Anreisetag
10. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 16 °C
Heute geht es nach Dänemark, vor lauter packen und organisieren habe ich fast vergessen, die Reise zu starten.
Also geht es jetzt los.
Wer mag, darf gerne dabei sein👋
Dänemark doch nicht erreicht
10. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 17 °C
Der Weg gegen Norden ist unspektakulär. Autobahn durchs Ruhrgebiet und Münsterland Richtung Hamburg. Einmal durch den Elbtunnel (sogar staufrei) und weiter Richtung Husum.
Nachdem Richtung Hamburg der Himmel immer dunkler und grauer wurde,änderte sich das hinter Hamburg. Der Himmel wurde blau und die Sonne beherrscht den Himmel. Hinter Husum machen wir noch einen Halt im Bredstedt für einen Familienbesuch und sitzen bei Kaffee und Kuchen im Garten. Zum Abend gehen wir noch spontan in Ockholm leckeren Fisch essen und vertagen die Weiterfahrt auf morgen. Uns fällt auf, dass die Natur hier 3 Wochen später dran ist als im Rheinland. Der Flieder blüht gerade erst, die Rapsfelder blühen gerade erst usw. Und die Windraddichte ist hier viel höher. Nicht sporadisch ein oder zwei, sondern da wo es sich lohnt stehen ganz viele.👍
Der Abend klingt ruhig aus, die erste Nacht im Camper steht an 😉.
Bis nach Dänemark sind es nur noch ein paar Kilometer. Morgen schaffen wir das dann😄Læs mere
Erst mal ans Meer
11. maj, Danmark ⋅ ☁️ 10 °C
Entgegen der Vorstellung, dass ja schon fast Sommer ist, haben die Eisheiligen die Woche eingeläutet.
Mit 2°C am Morgen ist es ziemlich kalt und ich bin froh, dass die Heizung ungetestet einfach anspringt....
Die Sonne hat über Nacht auch Platz für ein paar Wolken gemacht und das schöne Wetter von gestern ist damit auch erstmal vorbei. Nach einem schönen Frühstück (Danke Hubert 😉) geht es noch kurz in den Ort, denn ich habe eine Schraube locker. Zum Glück nur an der Brille und der lokale Optiker fixiert sie neu. Auch dafür Danke 👍
Dann geht es tatsächlich los und wir fahren rüber nach Dänemark. Natürlich nicht, ohne vorher nochmal den Tank zu füllen und uns über den günstigen Preis von 1.90€ zu freuen. In Dänemark liegt der Dieselpreis aktuell bei 2,34€.
Eins der ersten Ziele hinter der Grenze bei Niebüll ist der Autostrand in Rømø. Diese schöne kleine Insel ist über eine Straße auf einem Deich gut erreichbar und am Weststrand kann man direkt bis auf den großen Strand fahren. Das machen wir auch, stellen uns mit Meerblick hin, genießen einen Kaffee, schauen den Wolken beim auftürmen zu und machen, als die Wolken sich nicht an Land trauen einen schönen Strandspaziergang am Wasser. Am Meer kann man so schön die Seele baumeln lassen. Danach sitzen wir noch eine Weile vor dem Camper und genießen die Aussicht, die Ruhe, das Leben und überhaupt.
Irgendwann wird es kühler, der Wind unangenehmer, der Strand leert sich und auch wir beschließen uns aufzumachen und uns einen Platz für die Nacht zu suchen.
Ein Stück weiter nördlich liegt die Stadt Ribe, einer der ältesten Städte Dänemarks. Bei park4night sehe ich einen offiziellen Stellplatz und diverse andere Parkplätze rund ums Zentrum. Also fahren wir hin und schauen uns den Stellplatz an. Alles da, nah an der Stadt gelegen aber halt nur Parkbuchten nebeneinander und heute ziemlich voll. Gegenüber ein Schotterplatz mit mehr Platz (schon besser) aber da es ja noch hell ist schauen wir uns auch noch die anderen Plätze an. Einer liegt am Bahnhof mit schönen Bäumen direkt an einem Wanderweg, auch zentrumsnah und fast leer. Wir entscheiden uns für diesen und drehen noch eine kurze Runde durch die Stadt in der Hoffnung, dass morgen das Wetter wieder besser wird.
Zurück im Camper kochen und essen wir. Als wir danach überlegen, ob wir nochmal los wollen, setzt Regen ein und wir bleiben im Camper und machen es uns gemütlich. Mit einem Buch und Musik lassen wir den Tag jetzt ausklingen...Læs mere
Am Ende wieder Strand😉
12. maj, Danmark ⋅ ☁️ 12 °C
Es hat geregnet in der letzten Nacht, aber das hat uns nicht gestört, wir haben gut geschlafen. Der Regionalzug hier am Bahnhof ist auch ziemlich leise, wir sind davon nicht wach geworden. Die Platzwahl war also gut. Heute morgen scheint sogar die Sonne bei kühlen 5°C, aber mit Heizung haben wir uns es "hyggelig", also gemütlich gemacht und in Ruhe gefrühstückt. Danach sind wir dann aufgebrochen und haben Ribe erkundet. Das kleine Stadtzentrum gehört zu den ältesten Dänemarks, die Gebäude sind teilweise noch aus dem 15. Jahrhundert, der Dom aus dem 12. . Dafür ist es eigentlich unspektakulär, aber das liegt vielleicht auch daran, dass die Dänen eher ruhig und entspannt oder halt hyggelig sind. Die Stadt liegt da wie jede andere, ist aber wirklich sehr schön. Keine großen Verbote oder Gebühren, wie man es aus anderen Ländern kennt, das gefällt mir. Schöne Geschäfte, Cafés mit tollen Hinterhöfen , nette Fußgängerzone, kleiner gemütlicher Hafen, lediglich der kalte Wind ist heute eher unangenehm. Wir besichtigen den Dom und besteigen den 1280 neu erbauten Bürgerturm mit den alten Holztreppen und offenliegenden aktiven Glocken. Ganz schön laut, wenn man gerade daneben steht. Der Ausblick ist toll, auch wenn der Wind hier oben noch mehr Kälte mitbringt. Ganz interessant ist noch, dass der Dom einen modernen Altarraum aus den 80 ern besitzt und einen Bezug zur Abtei Maria Laach in der Eifel hat. Alt und neu in einem Gebäude. Auf jeden Fall ist Ribe einen Besuch wert.
