• Ein Abend in Saint Sorlin d’Arves

    Aug 9–10, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Saint Sorlin d’Arves, ein wunderschönes Bergdorf. Heute Nachmittag sind wir hier angekommen, bei gemütlichen 25 Grad. Genau richtig, um den restilichen Tag im Liegestuhl zu geniessen. Unser Zimmer? Ein Traum. Das Bett 🛌 ist so bequem, dass man eigentlich gleich reinkugeln möchte. Aber zuerst gibt’s Abendessen😋. Lachs mit Gemüse. Die Bewertungen versprachen ein Träumchen und was soll ich sagen: sie haben nicht gelogen. Wir schlemmen, schlemmen, schlemmen.🥰

    Währenddessen spielen sich im Hotelrestaurant zwei Szenen ab, die wir so schnell nicht vergessen werden.

    Szene 1: Der grummlige Kellner👿. Bei strahlendem Wetter will er uns erst nicht draussen sitzen lassen 👎 – wohl zu faul, einen Tisch zu decken. Aber dann will plötzlich jeder raus und der Herr muss wohl oder übel seine Laune runterschlucken. Er deckt schliesslich alles draussen ein, aber in einer Art und Weise… na ja. In einem Luxushotel hätte er damit definitiv keine Meter. Abräumen? Macht er im Vorbeigehen, ein Teller hier, ein Glaserl dort. Nervös, hektisch und dann das Highlight: Er grabscht am Nebentisch im Vorbeigehen ein Glas, das noch 3/4 voll ist und leert den Rest einfach quer über den Tisch🤣. Echt jetzt? Wir kriegen uns vor Lachen fast nicht mehr. Die Pfütze bleibt übrigens bis wir unseren Tisch verlassen an Ort und Stelle – vermutlich pickts dort bis heute. 😂

    Szene 2: Zwei junge Frauen sitzen vis-à-vis, lachen und plaudern. Alles nett, bis eine von ihnen zu essen beginnt. Messer und Gabel wirken in ihren Händen, als hätte sie sie zum ersten Mal gesehen👀❓. Dann: umständlich schneiden, eine Riesenportion zusammenschaufeln, auf die Gabel hieven – und in Lichtschallgeschwindigkeit „HAM“ in den Mund. Wir glauben erst an einen Ausrutscher, aber nein: wieder schneiden, wieder Schaufelberg, wieder „HAM“. Wir lachen Tränen🤣🤣, bis wir schliesslich aufgeben müssen, weil wir uns einfach nicht mehr einkriegen. 🤭 „HAM“. „HAM“. Ein Urtraum!

    Zum krönenden Abschluss geniessen wir noch den Sonnenuntergang. Die Abendsonne macht wunderschöne Schatten über die weichen, grünen Berghänge – ein Bild, das man am liebsten einfrieren möchte. 🌄 Wir versuchen es mit einem Foto.

    Wir legen uns in unser Bett, kuschelig, weich, bequem und schlafen schnell ein….

    🫣 Die Nacht hat jedoch andere Pläne für uns: Wir schlafen tief und selig, Balkontüre offen, ein laues Lüfterl streicht über meinen Oberschenkel. Plötzlich spüre ich etwas. Im Halbschlaf wische ich es weg. Ich schlafe wieder ein, es ist so herrlich kühl und bequem alles. Kurz darauf wieder. Ich spüre war auf meinem Oberschenkel, wische es weg und schlafe wieder ein. Ob sich diese Szene nochmals wiederholt weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich dann doch wach werde und sehe im Mondlicht einen grossen schwarzen Fleck am Matratzenrand. Handy-Licht an 🔦 und da krabbelt er, der riesige Heuschreck🦗, mindestens 6 cm gross, schon wieder Richtung Oberschenkel! Ich kreische😱, Mama springt auf🏃‍♀️, schnappt ein Badetuch und – zack – fliegt das Viech vom Balkon. Mama, meine Heldin – schon wieder. 💪 Aber an Schlaf ist danach nicht mehr zu denken.

    Gute Nacht, du verrückte Welt und danke, dass du uns jeden Tag neu überraschen kannst. 🌙✨
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