• TS - travelling the world
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Canada: Endless North

A 34-day adventure by TS - travelling the world. Read more
  • Lake Louise - doch völlig überlaufen

    September 1 in Canada ⛅ 19 °C

    Ich weiss gar nicht, warum alle zu diesem Lake Louise wollen. Alle anderen Seen, an denen wir heute vorbei gekommen sind, sind genauso schön und haben eine genauso spezielle Farbe.
    Dass man für den Moraine Lake nahe Lake Louise einen Shuttle buchen muss, weil man nicht direkt dorthin fahren kann, war mir bewusst. Aber dass der Lake Louise für sämtliche Motorhome (und um unsere Zeit auch PKW) gesperrt ist, erfuhren wir, als wir dahin abbiegen wollten. Kurzerhand fuhren wir ins Dörfchen um nach einer Transportmöglichkeit zu diesem See zu suchen. Ich fühlte mich etwas unter Wetterdruck, denn ab morgen Mittag solls regnen. Entsprechend wollte ich heute mit Sven das tolle Wetter ausnutzen und direkt zum See fahren und am liebsten noch für morgen Vormittag eine Tour zum Moraine Lake, bevor der grosse Regen kommt.
    Wir standen also in diesem Dorf und suchten nach einer Möglichkeit zum See zu gelangen. ChatGPT lotste uns zum Shoppingcenter, wo Busse für 5 Dollar hochfahren würden. An der Bushaltestelle war jedoch ein Schild, dass man nur mit vorher gekauften Ticket mitgenommen wird. Wir entschieden uns, bei der Touristeninfo nachzufragen, welche Möglichkeiten wir da haben.
    Sie meinte, mit den klassischen Shuttle-Fahrten würden wohl beide Seen, weder heute noch morgen, möglich sein für uns. Es gäbe aber noch die Möglichkeit, über das Lake Louise Inn hochzufahren. Wir könnten entweder online buchen oder direkt beim Shoppingcenter im Post-Office buchen, dort sei eine kleine Niederlassung vom Lake Louise Inn.
    Wir watschelten (also Sven wegen seinem Fuss humpelte eher) also wieder zu diesem Shoppingcenter und erkundigten uns bei der netten Dame am Schalter. Sie meinte, in 10 Minuten würde ein Shuttle hochfahren, da dies so kurzfristig sei, könne sie uns jedoch nicht einbuchen und wir müssen direkt zum Lake Louise Inn gehen und dort buchen.
    Was für ein elender Müll sag ich nur. Wie kann eine Stadt so kompliziert sein?!
    Es gehe nur 30 Sekunden bis zum Lake Louise Inn. Jaa, vielleicht mit einem Sportwagen, den man direkt vor ihrem PC geparkt hat, aber doch nicht mit Svens Humpelfuss, dem Parkplatz ein paar hundert Meter weiter und Horny. Wobei Horny ganz schön Gas geben kann ;)

    Wir machten uns also auf zu unserem Parkplatz, holten Horny ab und düsten zu diesem Lake Louise Inn. Die zwei Jungs am Schalter waren total pfiffig, und wir buchten innerhalb 4 Minuten nicht nur den heutigen Shuttle zum Lake Louise und den morgigen Shuttle zum Moraine Lake, ich erhielt auch noch ein Kompliment für mein uraltes Superdry-Shirt, das sicherlich seit 6 Jahren nur im Schrank gegammelt hat und wurde gefragt wo ich das her hab.

    Lake Louise ist wirklich wunderschön, doch auch hier: Es ist Massentourismus pur und sämtliche ewig gleichausschauende Möchte-gern-Insta-Boys-und-Girls liessen sich in der immer gleichen Pose (entweder von hinten mit Blick in die Weite oder von vorn, jedoch den Blick ein ganzes Stück an der Kamera vorbei und hochkonzentriert darauf, nicht zu lächeln) ablichten.
    Ich bin froh, jetzt wieder irgendwo allein draussen in der Natur zu sein, ohne Wasser, ohne Strom, mit meinem Hasen und einem heftig rauchenden Lagerfeuer, weil das Holz hier total feucht ist. /T
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  • Moraine Lake