Wir fahren weiter Richtung Westküste und halten nochmal in Esbjerg an. Ein krasser Gegensatz zu Ribe ist die fünftgrößte und moderne Stadt Dänemarks mit dem beeindruckenden Hafen. Hier werden bspw. Windräder für die Windparks auf der Nordsee gebaut oder montiert oder verladen, genau weiß ich es nicht, aber es stehen unzählige Masten am Hafen, Rotorblätter liegen verpackt bereit und Generatoren warten gestapelt auf den Transport. In der Nähe zum Hafen steht auf einem ehemaligen Aussichtspunkt ein Wasserturm, dessen Gestaltung interessanterweise von einem Turm in Nürnberg inspiriert wurde.
Die Innenstadt eher modern und was zum shoppen, sonst nicht wirklich lohnenswert. Natürlich gibt es ein Kunstmuseum usw. aber sie fasziniert uns nicht.
Wir gönnen uns aber noch Kaffee und Kuchen beim Konditor, was wiederum sehr lohnenswert war.
Danach geht es weiter Richtung Vejers . Ein kleiner Urlaubsort an der Westküste, wieder mit Autostrand, den wir auch heute direkt ansteuern. Der Himmel hat sich inzwischen etwas zu gezogen, der Wind bläst ordentlich und das Meer rauscht, herrlich.
Ich nutze die Gelegenheit, ziehe mich warm an und laufe noch eine schöne Runde am Meer entlang. Wenn ich irgendwo die Seele baumeln lassen kann, dann bei stürmischem Wetter am Meer. Ich genieße die Runde in vollen Zügen, danach essen wir noch am Strand im Camper, bevor wir uns ganz in der Nähe zum Abend auf einen Campingplatz stellen. Die Rezeption ist nur vormittags besetzt, aber die Anreise ist außerhalb der Öffnungszeiten perfekt organisiert. Es gibt Umschläge mit allem was man braucht. Schrankenzugang, Platznummer, Duschmarken. Einfach nehmen und drauffahren und morgens in der Rezeption melden. Wie einfach es doch sein kann👍. Natürlich nutzen wir die Infrastruktur für all das, was sich angesammelt hat. Das abendliche Rahmenprogramm. lautet also heute spülen, Ver-und Entsorgung etc. Wir hätten auch das Schwimmbad nutzen können, aber ungeheizt und im Freien reizt es uns heute nicht. Stattdessen lässt der Wind plötzlich nach, der Himmel wird dunkel und es zieht Nieselregen rein. Laut Wetterapp soll der die Nacht über bleiben und morgen gehen 9:00 h von der Sonne vertrieben werden. Es wird jetzt ein gemütlicher Abend, eine ruhige Nacht und wir werden ausschlafen. Und beim Frühstück überlegen wir dann, wie es weitergeht...Læs mere
Richtung Norden
13. maj, Danmark ⋅ ☁️ 9 °C
Als ich heute morgen wach werde, hat der Regen schon aufgehört und die Sonne setzt sich durch. Hat die Wetterapp richtig gelegen.👍
Wir frühstücken, duschen, checken aus und fahren knapp 1 km bis auf den Autostrand.
Dort machen wir uns erstmal einen zweiten Kaffee und genießen dabei den Blick aufs Meer und lauschen dem Rauschen der Brandung. Die Sonne scheint aber der Wind ist und bleibt kalt.
Später machen wir noch einen schönen Spaziergang am Strand bevor wir uns nach dem Mittag wieder aufmachen. Das Wetter bleibt die nächsten Tage so stürmisch, wechselhaft und kalt. Also gewöhnen wir uns dran und nehmen die passende Kleidung. Wir haben uns entschieden, an der Westküste entlang weiter gegen Norden zu fahren. Also los. Zuerst fahren wir nur ein paar Kilometer bis Hennestrand, wo wir in einem Touristenhotspot landen. Niedersachsen hat aktuell Ferien, auch aus Berlin sind viele Gäste hier. Es ist voll und wimmelt vor Urlaubern in Cafés, Eisdielen und Souvenirshops. Immerhin ist das Parken trotzdem kostenlos, erstaunlich. Das kenne ich aus anderen Regionen ganz anders. Parkgebühren oder Camperverbote habe ich hier noch nicht gesehen
Ich gehe kurz zum Strand bevor es weiter geht, aber nach 5 Minuten sind wir wieder weg. Der schmale Küstenstreifen zwischen Nordsee und Fjord ist ein Urlaubshotspot. In jedem Ort gibt es gefühlt mehr Ferienhäuser als Einwohner, aber trotzdem strahlt die Landschaft zwischen den Ortschaften eine Ruhe aus, wie man es in Skandinavien erwartet. Weite Landschaft, vereinzelte Häuser , hier ein kleiner See, da ein kleiner Wald, dort ein einsamer Parkplatz und ein Aussichtspunkt . Sehr schön 👍 Zwischendurch halten wir immer wieder an und gehen ans Meer oder schauen uns einen Ort oder Hafen an, gehen was einkaufen. Ohne das wir es wirklich merken ist es schon 18:00h und wir fahren nicht mehr bis Lemvig. Stattdessen hat Steffi uns einen schönen Stellplatz bei Vejlby rausgesucht. Auf der einen Seite ein See auf der anderen Seite die Dünen und das Meer. Es ist ein Parkplatz und liegt schön am Ende eines Ferienhausgebietes und verspricht eine ruhige Nacht mit Meerestauschen im Ohr.
