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2 Bünzli‘s einmal um die Welt

Zwei 🙋🏼‍♀️🙋🏻‍♂️ Abenteurer, ein Ziel: Nord- und Südamerika auf über 100‘000 Km entdecken. 🌎 In unserem selbst ausgebauten Mercedes Sprinter verspricht die Reise nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch unzählige Geschichten. ❤️🤝 Les mer
  • Desierto Florido

    18. november 2025, Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Desierto Florido – wenn die Wüste plötzlich Farbe bekommt! 🩷

    Wir hatten das Glück, ein seltenes Naturwunder mit eigenen Augen zu sehen: das Desierto Florido, das Blühen der Atacama-Wüste. Schon auf den ersten Kilometern merkten wir, dass etwas „anders“ war - dort, wo sonst nur Staub, Steine und ein endloser Braunton zu sehen ist, lag plötzlich ein zarter Hauch von Farbe über der Landschaft.

    Mit jedem Kilometer wurden die Farben intensiver: pinke Teppiche, Blütenmeere aus rosa 🌸, gelben 🌼 und violetten 🌺 Wüstenblumen, ganze Hänge, die aussahen, als hätte jemand sie bemalt. Viele davon endemisch und streng an das Wüstenklima angepasst. Es war kaum zu glauben, dass diese Pflanzen hier überhaupt existieren – in einer der trockensten Regionen der Welt.

    Das Faszinierende: All diese Blumen warten oft Jahre oder sogar Jahrzehnte im trockenen Boden, bis genügend Regen fällt. Dieses Jahr war es endlich wieder so weit. Dank der ungewöhnlichen Niederschläge – ausgelöst durch El Niño – ist die Wüste regelrecht explodiert vor Leben. Dieses Phänomen existiert aber nur wenige Wochen, bevor es wieder verschwindet.

    Wir sind ausgestiegen und haben uns zwischen die Blüten gesetzt. Ein Moment, den wir garantiert nie vergessen werden.
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  • Postkartenromantik

    17. november 2025, Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Abends am Strand: Die Sonne sinkt ins Meer, die Wellen rauschen, der Sand ist noch angenehm warm, eine leichte Brise weht, das Feuer knistert, der Himmel färbt sich langsam gelb, orange, rot, rosa, und wir bräteln zum ersten Mal seit Langem wieder. Eigentlich könnte es nicht schöner sein. 🌅🔥🌊

    Die Natur hat natürlich wieder eigene Pläne: Eine Sandfliege nach der anderen knabbert an uns herum. Mückenspray? Nutzlos. Feuerrauch? Lässt sie kalt. Doch kaum verschwindet die Sonne, sind auch sie wie vom Erdboden verschluckt. 😮‍💨🦟

    Am nächsten Morgen: tiefe Wolken, leichter Nieselregen. 🌧️ Nach der heissen Outdoor-Dusche – dank Gas gibt’s in Sekunden warmes Wasser, die beste Outdoordusche, die wir bisher in einem Camper gesehen haben – gibt es erst einmal ein gemütliches Frühstück: Spiegeleier, frisches Brot, Schinken, Kaffee, Orangensaft & alles, was sonst noch dazugehört. 🥓🍊🍞🍳🧡

    Und dann taucht ein Hund 🐶 auf, der uns sofort ins Herz ♥️ schliesst und unsere Autos 2km bis ans Ende des Strandes begleitet, er wartet brav mit Philipp, Jenny und Dillon, während Melanie ihre Vogelfotos knippst. 📸 Beim Abschied schaut er uns mit seinen riesigen Glubschaugen hinterher.
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  • Bienvenidos a Sudamérica

    16. november 2025, Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf diesen Tag haben wir gewartet wie zwei kleine Kinder auf die Bescherung an Heiligabend! 🎁 Jenny & Philipp landen nach über 13h pünktlich in Santiago de Chile. 🇨🇱

    Philipp wurde gefilzt, seine Tasche wurde aus Sicherheitsgründen bereits in Zürich 🇨🇭 aufgemacht – dank unseren Wasserfiltern, die sie uns mitgebracht haben (sehen aus wie zwei kleine Handgranaten). Upsiii! 😬🙊 Das restliche Material, vorwiegend Autoteile, hat dagegen niemanden interessiert.