    September 2 in Canada ☁️ 9 °C

    Nein, das ist keine KI (oder Photoshop, für die Älteren von uns, hehe 😜). Dieser See sieht ganz genau so aus. Diese türkise Farbe erhält der See durch das Zusammenspiel von Licht, Wasser und dem Gesteinsmehl, das der Gletscher aus den Felsen mahlt. Dieses wird dann durch Flüsse und Seen abtransportiert. Diese sind alle mehr oder weniger türkis.
    Haben für heute Morgen unser Shuttle zum Moraine Lake gebucht. Wie bereits Lake Louise ist es auch hier recht voll. Wir vermissen ein wenig die Zeiten in der Wildnis. Nur wir beide.
    Es führt ein Weg auf einen riesigen Felshaufen, welcher als Felssturz vor einigen Tausend Jahren vom Mount Babel entstanden ist. Von dort kann man atemberaubende Fotos machen, oder?
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  • Sven and the Chipmunks

    September 2 in Canada ☁️ 10 °C

    Wir entschliessen uns, der menschlichen Ameisenstrasse zu entfliehen und den 2.8km langen Trail zu den Consolation-Lakes zu gehen.
    Die Menschen nehmen rapide ab, vielleicht auch wegen des einschüchternen Schildes direkt am Anfang des Trails. Es werde empfohlen mind. in Gruppen zu viert den Trail zu gehen aufgrund der Grizzly-Bären in dem Gebiet.
    Woher die Zahl vier genau kommt, ist mir rätselhaft, aber vielleicht erhöhen sich so die Chancen, dass es einer aus der Truppe wieder heil zurück schafft um die Grizzly-Begegnung zu melden...
    Zuhinterst beim Trail eröffnet sich eine beeindruckende Landschaft mit zwei Seen und tausenden Steinen, die sich im Laufe der Jahre von den steilen Klippen gelöst haben und heruntergedonnert sind.
    Wir machen eine kleine "Nüssli-Banane-Apfel-Pause" und kriegen Besuch von einem kleinen süssen Streifenhörnchen, das sehr an Sven interessiert scheint. Nur Äpfel mag es wohl nicht so gerne...
    Die Footprints kommen heute etwas früher. Wir gehen gleich noch ein paar Dinge einkaufen und ziehen uns dann wieder in unser internet-, -strom und duschenfreies Tal zurück. /T
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  • Campingleben

    September 3 in Canada ☁️ 6 °C

    Wir kommen früh auf unseren abgelegenen Übernachtungsplatz zurück. Zeit für Lagerfeuer, Hängematte und Co.
    Da wir kein Internet haben, können wir auch nix für die nächsten Tage planen, sondern sind auf analoge Unterhaltungsmöglichkeiten angewiesen. Ich strecke meine Nase in mein Buch, Sven recherchiert im Reiseführer.
    Sven darf auch mal in meine Hängematte, und schläft direkt innerhalb 5 Minuten ein.
    Wir schnippeln Gemüse, kochen zu Abendessen, spielen Blackstories und Kartenspiele und geniessen die Offline-Zeit.
    Morgens gibt es ein reichhaltiges englisches Frühstück (danke Christian 😁) bevor wir wieder hinaus in die zivilisierte Welt gurken. /T
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  • Nächtliche Überraschung

    September 3 in Canada ☁️ 7 °C

    Kurz nach Mitternacht erwache ich. Das passiert schon mal. In ungefähr 150 Metern Entfernung verlaufen zudem Bahngleise und nachts fahren hier Güterzüge, die ganz schön Krach machen. Letzte Nacht bin ich dadurch mehrfach erwacht. Doch Güterzüge höre ich keine.
    Was ich höre, ist irgendein Rascheln um den Camper herum. Mein erster Gedanke: da stapft bestimmt ein Bär um Horny herum. Ich schiebe das Fenster auf, um besser rauszusehen. Doch da ist nichts und niemand. Ich höre erneut das Rascheln und Schaben. Oder sind es Schritte? Habe ich den Camper abgeschlossen? Mir schiesst der Gedanke durch den Kopf, dass jemand die Tür öffnet und uns überfällt. Und ich im Halbschlaf. Was für ein dankbares Opfer ich abgeben würde. Aber eigentlich auch völliger Quatsch. Warum sollte hier in unserem internet-, strom-, und duschenfreien Tal jemand unschuldige Hornys überfallen?
    Das Rascheln und Schaben erklingt erneut. Es klingt näher, irgendwie sogar im Camper.
    Ich schiebe unseren Vorhang auf, der nachts die Wärme bei uns oben behält, und lausche in den Innenraum von Horny.
    Und tatsächlich, es kommt aus dem Innenraum und mir kommt eine Beobachtung vom Vortag in den Sinn: Unsere Tüte mit Nüssen hatte gestern ein Loch. Die Plastikverpackung war wie zerbröselt. Ich hatte mir gedacht, dass es vielleicht "aufgerieben wurde" beim Fahren. Doch jetzt wird mir klar, dass irgendwas in dieser Schublade herumwühlt und unsere Leckereien anknabbert.
    Ich schalte die Taschenlampe an, steige runter in den Innenraum von Horny und stürze mich auf die Schublade. Doch da ist natürlich keine Maus, kein Streifenhörnchen und auch kein Siebenschläfer (gibts die hier in Kanada überhaupt?) zu sehen. Aber haufenweise angeknabberte Packungen, angeknabberte Schokolade, angeknabberte Haribos. Dieses doofe Vieh! Ich leere die Schublade und ziehe von dahinter zwei alte Einkaufstaschen hervor. Ich sehe, dass dort noch mehr Kram von anderen Reisenden dahintergefallen ist, aber das muss warten bis morgen.
    Am Morgen schmeisse ich alles Angeknabberte weg und versuche nach den Dingen zu greifen, die hinter diese Schublade gefallen sind. Ich erwische ein Schneidbrett. Und eine Packung getrockneter Mangos (nicht angeknabbert, denn ist ja gesund). Zudem entdecke ich noch weitere Einkaufstaschen, die ich jedoch nicht zu greifen kriege. Es steht definitiv 1:0 für das Knabbervieh. Ob es wirklich in unserem Camper lebt, oder einfach diese und letzte Nacht irgendwie reingekrochen ist, werden wir wohl kommende Nacht erfahren. Alles Essbare habe ich jedoch in unzugängliche Stauräume verlegt. /T
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  • Raus aus den Touri-Hochburgen