Ich gehe nochmal ans Meer während Steffi ein leckeres Fischgericht zaubert. Die Wolken bieten heute schon den ganzen Tag ein tolles Bild. Von gemalten Schönwetterwolken, Schäfchenwolken bis zu hoch aufgetürmtem schwarzen Regenwolken vor blauem Himmel ist alles dabei und es ändert sich alle paar Minuten. Sehr beeindruckend und spannend und gleichzeitig bin ich hocherfreut, dass es heute nicht geregnet hat.Læs mere
Im Norden wird es nicht wärmer
14. maj, Danmark ⋅ ☁️ 8 °C
Das Geräusch vom Rauschen des Meeres am Stellplatz hinter den Dünen, geschützt vor dem anhaltenden Wind, hat uns gut schlafen lassen. Nachts bleibt es kühl, aber wir gewöhnen uns daran und freuen uns, dass es tagsüber 8-10°C erreicht, was sich im Wind kälter anfühlt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn wir haben einen trockenen gemütlichen Camper und eine funktionierende Heizung 👍. Wir können raus, müssen aber nicht.
Nach dem Frühstück natürlich nochmal ans Meer, danach geht es weiter Richtung Norden. In Thyborøn besuchen wir das Sneglehuset, der 1977 verstorbene Erbauer hat es komplett mit verschiedensten Muscheln verziert, wodurch es eine Touristenattraktion wurde. Im Anschluss nehmen wir am Hafen die Fähre über den Thyborøn Kanal. Die Überfahrt dauert 15 Min, der Wind bläst, die Fähre schaukelt ordentlich in den Wellen. Festhalten erwünscht 😉.
Immer weiter Richtung Norden geht es und die Landschaft verändert sich. Es wird leerer und die Vegetation niedriger. Immer wieder fährt man an einem Haus oder Hof vorbei, aber die Ortschaften werden kleiner und seltener. Kein Vergleich zu den Ferienzentren von gestern.
Wir biegen links ab Richtung Hanstholm, da gibt es einen Leuchtturm und einen Hafen, nix Besonderes, ein einfacher praktischer Ort, also weiter Richtung Norden.
In Blokhus fahren wir nochmal an den Autostrand und drehen eine Runde durch den Ort. Im Gegensatz zu den bisherigen Ferienorten dominieren hier keine deutschen Gäste sondern Norweger. Damit habe ich nicht gerechnet. Ansonsten ein schöner Ort mit netten Geschäften und Restaurants. Obwohl der Ort überschaubar von der Größe ist, gibt es natürlich 10 Tesla Ladesäulen. Bei dem Thema sind die Dänen viel weiter als Deutschland. Am Autostrand gibt es zwar noch keine Ladesäulen, aber man kann eine Strandsauna mieten. Bei dem Wetter ideal mit großem Panoramafenster direkt am Wasser, das macht bestimmt Spaß...
Könnte man mal buchen 👍.
Leider setzt Regen ein und wir ziehen uns zurück in den Camper, trinken einen Kaffee bzw Aperol und suchen uns einen Stellplatz raus. Leider gilt in und um die Gemeinde Blokhus ein Übernachtungsverbot für Camper, also geht es für uns noch ein Stück weiter nach Lønstrup. Dort gibt es eine ziemlich große Wanderdüne, die zeitweise einen kompletten Leuchtturm verschluckt hat. Direkt daneben einen großen tollen Stellplatz mit Toiletten etc. Es regnet immer wieder und ein paar Schauer folgen auch noch. Wir nutzen die Zeit zum kochen und essen und gehen erst später zumindest mal bis an die Düne.
Morgen geht es dann rauf zum Leuchtturm und ans Meer, danach schauen wir mal. Ab Mittag ist wieder Regen angekündigt, viel Wind und die gefühlte Temperatur liegt bei 5°C.
Es wird trotzdem wieder ein schöner Tag 😉. Und ans Meer gehen wir auch wieder...Læs mere
Heute bis Skagen
15. maj, Danmark ⋅ 🌬 11 °C
Wie angekündigt ist es heute morgen sonnig und weiter windig. Die Kühe vor unserem Camper nehmen ein Sonnenbad während wir frühstücken. Danach brechen wir auf und laufen erst ein Stück durch Dünen zu den Klippen und dann weiter zum Leuchtturm auf der Wanderdüne. Oben bläst der Wind schon heftig, der Ausblick ist aber trotzdem schön. Wir haben Sand in den Schuhen und in jeder Tasche, im Mund in den Haaren einfach überall...
Zurück am Camper verlassen wir Rubjerg Knude Fyr, wie der Leuchtturm hier in Lønstrup heißt. Ein paar km weiter fahren wir spontan an den Nørlev Strand, ein ruhiger Badestrand mit ein paar Ferienhäusern. Ein schöner ruhiger Parkplatz am Ende der Straße erwartet uns. Ein kleiner Strandspaziergang muss sein bevor es weiter geht Richtung Skagen. Dort angekommen bummeln wir bei immer noch blauem Himmel(!) durch den Hafen und die Innenstadt. In Skagen sind fast alle Häuser gelb gestrichen. Dadurch soll in den dunklen Monaten des Jahres ein wenig mehr Farbe ins Leben kommen. Schöner Ansatz und hübsch aussehen tut es auch.