    Die Freude ist auf beiden Seiten gross und die Gespräche starten genau dort, wo sie vor 6. Mt. aufgehört haben. Wir fahren zur Campervermietung. Jetzt heisst es Tranquillo! Zum Glück können wir zwischenzeitlich „gut“ Spanisch, denn der deutsche Inhaber ist genau heute nicht da und seine Vertretung spricht „nur“ gebrochen Englisch. 🤣

    Da heute Wahlen sind, sind alle Supermärkte geschlossen. Also fahren wir raus aus der Millionenmetropole und machen es uns gemütlich. Dillon kocht 👨🏽‍🍳, wir öffnen zwei Flaschen Wein, essen, lachen und benehmen uns wie immer: leicht übermüdet, leicht angetrunken, leicht daneben. 🤫🤣❤️🍷🔥
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  • Santiago de Chile

    11.–15. nov. 2025, Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    Bald ist es so weit: Jenny & Philipp landen für knapp 2. Wochen in Chile 🇨🇱✨Wir sind früh dran und erkunden die Stadt – plus erledigen ein paar Besorgungen, die man immer aufschiebt. 😅🤷🏼‍♀️ Auf dem Campingplatz machen wir’s uns richtig gemütlich: geniessen das bombastisch Wetter 😎, lecker kochen👨🏽‍🍳👩🏼‍🍳 & natürlich essen 😉, endlich wieder ALLES waschen (und mal lufttrocknen lassen), zwischendurch hüpfen wir in den Pool… Ferienfeeling pur! 🌞💦👙

    Melanie backt nach Ewigkeiten wieder – und die Nachricht hat sich unter den Hunden schneller verbreitet 🐶🧁. Einer war sogar so motiviert, dass er das leere Muffinpapier gefressen hat, als wir nicht hingeschaut haben. 🙊

    * …im Hintergrund thront die Gran Torre Costanera – mit 300 m das höchste Gebäude Südamerikas 🇨🇱. Zum Vergleich: Der Burj Khalifa ist mit seinen ~828 m immer noch fast dreimal so hoch.
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  • Los Libertadores Customs

    10. november 2025, Chile ⋅ ☀️ 11 °C

    We feel that we are the first camper to ever check in here. Surely we are not. Nobody knows what to do with us and we are tossed around. But after 3 hours everything was finished. Once customs and SAG became involved, people were friendly and efficient. They asked what we had (fruits, vegetables, alcohol, more than 10,000 USD or the equivalent in another currency), confirmed we didn’t have meat, not even cooked, we got all the stamps and were free to go. The Aduana lady even showed us where to cancel the Argentinian TIP.Les mer

  • Mendoza

    6.–10. nov. 2025, Argentina ⋅ ☁️ 21 °C

    Zum Abschluss, bevor sich unsere Reisegruppe endgültig trennt, planen wir eine gemütliche Weindegustation. 🍇 Doch kurz vor Mendoza kommt – natürlich – alles anders.

    When the Clutch Decided It Had Enough!

    Plötzlich stoppt Subby. Das Kupplungspedal gibt den Geist auf. Wir stossen das Auto mit gemeinsamen Kräften von der befahrenen Strasse. Dillon holt unsere Mechaniker-Yogamatte 🧘‍♂️🔧 und legt sich drunter. Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Chefmechaniker 👨🏽‍🔧 Reto ist der Fehler schnell klar: Bremsflüssigkeitsverlust in der Kupplungsglocke. So können die beiden unmöglich weiterfahren.

