Mama & ich wieder unterwegs 🏍️😎
July 30, 2025 in Switzerland ⋅ ☁️ 17 °C
Es geht wieder los! Mama und ich starten in die nächste Runde. Letztes Jahr Frankreich, ein paar Tage rund um die Alpen. Traumwetter, traumhafte Kurven, traumhaftes Essen… na gut, bis auf das „zache“ Mammut-Steak 🥩🙄. Ihr erinnert euch?
Heuer? Die Ideenliste ist doch etwas länger: Dolomiten ⛰️, Österreich 🇦🇹, Frankreich 🇫🇷, Korsika 🏝️ stehen zur Auswahl. Und das Beste überhapt ist: Wir haben heuer ganze 11 Tage Zeit – juhuiiii! 🎉 Mehr Kilometer, mehr Kurven, mehr alles. Was es am Ende wird? Das wissen zum jetzigen Zeitpunkt nur die Götter 🏛️ und vielleicht noch der Wetterbericht, wenn er sich endlich entscheiden würde. Weil: Darauf lassen wir es ankommen.
Die Rollen für den Urlaub sind fix verteilt:
* Mama ist die Projektleiterin Tour 🗺️ und zuständig für die Route, beste Kurvenauswahl, Schwierigkeitsgrad und Tankstellen.
* Ich bin die Projektleiterin Hotel 🏨 und verantwortlich für bequeme Betten, perfektes Frühstücksbuffet mit bestem Kaffeetschi und Pool/Wirlpool (für die müden Kraxxnan am Abend).
Das Motorradl ist (halbwegs) geputzt – also… das von der Mama sicher, bei meinem hab ich nicht mal drüber gwischt 😅 und das Gepäck steht bereit (zwar noch ungepackt, aber immerhin weiss ich, wo alles ist): zwei Seitenkoffer, dazu heuer eine Gepäckrolle und ein Tankrucksack. Schaut jetzt so aus, als wären wir mindestens ein halbes Jahr unterwegs. Geil! Richtig professionell tät i sagen.
Und ich bin auch noch zusätzlich ausgerüstet mit: neuen Handschuhen 🧤 und – Trommelwirbel – ein neon-gelbes Regengwandl 🌟. Das Teil leuchtet so, dass mich vermutlich sogar Astronauten auf der ISS sehen werden🔦. Falls es schüttet, wird mich kein LKW-Fahrer übersehen, selbst wenn er grad während dem Fahren sein Jausenbrot schmieren würd.
Mama? Wie immer perfekt organisiert. Das Navi ist parat, Update gemacht 🧭, Routen eingespeichert. Ich? Hab meine Zahnpasta🪥 und Tampos auf das Waschbecken hingelegt. Auch schon mal was!
Wir freuen uns sehr und bald gibt’s den ersten Bericht von unterwegs 🚦🏍️ und garantiert ein paar Szenen, wo wir uns denken: „Wie hamma deis jetzt scho wieder g’schafft?“ 🙈🙊🙉Read more
Schifftour Deluxe und Vulkano-Dusche🌋
Aug 2–3, 2025 in Switzerland ⋅ ⛅ 18 °C
Weggis, 9:00 Uhr: Es schifft. 🌧️
Weggis, 12:00 Uhr: Es schifft immer noch. 🌧️
Weggis, 13:20 Uhr: ES. SCHIFFT. NOCH. IMMER, aber:leck uns am Arsch wir fahren los! 🏍️💨
Wir haben beide ein neues Regengewandl und sind wie in einem trockenen Kokon eingehüllt – das geht sich super aus. Ich? Schaue aus wie der gelbe Teletubby 🤣. Mama? Eher so, als ob sie gleich anfangen würde zu „snöben“🏂. Jeder ihren eigenen Stil, gell🤷♀️
Erster Stopp: Raststation St. Katharina, ca. 15 km von Weggis weg… Warum? Weil Mama die Haare nicht im Regengewandl hatte, sondern ausserhalb. Ups… die Welle wird nass 🌊💇♀️. Aber kein Problem – 3 Wetter Taft: die Frisur hält! 💪😂
Ich tanke und frage Mama: „Wartest du schnell?“
Mama sagt: „Ich fahr schon mal weiter.“
Hä? Hab ich mich verhört?! Hahahaha… ich bin sicher, sie wollte mich nur testen. tzzzzz….. Ganz schön frech!
Dann geht’s richtig los: Giswil, Brünig, Interlaken, Spiez, Simmental, Col des Mosses (da waren wir letztes Jahr schon – auch wenn Mama behauptet hat, ich war da noch nie oben. Stimmt nicht. Stimmt nicht!). Dann kommst sooo schön bei Aigle runter – zwischen die Weinberge 🍇 – einfach toll.
Ankunft in Collombey 🏔️ – ja, Collombey! Falls ihr euch fragt: „Wo ist das?“ – irgendwo und irgendwas zwischen möchtegern-französischem Alpencharme, wunderschirchen Industriegebäuden, einem Coop Pronto und einen MacDonalds 🍔 😄. Kein Ort, den man zwingend auf der Bucketlist hat 🤣 aber für uns hat sich das halt so ergeben.
Alp Art Hotel: Eingecheckt – mit ein bisserl Jammern gleich das beste Zimmer zur Low-Rate rausgeholt 😇. Wir taugen uns voll, ziehen ein und freuen uns auf ein gemütliches Abendessen im hoteleigenen Restaurant. 19:13 Uhr – voller Vorfreude stechen wir runter, waschen uns sogar noch die Hände ✋🫧 Dann sagt uns doch dieser freche Bazi von Kellner: „Essen erst um 20:45 Uhr.“ Wir: „Hä? Warum?“ Er fuchtelt ein bisschen herum, erklärt, dass dieser und jener Tisch reserviert sei… Wir sehen: mindestens 29 LEERE Tische.
Ich schaue auf die Uhr: 19:13 Uhr. Hmmm… also bitte – ich soll 1,5 Stunden warten? Worauf? Bis der Koch kommt?
Muss erst Feuerholz für den Herd gesammelt werden? 🌲🔥
Ist der Tiefkühler leer? ❄️
Ist das Gas ausgegangen? 🔥🚫
Gibt’s vielleicht grad einen EU-weiten Käsestreik? 🧀🚫
Oder müssen die Nudeln erst aus Italien einfliegen? 🍝✈️
Die Logik erschliesst sich uns nicht. Wir schauen verdattert in den Raum. Der ist – bis auf drei Tische, wo jeweils drei Hansln sitzen – leer. Und eben: gefühlt sieben Galaxien von leeren Tischen. Und wir sollen jetzt 1,5 Stunden… ja was eigentlich? Warten? Hungern? Elendiglich zugrunde gehen? 😵🥀 Wir sind im Urlaub und denken nur: „Häää???“
Also: Wir sch*** auf die 1,5 Stunden Wartezeit – wahrscheinlich hätten wir uns eh die Salmonellen geholt – und verziehen uns mit Bier 🍺 und Campari Spritz 🍹 aufs Zimmer.
TATAAAAA! 📣 Die Boardküche wird eröffnet! Mama ist nicht nur Projektleiterin Tour, sondern auch Projektleiterin Jausn 🥪. Fehlt uns also an rein gar nichts: Brot, Cervelat, Mayo, Tomaten, Paprika, Käse, Apfel. Alles da. Dazu ein nettes Panorama in Richtung Industriezone und MacDonalds – inklusive Blick auf Collombey, was ungefähr so aufregend ist wie ein Winterschlaf in Sibieren 💤… aber dafür herrlich ruhig - bis der Hochgeschwindigkeitszug vorbeirast.
Wir schütteln nochmals fassungslos die Köpfe, weil wir noch immer nicht verstehen, warum genau wir kein Abendessen früher hätten haben können… und sind eigentlich schon wieder versöhnt.