    September 3 in Canada ☁️ 9 °C

    Heute fahren wir nach Golden, einem kleinen Dorf mit knapp 5000 Einwohnern. Sven hat sich diesen Campingplatz schon vor Tagen ausgesucht, denn er möchte Wäsche waschen. Und mir ist es ganz recht, wenn wir die Region um Lake Louise möglichst bald verlassen und wieder in weniger touristische Gefilde kommen.
    Da wir bei unserem nächsten Campground erst um 14.00 Uhr einchecken können, haben wir uns einige Zwischenstopps rausgesucht.
    Erster Halt: Takakkaw-Falls, der zweitgrösste Wasserfalls Kanadas mit ca. 250 Metern Höhe.
    Nachdem wir mit Horny abgebogen sind auf die Zufahrtsstrasse zum Wasserfall sehen wir ein Schild, das Hornys und Konsorten verbietet dort weiterzufahren. Grund seien die scharfen Kurven, welche ein längeres Fahrzeug nicht nehmen könne.
    Wir drehen also um und nehmen unser zweites Ziel in Angriff: Emerald Lake. Ein wunderbarer Gletschersee, ähnlich des Lake Louise oder Moraine Lake. Sicherheitshalber kläre ich von unterwegs aus nochmal, ob man wirklich mit dem Motorhome hochfahren kann oder ob es wie bei den anderen Seen ein Parkverbot gibt: Wir dürfen hoch.
    Als wir dort ankommen, stehen die Autos schon kreuz und quer am Wegesrand. Der Parkplatz völlig überfüllt.
    Kurzerhand entschliessen wir uns, auch diesen Zwischenstopp auslassen.
    Wir halten unterwegs an der "Natural Bridge", einer Steinbrücke, die völlig natürlich über einen Fluss ragt. Man könnte drüber laufen, doch die Steine seien rutschig. Und es wirkt nicht wirklich einladend, einmal da durch den Strom durchgespült zu werden.
    Da wir noch massig Zeit haben bis zum Check-in suche ich weiter nach möglichen Zwischenstops. Mir fallen zwei Hängebrücken auf in Golden, unserem Zielort. Das wär doch was, denk ich mir und lotse Sven dahin.
    Nur um über die Hängebrücken gehen zu dürfen, müsste man umgerechnet etwa 35 Franken bezahlen. Pro Person. Dafür komm ich ja fast schon ins Conny Land...
    Wir ziehen wieder ab, widmen uns unserem Wocheneinkauf und schlendern danach noch durch das Dorf. Wir kommen dabei an allerhand Läden vorbei, einem geschlossenen Motel, einer geschlossenen Tankstelle. So ists uns aber viel lieber, als wenn da hundert Menschen Schlange stehn. /T
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  • das bisschen Haushalt...