    Ana – unsere Spanischexpertin – telefoniert sich durch halb Mendoza, bis wir eine Werkstatt finden, die sich dem Problem annimmt, gerade mal 7km entfernt. 💪🏻⚙️ Da Abschleppen mit Seil in Argentinien 🇦🇷 strengstens verboten 🚫 ist, brauchen wir einen Grua (Abschlepper). Kostenpunkt CHF 100.- für diese kurze Strecke. 💸

    Damit trennen sich unsere Wege leider früher als geplant. Die Lust auf Weindegustation ist bei allen schlagartig verschwunden. Stattdessen übernachten wir zwei Nächte in der Stadt auf einem grossen Parkplatz und gehen am nächsten Tag gemeinsam argentinisch essen – als kleines Abschlussessen. 🇦🇷🥩

    Wir wünschen allen eine gute Weiterreise! ✨

    Für uns geht’s danach noch zu einem der besten Italiener 🇮🇹🍕 der Stadt und dann raus nach Lago Potrerillos, wo wir das Wochenende verbringen werden.
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  • zügig in den Süden

    4. november 2025, Argentina ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir verlassen die Puna – und damit endgültig die Höhe. Nächstes Ziel: Mendoza. Ab hier geht’s nur noch bergab, bis wir die berühmteste Strasse Argentiniens erreichen: die legendäre Ruta 40. Endlich wieder Asphalt unter den Reifen! Unterwegs treffen wir eine französische Familie 🇫🇷 mit drei Kindern. Sie fragen, ob wir sie mitnehmen können. 😬🙈 Leider keine Chance, dass wir ein Tandem plus drei Fahrräder 🚲 in unsere Autos quetschen können. Wir wünschen viel Durchhaltevermögen im Kampf gegen den argentinischen Wind. Immerhin 🤍 gibt’s kostenloses Peeling und unfreiwilliges Kardio, ob man nun will oder nicht. 🤷🏼‍♀️

    Am Fluss finden wir einen traumhaften Stellplatz. Das Wasser ist angenehm, sodass wir uns direkt eine Dusche gönnen. Dank den angenehmen Temperaturen sitzen wir stundenlang draussen – einzig das Lagerfeuer fehlt 🔥. Aber Feuerholz 🪵 war nirgends zu finden 🤷🏼‍♀️.*

    Zwischen San Juan und Mendoza legen wir einen zweiten Übernachtungsstopp ein. Nicht ganz so schön wie der vorherige – man kann ja nicht immer die crème de la crème haben.
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  • Puna #7

    3. november 2025, Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    Laguna Carachi Pampa

    Wir verbrachten unvergessliche 6 Tage gemeinsam, mit viel zu lachen und zu trinken – und ja, es war nicht nur Coca-Tee 😉😅

    PS: Das mit der Wagenburg für den Windschatten haben wir bis zum Schluss nicht wirklich hinbekommen 🤷🏼‍♀️ – der Wind war immer schlauer als wir. Zum Glück hatte Subby genug Platz für uns alle.Les mer

  • Puna #6

    2. november 2025, Argentina ⋅ ☀️ 10 °C

    The next Instagram Highlight:
    How to survive without a phone in the Puna?

    Danke Ana für diesen preisgekrönten Beitrag.

    Ana hat ihr Handy – inklusive Selfiestick, logisch – auf der Motorhaube liegen lassen. Also dramatische Grossfahndung. Ana springt in ihren Honda und düst die Strecke zurück. Und jetzt kommt der echte Plot Twist:
    Sie findet das Handy tatsächlich wieder. Unversehrt. 😱 Und Subby ist nicht mal drübergefahren. Also wirklich. 😲 🤷🏼‍♀️ Typisches südamerikanisches Schutzengel-Abo. Bei uns Europäern? Wäre das Handy längst verschwunden, von drei LKW’s überrollt und anschliessend vom Wind nach Bolivien geweht worden. 😅
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  • Puna #5

    1. november 2025, Argentina ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute servieren wir euch zur Abwechslung mal die unspektakuläre Version unserer Reise. Zwar spektakuläre Landschaften – aber kein Story-Highlight‘s.

