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Oman 2018

Fox Travelによる16日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Nizwa Souq

    2018年9月21日, オマーン ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach ca 40 Minuten Fahrt erreichten wir Nizwa. Schlagartig war es wieder heiss.

    Um den Souq herum war ein riesiges Gewimmel. Autos, Menschen, Tiere kunterbunt durcheinander. Schon von weitem hörte man das Geschrei der Leute, die versuchten ihre Ziegen, Schafe und Kühe an den Mann, bzw an die Frau zu bringen. Die Viehbestände gehören bei den Beduinen nämlich den Frauen. Sie waren zwar "nur" am Rande der Auktion. Bei näherem Hinschauen war aber relativ schnell ersichtlich, dass dort die wirklichen Deals stattfanden. Manch eine von den Männern gebrachte Ziege kam wegen "Mängeln" wieder zurück zum ursprünglichen Besitzer. Die Ladies mit ihren bunten kunstvollen Kleidern und den Stammestypischen Masken nahmen es sehr genau.

    Danach ging es weiter. Das erst unübersichtliche Gewimmel folgte einem klaren System. Eine Halle für Fleisch, eine für Fisch, eine für Gemüse und Obst. Alles extrem sauber und ordentlich.

    Im hinteren Teil waren dann Datteln in allen Formen, Gewürze, Schmuck, Töpferwaren und sogar Waffen zu erwerben.

    Viele Händler und Beduinen reisen schon am Vorabend an um ihre Tiere zu verkaufen. Vor der Stadt wird dann campiert. Der Markt entstand eigentlich daraus, dass der Imam seinen Hauptsitz in Nizwa hatte. Da die Leute für das Freitagsgebet um 11.00h aus allen Ecken des Landes kamen, nutzen Sie die Wartezeit um zu handeln.
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  • Fort Nizwa

    2018年9月21日, オマーン ⋅ ☀️ 33 °C

    Das monumentale Fort wurde in den 1650er Jahren von Sultan ibn Saif I. errichtet, dem zweiten Imam der Yaruba-Dynastie. Seine Grundmauern gehen allerdings noch viel weiter, bis ins 12. Jahrhundert zurück. Als damalige Hauptstadt Omans waren Nizwa und seine mächtige Festung der Hauptsitz der amtierenden Herrscher. Seine Respekt einflössenden Mauern, die über einen Zeitraum von 12 Jahren errichtet wurden, zeugen bis heute von der Wichtigkeit Nizwas in der damals turbulenten Zeit.

    Wer die mächtige Festung betritt, kann über das kraftstrotzende Bollwerk nur staunen. Hinter dem von zwei Kanonen bewachten Festungstor tut sich ein Labyrinth aus Treppen, im Zickzack verlaufenden Gängen, Terrassen, hohen Räumen und winzigen Kammern auf.

    Die stabilen Rundungen und meterdicken Türen wurden geschaffen, um heftigem Beschuss von Kanonen und Mörsern standzuhalten. Nicht sichtbar, aber deswegen nicht weniger gewaltig ist der Umstand, dass die Fundamente der Festung bis zu 30 Meter in den Boden ragen.

    Auf der Mauer, die das Fort umgibt, patrouillierten einst 120 Wächter, um einen Überraschungsangriff aus jeder Himmelsrichtung auszuschließen. Derart verankert und bewacht galt das Fort über Jahrhunderte als uneinnehmbar. Vom Wehrgang an der Spitze des Turms, den man über eine Steintreppe vom Innenhof erreicht, tut sich übrigens der beste Ausblick auf die Stadt Nizwa auf.
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  • Nizwa von Oben

    2018年9月21日, オマーン ⋅ ☀️ 36 °C

    Auch von Oben ist Nizwa eine hübsche Stadt. Nizwa ist das wichtigste Markt- und Handelszentrum der Region und hat in der Geschichte des Oman immer eine bedeutende Rolle gespielt.

    Nizwa liegt im nördlichen Oman, knapp 200km von der Hauptstadt Muscat entfernt und ist heute eine moderne Stadt, umgeben von ausgedehnten Palmenhainen. Durch umfassende Modernisierungsarbeiten in den 1990er Jahren ist leider viel von der ursprünglichen und orientalischen Atmosphäre verloren gegangen. Da die Wasserversorgung hier immer gut funktionierte, ist Nizwa ein Zentrum des Obst- und Gemüseanbaus und zugleich das wichtigste Markt- und Handelszentrum der Region.

