Mit dem Fahrrad auf Fehmarn
22. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 16 °C
Heute ist Hauptanreisetag für Pfingsten. Die Campingplatzbetreiber erwarten bis heute Abend volles Haus. Wir stehen nah am Eingang, haben aber keine Lust ins das Kommen und Gehen auf dem Platz anzuschauen.
Wir frühstücken und nutzen die wirklich schönen Duschen /Sanitärgebäude und werden einen Blick auf den Wetterbericht, denn der Himmel ist ziemlich grau. Die Wetterapp verspricht einen Nullsummentag: Null Regen, Null Sonne also Nullwetter 😂
Klingt jetzt nicht nach Strandtag, also schnappen wir uns die Fahrräder und fahren über die Insel. Am Deich entlang, entscheiden wir uns für die Westseite und fahren Richtung Süden.
Zunächst fahren wir am Leuchtturm Westmakelsdorf vorbei zum Ostseestöpsel und weiter durch das Naturschutzgebiet Wallnau. Danach weiter zum Jimi Hendrix Gedenkstein ( letztes Konzert 1970 auf Fehmarn bei Sturm) und zum Leuchtturm Flügge. Weiter geht's nach Orth, wo wir außerhalb des Hafens ein leckeres Fischbrötchen genießen (Foto vergessen). Danach fahren wir über Lemkemhafen und Neujellingsdorf, sowie Landkirchen nach Burg auf Fehmarn. Dort finden wir alle bekannten Discounter und besorgen uns ein paar Lebensmittel. Hier ist es hier ganz schön voll, offensichtlich kauft man fürs Pfingstwochenende hier vor Ort ein.
So langsam tut uns der Hintern weh und wir fahren in den Norden nach Puttgarden. Nicht, weil wir schon wieder auf die Fähre wollen, sondern weil man von da aus schön am Deich entlang zu unserem Campingplatz fahren kann. Am Ende sind es grob 50 km, die da zusammengekommen sind.
Zum Abend essen wir in der Pizzeria am Platz noch eine leckere Pizza. Dabei kommt sogar doch noch die Sonne raus. Danach heißt es Füße hochlegen und den jetzt fast blauen Himmel genießen.... Am Ende ein leichtes Plus für die Sonne, der Regen ist bei Null geblieben.
Eigentlich ist Fehmarn ja eine richtig schöne Insel. Viel Natur, schöne Rad- und Wanderstrecken usw. Nette Ecken überall, kann verstehen, dass die Insel so beliebt ist.
Leider ist Fehmarn aber auch gefühlt bis aufs Kleinste durchorganisiert. Jeder erreichbare Parkplatz ist natürlich kostenpflichtig, die Strandzugänge sind natürlich auch organisiert, jede kleine Ecke ist mit einem Hafen oder einer kleinen Sehenswürdigkeit, einem Campingplatz, Fischbude, Café usw. ausgestattet. Man braucht eine kostenpflichtige Gästekarte, die Campingplätze sind nicht wirklich günstig, reine Stellplätze gibt es gar nicht. Mir ist das schonmal aufgefallen als ich an der Ostseeküste lang gefahren bin, wo stellenweise sogar für den Strandzugang Eintritt verlangt wird.
Wahrscheinlich ideal für Familien mit Kindern oder älteren Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius. Wir fühlen uns hier ein wenig deplatziert, aber das ist nur unsere persönliche Meinung.Læs mere

Viel Spaß Euch noch. [Andreas]





