    Zum Mittagessen in Antofalla gingen wir ins einzig offene Restaurant. Es gab Locro – eine regionale Spezialität aus Salta. Offenbar hatten sie etwas wenig davon und haben die Suppe kurzerhand mit Mais gestreckt. 🙈 Wir zahlten dann 12’000 ARP p. P. – also den klassischen Touri-Preis mal vier. Aber okay… der indigenen Bevölkerung kommt’s zugute.
    Dafür können wir für gerade mal CHF 1.70 duschen und im Städtchen übernachten. 👍🏻

    Den Anblick der Suppe erspare ich euch lieber – wir wollen ja keine Follower verlieren. 😄🍲📉
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  • Puna #4

    31. oktober 2025, Argentina ⋅ 🌬 11 °C

    Cono De Arita

    Dank Markus haben wir jetzt einen neuen Running Gag: dramatische Story-Titel, wie sie die Social-Media-Generation einfach liebt. 💜
    Denn mal ehrlich: Wer will auf Social Media schon sehen, wie schön wir’s haben? Nein, die Leute wollen Drama, Probleme und fast-Katastrophen. Das gibt viel mehr Views. 😉

    „Kurze Backgroundstory: Markus wollte eigentlich nur schnell seine Drohne starten – schnell, schnell, versteht sich – um ein paar traumhafte, absolut instaworthy Sonnenuntergangsfotos zu knipsen. 😍 Tja… aus „traumhaft“ wurde dann eher „Albtraum“. Die Drohne machte eine Notlandung – im nirgendwo. 🤦🏼‍♂️ 🙊 Markus & Patrick ziehen los, in der Kälte, während der Wind ihnen unerbittlich um die Ohren pfeift. Nach einer 3/4h: kein Glück. Also machen sich Dillon & Rebekka auch auf den Weg. Und kurz vor Sonnenuntergang – mit perfektem Hollywood-Timing – findet Dillon das Ding tatsächlich. 😅

    Und genau deshalb hier unser neuer inoffizieller, maximal übertriebener Titel:

    “Will we survive without our drone in the most dangerous desert of the entire universe?”

    Bleibt dran, die nächste Episode wird sicher noch dramatischer. 😄📸
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  • Puna #1

    30. oktober 2025, Argentina ⋅ ☀️ 14 °C

    Auf dem Neumann‘s Place lernen wir ebenfalls Markus (markus.van.journey) kennen. Er und Subby planen, am Dienstagnachmittag in die Puna aufzubrechen. Da wir vier denselben Plan haben, gründen wir die „Best Puna Group Ever“ und fahren gemeinsam.

    Da unsere Wäsche am Dienstag noch nicht trocken ist, starten wir erst am Mittwochmorgen Richtung San Antonio de los Cobres. Danke fürs Warten auf uns! 🩵
    Die Strasse war asphaltiert. Treffpunkt: YPF-Tankstelle. Ein letztes Mal tanken – die nächste Tankstelle ist ca. 750km entfernt.

    Hier endet der Asphalt und der Spass beginnt. Und was uns in der Puna erwartet?
    Atemberaubend Landschaften, Endlose Schotterpisten, ultratrockene Luft, Wind der dir das Hirn neu sortiert, Höhenmeter jenseits von 4’000m, Salzlagunen in allen Farben, Vicunas auf der Strasse, Flamingos, Vulkane wie von einem anderen Planeten, komplett menschenleere Weiten, Nächte mit Milchstrasse in 4K, Pisten die Google Maps nicht kennt, Temperaturen von „Sommer“ zu „Antarktis“ in zehn Minuten und Staub, der bleibt, wo er will. 😅🌋🦙
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  • Salta