Danach fahren wir raus nach Grenen auf die Landzunge, wo die Nordsee mit der Ostsee zusammen trifft. Im Süden war ich schon an dem Punkt, wo Atlantik und Mittelmeer aufeinander treffen, jetzt im Norden 2 andere Meere. Wow👍
Es gibt hier einen Parkplatz, der auch als Stellplatz zur Verfügung steht. Wir bleiben bis morgen hier und gehen noch zum Strand und genießen die Sonne, soweit der Wind das zulässt . Den Weg zur Landspitze sparen wir uns für morgen auf.
Wir kochen was leckeres und überlegen beim essen, wie unser Urlaub weitergeht. Ab morgen geht es wieder Richtung Süden an der Ostsee entlang. Bin gespannt wie wir die Seite erleben.Læs mere
Es regnet an der Ostseeküste
16. maj, Danmark ⋅ ☁️ 10 °C
Für einen Platz auf einem Parkplatz war die Nacht erstaunlich ruhig. Zumindest haben wir nix gehört und gut geschlafen. Nach dem Frühstück füllt sich der Parkplatz langsam mit Ausflüglern, denn es ist ja Wochenende. Der Wind bleibt uns treu, wir packen uns ein und laufen los zum Schnittpunkt von Nord- und Ostsee. Man kann sich auch mit einem Traktor und Anhänger fahren lassen, aber dafür laufen wir viel zu gerne und so weit ist es gar nicht. Am Schnittpunkt ist eine kleine Sandbank und von beiden Seiten schwappt das Wasser auf die Bank. Eigentlich nichts besonderes aber da sich hier 2 Meere treffen dann doch. Im Süden in Tarifa steht ein Schild, hier nichts😄
Wir laufen noch eine Weile weiter um die Landzunge, es wird schnell ruhiger und am Strand liegen diverse Stücke verschiedener Tiere. Große Krabbenscheren oder Robbenkadaver oder Knochen, die auf den ersten Blick menschlichen Ursprungs sein könnten... Also es anfängt zu regnen drehen wir um und gehen zurück zum Camper. Der Regen wird stärker, der Wind bleibt uns treu . Egal, wir verlassen Skagen. Zunächst fahren wir an der Küste entlang Richtung Frederikshavn, der Regen begleitet uns . Trotzdem halten wir an und drehen eine Runde durch die Stadt. Aber selbst mit Schirm werden wir nass und so beschränken wir uns auf eine kurze Runde durch die Fußgängerzone und zum alten Pulverturm, in dem eine Ausstellung zu 300 Jahren Bewaffnung der Stadt beheimatet wird. Leider geschlossen. Wir fahren noch zum Palmenstrand, auch nett angelegt, aber wir steigen nicht aus, wir sind noch nass genug. Also nutzen wir den Regen und fahren weiter. Zunächst Richtung Hals am Zufluss zum Limfjord. Kurz vorher hat Steffi noch einen schönen Parkplatz im Wald direkt am Meer gefunden, echt schön aber es regnet und regnet.
Wir nehmen die Fähre und fahren weiter Richtung Aarhus, da wollen wir auf den neuen Stellplatz am Hafen. Kurz vor dem Ziel, der Regen lässt tatsächlich langsam nach, können wir nicht mehr weiterfahren, denn der Stellplatz liegt in der Umweltzone und unser Camper ist zu alt um die Kriterien zu erfüllen.
Blöd gelaufen, also Alternative suchen. In der Nähe finden wir einen Platz an einem schönen kleinen See. Ein sehr schöner Platz für die Nacht. Dort angekommen hört es auf zu regnen und zum Abend kommt sogar kurz die Sonne raus. Wir können noch etwas laufen und sind erstaunt, der Wind ist weg. Hier ist es fast windstill und damit direkt etwas wärmer.
Vielleicht haben wir morgen Glück mit dem Wetter, dann können wir mit den Rädern nach Aarhus reinfahren und uns die Stadt ansehen.
Jetzt erstmal gute Nacht und danke fürs lesen 👋Læs mere
Zeitreise
17. maj, Danmark ⋅ ☁️ 14 °C
Heute morgen war unser ruhiger Parkplatz in kürzester Zeit komplett voll. Noch bevor wir aus den Federn gekrochen sind , kamen die ersten Jogger und Wanderer um das Erholungsgebiet am See zu nutzen. Ab 10h war es dann ein ständiges Kommen und Gehen, der Parkplatz war den ganzen Vormittag voll. Wir haben uns daran erfreut, dass die Sonne scheint, der Himmel blau ist und der Wind uns verlassen hat.
Wir nehmen unsere Räder vom Träger und fahren Richtung Aarhus , knapp 8 km, keine wirkliche Entfernung.
Unser erstes Ziel für heute ist die "Den Gamle By" , das ist ein Freilichtmuseum, in dem verschiedenste Epochen aus der Geschichte von Aarhus nachgebaut und wieder belebt sind.
Es ist unglaublich, mit welcher Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde. Man kommt in Wohnungen in denen es genau so riecht wie in den 70 ern. Es sieht so aus, als wäre die Familie eben erst aus dem Haus gegangen. Handwerksbetriebe aus der Zeit vor 1900 genauso wie solche aus den 1920ern oder den 1970 ern und neuer. Das ganze Freilichtmuseum ist eine kleine Stadt, in der man durch die Zeit reist. Wir stehen in einer Mofawerkstatt im Keller im Hinterhof oder im 6m² Friseursalon, sitzen im Café von 1920 und trinken Kaffee, befinden uns in einer originalen Jazzkneipe aus den 80 ern mit Original Inventar, vollen Aschenbechern oder einem Elektrogeschäft, wo es die ersten Farbfernseher gibt. Viele Geschäfte sind "bewohnt", die Inhaber beraten zu den neuesten Geräten oder....