Bis… ich mich in die Dusche stellen will. Das Badezimmer: riesige Dusche. Ich freu mich.
Ich steige rein, drehe auf…
Ohhhh – heiss! 🔥
Ich drehe den Temperaturregler. Von heiss geht’s auf noch heisser. Hööö?
Nochmal rechts: heiss.
Links: SUPER-HOT. 🌋 VULKANO-Temperatur!
Es geht einfach nicht kühler als gefühlt 99 Grad.
Bevor ich aussehe wie eine Tomate 🍅, die 59 Jahre auf einer heißen Platte gelegen ist, breche ich ab.
Tag 1 Fazit: Kein Essen. Keine Dusche. Happy Holidays 😎✌️Read more
Vom Pfützenkaffee zum Bohnengott 😇
August 3, 2025 in France ⋅ ⛅ 13 °C
Collombey, 10 Uhr 🚀 Wir fahren los. Diesen Ort hinter uns zu lassen fällt uns wirklich nicht schwer 😅. Geschlafen haben wir super 😴, verhungert sind wir auch nicht 🍞🧀 und das Frühstücksbuffet war ganz in Ordnung 😋. „Damit haben sie sich nicht das goldene Ei gelegt“, sagt Mama dazu.
UND: der Kaffee. Also echt jetzt? 😳 Schon der Blick auf diesen Billigsdorfer-Automaten lässt vermuten, dass da nix Besseres als eine ungeniessbare Pfütze rauskommt 💩☕. Aber ich bin motiviert 💪, drücke die Taste Kaffee und sehe schon, wie das braune Zeug in komischen Schüben rauskommt 🫠.
Immer noch im Glauben, dass das schmecken könnte, serviere ich meiner liebsten Projektleiterin Tour 🗺️ ihre Tasse. Sie nimmt einen Schluck, tut nix, sagt nix. Ich denk mir: ok, wird schon nicht so schlimm sein. Frage: „Und? Wie schmeckt der Kaffee?“ Mama sagt: „Joah, ganz okay.“ 🤨 Nicht sehr überzeugend, aber ich probier trotzdem. Ein Schluck. Ein verzerrter Blick 🫣. Eine Entscheidung 🚫. Nie und nimmer sauf ich diese Brühe. Magenkrämpfe vorprogrammiert 🤢.
Je genauer wir die Pfütze anschauen, umso mehr sehen wir: da schwimmen bunte Augen oben drauf 🫧. Ich sag: „Hmmm, das könnte vom Reinigungsmittel sein.“ Dieser hochqualitative Krümpl-Automat hat wohl seit Wochen kein Spülwasser gesehen, nur Putzmittel, das jetzt fröhlich auf der Oberfläche treibt 🧽. Wir schauen uns an, Tassen weg. Nicht mit uns. Wir steigen um auf Tee 🍵. Menschenrechtsverletzend, sowas zum Frühstück zu servieren 🚫.
Wir fahren los Richtung Martigny 🛣️ und dann gleich rauf auf den Grand Saint-Bernard 🏔️. Das Panorama ist ein Wahnsinn 🤩, Blick bis zum Mont Blanc 🏔️. Oben auf rund 2.473 m, so um 13 Uhr, 11 Grad, aber mit dem Eiswind gefühlt 5 oder minus 5 🥶. Den Helm haben wir gleich aufgelassen, weil wird sicher nicht die Ohrwascherln verkühlen wollen 👂❄️. Viel los ist da oben, die Parkplätze rar 🚗🚙. Unser Highlight: ein BMW-GS-Fahrer mit Hund hinten im Korb 🐶🕶️ – inklusive passender Brille. Voll cool.
Es geht wieder runter Richtung Aosta ⬇️. Vor uns hängt ein stinki Peugeot 🚗💨. Glaubst, wir hätten den überholen können? Keine Chance 🚫. Mir wird schon ganz schwindlig von den Ausdünstungen 🤢. Und nach jeder Kurve steigt er ins Gas und hinten kommt schwarzer Rauch raus. Wie beim Tod vom Papst. Ist da der Papst im Peugeot? Kann das sein?
Je weiter runter wir kommen umso mehr steigen die Temperatur🌡️. Ist aber auch klar, wir fahren in einen Kessel rein. Aosta lassen wir - trotz den vielen Burgen udn Schlössern links liegen – die Geister und Ahnen 👻 dürfen heute ohne uns spuken 🏰.
Dann in Richtung Villeneuve und Courmayeur 🏔️ und kurz vor dem Petit Saint-Bernard Lulu-Stop in La Salle 🚻. Das kleine italienische Dorf mit dem Ristaurante gleich am Kreisel kommt wie herbeigebetet: unsere Blasen sind kurz vorm Platzen 💣. La Mama springt ins Bagno 🚪, ich bestelle zwei Kaffees ☕☕. Wir sind ja in Italien 🇮🇹, da MUSS der Kaffee passen – der heilige Bohnengott wird uns doch nicht verlassen haben 🙏. Mama kommt zurück, ich stürm ins Klo 🚽 und potzblitz – ein richtiges Klo. Sauber, mit Klopapier ✅ und mit Klobrille. Bin ich wirklich in Italien? 😅
Zur Sicherheit bestellen wir jede ein Panino mit Rohschinken und Brie 🥪 – leckomio, war das gut 🤤. Und der Kaffee… ein Träumchen fürs Gäumchen 😍. Der Bohnengott ist zurück ✨. Wir sind sowas von parat und gestärt, der kleine Berni kann kommen 🏔️. Ausgeschifft ✅, gestärkt ✅, los geht’s 🏍️. Aber oh Schreck, vor uns ein deppertes Wohnmobil 🚐. In den Kurven schleicht er 🐌, auf der Geraden drückt er aufs Gas wie ein Wahnsinniger 🚓💨, dann steht er wieder fast in der Kurve. Oida. Was stimmt mit dir ned? Wir müssen mit den Motorrädern fast absteigen 😤. Mein innerer Fuckfinger 🖕 ist im Dauereinsatz. Irgendwann schnappen wir ihn, überholen und rufen innerlich: Friss meinen Staub 🏍️💨 du Trottel .
Dabei ist die Strecke so schön, immer mit dem Mont Blanc im Blick 😍. Oben angekommen gibt’s eine süsse Stärkung aus der Boardküche 🥖🧀🍎. Ich staune, wie die immer genau das hergibt, auf was wir gerade Lust haben. Ein Hoch auf die Projektleiterin Jausn 🥪. Auch dieser Stop war wieder wunderprächtig und wir peilen schon unser letztes Ziel für heute an: Val d’Isère 🗺️. Wir fahren bis nach Bourg-Saint-Maurice beten zum Hotelgott 🙏. Wir finden schnell eine Bleibe und rund 40 Minuten später checken wir in die Victoria Lodge mitten im Dorf ein 🏨.
Wir werden superfreundlich empfangen 🤗 und dürfen unsere Motorräder sogar in die Garage stellen. Obwohl das hoteleigene Restaurant heute, am Sonntag zu ist, sind wir zuversichtlich: HEUTE VERHUNGERN WIR NICHT! 🍝🍷. In nur fünf Gehminuten entfernt sitzen wir im kleinen schnuggeligen Italiener 🇮🇹. Wir sind die ersten, bestellen Pasta und sind im siebten Himmel 🤤. Essen Hammer, Bedienung top.
Direkt nach dem Essen gehen wir müde in die Lodge zurück. Die Dusche war vom Feinsten 🚿: Ich vor dem Essen, Mama nach dem Essen. Einfach alles wunderbar.