    September 3 in Canada 🌧 12 °C

    Sven hat sich schon seit Tagen auf heute gefreut: Es ist Waschtag. Passend dazu hat er sich einen Campingplatz mit Strom / Wasser / Duschen / Waschmaschine gewünscht. Und passend dazu beginnt es in Strömen zu regnen, als wir Horny auf unserem Platz Nummer 21 einparken.
    Der Stromanschluss für Horny ist auf der linken Seite von Platz 21. Der Wasseranschluss auf der rechten Seite von Platz 21.
    Egal wie wir uns hinstellen, es reicht nicht. Entweder ist der Schlauch oder das Stromkabel zu kurz. Wer hat sich denn diesen Schwachsinn ausgedacht?

    Sven ist gut gelaunt und wäscht und legt zusammen und sortiert und verstaut die nun saubere Wäsche nach und nach.
    Und ich sitze total gelassen und tiefenentspannt daneben und schreibe Footprints.
    Meine To-Do-Liste ist aber auch noch lang:
    - Abendessen kochen
    - Akitivitäten für die nächsten drei Tage raussuchen
    - Aktivitäten für Banff raussuchen
    - Mögliche Übernachtungsorte für die letzten 4 Tage rund um Calgary raussuchen und evtl. Plätze reservieren
    - Aktivitäten für Calgary und Umgebung raussuchen
    - Camper lüften
    - Feuer machen, sobald der Regen aufhört
    - Sven für die neue saubere Wäsche danken ✅️
    /T
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  • Sockeye Salmon (Rotlachse)

    September 4 in Canada ☁️ 9 °C

    Auf unserem Weg von Golden nach Radium Hot Springs, wo wir drei Nächte bleiben werden, biegen wir bei einem Dörfchen namens Brisco ab und fahren ungefähr 4km Schotterpiste durch die Columbia Wetlands. Und "wet" ist es hier wirklich, und zwar von allen Seiten. Es regnet mal wieder und Horny hat allerhand damit zu tun, die Tropfen von der Scheibe zu wischen. Die Scheibenwischer machen von Tag zu Tag schabendere Geräusche, mittlerweile haben wir einen zweiten Steinschlag im Frontfenster, und das Blinkergeräusch, egal ob links oder rechts, klingt seit gestern als ob es die ganze Nacht durchfeiert hat. Hoffen wir mal, dass Horny die restlichen 10 Tage auch noch durchhält.
    Letzte Nacht hab ich übrigens wunderbar geschlafen, bin wolkig weich ins Bett gefallen und nur die Güterzüge konnten mich ab und zu aus dem Schlummerland zurückholen. Die Fellnase, welche uns die letzten beiden Nächte unsere Kalorienbomben weggefuttert hat, scheint doch auf dem Protection Mountain Campground zu Hause gewesen zu sein, und nicht in Horny selbst. Jedenfalls haben wir seit dem Verlassen des Campgrounds keinen Hinweis mehr auf einen zusätzlichen Fahrgast mehr wahrgenommen.
    Zurück zu den Columbia Wetlands. Wir parken Horny an einer Abzweigung, und es schleicht sich schon das Gefühl ein, dass wir hier irgendwie doch nicht richtig sind, als ich am Wegesrand einen halb zugewachsenen Pfad erkenne, der zum kleinen Fluss hinunterführt. Natürlich sind wir mit Bärenglocke und Bärenspray ausgestattet.
    Wir schlagen uns den Pfad entlang, der wohl nicht sehr oft benutzt wird, und etwas weiter oben entdecken wir sie: Die Kokanee. Die Kokanee sind eine besondere Form der Sockeye-Rotlachse, so genannte Binnen-Sockeye. Sie leben nicht im Meer, sondern verbringen ihr ganzes Leben im Süsswasser. Und genau zu dieser Jahreszeit suchen sie sich ihren Weg zurück zu ihrer Geburtstätte. Die Kokanee sind nicht immer so rot. Normalerweise sind sie silbrig-blau und jetzt zur Laich-Wanderung werden sie intensiv rot.
    Sie setzen nun alles daran, sich fortzupflanzen, und die meisten der Tiere sterben danach und werden so zu einem gigantischen Nahrungspaket für das gesamte Ökosystem. Adler, Grizzly- und Schwarzbären, Wölfe, Otter und weitere Vögel finden in ihnen Nahrung.
    Ein wunderbares Erlebnis. /T
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  • Radium Hot Springs

    September 4 in Canada ☁️ 10 °C

    Da der Regen bis ca 15.00 Uhr anhalten sollen, fahren wir nach einem kurzen Halt im Visitor Centre von Radium direkt zu den Hot Springs in Radium, um dort im warmen Wasser zu plantschen.
    Brav wie wir sind, haben wir keine Handies mit reingenommen und können leider keine Fotos unserer Astralkörper in Badeshorts präsentieren. Dafür zwei wunderbare Werbebilder aus dem Netz, damit jeder einen Eindruck kriegt. /TRead more

