Erster Blick auf den Mera Peak
March 27 in Nepal ⋅ ⛅ -1 °C
Heute morgen hat es der Tag sehr gut mit uns gemeint. Bereits beim Aufstehen gegen halb sechs ist die Sonne aufgegangen und hat einen klaren Tag angekündigt.
Zumindest für die erste Hälfte des Tages :-)
Aber man geht viel beschwingter in die Berge, wenn man auch richtig was sieht.
Und so kam es dann auch bald zu den ersten Aussichten auf die ersten 6000er - und um eine Ecke herum konnten wir auch einen Blick auf den Mera Peak erhaschen . Ziel unseres Treks - fühlt sich aber tatsächlich noch durchaus nach einem ganzen Stück Weg an.
Am Vormittag sind wir weiterhin durch dichten Dschungel gewandert, die Bäume sind mächtig.
Es ging immer auf und ab - nach Aussage unserers Guides "Nepali Flat". Ash und Deepak finden das manchmal gar nicht lustig.
Sie kamen ja vom Everest Base Camp Trek - und das scheint eher eine Autobahn im Vergleich zu unserer Tour zu sein.
Versuche ihnen gerade, Touren in den "heimischen" Alpen näher zu bringen, wobei ich ihnen auch sagen musste, dass Oktober für eine richtige Tour, die sie sich vorstellen, vielleicht schon etwas zu spät ist.
Naja, mal sehen, ob sie im Sommer mal auftauchen :-)
Kurz vor Mittag wurde es auch etwas trick,y, da auf dem Trek noch einiges an Schnee lag. Bin dann auch vorausgegangen und habe mich unseren Trägern angeschlossen.
Und ich habe größten Respekt vor ihnen - ich habe mir mit meinen festen Bergschuhen schon an der einen oder anderen Stelle etwas schwer getan, da es doch rutschig und vereist war, aber die Jungs haben ca 40 kg auf dem Rücken und Salomon Multisports-Schuhe an den Füßen und dann schauen sie auch noch ab und an nach mir, ob bei mir alles gut ist.
Also wirklich - RESPEKT...
Zum Mittag waren wir an der Kreuzung verschiedener Wege - also da, wo unser ursprünglicher Trek reingekommen ist, den wir ja aufgrund der Jeep Fahrt anpassen mussten.
Heißt aber auch, dass wir jetzt auf dem ursprünglichen Pfad sind - ist auch nicht schwer, gibt eigentlich jetzt nur noch einen Trek entlang des Hinku Tals, der bis ganz nach hinten an den Mera Peak führt.
Glücklicherweise gab es an der Kreuzung eben auch ein Teehaus - auch keine große Überraschung, wo es für uns dann Mittag gab. Und da war das highlight, dass sie bereits den Ofen in der "Gaststube" angeschürt hatten. Das ist ja immer der einzige geheizten Raum, um den sich alles schart. Ist auch Recht gemütlich und meist witzige Diskussionen.
Die einen träumen von einer Massage, die anderen von einem heißen Bad oder vom Tiramisu zum Nachtisch :-) - naja vielleicht nach unserer Rückkehr :-)
Was auch witzig war - es war ein Hund vor dem Ofen gelegen, der sich gerne von allen hat füttern lassen.
Auf dem Weiterweg ist er dann irgendwann zu uns gestoßen, hat uns bis nach Kothe (unserem Ziel für heute) begleitet und ist mit in unser Teahouse eingezogen. Natürlich gab es da auch Abendessen für ihn :-)
Heute übernachten wir auf 3600 m Höhe, Sauerstoffsättigung liegt noch bei guten 93 % - also, alles im grünen Bereich.
Gerade schneit es ziemlich dicke - heißt also, ab morgen werden wir wahrscheinlich kontinuierlich im Schnee unterwegs zu sein.Read more





















