What a wonderful world
September 14, 2025 in the United States ⋅ ⛅ 3 °C
Gegen 09.00h morgens hatten wir uns mit Mark verabredet für einen zweiten Rundflug. Das Wetter war fast etwas zu gut, aber die Landschaft mit all den Gletschern war toll. Wir landeten u.a. bei hunderten, riesigen Gletscherteilen, die rumlagen, weil sich irgendwann der See entleert hat. Die zweite Landung erfolgte oberhalb eines Gletschers im Schnee. Wunderschön! Nur meine Füsschen, die ich dummerweise in nicht wasserfeste Wanderschuhe gesteckt habe waren anschliessend tiefgefroren.
Gegen 11.00h kamen wir zurück zur Lodge, weil Mark auch mal noch richtig arbeiten musste. Wir verabschiedeten uns vorerst und verabredeten uns für 17.00h.
In der Zwischenzeit fuhren wir zum sogenannten Lion Head, wo wir hinaufwanderten. Da wollten wir eigentlich schon vor Jahren hin, aber damals hätte man noch irgendwo anrufen und um Erlaubnis bitten müssen, weshalb wir von der Wanderung abgesehen hatten. Heute war es nun also doch endlich soweit und wir standen ca. 45min später oben auf dem Gipfel mit Dutzenden anderen Leuten. Die Aussicht auf den Matanuska-Gletscher war fantastisch. Ein toller Flussgletscher, ähnlich wie der Aletschgletscher, einfach mit interessanteren Bergen im Hintergrund.
Gegen 16.00h waren wir zurück bei der Lodge, wo wir die uns angebotene Dusche freudig in Anspruch nahmen, dann AdBlue nachfüllten und darauf warteten, dass es 17.00h wurde. Mark musste übrigens in der Zwischenzeit, neben anderen Flügen, gleich 5(!) Mal Heliflüge zu blauen Pools machen mit seinen Gästen. Der arme Kerl hat gar nie Zeit, um Pause zu machen oder mal zu essen. Kein Wunder ist er so schlank, ohne, dass er Sport machen muss..
Um 17.00h ging es noch eine Weile, bis wir alle uns wieder gefunden hatten. Mark wartete drinnen auf uns, wir draussen beim Heli auf ihn.
Irgendwann flogen wir doch los. Wir landeten zuerst bei einem Tal mit Fluss und Berg, wo es tonnenweise Heidelbeeren gibt und wir damit rechneten, demnächst einen pelzigen, schwarzen Freund neben uns zu haben. Unterwegs hatten wir nämlich schon mehrere Schwarzbären gesehen. Die Szenerie war echt schön. Sehr farbig, Bollywoodfreunde hätten ihre wahre Freude daran.
Der nächste Stop war noch farbenprächtiger, mit Blick auf den Flussgletscher und einen Berg. Überall war es rot, gelb, orange.. Sehr schön!
Irgendwann mussten wir uns auf den Rückweg machen. Die Sonne senkte sich langsam am Horizont und überall beleuchteten die Strahlen die wunderschöne Landschaft unter uns. Es war zauberhaft schön! Mark wollte unbedingt auch Fotos schiessen uns so landeten wir ganz in der Nähe seiner Lodge nochmals auf einem Hügel, damit er auch mitmachen konnte.
Ich konnte mich gar nicht entscheiden, ob ich mit der Drohne oder weiterhin mit der Kamera Fotos schiessen sollte. Am Ende machte ich beides gleichzeitig. Es sah soooo supertoll aus! Einer der schönsten Sonnenuntergänge, die ich je gesehen habe!
Als die Sonne langsam weg war, flogen wir zurück zur Lodge, wo wir ein letztes Mal zusammen zu Abend gegessen haben. Es wurde erneut ein echt lustiger Abend, von dem keiner wollte, dass es zu Ende ging. Wir schmiedeten bereits Pläne, für ein Wiedersehen mit dem gesamten Bad-Table. Wer weiss, ob es jemals stattfinden wird, aber es würde bestimmt legendär werden.
Simi und ich hatten den ganzen Abend über beide etwas Angst, weil wir noch die Heli-Flüge zahlen mussten und nicht wussten, was uns erwartete. Sagen wir es so, es war mehr als human! Mark deckte uns noch mit Souvenirs (Bierglas, T-shirts, Stickers) ein, bevor wir uns für heute vorerst verabschiedeten.
Als wir aus der Lodge rausgingen, sahen wir zu unserer Überraschung helle Streifen am Himmel: NORDLICHTER! Ich wurde ganz aufgeregt, auch wenn sie nicht wirklich stark waren. Ich wollte trotzdem endlich mal wieder ein Nordlicht-Foto schiessen, auch wenn es weder stark sichtbar war noch gab es einen guten Vordergrund. Egal. Die Aurora wurde stärker und die Lichter tanzten für uns am Himmel. Niemals so stark, wie damals in Norwegen, aber sehr deutlich von Auge sichtbar. Unsere Kameras brachten die Lichter auf den Fotos zum Leuchten und trotz fehlendem Vordergrund sieht es ziemlich gut aus.
Was für ein Tag und was für ein toller Abschluss von unserem Besuch bei Mark. Wir sind beide mehr als glücklich darüber, dass wir den langen Umweg auf uns genommen haben.Read more