Der Tag? Grossartig 🌟
Wir? Nudelfertig 🍝😴Read more
Über den Col d’Iseran nach Briançon
August 4, 2025 in France ⋅ ☁️ 9 °C
Abfahrt in Val d’Isere um 10:15 Uhr. Das Dorf wirkt im Sommer wie im Winterschlaf 😴. Holzhäuser mit Schieferdächern, ein paar noble Hotels 🏨, Boutiquen und Cafes ☕, die im Winter wohl brummen und wie gestört laufen, liegen jetzt ruhig in der Sonne 🌞. Es riecht nach Bergsommer 🌼 und irgendwie hängt trotz allem immer noch ein Hauch Schnee ❄️ in der Luft.
Keine 30 Minuten später sind wir schon oben auf dem Col de l’Iseran ⛰️ – mit 2 764 m der höchste asphaltierte Strassenpass der Alpen 🏆. Die Nordrampe aus Val d’Isere steigt fast 900 Höhenmeter an 📈, die Südseite nach Bonneval-sur-Arc zieht sich rund 48 km ins Tal ⬇️. Hier oben gibt es eine kleine Kapelle ⛪ und einen fantastischen Rundumblick 🤩. Es sind 11 Grad 🌡️, was sich nach dem frostigen Grossen Sankt Bernhard fast mild anfühlt, aber der Wind pfeift trotzdem um die Ohrwascherln 🥶.
Die Landschaft ist schon echt gigantisch 🏔️. Felsmassive, Schneeflecken, grüne Hänge, dazu absolute Stille 🤫, sobald der Motor aus ist. Man wird fast demütig 🙏. Alltagsprobleme wirken winzig – hier oben zählen nur Himmel, Stein und Luft. Das Wetter ist perfekt 🌤️ und abgesehen von einer Gruppe uralter, stinkender Peugeots 🚗💨 gehört die Strasse uns. Rauf ⬆️ und runter ⬇️, rauf ⬆️ und runter ⬇️, immer munter 🏍️.
Viele Radlfahrer 🚴♂️ kämpfen sich hoch 💪, manche mit Sportlermiene, andere mit „Warum-tue-ich-mir-das-an“-Blick 😵. Noch beeindruckender sind die Leute, die mit Langlaufskiern auf Rollen 🎿 den Pass hochstapfen. Mir brennen schon die Wadeln 🤯, wenn ich das nur anschaue.
Weiter zum Col du Mont Cenis 🏔️ auf 2 081 m, der Frankreich 🇫🇷 mit Italien 🇮🇹 verbindet. Die Anfahrt schlängelt sich durch eine Landschaft, die aussieht wie eine Postkarte 📸. Auch hier haben wir die Strasse gefühlt für uns. Oben liegt der Lac du Mont Cenis 💧, der höchste Stausee der Region, rund 4,5 km lang, mit türkisblauem Wasser wie aus einem Traum. Früher stand hier ein Hospiz für Reisende, heute sind noch Festungsruinen 🏰 wie Fort Variselle und Fort Ronce zu sehen.
Kurze Pause ☕, Panorama geniessen 😍 – und dann weiter. Unser nächster und vielleicht letzter Halt für heute: Briançon.
🏰 Briançon liegt auf 1 326 m und ist damit die höchstgelegene Stadt Frankreichs. Bekannt ist sie für ihre Vauban-Festungsanlagen 🏰, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören 🌍. Umgeben von mehreren Forts 🛡️, ist die Altstadt von einer gewaltigen Mauer umschlossen. Kopfsteinpflaster, enge Gassen, bunte Häuser und jede Menge Geschichte. Hier haben Franzosen 🇫🇷 und Italiener 🇮🇹 über Jahrhunderte um Einfluss gerungen ⚔️.
Wir erreichen Briançon gegen halb vier und denken uns: Warum nicht hier übernachten 🛏️ und die Stadt anschauen 👀. Mama war vor rund 20 Jahren schon einmal hier und hat eigentlich gute Erinnerungen 😊 – ausser an das Hotel, in dem sie damals abgestiegen ist 😬.
Gut, wir suchen eine Unterkunft 🔍. Gesagt, getan. Ich google, finde was und buche. Nur 500 m vom aktuellen Standort. Passt perfekt👍. Wir steigen auf 🏍️, los geht’s. Laut Beschreibung gibt es eine eigene Garage für die Motorräder. Noch besser 😎.
Wir fahren Richtung Altstadt, passieren die Burgmauern 🏰, dann ein Rotlicht 🚦, weiter auf einer einspurigen Strasse bis zu einem Parkplatz 🅿️. Das Navi zeigt eine enge Gasse bergauf. Kein Problem, wir fahren beide eine GS 🏍️, das ist ja Nasenwasser für uns. Oben angekommen: Fahrverbot 🚫. Hä? 🤨 Irgendwas stimmt da nicht. Wir schauen uns an, wissen nicht recht, was wir machen sollen 😕. Ok wir fahren wieder runter.
Unten versucht gerade eine französische Madam 🇫🇷 mit ihrem kleinen Pöscho 🚗 mitten auf der Pflasterstrasse zu rangieren. Mama ist noch am Umdrehen 🔄, die Strasse scheps 📐, alles eng. Na toll 🙄. Und die Madam drängt sich rauf. Doofe Nuss - könnte einfach schnell 30 Sekunden warten mit ihrer bleden Tschigg in der Pappm. Egal. Wir müssen wohl von der anderen Seite rein. Neuer Versuch, zurück zum Eingangskreisel und zack: wieder stehen wir vor einem Einfahrtsverbot 🚫. Das Hotel soll direkt hinter dieser Mauer sein. Das gibt’s ja nicht 😤.
Wir parken die Motorräder und gehen evtl. besser zu Fuss rein. Ich schreibe dem Hotel, dass wir nicht hinfinden. Vielleicht haben sie einen Tipp 💡. Wir trinken etwas 🥤und ich schaue auf Google-Maps weiter 🔍. Dann plötzlich die Erkenntnis 💡: Das Hotel ist gar nicht dort, wo es mir zuerst angezeigt wurde 🤯. Es ist auf der ganz anderen Stadtseite 🗺️. Echt jetzt 😑?
Inzwischen sind mehrere andere Motorradfahrer gekommen 🏍️🏍️🏍️ und haben uns schön zugeparkt 🚧. Mama und ich beschliessen einen erneuten Anlauf, um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Schliesslich ist das Hotel gebucht und bezahlt 💳. Nicht mit uns! Aber das nächte Problem steht schon an.
Hätte ich nicht so deppat eingeparkt 🤦♀️ und wäre der Trottel neben mir mit seinen wuchtigen Seitenkoffern nicht so nah herangerollt, wäre das Ausparken ein Klacks gewesen. Aber so? Eine echte Herausforderung. Mama hat es bisserl leichter 😎: Bruuumm rechts ➡️, bruuumm links ⬅️, draussen ist sie 🆓. Ich kämpfe mich nach vorne ➡️ Richtung Gebüsch, gib Gas, abgewürgt 😬, wieder links einschlagen ↩️, Gas 🏍️… abgewürgt 🤦♀️. Keiner hilft 🙅♂️, alle schauen 👀.
Mir bleibt nix anderes übrig, als zwischen zwei Pfosten durch 🚧, über den Zebrastreifen, am Parkautomat vorbei rauszufahren. Wieder angestartet, Gang rein, bruuumm, Kupplung schleifen lassen, rechts schauen – Koffer geht durch, 5 cm Luft zum Pfosten, bruuumm, links – Koffer geht durch, wieder 5 cm zum Pfosten. Es reicht - Glück gehabt - sonst hätt ich mich da noch zwischen den 2 Pfosten eingeklemmt. Das wärs gewesen als Draufgabe. Im Schneckentempo 🐌 hieve ich mich vollbepackt raus aus der Misere. Steirerblut ist eben keine Nudelsuppn 👎🍲.