Kurzum, was für eine schöne Zeitreise. Viele Dinge, die mich an meine Kindheit erinnern. Der Duft aus Omas Wohnung, die auch so eingerichtet ist, die alten Maschinen und Sägespäne in der Schreinerei, die Metzgerei.
Wer in Aarhus ist und Spaß an so einer Zeitreise hat, sollte hier unbedingt vorbeischauen und reichlich Zeit einplanen.
Als das Freilichtmuseum schließt, verlassen wir den schönen Ort. Es ist schon später Nachmittag, aber wir wollen trotzdem noch ein wenig sehen und radeln noch Richtung Hafen. Dabei stoßen wir auf Völkerwanderungen von Fußballfans. In der Nähe vom Hafen findet Public Viewing statt, denn Aarhus spielt heute. Keine Ahnung ob es das letzte Spiel war, aber es waren gaaaanz viele Leute unterwegs. Wir mogeln uns dadurch und vorbei und fahren noch zum netten Hafen, wo es ja auch einen Stellplatz gibt, den wir ja nicht anfahren können (wegen der Umweltzone)
Danach schauen wir uns noch ein wenig in der Stadt um, bevor wir uns auf den Weg zurück zum Camper machen. Die Fahrradwege sind hier wirklich toll. Man kann am Wasser entlang fahren ohne Autoverkehr und Radwege sind eigentlich überall. Da sind uns die Dänen weit voraus.
Zurück am See ist der Parkplatz inzwischen fast leer. Wir bleiben noch eine Nacht und machen uns einen gemütlichen Abend.
Morgen geht es dann weiter, wenn wir es bis zum Fährhafen schaffen ohne durch die Umweltzone zu fahren.Læs mere
Mit Sonne auf die Fähre
18. maj, Danmark ⋅ ⛅ 13 °C
Die zweite Nacht an dem schönen See war noch ruhiger, wir standen alleine am Platz. Gut geschlafen haben wir und sind heute morgen mit Sonne aufgewacht. Mit einem leckeren Frühstück starten wir in den Tag. Danach ziehen wir die Schuhe an und umrunden den See. Eine schöne Runde, knapp 6 km mit Sonne, das fühlt sich nach einem schönen Frühlingstag an.
Im Anschluss verlassen wir den Platz und umrunden die Stadt im großen Bogen um den Fährhafen von Aarhus zu erreichen. Wir wollen die Fähre nach Odden nehmen, die Überfahrt dauert 1,5Std und kostet bis 6 m ca. 110€. Es ist eine große Fähre mit schönem Aufenthaltsbereich, Essen und Trinken werden auch verkauft. Die Atmosphäre ist erstaunlich entspannt. Alle sind nett und freundlich, keiner drängelt, ganz anders als wir es in Deutschland kennen. Die Leute gehen sich einen Kaffee holen und lassen Laptop, Handy, Rucksack etc. liegen und es kommt nichts weg. Ich bin positiv überrascht.
Auf der anderen Seite angekommen, fahren wir nur ein paar Kilometer vom Fährhafen weg und fahren auf einen Parkplatz direkt am Wasser.
Dort packen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein die Stühle raus und machen eine schöne Mittagspause.
Weiter geht's nach Nykøbing, kleine Stadt am Rande des Isefjord. Eigentlich ein nettes Städtchen aber ziemlich ruhig und erstaunlicherweise eine auffallend alte Bevölkerung. Also nix besonderes, aber wenn man schon da ist, kann man es auch anschauen.
Danach lassen wir uns treiben und fahren am Rand des Fjords entlang. Kleine verschlafene Dörfer, kleine Häfen, nett anzusehen.Zum Abend hin landen wir in Hølbæk, schöne Hafenstadt mit großem Sportcentrum außerhalb. Das steuern wir an, denn da gibt es auch ein Schwimmbad. Eine Runde schwimmen mit Dusche rundet den schönen Tag perfekt ab. Wir fahren noch am Hafen an den Fjord und genießen den schönen Rest des Abends auf einem schönen kleinen Parkplatz am Ende der Hafenanlage.Læs mere
Sonnenuntergang in Stege
19. maj, Danmark ⋅ ☀️ 12 °C
Gestern Abend haben die hier lebenden Jugendlichen noch ein paar Testrunden mit den Rollern über den Parkplatz gedreht. Keine 5 Minuten in Summe, ein paar Mal gehupt und nach Einbruch der Dunkelheit war dann auch Ruhe. Ihr Revier, absolut okay. Ich hoffe, sie hatten Spaß 👍
Heute morgen werde ich wach, weil die Sonne auf meiner Seite gegen den Vorhang scheint und es warm wird. Ich schaue raus und sehe blauen Himmel, Sonnenschein. Wow👍. Es ist noch etwas frisch aber wir können mit Meerblick frühstücken. Es wird wärmer in der Sonne und so erkunden wir nach dem Frühstück gut gelaunt ohne Jacke Holbæk.
