Vom Pfützenkaffee zum Bohnengott 😇
August 3, 2025 in France ⋅ ⛅ 13 °C
Collombey, 10 Uhr 🚀 Wir fahren los. Diesen Ort hinter uns zu lassen fällt uns wirklich nicht schwer 😅. Geschlafen haben wir super 😴, verhungert sind wir auch nicht 🍞🧀 und das Frühstücksbuffet war ganz in Ordnung 😋. „Damit haben sie sich nicht das goldene Ei gelegt“, sagt Mama dazu.
UND: der Kaffee. Also echt jetzt? 😳 Schon der Blick auf diesen Billigsdorfer-Automaten lässt vermuten, dass da nix Besseres als eine ungeniessbare Pfütze rauskommt 💩☕. Aber ich bin motiviert 💪, drücke die Taste Kaffee und sehe schon, wie das braune Zeug in komischen Schüben rauskommt 🫠.
Immer noch im Glauben, dass das schmecken könnte, serviere ich meiner liebsten Projektleiterin Tour 🗺️ ihre Tasse. Sie nimmt einen Schluck, tut nix, sagt nix. Ich denk mir: ok, wird schon nicht so schlimm sein. Frage: „Und? Wie schmeckt der Kaffee?“ Mama sagt: „Joah, ganz okay.“ 🤨 Nicht sehr überzeugend, aber ich probier trotzdem. Ein Schluck. Ein verzerrter Blick 🫣. Eine Entscheidung 🚫. Nie und nimmer sauf ich diese Brühe. Magenkrämpfe vorprogrammiert 🤢.
Je genauer wir die Pfütze anschauen, umso mehr sehen wir: da schwimmen bunte Augen oben drauf 🫧. Ich sag: „Hmmm, das könnte vom Reinigungsmittel sein.“ Dieser hochqualitative Krümpl-Automat hat wohl seit Wochen kein Spülwasser gesehen, nur Putzmittel, das jetzt fröhlich auf der Oberfläche treibt 🧽. Wir schauen uns an, Tassen weg. Nicht mit uns. Wir steigen um auf Tee 🍵. Menschenrechtsverletzend, sowas zum Frühstück zu servieren 🚫.
Wir fahren los Richtung Martigny 🛣️ und dann gleich rauf auf den Grand Saint-Bernard 🏔️. Das Panorama ist ein Wahnsinn 🤩, Blick bis zum Mont Blanc 🏔️. Oben auf rund 2.473 m, so um 13 Uhr, 11 Grad, aber mit dem Eiswind gefühlt 5 oder minus 5 🥶. Den Helm haben wir gleich aufgelassen, weil wird sicher nicht die Ohrwascherln verkühlen wollen 👂❄️. Viel los ist da oben, die Parkplätze rar 🚗🚙. Unser Highlight: ein BMW-GS-Fahrer mit Hund hinten im Korb 🐶🕶️ – inklusive passender Brille. Voll cool.
Es geht wieder runter Richtung Aosta ⬇️. Vor uns hängt ein stinki Peugeot 🚗💨. Glaubst, wir hätten den überholen können? Keine Chance 🚫. Mir wird schon ganz schwindlig von den Ausdünstungen 🤢. Und nach jeder Kurve steigt er ins Gas und hinten kommt schwarzer Rauch raus. Wie beim Tod vom Papst. Ist da der Papst im Peugeot? Kann das sein?
Je weiter runter wir kommen umso mehr steigen die Temperatur🌡️. Ist aber auch klar, wir fahren in einen Kessel rein. Aosta lassen wir - trotz den vielen Burgen udn Schlössern links liegen – die Geister und Ahnen 👻 dürfen heute ohne uns spuken 🏰.
Dann in Richtung Villeneuve und Courmayeur 🏔️ und kurz vor dem Petit Saint-Bernard Lulu-Stop in La Salle 🚻. Das kleine italienische Dorf mit dem Ristaurante gleich am Kreisel kommt wie herbeigebetet: unsere Blasen sind kurz vorm Platzen 💣. La Mama springt ins Bagno 🚪, ich bestelle zwei Kaffees ☕☕. Wir sind ja in Italien 🇮🇹, da MUSS der Kaffee passen – der heilige Bohnengott wird uns doch nicht verlassen haben 🙏. Mama kommt zurück, ich stürm ins Klo 🚽 und potzblitz – ein richtiges Klo. Sauber, mit Klopapier ✅ und mit Klobrille. Bin ich wirklich in Italien? 😅
Zur Sicherheit bestellen wir jede ein Panino mit Rohschinken und Brie 🥪 – leckomio, war das gut 🤤. Und der Kaffee… ein Träumchen fürs Gäumchen 😍. Der Bohnengott ist zurück ✨. Wir sind sowas von parat und gestärt, der kleine Berni kann kommen 🏔️. Ausgeschifft ✅, gestärkt ✅, los geht’s 🏍️. Aber oh Schreck, vor uns ein deppertes Wohnmobil 🚐. In den Kurven schleicht er 🐌, auf der Geraden drückt er aufs Gas wie ein Wahnsinniger 🚓💨, dann steht er wieder fast in der Kurve. Oida. Was stimmt mit dir ned? Wir müssen mit den Motorrädern fast absteigen 😤. Mein innerer Fuckfinger 🖕 ist im Dauereinsatz. Irgendwann schnappen wir ihn, überholen und rufen innerlich: Friss meinen Staub 🏍️💨 du Trottel .
Dabei ist die Strecke so schön, immer mit dem Mont Blanc im Blick 😍. Oben angekommen gibt’s eine süsse Stärkung aus der Boardküche 🥖🧀🍎. Ich staune, wie die immer genau das hergibt, auf was wir gerade Lust haben. Ein Hoch auf die Projektleiterin Jausn 🥪. Auch dieser Stop war wieder wunderprächtig und wir peilen schon unser letztes Ziel für heute an: Val d’Isère 🗺️. Wir fahren bis nach Bourg-Saint-Maurice beten zum Hotelgott 🙏. Wir finden schnell eine Bleibe und rund 40 Minuten später checken wir in die Victoria Lodge mitten im Dorf ein 🏨.
Wir werden superfreundlich empfangen 🤗 und dürfen unsere Motorräder sogar in die Garage stellen. Obwohl das hoteleigene Restaurant heute, am Sonntag zu ist, sind wir zuversichtlich: HEUTE VERHUNGERN WIR NICHT! 🍝🍷. In nur fünf Gehminuten entfernt sitzen wir im kleinen schnuggeligen Italiener 🇮🇹. Wir sind die ersten, bestellen Pasta und sind im siebten Himmel 🤤. Essen Hammer, Bedienung top.
Direkt nach dem Essen gehen wir müde in die Lodge zurück. Die Dusche war vom Feinsten 🚿: Ich vor dem Essen, Mama nach dem Essen. Einfach alles wunderbar.
Der Tag? Grossartig 🌟
Wir? Nudelfertig 🍝😴Read more






















TravelerIch weiss, warum der Pfützenkaffee Desinfektionsmittel drinnen hat: Damit die Salmonellen🦠🦠🦠 vom Vortag neutralisiert werden👿😅
Traveler😂 das ist die einzig mögliche Erklärung!!
Traveler🤣