....um die 3000 herum
26.–27. mar., Nepal ⋅ ☁️ 7 °C
Erste Nacht "in the middle of nowhere" war sehr entspannend. Wir hatten ja keinerlei Netz, praktisch keinen Strom und viel Ruhe.
Damit ging es gegen halb neun schon ins Bett und ich bin total entspannt kurz vor dem Wecker gegen 5.45 Uhr aufgewacht.
Die Nacht auf 2800 m war auch noch entspannt.
Zum Frühstück gab es Tibetisches Brot mit Honig für mich - wieder sehr lecker - und für die Eingeweihten, ganz "normalen" Honig, und keinen Mountain Honey :-)
Leider begann der Tag mit relativ viel Nebel und Wolken - und eigentlich blieb es auch so.
Aber auch nicht schlimm - wir sind ja ausgerüstet und es gibt auch so vieles zu sehen.
Es ist immer wieder beachtlich, wie die Vegetation hier ist. Wir sind den ganzen Tag durch dichten "Jungle" gelaufen - mit massiven Bäumen, zum Teil in Moos gecovert, Rhododendron blüht und meine Amateurkenntnisse würden die weissen Blüten als Magnolien bezeichnen.
Und das eben auf über 3000 m Höhe - höchster Punkt für heute war 3375 m und dann ging es immer mal wieder runter und rauf.
Insgesamt waren es mehr als 1150 Hm - für uns kein Ding in den Alpen, die liegen aber auch deutlich niedriger bei den Touren, die wir machen. Für meine Mitwanderer war es aber durchaus herausfordernd.
Enttäuschung des Tages war - es gibt wohl keine Hängebrücken auf unserem Weg :-(
...weil "I LIKE SUSPENSION BRIDGES" (zumindest war das am Manaslu super)
Dafür Highlight des Tages - wir haben zum Mittagessen gewagt, unsere gebratenen Nudeln mit Mountain Pepper (Berg-Pfeffer) zu würzen. Also, ich sehr wenig.
Und das war mal wieder eine Erfahrung :-) Am Anfang hast Du gar nichts gemerkt, aber dann wurde es auch nicht richtig scharf, aber irgendwie hat es Deinen Mund und Deine Zunge betäubt und hat leicht gebrannt.
Nachdem wir es gewagt haben, hat Lakpar nur gelacht und meinte, dass man von einem ganzen Löffel auch sterben könnte - und dass uns das betäubte Gefühlt dann wahrscheinlich für 24 h erhalten bleiben könnte.
VIELEN DANK für die Information - DANACH....
...aber ganz so schlimm war es nicht - die Betäubung ist über den Nachmittag auch abgeflacht.
Leider hat es am Nachmittag dann auch zu regnen bekommen, so dass der Weg auch richtig rutschig wurde - aber sind dann etwas durchnässt in unserem Teahouse sicher angekommen. Und das weitere Highlight war, dass der Ofen im gemeinsamen Raum schon angeheizt war :-)
Glücklicherweise hatte es auch relativ spät erst zu regnen bekommen, denn kurz nach dem Mittagessen gab es eine Passage, über die laut Lakpar auch die Yaks nicht drüberlaufen und die war praktisch "seilversichert".
Für jemanden, der in den Alpen immer unterwegs ist, nichts tragisches - aber für Deepak und Ash war es auch ein "First timer" und haben sie gut gemacht :-)
Es wird aber auch immer deutlicher, dass der Trek, den sie bisher gemacht haben, der "Everest Base Camp Trek" eher ein komfortabler, kommerzialisierter Trek ist.
Das hier ist dann doch was anderes .-) - aber auch gut so!Læs mere
























Rejsende… warst ja schon immer ne Bergziege, Statler.
Sieht schon anspruchsvoll aus. Aber für dich sicher kein Problem! [Dani]
RejsendeWir lassen uns mal überraschen;-) zumindest sind wir jetzt näher dran