    Nizwa hat in der Geschichte des Oman immer eine bedeutende Rolle gespielt. Bis ins 12. Jahrhundert war es die Landeshauptstadt. Auch danach blieb es ein geistiges und religiöses Zentrum der Ibaditen im Oman. Nizwa war auch die Hauptstadt der Imame. Wegen der religiösen und politischen Bedeutung wurde es auch die „heimliche Hauptstadt” genannt.
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  • Birkat al Mouz - Die Bananenstadt

    2018年9月21日, オマーン ⋅ ☀️ 37 °C

    Birkat Al-Mawz ist ein Dorf in der Ad-Dakhiliyah-Region von Oman. Es befindet sich am Eingang von Wadi al-Muaydin am südlichen Rand von Jebel Akhdar und beherbergt eine restaurierte Festung namens Bait al Redidah. Eine Straße und ein Wanderweg durch Wadi al-Muaydin bis zum Saiq Plateau beginnen von hier aus.

    Das Dorf wird Bananenstadt genannt weil diese hier sehr gut gedeien.
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  • Wasserversorgung

    2018年9月21日, オマーン ⋅ ☀️ 37 °C

    Die Afladsch bilden ein Bewässerungssystem im Oman, das in dem regenarmen Wüstenstaat eine ganzjährige Wasserversorgung ermöglicht. Dieses System ist einzigartig in den arabischen Staaten. Eine Auswahl von fünf Stätten des Afladsch-Bewässerungssystems gehört seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe

    Das Wasser wird über Kanäle, die oft mehrere Kilometer lang sind, unter Ausnutzung des Gefälles von den Quellen zu den Dörfern und Städten geleitet und dort verteilt. Es wird zur Versorgung der Menschen und für die Landwirtschaft genutzt. Heute sind insgesamt noch etwa 3000–4500 solcher Bewässerungssysteme mit einer Gesamtlänge von weit über 1000 Kilometern in Gebrauch.

    Die Omanis unterscheiden drei Formen:

    die Aini-Afladsch, die direkt von den Quellen gespeist werden
    die Ghaili-Afladsch, die ihr Wasser aus einem Wadi erhalten, und es in meist offenen Kanälen zum Bestimmungsort leiten
    die Iddi-Afladsch, die ihren Anfang als Grundwasser in unterirdischen Brunnen nehmen und dieses in bis zu 20 m tiefen Tunneln mit minimalem Gefälle nach kilometerlangen Wegen ans Tageslicht leiten. Beim Bau werden zunächst durch Probebohrungen Wasserläufe festgestellt, dann Schächte gegraben, die später verbunden und bis zum Ackerland geführt werden. Die Länge der unterirdischen Anlagen kann bis zu zehn Kilometer betragen. Dadurch kann die regelmäßige Zufuhr von Frischwasser bei geringen Verdunstungsverlusten gewährleistet werden. - Im Iran werden diese unterirdischen Kanäle als Qanat bezeichnet.
    Die bestehenden Afladsch bilden ein Netz kleiner und größerer Kanäle und ziehen sich wie bei al-Ain oder Sheraje auf dem über 2000 Meter hoch gelegenen Saiq-Plateau oft an sehr steilen Hängen entlang.

    Das Bewässerungssystem der Afladsch ist bis zu 1500 Jahre alt. Im Allgemeinen wird angenommen, dass diese Technologie von den Persern im 6. Jahrhundert v. Chr. in Oman eingeführt wurde. Allerdings wird auch die Ansicht vertreten, dass die Perser die Afladsch aus Oman übernommen haben, da Siedlungen aus der Zeit von 1000 v. Chr. in der Nähe von Afladsch entdeckt wurden und persische Bewässerungskanäle erst seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt sind.

    Die Wasserverteilung erfolgte nach festen Regeln, für die seit dem 9. Jahrhundert schriftliche Belege existieren. Zuerst wurde aus dem Wasserlauf das Trinkwasser entnommen, danach das Wasser durch das Badehaus der Männer bzw. der Frauen und das Haus für die Totenwaschung geleitet. Erst zum Schluss wurde das Wasser auf die Gärten und Felder geleitet.