Wir sind wieder on the road und guter Dinge 😁, dass wir das Hotel nun finden. Keine zehn Minuten später stehen wir davor. Mama schaut hoch 👀 und sagt: „Oh – in diesem Hotel war ich vor 20 Jahren schon mal 🗓️. Das war ned wirklich gut…“ 🥺😳
Fortsetzung folgt… 🔜Read more
Eis 🍦 vor Bœuf 🥩 in Briançon
Aug 4–5, 2025 in France ⋅ ☀️ 20 °C
Es geht weiter - die langersehnte Fortsetzung: Frisch geduscht, die Haare gebändigt, Sonnencreme auch am Abend draufgeklatscht – wir sind wieder auf der Gassn. Heute erkunden wir die vieille ville von Briançon, also die Altstadt dieser kleinen, geschichtsträchtigen Stadt mitten in den französischen Alpen. Und liebe Mitlesenden - die ist wirklich ein kleines Schnuggerl 💎.
Briançon liegt auf 1326 Metern und ist damit die höchstgelegene Stadt Frankreichs 🇫🇷. Sie thront da wie eine kleine Königin über dem Tal, mit einem herrlichen Blick auf die umliegenden Berge. Und weil das hier früher strategisch echt was bedeutet hat, hat man gleich mal ein paar Festungen, Mauern und Verteidigungsanlagen hingebaut. Und das von keinem Geringeren als dem Festungs-Baumeister Vauban persönlich 👷♂️ (sagt der Dr. Schlaumeier Google). Heute gehören diese Befestigungsanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe, und wenn man da so hinaufwandert (weil ja alles bergauf, eh kloar), dann fühlt man sich fast wie eine kleine Bergsteigerin mit Sonnenbrille 🕶️.
Oben angekommen (schnauffff) bummeln wir durch die engen, steilen Gassen und schauen den Franzosen beim Chillen (Mama - dein Wort😹) zu. Und dann: Eis! 🍦 Jawoll, wir essen zuerst das Eis. Weil, hallo? Wir sind ja schliesslich erwachsen und dürfen das. Nachspeis vor dem Essen? Mais oui! Jede eine riesige Kugel mit schweizer Importware Marke: Mövenpick!
Später lassen wir uns beim Abendessen nieder. Die Stimmung ist so locker wie ein lödeliges Gummiringerl , das Wetter perfekt, die Bedienung der Hammer und das Essen? Ohlala! Ein saftiges Bœuf, dazu knusprige Pommes 🍟, ein Campari Spritz für mich 🍹 und ein kühles Bier für Mama 🍺. Wir stossen an, sinnieren über die Abenteuer des Tages und geniessen einfach diesen Moment.
Und unser Hotel? Ja, das mit der ominösen Vergangenheit… Mama war da vor rund 20 Jahren schon mal abgestiegen und hatte eher mässig gute Erinnerungen (altes Hotel, gaggeliges Bett, in die Jahre gekommen) daran. Aber heute ist alles anders. Tiptop renoviert, freundlich, stilvoll. Das Zimmer ist hübsch, die Dusche super und gross, das Frühstück üppig und liebevoll vorbereitet. Die Mitarbeitenden schwirren wie fleissige Bienchen um das Buffet herum 🐝, füllen nach, richten an, wischen drüber. Alles TOP. Und unsere Motorradln? Die schlafen sicher in ihrer Garasch 🏍️. Ich glaub, die bösen Hoteldämonen von damals hat die Mama heute endgültig exorziert.
Am nächsten Tag geht’s weiter. Und zwar auf den höchsten offiziell befahrbaren Pass Europas – den Col de la Bonette, der sich auf sagenhafte 2802 Meter hinaufschlängelt 🏔️. Also, Sauerstoff bereit halten und weiter geht die wilde Fahrt!Read more
Auf den höchsten Pass Europas⛰️
August 5, 2025 in France ⋅ 🌙 24 °C
Frisch gestärkt nach unserem feinen Abend in Briançon, satteln wir am Morgen wieder auf. Wir zwei, Mama und Sylvia, sind bereit für neue Abenteuer.
Col d’Izoard – 2360 Meter ⛰️: Zuerst geht’s raus aus Briançon (aber natürlich mit einmal verfahren - eh klar) und rauf auf den legendären Col d’Izoard. Dieser Pass scheint eine kleine grosse Berühmtheit zu sein. Die Tour de France ist hier schon dutzende Male drüberge“gümmelet“, aber wir geniessen das alles etwas gemächlicher und in unserem Tempo. Die Landschaft ist definitiv etwas surreal. Schroffe Felsformationen, sandfarbene Gesteinshügel und zwischendurch ein paar mutige Fichten🌲, die versuchen, im Geröll zu überleben. Ob sie es schaffen? Und oben? Da thront so ein steinernes Denkmal-Dings – ein Granitobelisk. Wir stellen uns natürlich hin und: It‘s Selfie-Time📸🤳!
Dann schwingen wir uns runter ins Tal nach Guillestre, wir haben aber keine Zeit für nix und es geht rauf auf den Col de Vars – 2109 Meter. Rauf, runter, links, rechts, Serpentinen satt. Wir sind schon richtige Kurvenprofis und schwupps sind wir auch schon oben angekommen.
Unser nächste Stopp: Jausiers – Jause in Jausiers? Aber sicher schon 🧀🥖🍅 Der Ortsname ist Programm und wir kehren ein. Eine unscheinbare kleine Buvette am Strassenrand, irgendwo im Nirgendwo, entpuppt sich als kulinarisches Paradies auf dem Holzbrettl. Wir entscheiden uns für die vegetarische Variante und das Ganze wird von einer supernetten Bedienung serviert - bombastiko!
Nach unserem Luxus-Brettljauserl machen wir uns auf zum absoluten Höhepunkt des Tages. Es geht rauf auf den Col de la Bonette, die höchste asphaltierte Strasse Europas! 🌍 Mit satten 2802 Metern Höhe klingt das schon nach König der Pässe und fühlt sich auch so an. Was für ein Anblick! Was für ein Ausblick!
Aber Achtung: Die Franzosen haben da ein bisserl gemogelt. Die eigentliche Passhöhe liegt bei 2715 Metern. Aber weil das anscheinend nicht nobel genug war, hat man oben einfach eine runde Schleife um den Gipfel gebaut. Zack, 2802 Meter. Voilà, höchste asphaltierte Strasse Europas! 🇫🇷😉
Oben wird die Landschaft fast mondartig: Felsen, Geröll, Weite. Der Wind pfeift, der Himmel ist blau und klar, ein paar Adler ziehen ihre Kreise 🦅 und wir ziehen die Helme😂😂😂. Die Luft ist frisch, der Atem vielleicht bisserl kürzer, aber das liegt vielleicht an der ausgiebigen Jausn.
Wir stehen da, still, fast ehrfürchtig weil man in dieser Umgebung einfach merkt, wie winzig man ist. Wie irrelevant das eigene Gschisti-Gschasti eigentlich ist und wie grossartig unsere Welt tatsächlich ist. Dies war wirklich ganz grosses Kino auf dieser Tour! Wahnsinn….
Dann beginnt das grosse Runterrollen. Erst durch Saint-Étienne-de-Tinée, dann weiter durch Isola, vorbei an bunten Häusern und Olivenbäumen. Die Landschaft wird sanfter, wärmer, südlicher. In Roubion machen wir kurz Halt und schlängeln uns zu Fuss durch ein kleines Postkartendorf mit mittelalterlichem Flair. Alte Steinhäuser, Lavendelduft in der Luft und irgendwo spielt ein alter Franzose mit dem Kapperl Akkordeon (zumindest in meiner verblümten Vorstellung🤣🤣).
In Valberg sehen wir die ersten Schilder auf Italienisch. Das ist wohl ein Zeichen dafür, dass wir nicht mehr weit von der Côte d’Azur entfernt sind. Aber im nächsten Dorf machen wir Schluss für heute. Wir sind fertig von den vielen Eindrücken, der Arsch macht popo und wir sind platt wie Flunder.