Vorbei am schönen Hafen geht es in die Innenstadt. Bei dem schönen Wetter macht das Spaß und wir genießen es. Schön angelegt mit einer großen Auswahl an verschiedensten Geschäften und Restaurants und Cafés wirkt die Innenstadt sehr gemütlich. Man kann immer wieder durch die Seitengassen bis aufs Meer schauen, das gefällt uns. Zum Mittag gehen wir noch an den Hafen und gönnen uns einen leckeren Fischburger. Bevor wir uns am Nachmittag aufmachen, gehen wir noch ein paar Lebensmittel einkaufen und verlassen diesen schönen Ort. Es geht 150 km weiter südöstlich in das kleine Stege. Dort gibt es einen Stellplatz am Hafen, der unser Ziel ist.
Hier treffen wir uns mit Freunden. Wir quatschen viel, grillen zusammen und können den ersten Sonnenuntergang auf unserer Reise genießen.
Direkt am Hafen in Stege steht übrigens ein Eisengerüst das ein Schloß darstellen soll. Ein Schild erklärt den Grund:
Dabei handelt es sich tatsächlich um den Nachbau eines echten kleinen Schlosses, welches hier 1910 erbaut und in den 60 ern wieder abgerissen wurde. Daneben steht noch ein kleines Modell des alten Gebäudes. Schöne Idee, die Geschichte des Ortes lebendig zu halten.
Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen. Mit der untergehenden Sonne wird es kälter und es kommen viele Mücken an den Tisch und setzen sich zu uns. Daraufhin beenden wir den Abend und freuen uns auf morgen, da geht es dann nach Møns Klint. Hoffentlich haben wir da auch so schönes Wetter 😉Læs mere
Møns Klint bis Klintholm Havn
20. maj, Danmark ⋅ ☁️ 13 °C
Das war ein sehr abwechslungsreicher und schöner Tag heute. Aber der Reihe nach:
Gut geschlafen haben wir und die Vorteile des Stellplatzes haben wir heute morgen auch genutzt. Heiße Dusche ist auch schonmal schön. Wir haben danach noch draußen gefrühstückt bevor wir eine Runde durch Stege gedreht haben. Direkt an der schönen, innen sehr schlichten Kirche gibt es den Middelalderhaven. Man vermutet dahinter einen alten Hafen, tatsächlich handelt es sich dabei aber um einen schönen alten Garten mit alten Pflanzen. Alte Früchte und alte Kräuter, Heilpflanzen, Blumen usw. In der Stadt gibt es ein paar nette Ecken, im Großen und Ganzen aber nichts außergewöhnliches, was man gesehen haben muss.
Es fängt an zu regnen und wir fahren in den Osten zum Møns Klint. Dabei handelt es sich um bis zu 100m hohe Kreidefelsen, die hier senkrecht an der Küste stehen. Deutlich mächtiger als die auf Rügen und sehr beeindruckend. Vor Ort gibt es einen mit 35 Kronen (7€) recht teuren Parkplatz, den sparen wir uns aber und parken vorher auf einem kleinen Waldparkplatz. Von dort gibt es einen schönen Wanderweg zum Møns Klins, der auch bei dem immer noch anhaltendem Regen schön zu gehen ist. Die dichten Kronen der Buchen halten einiges an Regen ab. Vor Ort gehen wir ins Geologische Zentrum, sparen uns aber die Besichtigung der Ausstellung (22€) und gehen stattdessen ins Kaffee um darauf zu warten, dass der Regen nachlässt. Der Kuchen hier ist uns, mit 12,50€, dann auch zu teuer, aber die Getränke sind bezahlbar. Als der Regen endlich weniger wird, gehen wir los und schauen uns zuerst die Felsen von oben an. Schön auf dem Weg hierhin würden wir von diversen Polizeiautos überholt, jetzt vor Ort sucht ein Helikopter die Küste ab. Scheint als würde jemand vermisst. Wir drücken die Daumen, dass alles gut ausgeht.
Der Weg nach unten ist mit Treppen und Holzstegen angelegt. Ca. 500 Stufen sind es bis unten, die Sicht ist schlecht, es nieselt noch...
Wir gehen trotzdem und haben Glück. Als wir nach knapp 15 Minuten unten ankommen , reißt die Wolkendecke auf, der Regen hört auf und es kommt sogar die Sonne raus. Was für ein Glück, denn das macht schon einen Riesenunterschied, wenn hier die Sonne scheint und die Sicht gut ist. Und so oft sieht unsereins das nicht. Ich laufe einmal den Strand ab um alles zu sehen, bevor es dann heißt die 500 Stufen wieder nach oben zu gehen. Das Kardiotraining für heute ist erfolgreich absolviert. Und ich muss sagen, es hat sich jede Stufe gelohnt. Ein beeindruckendes Naturspektakel, was man hier sieht. Sollte man sich anschauen, wenn man in der Nähe ist.
Zurück am Auto geht es über die Halbinsel an die Südseite nach Klintholm Havn. Kleiner Hafenort mit einem schönen Wiesenparkplatz, den wir für ein verdientes Picknick ansteuern. Die Fahrt dauert 10 Minuten, in der Zeit zieht sich der Himmel wieder zu und es fängt wieder an zu regnen. Wir hatten also richtiges Wetterglück unten an den Felsen. 👍 Wir fahren die Markise als Regenschutz aus und lassen uns nicht beirren. Das Picknick findet draußen statt.
Die nächste Regenpause nutzen wir dann noch für einen kleinen Rundgang durch den Ort und sind überrascht. So unscheinbar der Ort auf der Karte auch aussieht, umso schöner ist er in der Realität. Es gibt 2 tolle Strandabschnitte, einen wunderschönen Hafen, Restaurants, nette Picknicktische, öffentliche Toiletten, 3 Restaurants usw. Am Hafen probt eine Laienschauspielgruppe eine Aufführung der "Schatzinsel" an Midsommer (21 Juni) mit Kostümen, altem Schiff, etc. Sehr schön . Wir fühlen uns auf Anhieb wohl in diesem kleinen Dorf, die Sonne kommt auch noch raus und spendiert uns einen weiteren Sonnenuntergang.