    Verantwortlich für die Wasserversorgung ist der Wakir. Er öffnet und schließt die Afladsch-Kanäle nach einem genau festgelegten System. In al-Ain heißt der Wakir Ali bin Ward (Ali, Sohn der Rosen). Er erklärt: „Das ist seit Jahrhunderten immer das Gleiche: Jeder bekommt, was er braucht. Und kein Tropfen Wasser wird verschwendet. Wir alle in al-Ain leben von dieser Quelle. Aber die Brunnen der neuen Siedlung Qatana, da drüben jenseits des Abgrunds, sie trinken unser Wasser. Schon vertrocknen die ersten Terrassen, weil das Wasser nicht mehr reicht.“
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  • Geistiger Kurzausflug nach Schottland

    2018年9月21日, オマーン ⋅ 🌙 36 °C

    Während wir in der Bar auf Hamed warteten, trafen wir auf Andrew. Andew ist ein Schotte aus Cullen (Nähe Aberdeen), der aber schon seit 10 Jahren im Nahen Osten arbeitet. Er ist seit 10 Monaten im Oman und soll für den Sultan ein neues Museum miterbauen. Seine Frau ist Thailänderin.

    Er freute sich riesig sich mit uns über seine Heimat unterhalten zu können.
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  • Abendessen

    2018年9月21日, オマーン ⋅ 🌙 34 °C

    Für das Abendessen führte uns Hamed zu einem kleinen Restaurant in Nizwa. Es gehört einer älteren Lady. Jeden Tag gibt es ein anderes Menu.

    Damit wir von allem etwas probieren konnten, wurde uns von allem ein wenig serviert
    Thunfisch mit Ingwersauce
    Hühnchen halb gegrillt und dann fertig gegart
    Zicklein an Sauce
    Gemüse Curry

    Dazu gab es dreierlei Reis,
    Zum Dessert wurde Tee gereicht.

    Nach dem Essen ging es nochmals zum Souq um Gewürze zu kaufen.

    Übrigens, selbst Abends um 20:00h haben wir hier noch 40 Grad..
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  • Heiratsantrag auf Omani

    2018年9月21日, オマーン ⋅ 🌙 32 °C

    Auf der Rückfahrt zum Hotel kamen wir an einem Parkplatz vorbei. Dort erklang Musiknund eine ganze Truppe festlich gekleideter Omanis hatte sich versammelt.

    Hamed erklärte uns, dass es sich hier um ein Treffen zweier Familien des selben Stammes handelte, die soeben in die Heirat eingewilligt hatten.

    Frech wie Hamed ist stellte er uns einfach dazu. Ein Omani grinste und drückte Andy sein Langschwert in die Hand.
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  • Jabrin Castle

    2018年9月22日, オマーン ⋅ ☀️ 35 °C

    Das Schloss von Jabrin oder Schloss von Jabreen ist ein auch als Fort bezeichnetes Wohnschloss aus dem Mittelalter in der Wüste Omans im Ort Jabrin. Das Schloss liegt in der Region ad-Dachiliyya, etwa fünf Kilometer von dem Ort Bahla und 180 Kilometer von der Hauptstadt Maskat entfernt.

    Das Schloss wurde 1670 von Imam Sultan (hier ein Name, nicht ein Titel) bin Saif al-Ya'arubi ursprünglich als Wohnschloss konstruiert und genutzt. Eine Zeitlang hatte er seinen Regierungssitz hierher verlegt. Es enthält daher auch einen Gerichtssaal und grossen Empfangsraum. Der gastfreundliche Imam sah einige Gästezimmer für seine Besucher vor. Ein in drei Räume geteilter Esssaal wurde für Feste genutzt. Die Besucher wurden stets reichlich bewirtet und zum Schluss mit Weihrauch umgeben.

    Im Keller ist ein riesiges Dattellager, das immer gut gefüllt war. Der dabei entstehende Dattelsirup wurde immer gesammelt. Zu Friedenszeiten wurde er als Nahrung verwendet. In Kriegszeiten aufgekocht und über Agressoren geschüttet, ähnlich wie die Pechschwemmen in Europäischen Schlössern.

    Es wird seit dem Ende der Nutzung als Wohnort als Sehenswürdigkeit genutzt. 1984 wurde eine umfangreiche Sanierung durchgeführt. Die Ausstellungsgegenstände im Inneren umfassen diverse Möbel und Gebrauchsgegenstände und soll den Flair des ehemaligen Hoflebens im Oman an seine Besucher vermitteln. Das Gebäude selbst ist unter anderem durch oftmals aufwändige Holzschnitzereien, Deckenmalereien und Stuckarbeiten verziert.

    Zudem befindet sich das Grab des Imam in den Gewölben des wunderschönen Gebäudes.

    Speziell sind vor allem die prachtvollen Verzierungen der Decken.
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  • Bahla

    2018年9月22日, オマーン ⋅ ☀️ 37 °C

    Die Oasenstadt Bahla (arabisch بهلاء Bahlāʾ) ist eine der ältesten Königstädte Omans. Sie liegt etwa 180 km südlich der Hauptstadt Maskat am Fusse des Gebirges Dschabal al-Achdar. Sie ist von einer 12 km langen und 5 m hohen Stadtmauer aus Lehmziegeln umgeben. Vom 12. bis 17. Jahrhundert war Bahla Hauptstadt der Nabhani-Dynastie.