Endstation für heute 🛏️🍷 in Guillaumes. Wir checken in unser Hotel ein. Solide, freundlich (sagen wir mal so 😅, stimmt aber nicht so), sauber. Wenn man das Hotel von aussen sieht, denkt man: Meine Fresse! Hinter diesen Mauern kann nur ein desolates Loch auf uns warten. Aber: Nein, nein. Stimmt nicht. Stimmt nicht. STIMMT NICHT. Aussen pfui und innen hui - eine kleine Oase. Das Zimmer ist toll und der Hotelchef, der gleichzeitig auch noch Chef der Tabbacceria und der Lotto/Toto-Stelle im Dorf ist und wahrscheinlich noch Bürgermeister, Feuerwehr-Delegierter und Opa für alles mögliche ist, ist eigentlich gar nicht zwieda: Er kann leider keinen Schluck Englisch, wir keinen Schluss Französisch und somit ist er einfach etwas schüchtern!
Bonne nuit😴.Read more
Von Guillaumes nach Aix-en-Provence
August 6, 2025 in France ⋅ ☁️ 25 °C
Wir starten in Guillaumes - voller Vorfreude und mit vollem Tank 🏍️⛽️ - einem kleinen Nest in den Seealpen, wo die Welt definitiv noch in Ordnung ist. Heute steht einiges auf dem Plan – und das Wetter spielt auch mit. Juhuii.
🪨 Kurz nach dem Start geht’s gleich rein in die Gorges de Daluis. Diese Schlucht ist ein echtes Natur-Spektakel: Die Felsen leuchten rostrot, fast wie frisch lackiert, der Fluss unten (das bissler Wasser, was halt drin ist) schimmert türkis und die Strasse ist lediglich ein schmales Band. Immer wieder kleine Tunnel, einspurig, stockfinster, aber irgendwie geil. Du fährst durch und denkst dir: wow, das kann kein Navi dieser Welt richtig einfangen. Apropos Navi👿…
Weil wir brav dem Navi folgen📍🙄 (man will ja artig sein), biegen wir plötzlich falsch ab. Zack – finden wir uns in Daluis Zentrum wieder. Klingt gross, ist’s aber nicht. Drei Spitzkehren, die uns den Schweiss in den Helm treiben, führen uns direkt in die Sackgasse. Die Mama flucht, ich lache. Google? Merci pour rien. Das war nix. Wieder retour, bisschen z’samreissen und weiter geht’s.
Nach den roten Felsen kommt wieder mehr Grün. Die Landschaft wird lieblicher, kurviger, etwas weniger dramatisch. Wir gönnen uns eine Pause an einem kleinen Stausee bei Castellane – Jausenzeit! Kein Supermarkt, kein Ramba-Zamba, einfach ein Betonmauerchen, das Wasser glitzert und wir mampfen was aus der Boardküche. Brot, Cervelat – alles da.
Dann wartet die nächste Natur-Sensation auf uns: die Gorges du Verdon. Die grösste Schlucht Europas, sagt man. Und ja – es ist mächtig beeindruckend. Kalkfelsen, die senkrecht in den Abgrund stürzen, Wasser in knalligem Türkis und kurvige Strassen mit Ausblicken, bei denen man fast vergisst, Gas zu geben.
Wär alles super, wenn nicht die anderen Verkehrsteilnehmer wären. Handy am Steuer, keine Ahnung von Einparkmanövern und lieber das Selfie als den Seitenspiegel im Blick. Wisch, wisch, zack, bumm. Es ist ein Wunder, dass wir da unfallfrei durchkommen. Und ein Wunder, dass ich nicht irgendwann absteig und jemanden erziehe.
Wir streifen Moustiers-Sainte-Marie, ein süsses Städtchen mit einer legendären Kapelle hoch oben im Felsen. Die Mittagshitze brennt, der Magen knurrt, und wir wollen runter an den See. 🍕❌🤨 Am Lac de Sainte-Croix entdecken wir ein hübsches Restaurant mit Seeblick. Der Kellner winkt uns direkt zu einem Tisch – grossartig! Er reicht uns die Speisekarte. Eine ganze Seite Pizza, wir bestellen zwei. Und dann? Sagt der Kellner ganz trocken: „Pizza gibt’s keine.“
Wir: „Äh… aber… da… auf der Karte…?“
Er: „Ihr hättet das vorher sagen müssen.“
Ich: „Wie bitte?!“
Wir schauen ihn an, er schaut uns an – es ist ein einziges grosses Fragezeichen auf der Terrasse. Dann sagt er: „Ich frag mal in der Küche.“
Wir dürfen noch nichts trinken bestellen. Also warten wir brav. 386 Grad, aber im Schatten, immerhin. Dann kommt er zurück und bringt… eine neue Karte. Vollgas. Von „nix gibt’s“ zu „gibt’s alles“. Wir schauen uns nur mehr an. Frankreich, mon amour. Am Ende gibt’s Ceasar Salat, weil Pizza gibt es keine. Und der war sogar ziemlich gut.
Nach der Verwirrung wieder rauf aufs Motorrad. Es geht durch goldene Felder, vorbei an Lavendelresten (die Ernte wahr wohl schon, weil es sind nur noch die abgestutzten Lavendel-Stöcke übrig), durch Dörfer mit Namen wie Quinson oder Montmeyan (wie man das ausspricht: keinen Blassen🤷♀️). Kurven, Sonne, Hitze, aber auch Ruhe, Duft und Landschaft pur.
Am späten Nachmittag erreichen wir Aix-en-Provence. Definitiv ein Kontrastprogramm zum wilden Schluchtenritt von heute. Das Städtchen empfängt uns mit heisser Spätnachmittagssonne, Lavendelduft in der Luft und einem Hauch südfranzösischem Savoir-vivre.
Wär alles perfekt gewesen, wenn nicht vorm Hotel… naja… also… ich hab’s geschafft, mein Motorradl im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Hoteleingang abzulegen. 😅🙈 Einmal nicht konzentriert, bisschen zu viel Seitenneigung, ein bisserl zu schwer bepackt: zack, da liegt die Pixxn schon. Und ich lieg daneben und zum Glück nicht drunter. Eleganz war da keine dabei, aber immerhin auch kein Schaden. Weder am Bike noch an mir (ausser ein blauer Fleck). Nur mein Stolz ist dezent gestaucht. Die Mama? Hat natürlich schon parat gestanden mit einem “Ach herjeh😱!” im Blick, aber dann gleich geholfen, das arme Ding wieder aufzustellen. Merci beaucoup. 🙈
Etwas zerzaust und mit Helm unterm Arm checken wir ein. Der Wunsch nach einer Dusche war definitiv gross. 🚿💦Read more

Traveler
Gott sei Dank ist es glimpflich ausgegangen😍 Ich hatte dieselbe Situation am Starnberger See, auch nix passiert, weil Gott sei Dank die Koffer dran waren, wie bei dir😘
Aix-en-Provence
Aug 6–8, 2025 in France ⋅ ☁️ 31 °C
Einmal durchatmen. Zwei Nächte Pause. In Aix-en-Provence legen wir einen vollen Tag ohne Motorradl ein. Unsere Hintern sagen danke. Wir schlendern.
Aix, das ist ein Ort, wo Kultur und Sonne zusammenkommen. Die Stadt hat rund 150’000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt im Herzen der Provence und wird oft als das kleine Paris des Südens bezeichnet. Hier gibts Platanenalleen und jede Menge Barockfassaden.
