren haben. In den letzten gut 2 Wochen (ich sollte öfter posten 😅) sind wir von Whakatane über das Ostkap nach Gisborne gefahren. Von dort aus dann weiter die Küste entlang, gen Süden, durch Wairoa nach Napier. Danach ging es dann weiter nach Dannevirke.
    Meine Handykamera hat leider den Geist aufgegeben, darum gibt es nicht viele Bilder. Für die Reparatur der Kamera müssen wir allerdings wieder nach Auckland, da dort die Vertragswerkstatt von HTC ist und hoffentlich alles über die Garantie läuft. Also geht es jetzt die Westküste hoch gen Norden.
    Die letzten 2 Tage haben wir in Wanganui verbracht, einer wirklich schönen kleinen Stadt.
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  • Day148

    Frohe Ostern

    April 21 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Irgendwie ist Ostern im Herbst mit bunten Bäumen komisch... Aber das war Weihnachten im Sommer ja auch.
    Aber die Jahreszeit ist nicht alles, was hier anders ist.
    Chris und ich hatten die wohl verrückteste Ostereiersuche aller Zeiten. Nein, wir haben nicht nach riesigen Schätzen gesucht. Alles was wir haben wollten, waren ein paar weiße Eier, die wir zu Ostern bemalen wollten. Tja, blöd nur, dass es hier in keinem Laden weiße Eier gibt.
    Nagut, dachten wir uns, fragen wir doch mal auf Facebook in der Backpacker Gruppe, vielleicht hat da jemand ne Idee, wo man weiße Eier herbekommt. Dummerweise hatten wir nicht bedacht, dass sich dort zu viele Menschen mit eingeschränkter Denkfähigkeit aufhalten und so haben nur ein paar wenige die Frage überhaupt verstanden und uns ein paar Hinweise gegeben. Der Rest hat mir erklärt, warum es weiße und braune Eier gibt (viele Erklärungen waren übrigens falsch), mich gefragt, ob es geschmacklich einen Unterschied gibt oder mich direkt als rassistisch beschimpft 🤦
    Damit erklärten wir den ersten Versuch offiziell als gescheitert. Aber so schnell geben wir nicht auf. Und so haben wir versucht Wochenmärkte abzupassen und immer wieder die Einheimischen in den Touristeninformationen gefragt, auch wenn uns die Frage immer wieder ungläubige Blicke eingebracht hat.
    In Paeroa war uns das Glück dann hold. In der Touristeninfo gab es endlich eine Spur, wenn auch eine etwas ungewöhnliche. Wir wurden zu einem Augenoptiker die Straße runter geschickt und sollten dort nach der Eier Lady fragen. Und genau das haben wir getan und erfahren, dass die sie erst in einer Woche wieder in der Stadt ist, aber wir könnten sie anrufen und nach weißen Eiern fragen. Und so sind wir mit der neu gewonnenen Telefonnummer zurück ans Auto, um in Ruhe telefonieren zu können. Nach ein paar Versuchen haben wir sie auch tatsächlich erreicht. Leider haben wir erfahren, dass sie selbst keine weißen Eier verkauft. Aber sie konnte uns die Telefonnummer von Otto, dem egg farmer, geben. Er hat mehrere große Ställe und möglicherweise weiße Eier. Keine 5 Minuten später hatten wir Otto am Telefon. Und er wollte versuchen uns zu helfen. Die meisten seiner Hennen legen braune Eier, sagt er, aber er hat in einem Stall noch ein paar wenige ältere Tiere, die weiße oder besser sehr helle Eier legen. Also haben wir ausgemacht, dass wir bei ihm vorbeischauen, sobald wir in der Gegend sind.
    Und ein paar Tagen später haben wir genau das in die Tat umgesetzt. Otto hat uns am Tor in Empfang genommen und ist mit uns durch seine Farm gefahren, hat uns einige seiner Ställe gezeigt und uns erklärt, warum es in Neuseeland (und übrigens auch Australien) keine weißen Eier in den Läden gibt. Auf den weißen Eiern hat man Dreck und kleine Fehler in der Schale gut gesehen und die Leute dachten, sie Eier sind schlecht und braune Eier sind ja sowieso gesünder. Und so hat keiner mehr weiße Eier gekauft. Und ja, das ist absolut bescheuert 😂
    Wir konnten uns dann aus ein paar Stiegen mit Eiern die hellsten raussuchen. Und wie man auf den Bildern erkennen kann, sind die auch nicht wirklich weiß. Aber für uns war das ausreichend. Und nachdem wir Otto als Dankeschön noch einen Schoko Osterhasen überreicht hatten, ging es dann weiter.
    Auf dem nächsten Campingplatz haben wir die Eier dann ausgeblasen und angemalt.
    Und so endet unsere verrückte Ostereiersuche.
    🥚🎨🖌
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