    Inmitten der Stadtmauer liegt die im 17. Jahrhundert vermutlich vom Stamm der Nabhani auf einem Steinfundament mit ungebackenen Lehmziegeln und Stroh erbaute Festung Hisn Tamah. Die gewaltige Festung besitzt insgesamt 15 Tore und 132 Wehrtürme. Aufgrund ihrer Lage oberhalb des Wadis hatte sie eine grosse strategische Bedeutung.
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  • Al Hamra aus der Nähe

    2018年9月22日, オマーン ⋅ ☀️ 38 °C

    Hamed führte uns in ein 300 Jahre altes Haus, das immer noch bewohnt ist. Dort zeigten uns die Frauen wie die Zutaten für das Omanibrot gewonnen und gefertigt werden. Zudem wie aus den Nüssen eines speziellen Baums Öl gewonnen wird. Dieses hat heilende Wirkung und kann entweder mit Zedernholz vermengt auf die Haut gestrichen oder als Magenheilmittel eingenommen werden.

    Zum Schluss der kurzen Führung steckte man uns in traditionelle Kleidung. Widerstand zwecklos 🤣..

    Dafür gab es danach leckere Datteln und Omani Kaffee mit Kardamon.
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  • Misfath al Abryyin

    2018年9月22日, オマーン ⋅ ☀️ 36 °C

    Die nächste Station war Misfath al Abbryyin. Das Dorf ist seitlich schräg in den Berg gebaut. Zwischen den Häusern verlaufen schmale Gassen und Steintreppen. Dazwischen bildet der Faladsch ein kompliziertes natürlich geschaffenes Muster. Immer wieder hatte es Einstiege wo man das Bewässerungssystem als Bad oder Dusche nutzen kann. Glänzende Fische schossen durchs kühle Wasser. Die sengende Sonne schien grün durch die schützenden Blätter der Dattelpalmen unter denen Mango, Papaya, Mais, Zuckerohr, Minze und diverse andere Dinge wuchsen. Es blühten weisse Frangipani und leuchtend violette Bugainvillea.もっと詳しく

  • Grand Canyon des Oman - Jabal Shems

    2018年9月22日, オマーン ⋅ ☀️ 34 °C

    In der Mitte des Flussbetts setzte uns Hamed ab. Nun hatten wir die Möglichkeit etwas zu spazieren in dieser schönen Landschaft. Begleitet wurden wir von diversen Ziegen, die uns immer wieder neugierig beäugten. In der Schlucht war es angenehm "kühl" (39 statt 44 Grad). Dank dem Wind auch nicht zu heiss.

    Immer wieder sprudelte ein kleines Bächlein hervor in dem sich auch Fischchen tummelten.
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  • Reisebekanntschaften

    2018年9月23日, オマーン ⋅ ☀️ 28 °C

    Gestern Abend konnten wir uns mit einem amerikanischen Ehepaar unterhalten, dem wir schon an diversen Orten begegnet waren. Barbara und Steve Teaford sind aus Naples, FL und schon viel gereist. Europa, Mongolei, Indien, China, etc. Auf Oman sind sie per Zufall gekommen. Sie haben als nächste Destination den Iran auf dem Plan und brauchten eine Zwischenstation. Da empfahl ihnen ein Bekannter eine Rundreise im Oman.

    Bald wurden Telefonnummern und Mailadresse ausgetauscht. Wir sollen uns melden, wenn wir mal in Naples sind.

    Beim Frühstück traf man sich wieder und plauderte noch etwas.

    Heute geht es über Jebel Shems und Rustaq zurück nach Muscat. Von dort fliegen wir nach Salalah wo wir gegen 21:30h im Hotel ankommen werden. Hamed wird uns fehlen. Wir sind gespannt auf den neuen Guide.
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  • Berge

    2018年9月23日, オマーン ⋅ ☀️ 31 °C

    Unser Weg nach Muscat führte uns über die Jebel Shams Berge. Der auch Dschabal Schams genannte Gebirgszug ist – noch vor dem Dschabal Kawr – der höchste Berg des Oman im Gebirge. Dschabal al-Achdar - wo wir übernachtet hatten- und liegt etwa 240 Kilometer von Maskat entfernt. Er erreicht eine Höhe von etwa 3000 Meter – die Angaben sind nicht einheitlich.もっと詳しく