    27.–29. okt. 2025, Argentina ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Grenzübertritt nach Argentinien 🇦🇷 läuft unproblematisch, wir dürfen sogar in den Scanner wie die ganz Grossen (Lkw‘s) 😅. Wir haben Salta ins Visier genommen, denn da ist auch Yellow.Subby (Patrick & Rebekka)🇨🇭. Wir verfolgen uns nun schon seit über einem Jahr auf Social Media & hätten im Leben nicht daran geglaubt, dass wir uns in Südamerika treffen – Subby war uns jeweils gut ein halbes Jahr voraus. Wir halten in Humahuaca & gönnen uns die erste argentinische Empanada, gefüllt mit Käse 🧀, Schinken, Tomaten 🍅, Zwiebeln 🧅 & italienischen Kräutern 😋.

    Nach 2 Tagen erreichen wir Salta und somit auch den Neumanns (Frank‘s) Place, und wir sind nicht die Einzigen – so viele Gäste hatte er wohl noch nie zuvor. 🤯 Subby entdecken wir bereits bei der Anfahrt, wer sonst fährt in Südamerika einen gelben Fiat Ducato, ein ehemaliges Schweizer Postauto. 😜

    Frank lädt uns zum Asado ein, jeder soll Fleisch 🥩 & wie sich später herausstellt eine Beilage mitbringen, und dann wird geteilt. Die Schweizer Fraktion bringt Nudelsalat. 💪🏻 Der Campingplatz ist schön, jedoch auch preisintensiv – um es etwas anders zu formulieren, für südamerikanische Verhältnisse versteht sich. Wir nützen die Zeit, um uns für die Puna vorzubereiten, einkaufen zu gehen & unser Auto einem Frühlingsputz zu unterziehen. 🧼 Frank ist ein super Typ und extrem hilfsbereit, er vereinbart falls notwendig Arzttermine, Mechanikerbesuche… und kommt mit zur Übersetzung ❤️.
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  • Rückblick Bolivien

    25. oktober 2025, Bolivia ⋅ ☀️ 20 °C

    Die letzten zwei Nächte verbringen wir auf dem Campingplatz in Tupiza, eine warme, etwas längere Dusche ist nach der Lagunenroute längst überfällig. 🥰🧼 Es ist Samstag und somit Markttag. Überall werden chinesische Massenwaren angeboten 🤷🏼‍♀️ – Handwerkskunst Fehlanzeige und natürlich Pizza. 🍕 Melanie erhält das Angebot, ihre Haare zu verkaufen. Die Dame lässt nicht locker und gibt ihr eine Visitenkarte mit Telefonnummer, damit sie sich unbedingt melden soll, wenn sie ihre Haare verkaufen will! Skurril! 😅

    Und so verlassen wir Bolivien 🇧🇴 bereits nach nur 10 Tagen. Wir haben uns bewusst für „Bolivien Light“ entschieden aufgrund der aktuellen Lage; wir wollten nicht riskieren, stecken zu bleiben und unseren Termin in Santiago de Chile zu verpassen. ❤️

    Wie immer hier unsere Bullet Points von Bolivien:
    - Lithium-Abbau 🔋 (~ 20–25 % der weltweiten Lithium-Ressourcen stammen laut Schätzungen aus Bolivien)
    - Koka-Blätter gegen die Höhenkrankheit
    - Dieselmangel ⛽️
    - Strassenblockaden
    - Heimat des grössten Salzsees der Welt 🌍
    - sehr gute Wechselkurse für Fremdwährungen (v. a. Dollar) auf dem Schwarzmarkt 💸
    - Hier heisst die Avocado ebenfalls „Palta“ 🥑
    - Gute Früchte- und Gemüseauswahl – wenn es einen Markt gibt. 🥑🥭🍅🥔 In abgelegenen Dörfern kommen frische Produkte oft nur alle zwei Wochen an.
    - Sauberer als Peru
    - Pachamama-Rituale – Mutter Erde ist überall präsent 💚🌱🌍
    - Sehr liebevolle und freundliche Menschen
    - Bodenschätze
    - Günstige Touren (z. B. Salar de Uyuni)
    - Drama mit der Regierung 🙊
    - Starke Konflikte mit Chile 🇨🇱
    - Lama- und Alpakaherden überall 🦙
    - Typische Gerichte: Chuleta de Llama, Costilla con Chorizo, Sopa de Maní (Erdnusssuppe), Trucha (Forelle aus dem Titicacasee), Charque (getrocknetes Lama- oder Rindfleisch), Chicha (fermentiertes Maisbier)
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  • Uyuni Eisenbahnfriedhof