Wir bleiben heute hier und übernachten auf dem Wiesenparkplatz. Morgen soll es trocken bleiben. 👍Læs mere
Und dann geht es ziemlich schnell
21. maj, Tyskland ⋅ ⛅ 15 °C
Auf dem Wiesenparkplatz in Klintholm Havn haben wir echt gut gestanden. Es war ruhig, im Ort gibt es 4 Toiletten (2 nur für Hafenbenutzer), aber der Pin vom letzten Hafen in Stege funktioniert auch 😂. Somit gibt es hier sogar Duschen, die wir nutzen könnten, aber wir wollen es nicht übertreiben...
Unsere Freunde bleiben noch zum gemeinsamen Frühstück und machen sich danach auf dem Weg. Für sie geht es weiter nach Schweden, danke für die schöne gemeinsame Zeit und weiterhin einen tollen Urlaub.
Wir nutzen das schöne Wetter und machen einen ausgiebigen Strandspaziergang. Wir haben den Strand fast für uns alleine, es ist hier kaum jemand am Strand unterwegs. Gegen Mittag sind wir wieder zurück und verlassen den schönen Platz. Zuerst geht es wieder nach Stege, Abwassertank leeren und noch was einkaufen. Dann überlegen wir wie es weitergeht. Am Wochenende ist Pfingsten und damit Hauptsaison. Wir müssen am Wochenende nach Hause und haben 2 Optionen. Entweder über Land und die Storebælzsbroen fahren und unterwegs nochmal Station machen oder in Rœdby die Fähre nehmen und nach Fehmarn übersetzen. Wir entscheiden uns für Fehmarn, buchen uns einen Platz auf dem Belt Familiencamping an der Nordseite der Insel und machen uns auf Richtung Rœdby. Unterwegs machen wir noch einen Abstecher in einem Biltema Markt. Wer es nicht kennt, das sind in Skandinavien riesige Baumärkte in denen man fast alles für Autos kaufen kann. Werkzeuge, Ersatzteile, Zubehör, Pflegeprodukte usw. Ich kenne keine Kette mit so einer großen Auswahl zu vernünftigen Preisen. Für mich ein kleines Kinderparadies, aber bis auf ein zwei Kleinigkeiten kann ich mich zurück halten 😉. Aber ich musste es wenigstens einmal selber gesehen haben.
Danach geht es zur Fähre, wo die Tickets stündlich teurer werden und schon jetzt doppelt so teuer sind wie am Vortag. Aber es ist immer noch die günstigste Variante und 1 Std später sind wir schon wieder in Deutschland.
Wir fahren zum Campingplatz, gehen noch was am Deich spazieren, denn hier scheint die Sonne. Ein leckeres Abendessen rundet den Tag ab und wir chillen entspannt mit dem Annehmlichkeiten eines Campingplatzes.
Damit ist unsere Rundreise durch Dänemark ein wenig kürzer ausgefallen als gedacht, aber das ist dann auch dem teils ungemütlichen Wetter zuzuschreiben. In den nächsten Tagen soll es jedenfalls deutlich schöner werden und Fehmarn ist auch sehr schön.
Wir werden berichten 👋Læs mere
Mit dem Fahrrad auf Fehmarn
22. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 16 °C
Heute ist Hauptanreisetag für Pfingsten. Die Campingplatzbetreiber erwarten bis heute Abend volles Haus. Wir stehen nah am Eingang, haben aber keine Lust ins das Kommen und Gehen auf dem Platz anzuschauen.
Wir frühstücken und nutzen die wirklich schönen Duschen /Sanitärgebäude und werden einen Blick auf den Wetterbericht, denn der Himmel ist ziemlich grau. Die Wetterapp verspricht einen Nullsummentag: Null Regen, Null Sonne also Nullwetter 😂
Klingt jetzt nicht nach Strandtag, also schnappen wir uns die Fahrräder und fahren über die Insel. Am Deich entlang, entscheiden wir uns für die Westseite und fahren Richtung Süden.
Zunächst fahren wir am Leuchtturm Westmakelsdorf vorbei zum Ostseestöpsel und weiter durch das Naturschutzgebiet Wallnau. Danach weiter zum Jimi Hendrix Gedenkstein ( letztes Konzert 1970 auf Fehmarn bei Sturm) und zum Leuchtturm Flügge. Weiter geht's nach Orth, wo wir außerhalb des Hafens ein leckeres Fischbrötchen genießen (Foto vergessen). Danach fahren wir über Lemkemhafen und Neujellingsdorf, sowie Landkirchen nach Burg auf Fehmarn. Dort finden wir alle bekannten Discounter und besorgen uns ein paar Lebensmittel. Hier ist es hier ganz schön voll, offensichtlich kauft man fürs Pfingstwochenende hier vor Ort ein.
So langsam tut uns der Hintern weh und wir fahren in den Norden nach Puttgarden. Nicht, weil wir schon wieder auf die Fähre wollen, sondern weil man von da aus schön am Deich entlang zu unserem Campingplatz fahren kann. Am Ende sind es grob 50 km, die da zusammengekommen sind.
Zum Abend essen wir in der Pizzeria am Platz noch eine leckere Pizza. Dabei kommt sogar doch noch die Sonne raus. Danach heißt es Füße hochlegen und den jetzt fast blauen Himmel genießen.... Am Ende ein leichtes Plus für die Sonne, der Regen ist bei Null geblieben.
Eigentlich ist Fehmarn ja eine richtig schöne Insel. Viel Natur, schöne Rad- und Wanderstrecken usw. Nette Ecken überall, kann verstehen, dass die Insel so beliebt ist.