Der berühmteste Sohn der Stadt? Paul Cézanne, Maler der Berge, Liebhaber des Montagne Sainte-Victoire. Ihm begegnet man überall: auf Plakaten, in Museen, im Stadtplan. Auch das Thermalbad, das es hier seit der Römerzeit gibt, erinnert daran, dass man sich in Aix gerne etwas gönnt. 🛁
Bei unserem Stadtspaziergang landen wir zufällig auf einer riesigen Hauptstrasse, die sich komplett in einen bunten Markt verwandelt hat. Und zwar nicht irgendein Mini-Märtli – nein, ein richtiger Basar, der sich durch die Stadt zieht wie eine bunte Riesenschlange.
Hier gibt’s wirklich alles, was das Herz begehrt (und vieles, was man garantiert nicht braucht, aber trotzdem haben will):
🧀 Käseberge,
🥖 Brot in allen Formen,
🫒 Oliven,
🍯 Lavendelhonig,
👗 Kleider,
👜 Handtaschen,
🪭 Fächer,
🎁 Souvenirs und
✨ jede Menge Gixxi-Gaxxi!
Und das Lustigste: Egal was du kaufst, es kostet fast immer 10 Euro. Die Sandalen? Zehn. Die Tasche? Zehn. Der Fächer? Zehn. Das Kapperl? Zehn. Das nennt man wohl Marktökonomie à la Provence. 😄💸
Wir schlendern, beobachten Menschen und den Möchtegern Redner und seine Anhimmlerin und setzen uns in eines der vielen Strassencafés. Das Leben entschleunigt sich hier automatisch.
🛌 Unser Hotel? Très bien! Unser Hotel liegt etwas ausserhalb vom Zentrum, hat ein schönes Zimmer und ein wirklich gutes Frühstück.Read more

TravelerWie habt ihr die Tasche transportiert? Zusammengerollt und in deiner Gepäckrolle verstaut?🤔
Maut gespart, UNESCO, See erreicht
Aug 8–9, 2025 in France ⋅ ☀️ 30 °C
Abfahrt in Aix-en-Provence um 10.15 Uhr und weil wir Meter machen wollen, hauen wir uns gleich mal auf die Autobahn. Maut zahlen? I jo, Mama nein🤣. Vor der Ausfahrt stoppt mich die Mama runter und berichtet mit die Horror-Story, die ich nicht geschnallt habe: „Der Schranken ging ned zua und es Ticket 🎫 is drum ned aussakommen. Der Schranken, der Schranken…“ – das G’jammer nimmt gar kein Ende🤷♀️😂. Gut, denk i, dann fahren wir halt bei der Abfahrt zusammen raus und sparen uns 5 Euro 20. Macht zu zweit immerhin 10 Euro 40 – 💶 a gescheites Transchlgeld am Abend.
Nach Les Mées und Digne-les-Bains landen wir in La Robine-sur-Galabre. Dort is ned nur a schmuckes Dörfl, sondern gleich UNESCO angesagt: Mitten im Geopark Haute-Provence: schwarze Mergelhänge, grüne Hänge mit Obstbäumen, dazwischen einmalige Felsformationen🪨. Da stehst, schaust und denkst da: „Jo, so schaut also a Weltkulturerbe aus.“ 🤷♀️😅
Dann geht’s rein in die Forêt Domaniale du Bès 🌲, a staatlich geschützter Wald und zwar so richtig urig. Es riecht nach Holz und die Strassen schlängeln sich wie a Klapperschlange durchs Grün. Da fährt man und denkt sich nur: „So macht’s Spass!“ 😍
🫣 Und dann kommt Verdaches. Die Mama ist verliebt in diesen „Sehnsuchtsort“. Ich sag’s wie’s is: drei Häuser, ein verlassenes Hotel, 30er-Zone und a Fussgängerübergang. Mama lacht sich fast vom Bike. „Jetzt fehlt nur noch a Blitzkasten – dann is der Kässel gflickt!“ 🤣 Ich krieg mich kaum mehr ein.
Über Seyne und Levillarette cruisen wir nach Savines-le-Lac🚤, über die Brücke auf die andere Seeseite und peilen Chorges an. Unser Hotel Les Hyvans liegt direkt am See. Klingt romantisch und ist in Wahrheit ein Familienferienpark mit allem drum und dran: Wassersport, Minigolf, Animation bis halb elf. Laut wie am Volksfest. Und das Beste? Die Franzosen rauchen hier noch wie die Schornsteine 🚬. Wir schlafen mit offenem Fenster, mit Blick auf den See und den Mond 🌝 und wachen auf mit „Eau de Marlboro“ in der Nase. Pfui Deibel.
Nichtsdestotrotz: Das ist ein wunderschöner Ort zum verweile. Der See ist erfrischend kühl und die Leute um uns herum blenden wir einfach aus. Für uns passts und wir freuen uns schon auf den nächsten Tag!
PS: Mama hat übrigens jetzt den Bali-Style beim 2-Radfahren perfektioniert: Trägertop, Sonnenbrille, kurze Hose und originale Bali-Birkenstock but die „real ones“ 🩴🌞. Sommerfeeling pur.Read more

TravelerJa, da lacht das BMW Herz.😍 Und die sind keinesfalls zu alt, die haben ihren Beitrag zu meiner Dividende schon geleistet und werden es auch in Zukunft tun, schließlich müssen sie ja auch gewartet werden mit Originalteilen😁😄😄
Von 37 Grad zur angenehmen Bergluft⛰️
August 9, 2025 in France ⋅ ☀️ 26 °C
Heute starten direkt am Lac de Serre-Ponçon – glitzerndes Wasser und die Sonne ist ☀️🥵 schon am Vormittag heiss wie im Backofen. Heute haben wir eine einfache Strecke vor uns, nicht so viele Kilometer und ganz gechillt😁. Der See liegt so ruhig da, dass man fast versucht ist, die Motorradl stehen zu lassen und einfach den ganzen Tag zu planschen… aber nein, wir haben andere Ziele😅.
Über Berg und Tal 🏔️🌳
Die Route führt uns zuerst nach Chorges, dann weiter über La Rochette, Col Bayard und Saint-Firmin. Die Landschaft wechselt zwischen grünen Wiesen, kleinen Dörfern und dichten Wäldern. Durch Corps und Valbonnais geht es gemütlich, bis wir den Col d’Ornon (1 360 m) erreichen. Kein Monsterpass, aber schön kurvig, mit diesen typischen französischen Weitblicken über die Täler.
Nach Rochetaille biegen wir nach Allemond ab und nehmen noch einen Mini-Pass mit, bevor wir kurz nach Chanteperier eine Pause einlegen. Dort gab’s Omelette – richtig schön saftig und französisch – und gratis dazu ein Schmankerl: zwei Oberösterreicher, die bei 36 °C mit dem Rennradl herumkurven. Echt, die san ned g’schamig! 🚴♂️🔥
Der heisseste Punkt des Tages kommt schon etwas vorher: Wir fahren über eine Brücke bei einem Stausee und mein Tacho zeigt sage und schreibe 37 °C. Da pickt dir das T-Shirt am Rücken und der Fahrtwind bringt genau null komma null null Abkühlung.
ENDLICH: Der Col du Glandon (1 924 m) empfängt uns mit frischer Bergluft (nur 26 Grad anstatt 37 Grad), schönen Strassen und wunderschönen Ausblicken. Kühe grasen neben der Strasse und die Luft riecht nach Sommerwiese. Einfach herrrlich!