    24. oktober 2025, Bolivia ⋅ 🌬 14 °C

    Vor über hundert Jahren war Bolivien noch viel grösser als heute und reichte bis zur Pazifikküste. Im Salpeterkrieg verlor das Land dieses Gebiet an Chile. Chile verpflichtet sich im Friedensvertrag eine Eisenbahnlinie, die La Paz mit Arica verband, zu errichten und Bolivien so einen Meerzugang zu ermöglichen. Die Eisenbahn wurde 1913 eröffnet, und Uyuni entwickelte sich zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Mineralienexport. Als der Bergbau in der Region zurückging und die Bahnlinien modernisiert wurden, wurden viele Lokomotiven und Waggons überflüssig. Seither stehen sie hier in der Wüste und können kostenlos besichtigt werden.Les mer

  • Salar de Uyuni #2

    23. oktober 2025, Bolivia ⋅ ☀️ 13 °C

    Zwischen den leuchtend weissen Flächen ragen plötzlich Inseln voller uralter, meterhoher Kakteen empor. Sie wirken wie eine bizarre Oase inmitten eines gefrorenen Ozeans. Manche Kakteen sind über tausend Jahre alt. Sobald sich der Tag seinem Ende neigt und die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, können wir unsere Sonnenbrillen, die seit Sonnenaufgang auf unseren Nasen sitzen, ablegen.

    Wir bleiben drei Tage, fasziniert von den endlosen Weiten, der Stille und der kontrastreichen, fast ausserirdischen Schönheit dieses lebensfeindlichen Ortes.
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  • Salar de Uyuni #1

    22. oktober 2025, Bolivia ⋅ 🌙 1 °C

    Wir fahren auf ein längst ausgetrocknetes Meer. Zurück geblieben ist eine endlose, strahlend weisse Salzkruste. Der Salar de Uyuni, der grösste Salzsee der Welt, ist so gewaltig und gleichmässig, dass man jedes Gefühl für Distanzen verliert. Alles hier fühlt sich unwirklich an, fast wie auf einem anderen Planeten. Wenn die Sonne scheint, leuchtet das Salz wie frisch gefallener Schnee, und wenn Regen fällt, verwandelt sich der Salar in den grössten Spiegel der Welt.

    Wir brettern kilometerweit über die harte Salzkruste dieser fremdartigen Landschaft und hoffen dabei, nicht mit unserem Van einzubrechen. Stellenweise ist die Salzkruste nicht mehr so dick und stabil, und immer wieder sinken Fahrzeuge ein. Vorsichtshalber halten wir uns weit von den Ufern der Inseln fern.
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  • Gruta de las Galaxias

    21. oktober 2025, Bolivia ⋅ 🌙 12 °C

    Am Rande der Uyuni-Salzwüste gibt es eine Höhle, in der sich eigenartige, wabenförmige Formationen befinden. Sie sehen zwar aus wie Lava, sind aber keine vulkanischen Strukturen, sondern versteinerte, ehemalige Korallen. Die Höhle wurde im Laufe der Zeit mit Sand und Erde gefüllt, bis sie vor einigen Jahren von Menschen entdeckt, wieder freigelegt und schliesslich von uns betreten wurde. Wir sind beeindruckt – und widerstehen nur knapp dem Verlangen, die äusserst zerbrechlichen Formationen zu berühren.Les mer