Regenwald-Wanderung
December 18, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 16 °C
Die vergangene Nacht war sehr unruhig. Zum einen schliefen wir neben einer Schafwiese, wo mehrere hundert Schafe sich die ganze Nacht über fleissig unterhielten, zum anderen wurden wir vom starken Wind herumgeschaukelt.
Dennoch schliefen wir bis nach 7 Uhr, genossen ein feines Müesli zum Zmorge und fuhren dann los in Richtung unbekannt.
In Rotorua deckten wir uns mit Essen für den Abend ein und hofften, dass unser Kühlschrank ausnahmsweise mitmachen würde. Dann konnten wir zu meiner Glückseligkeit noch auf dem Recyclinghof unsere gesammelten Sachen loswerden😊
Schlussendlich fuhren wir los an irgendeinen Ort, von dem ich vergangenen Sonntag irgendwo gelesen hatte. Wir fuhren weiter und immer weiter hinaus und dann immer weiter hinein in Waldgebiete. Schlussendlich landeten wir auf einer sehr holprigen Schotterstrasse, umgeben von Brombeersträuchern mit wunderbar dicken Strängen, die unserem Camper entlangkratzten.
Die Strasse war eng und wir hofften, dass uns niemand kreuzen würde. Kurz vor dem Ziel war es dennoch soweit, jedoch hatten wir Glück und es ging an dieser Stelle problemlos, dank dem anderen Autofahrer, der tief ins Gebüsch auf der Strassenseite auswich.
Kurz darauf kamen wir beim Parkplatz an und es sah vielversprechend aus. Es war ein dichter Regenwald und die 10km lange Wanderung führte uns durch diese wunderbare Umgebung.
Wir sahen ein paar Vögel und wunderschöne Pflanzen. Es sah friedlich und gleichzeitig total chaotisch aus in diesem Wald. Es war ein schöner Spaziergang, nur der angekündigte Wasserfall war am Ende nicht sichtbar, weil alles zugewachsen war.
Wir waren zudem einmal mehr froh um die MapsMe-App, weil die Pfeile auf dem Weg völlig verwirrend waren und wir uns entweder komplett verirrt hätten oder den gleichen Weg zurückgehen hätten müssen, was wir nicht wollten.
Wir stellten fest, dass die Stelle, die ich eigentlich sehen wollte, nur 1km vom Parkplatz entfernt gewesen wäre. Aber egal, wir hatten eine wirklich schöne Wanderung. Und der Canyon, der grundsätzlich sehr, sehr toll aussehen würde mit seinen grünen Felswänden, war leider auch etwas enttäuschend.
Er war komplett zugewachsen bei der Brücke und man sah kaum was. Weiter hinten war es uns etwas zu heikel, uns bis an den Rand hinauszuwagen. In diesem Wald sahen wir so viele morsche Bäume.. Wir gingen also kurz zurück zum Auto und holten unsere Drohnen.
Schlussendlich hat nur Simi sie benutzt. Mir war es etwas zu heikel, die Drohne ohne GPS und durch den Blätterwald nach unten zu navigieren. Ich bin gespannt, was mit etwas Feinjustierung aus seinen Bildern wird.
Abends fuhren wir zu einem Campingplatz und waren erstaunlicherweise die einzigen. Kurzzeitig kam irgendeine lokale Gang vorbei, wohl zum Feierabendbier, aber die ging kurz darauf wieder weg.
Wir genossen den Abend, direkt neben einem schönen Wasserfall und einem Fluss und planten den nächsten Tag. Da ich noch nicht genügend Glühwürmchen gesehen habe, schlug ich die abenteuerliche Version von den Waitomo Caves vor. Glücklicherweise gab es für eine Nachmittagstour noch Platz. Wir sind sehr gespannt!🤗Read more
