🏘️⛷️ Unser heutiges Ziel: Das Hotel Les Cèdres in Saint-Sorlin-d’Arves (1 550 m). Das Hotel liegt ein Stück ausserhalb, direkt an der Skipiste. Im Winter sicher ein Traum – Ski-in, Ski-out – jetzt im Sommer Treffpunkt für Biker🚲, Wanderer 🥾 und Bergfans⛰️. Hier geniessen wir angenehme 25 °C, ein Zimmer mit Aussicht auf die Berge und vor allem Ruhe nach einem heissen Tag im Sattel.Read more
Ein Abend in Saint Sorlin d’Arves
Aug 9–10, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C
Saint Sorlin d’Arves, ein wunderschönes Bergdorf. Heute Nachmittag sind wir hier angekommen, bei gemütlichen 25 Grad. Genau richtig, um den restilichen Tag im Liegestuhl zu geniessen. Unser Zimmer? Ein Traum. Das Bett 🛌 ist so bequem, dass man eigentlich gleich reinkugeln möchte. Aber zuerst gibt’s Abendessen😋. Lachs mit Gemüse. Die Bewertungen versprachen ein Träumchen und was soll ich sagen: sie haben nicht gelogen. Wir schlemmen, schlemmen, schlemmen.🥰
Währenddessen spielen sich im Hotelrestaurant zwei Szenen ab, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Szene 1: Der grummlige Kellner👿. Bei strahlendem Wetter will er uns erst nicht draussen sitzen lassen 👎 – wohl zu faul, einen Tisch zu decken. Aber dann will plötzlich jeder raus und der Herr muss wohl oder übel seine Laune runterschlucken. Er deckt schliesslich alles draussen ein, aber in einer Art und Weise… na ja. In einem Luxushotel hätte er damit definitiv keine Meter. Abräumen? Macht er im Vorbeigehen, ein Teller hier, ein Glaserl dort. Nervös, hektisch und dann das Highlight: Er grabscht am Nebentisch im Vorbeigehen ein Glas, das noch 3/4 voll ist und leert den Rest einfach quer über den Tisch🤣. Echt jetzt? Wir kriegen uns vor Lachen fast nicht mehr. Die Pfütze bleibt übrigens bis wir unseren Tisch verlassen an Ort und Stelle – vermutlich pickts dort bis heute. 😂
Szene 2: Zwei junge Frauen sitzen vis-à-vis, lachen und plaudern. Alles nett, bis eine von ihnen zu essen beginnt. Messer und Gabel wirken in ihren Händen, als hätte sie sie zum ersten Mal gesehen👀❓. Dann: umständlich schneiden, eine Riesenportion zusammenschaufeln, auf die Gabel hieven – und in Lichtschallgeschwindigkeit „HAM“ in den Mund. Wir glauben erst an einen Ausrutscher, aber nein: wieder schneiden, wieder Schaufelberg, wieder „HAM“. Wir lachen Tränen🤣🤣, bis wir schliesslich aufgeben müssen, weil wir uns einfach nicht mehr einkriegen. 🤭 „HAM“. „HAM“. Ein Urtraum!
Zum krönenden Abschluss geniessen wir noch den Sonnenuntergang. Die Abendsonne macht wunderschöne Schatten über die weichen, grünen Berghänge – ein Bild, das man am liebsten einfrieren möchte. 🌄 Wir versuchen es mit einem Foto.
Wir legen uns in unser Bett, kuschelig, weich, bequem und schlafen schnell ein….
🫣 Die Nacht hat jedoch andere Pläne für uns: Wir schlafen tief und selig, Balkontüre offen, ein laues Lüfterl streicht über meinen Oberschenkel. Plötzlich spüre ich etwas. Im Halbschlaf wische ich es weg. Ich schlafe wieder ein, es ist so herrlich kühl und bequem alles. Kurz darauf wieder. Ich spüre war auf meinem Oberschenkel, wische es weg und schlafe wieder ein. Ob sich diese Szene nochmals wiederholt weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich dann doch wach werde und sehe im Mondlicht einen grossen schwarzen Fleck am Matratzenrand. Handy-Licht an 🔦 und da krabbelt er, der riesige Heuschreck🦗, mindestens 6 cm gross, schon wieder Richtung Oberschenkel! Ich kreische😱, Mama springt auf🏃♀️, schnappt ein Badetuch und – zack – fliegt das Viech vom Balkon. Mama, meine Heldin – schon wieder. 💪 Aber an Schlaf ist danach nicht mehr zu denken.
Gute Nacht, du verrückte Welt und danke, dass du uns jeden Tag neu überraschen kannst. 🌙✨Read more
🥵Hitzekasperl🤡 am Lac d’Annecy
Aug 10–11, 2025 in France ⋅ ☀️ 31 °C
Frisch gestärkt nach einem feinen Frühstück 🥐☕ und diesmal kilometermässig echt viel g’schmeidiger als sonst, brechen wir auf zu unserer letzten Station. Das Hotel haben wir schon vor ein paar Tagen gebucht, weil wir unbedingt wieder an den Lac d’Annecy wollten 💙. Letztes Jahr waren wir schon da und es war ein Träumchen, also logisch, dass wir im Hotel L’Arcalod 🏨 wieder einchecken. Familiär (since 1949), mit Klimaanlage (Halleluja!), Garten, Spa, Pool 🏊♀️ und dem Bistrot Jeanne. Ein echter TIPP für eine Reise an diesen wunderschönen See.
Im Dorf haben wir gleich mehrere Flascherl Wasser gebunkert 💧💧, denn heut soll’s wieder hot hot hot werden. Kaum fünf Minuten auf der Pixxn 🏍️, schon steigen wir ab. Ich sag zur Mama, dass mir etwas übel ist 🤢, der Kopf drückt. Mama: „Mir geht’s auch ned so super.“ Wir nehmen’s locker, holen Wasser und weiter geht’s.
Über den Col de la Croix-de-Fer (2 067 m) cruisen wir wie im Alpen-Märchenbuch: Schöne weite Kurven, sanfte Schluchtenblicke, Bergwiesen mit Blümchen 🌼 und Aus- und Weitblicke, dass dir fast die Spucke 🤤 wegbleibt. Dann weiter auf den Col du Glandon (1 924 m), der auch wieder legendär bei den Radlern ist 🚴♂️: etwas steiler, kurvig und oben Panorama zum Niederknien 🙏. Du schaust runter ins Tal, rauf auf Gipfeln, die mit Gletschereis bedeckt sind und denkst: „Jessas, was für ein Wahnsinns-Fleck Erde.“
Nur knapp 100 km heute – Gott sei Dank! 🙏 Die Hitze (circa 35 °C 🥵) bruzzelt gnadenlos, der Kopf hämmert, Müdigkeit Maximus. Um 14 Uhr sind wir schon im L’Arcalod angekommen. Nichts wie runter vom Sattel und rein in den Schatten. Der Pool hat 30 °C… keine wirkliche Abkühlung, aber immerhin nass 💦. Wir trinken Wasser, als gäb’s kein Morgen mehr und legen uns flach. Zuerst im Schirm-Schatten an den Pool, dann in den Baum-Schatten auf der Wiese und als dann nix mehr passt schliesslich ins kühle Zimmer mit Klima ❄️, Mama auch – ihre Kopfschmerztablette wirkt zum Glück🙏.
Nach einer Stunde wache ich mit Schüttelfrost auf 😬. Sonnenstich? Helm, GoreTex, pralle Sonne: HalliHallo Hitzestau! Kann’s das echt sein? Ein Hitzekasperl eingefahren? Eine Stunde später schleppen wir uns ins Bistrot Jeanne. Mama wieder topfit, ich ein halber Zombie 🧟♀️. Auf der Speisekarte nur köstliche Leckereien aber alles löst eher einen Brechreiz bei mir aus😭. Ich frage nach Spaghetti mit Tomatensauce - etwas „einfaches“. Leider haben sie das ned, aber schliesslich zaubern sie mir Tagliatelle mit Pesto. Der erste Bissen war eher zögerlich… dann mit Brot dazu und zack: Übelkeit weg 😍. Der Körper schreit: „Danke!“.