Leider ist Fehmarn aber auch gefühlt bis aufs Kleinste durchorganisiert. Jeder erreichbare Parkplatz ist natürlich kostenpflichtig, die Strandzugänge sind natürlich auch organisiert, jede kleine Ecke ist mit einem Hafen oder einer kleinen Sehenswürdigkeit, einem Campingplatz, Fischbude, Café usw. ausgestattet. Man braucht eine kostenpflichtige Gästekarte, die Campingplätze sind nicht wirklich günstig, reine Stellplätze gibt es gar nicht. Mir ist das schonmal aufgefallen als ich an der Ostseeküste lang gefahren bin, wo stellenweise sogar für den Strandzugang Eintritt verlangt wird.
Wahrscheinlich ideal für Familien mit Kindern oder älteren Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius. Wir fühlen uns hier ein wenig deplatziert, aber das ist nur unsere persönliche Meinung.Læs mere
Auf dem Weg nach Hause
23. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 26 °C
Heute morgen wurden wir bei blauem Himmel und bestem Wetter mit Sonnenschein wach. Die Temperaturen erreichen schon früh den Höchstwert der ganzen Reise und es soll heiß werden. Wir frühstücken draußen auf dem Campingplatz in der Sonne , packen unsere Sachen zusammen und verlassen den Belt Familien Camping. Leider sind jetzt alle Plätze belegt, Verlängerung über Pfingsten nicht möglich.
Wir fahren von der Insel, tanken und machen uns auf den Weg nach Emden. Das ist für uns die letzte Möglichkeit nochmal ans Wasser zu kommen. Vor Ort gibt es einen schönen Stellplatz am Wasser, der aber, wie erwartet bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Aber in einer Seitenstraße finden wir einen Parkplatz und können eine Runde durch die Stadt laufen. Schöner Hafenbereich, ein paar interessante Gebäude, kleine Einkaufspassage. Wir gönnen uns bei dem tollen Wetter noch ein Eis in einem Eiscafé bevor wir raus zum Fährhafen fahren. Da gibt es auch noch ein/zwei Stellplätze aber auch die sind voll.
Wir überlegen nach Leer auszuweichen, entdecken aber in Ihlowerfehn noch einen schönen Stellplatz an einem Badesee. Die Stellplätze sind zwar auch schon alle belegt, aber der normale Parkplatz daneben ist fast leer und so stellen wir uns erstmal da hin. Offiziell nur bis 22h erlaubt, werden wir trotzdem hier stehen bleiben.
Wir gehen noch an den Badesee und essen noch gemütlich draußen.
Morgen geht es dann nach Hause und dann ist schon wieder eine kleine Reise zu Ende.
Dänemark ist schön und abwechslungsreich. Es gibt viel zu entdecken, man kann herrlich einfach an den Strand fahren, die Leute sind freundlich und entspannt und auch als Camper fühlt man sich willkommen.
Beim nächsten Mal dann vielleicht mit etwas besserem Wetter und wärmeren Temperaturen, wenn ich mir was wünschen darf 😉Læs mere
Zuhause ist auch schön
24. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 27 °C
Wir haben eine ruhige letzte Nacht im Camper verbracht. Die Temperatur war angenehm, kein Lärm, nahezu perfekt.
Wir frühstücken draußen und genießen den Halbschatten am Auto. Bei dem schönen Wetter kommt es mir surreal vor, dass wir jetzt nach Hause fahren. Eigentlich könnte ich jetzt problemlos Richtung Süden nach Frankreich Spanien oder Italien weiterfahren..
Naja, der Urlaub endet hier und nur wer nach Hause kommt, kann auch wieder losfahren.
Jetzt heißt es einpacken und die letzten 360 km abspulen. Das klappt ohne Zwischenfälle und zu Hause scheint auch die Sonne bei Temperaturen knapp unter 30°C.
Wir packen unsere Sachen und räumen den Camper leer. Zum Abend drehe ich noch eine Runde durch die heimischen Felder. Bin gespannt wann ich mich wieder ans Bett im Haus gewöhne. Wird schon werden 😁
An dieser Stelle endet unsere Dänemark Reise. Wie immer danke an alle, die sich dafür interessiert haben, ein Like da gelassen haben oder einen Kommentar hinterlassen haben. Ohne euch würde es mir nur halb so viel Spaß machen.
Bis zum nächsten Mal 👋Læs mere

RejsendeLasst es euch in der Zwischenzeit gut gehen und bis zur nächsten Reise 🙋♀️🙋🏻♂️🚐

























































































































































































































































































































AndyCi...bin wie immer gespannt auf deine Berichte...auf jeden Fall schon mal ne schöne Reise gewünscht
RejsendeEine schöne,erholsame und ohne Regen 😉 Reise 🚙,eine schöne Zeit für Euch beiden 👋