Nach dem Essen flanieren wir noch eine Runde durch Doussard. Wir sehen uns den nahen Campingplatz an, der riesig ist, aber uns im letzten Jahr überhaupt nicht aufgefallen ist. Wir geniessen den Sonnenuntergang und die Luft wird richtig angenehm. „Morgen machen wir’s besser: mehr Pausen, noch mehr trinken, und auf uns aufpassen!“
Tagesfazit 🌟: Von „Du wirst gleich sterben“ bis „Pesto kann deine Welt retten“ war alles dabei aber jetzt: Gute Nacht und bis Morgen. Es wird keinen 🙂↔️ neuen 🥵Hitzekasperl🤡 mehr geben. 🛏️💤Read more
🏍️ Das grosse Sylvia & Mama Reise-ABC
August 11, 2025 in Switzerland ⋅ ☀️ 26 °C
Den letzten Tag verbringen wir mit Autobahn 🛣️ fahren. Annecy auf, Küssnacht am Rigi ab. Wir wollen den direktesten und schnellsten Weg zurück nehmen - wir sind auf heimkommen eingestellt. Damit die Fahrt für uns alle nicht zu langweilig und zu eintönig ist, gestalten wir sie mit einem abschliessenden Grand Final kurzweilig.
Also, haltets’s euch fest, holt euch ein Achterl oder a kaltes Spritzerl 🍷🥤 und lasst’s euch von uns durchs grosse Reise-ABC chauffieren. Zwei Mädels, zwei Pixxn und so viele Kurven, dass uns jetzt noch die Kupplungsfinger brennen. Wir haben g’schwitzt wie in der Sauna, g’lacht bis uns der Bauch weh tat und g’staunt wie kleine Kinder vorm Christbaum 🎄. Da waren Pässe zum Niederknien, Schluchten zum Hineinfallen-Schauen und Begegnungen, die man nicht erfinden könnt. Also, rein in die Lederhosn, Helm zu, und los geht’s. Das ist unser ABC vom Frankreich-Roadtrip 2025. Ganz ohne Schönschreiberei, dafür mit ana g’scheiten Portion Staub an den Stiefeln. 🏍️✨
A – 🦅 Adler
Am Col de la Bonette kreisen sie majestätisch über uns. Wir? Stehen unten staunend, klein wie Ameisen🐜 und sind schwer beeindruckt.
B – ⛰️ Bonette
2802 Meter. Höchste asphaltierte Strasse Europas. Dünne Luft, Herzklopfen, Fernsicht zum Niederknien.
C – 🍹 Campari Spritz
Briançon. Erst das Eis 🍦, dann der Spritz. Und warum? Weil wir’s können, weil wir gemäss Ausweis erwachsen sind und weil Nachtisch vor Hauptgang einfach g’scheit ist.
D – 🏜️ Daluis
Gorges de Daluis: Rote Felsen, tiefe Schluchten und in Downtown Daluis drei Spitzkehren dank Google-Umweg. Merci pourcup, blöder Google! 🤪
E – Erster Stopp in Collombey 🚦😝
Grausslicher Kaffee, Ausblick zum Coop Pronto und Ruhe dank Hochgeschwindigkeitszug. Wir verhungern, aber wen interessierts🤷♀️.
F – 🌲 Foret Dominale du Bès
Ein UNESCO-geschütztes Naturjuwel mit engen Strassen, tiefen Wäldern und das Gefühl, nur geduldet zu sein.
G – 💧 Gorges du Verdon
Beeindruckende Gesteinsformationen, tiefe Schluchten, steile Felsen und Verkehrsteilnehmer, die lieber am Handy wischen 📱 als die Aussicht zu geniessen🤦🏼♀️.
H – HAM in Lichtschallgeschwindigkeit ⚡🍽️
Ein Riesenhappen auf die Gabel und HAM! in Lichtschallgeschwindigkeit verschlungen.
I – 🏔️ Iséran
Einer der ganz Grossen mit Kehren, Panorama und Aussicht vom Feinsten🤩.
J – 🧀 Jause deluxe
Luxusbrettl vor der Bonette in einer einsamen Buvette. Bedienung top, Essen göttlich.
3. K – Kellner-Kamikaze 🚀🍷
Er rennt, er schnappt, er schüttet und lässt die Pfütze einfach liegen - bis heute🤣.
L – 🏨 Les Cedres
Hotel direkt an der Skipiste in Saint-Sorlin-d’Arves. Mit angenehmen Temperaturen zum durchatmen.
M – 👒 Mama
Kann jetzt Bali-Style fahren: Trägertop, Sonnenbrille, kurze Hose und Birkenstock 🩴 – die echten!
N – 🦗 Nachtbesuch
XXL-Heuschrecke im Bett. Ich kreische, Mama rettet – wie letztes Jahr.
O – 🥚 Omlette
In Chantepérier, bei 30 Grad und dazu zwei oberösterreichische Habschis auf dem Rennradl.
P – 🍕 Pizza, die es nicht gab
Seelokal mit Pizzakarte, aber ohne Pizza. Logik? Keine.
Q – 💦 Quellwasser (in PET abgefüllt)
Unser (Über)-Lebenselixier an Hitzetagen.
R – 🌧️ Regen
Nur am ersten Tag, die ersten zwei Stunden. Gerade genug, um unsere neuen Regengwandl einzuweihen: Mama als stylische „Snöberin“ 🏂 und ich als knallgelber Teletubby 🤭.
S – 🚧 Schranken
Mautautomat verweigert Ticket, Mama trickst und spart 5,20 Euro. Mehr Transchlgeld. 💰
T – 🚴♂️ Tour de France lässt grüssen
Immer wieder erwischen wir uns auf Etappenstrecken der Tour de France. Aber mit mehr Goretext und weniger Lycra 😂😜.
U – 🌄 Umwerfende Aussichten
Von der schroffen Mondlandschaft am Col de la Bonette bis zu den sanften, grünen Hügeln bei Saint-Sorlin-d’Arves. Jeder Stopp war ein Postkartenmotiv, nur halt in Echt und ohne Photoshop.
V – 😂 Verdaches
3 Häuser, 30er-Zone, Fussgängerstreifen. Mama‘s neuer Sehnsuchtsort!
W – 🌤️ Wetter
Von frischer Bergluft ⛰️ 🎈bis Saharaheiss🥵.
X – 📸 X-beliebige Fotostopps
Weil jeder Ausblick schöner ist als der letzte.
Y – 🍽️ Yummy-Momente😋
Egal ob aus der Board-Küche, in der Buvette oder im Hotelrestaurant. Unsere kulinarischen „Zwischenstops“ sind immer ein Treffer🎯.
Z – 🏖️ Ziel
Lac d’Annecy, Hotel Acalod: Pool, See und der perfekte Abschluss, trotz Hitzekasperl.
Nach zehn Tagen voller 🏍️-Abenteuer, 🍹-Genuss, 🌄-Panoramen, 🤣-Lachkrämpfen, 🥵-Hitzeschlachten und 🦗-Rettungsaktionen heisst es jetzt: Motor aus, Füsse hoch.
„Danke, dass Sie mit MotoPixxn Airlines gereist sind. Wir hoffen, Sie hatten eine angenehme Fahrt mit uns. Bitte nehmen Sie all Ihre persönlichen Gegenstände und Ihre schönsten Erinnerungen mit.“
Nach der Reise ist vor der Reise und die nächsten Ideen für 2026 brummen schon in unseren Köpfen. Wohin uns die Pixxn dann bringt? Mal sehen… aber eins ist sicher: Wir sind wieder am Start! 🏍️💨🌍Read more










































































































































































Hahaha, es ist schon lustig, bevor es losgeht! 😂😄😂 [Mama]