  • Thömsi spielt Coiffeur

    September 4 in Canada ☁️ 10 °C

    Wer schon unsere letzten längeren Reisen verfolgt hat, weiss, dass irgendwann der Tag kommt, an dem Thomas unter die Hairstylisten geht und an Svens Haare ran darf.
    Dieser Tag kam heute und die Frisur ist ein wahres Meisterstück geworden. Die Seiten wurden mittels sauberem Taper-Fade ausgedünnt und zum Nacken hin präzise auslaufend gestaltet. Der Hinterkopf erhielt eine markante V-Kontur, während am Oberkopf bewusst etwas mehr Länge und Textur erhalten blieb. Kurz gesagt: Das hätte nur Veli so toll hinbekommen ;)
    /T
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  • Shrimp Mountain

    September 4 in Canada ☁️ 11 °C

    Thömsi hat für heute Abend einen Tisch in einem Restaurant in Radium reserviert. Es heisst, in Kanada sollte man unbedingt Lachs aus den vielen Flüssen und Rindfleisch von den grossen Ranches probieren. Machen wir heute.
    Bis dahin haben wir noch Zeit für einen kleinen Walk. Direkt neben unserem Campingplatz 'The Canyon' liegt der Shrimp Mountain. Vom Städtchen aus ist es nur ein kleiner Hügel. Unser Campground liegt aber im Tal, also heisst es steil bergauf kraxeln. Wie Fabi, der Kraxelhuber. 😉
    Wir kommen an Felsformationen vorbei und keuchen "Hey bear!". Denn die Campgroundbetreiber warnen beim Check-in und mit einigen Schildern, dass ein Schwarzbär hier herumläuft. Wir haben nur einen jungen Hirsch auf dem Campingplatz gesehen.
    Oben auf dem Hügel/Mountain angekommen haben wir eine schöne Aussicht auf die Gegend und das hübsche Städtchen Radium Hot Springs.
    Und ausserdem natürlich auf unseren schönen Campingplatz. Uns gefällt's hier richtig gut. Die Stellplätze sind schön terrassenartig und verwinkelt angelegt, alle mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss. Es gibt viel Rasen, Bäume und einen Bach, der quer hindurchfliesst. Und moderne, saubere Waschräume. /S
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  • Elevations - modern dining

    September 4 in Canada ⛅ 11 °C

    Jetzt haben wir aber richtig Hunger.
    Wir machen uns bissl schick und fahren los. Der Weg führt uns durch das Städtchen und durch das grosse Golfplatzareal, auf dem das Restaurant ganz am Ende liegt. Kommen uns etwas fehl am Platz vor, mit unserem grossen, schmutzigen Horny zwischen den Golfcarts. 😅
    Die Aussicht vom Restaurant ist gewaltig. Man sieht weit in die Columbia Wetlands hinein. Leider sind die Berge darum (noch) wolkenverhangen.
    Unser Kellner 😋 führt uns zu unserem Tisch ganz hinten am Fenster.
    Die Speisekarte ist nun eine ganz andere, als die, die online stand. Unsere vorher ausgewählten Menus fallen flach. 😆
    Wir wählen neu einmal Wassermelone-Feta-Salat und Buffalo-Burrata geschichtet mit irgendwas und dann zweimal Beef-Tenderloin. Zum Dessert gibt's Lemon-Cheesecake und Churros mit Glace.
    War lecker.
    Und zum Abschluss des Tages reisst der Himmel auf und die Sonne kommt raus. So schön. /S
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  • Hoodoo-Zauber oder nicht?

    September 5 in Canada ☀️ 11 °C

    Wir fahren heute nach Fairmont Hot Springs und haben einmal eine kleine Wanderung vor uns, und auf der anderen Seite Zeit für Spontanität.
    Wir wollen uns heute die Hoodoos anschauen, spezielle Gesteinsformationen aus Sandstein.
    Wenn man den Geschichten der indigenen Völker Kanadas (wie den Blackfoot oder den Cree) glauben schenken mag, dann sind die einzelnen Sandsteinsäulen versteinerte Riesen. In der Nacht erwachen sie, um das Land zu beschützen und werfen Steine nach Eindringlingen. Der Name Hoodoo, welcher von europäischen Siedlern kommt, leitet sich tatsächlich vom Begriff Voodoo der afrikanisch-amerikanischen Voodoo- bzw. Hoodoo-Magie ab.
    Auf dem Weg zu den Hoodoos regnet es, doch in der Ferne, wo wir hinwollen, herrscht heiter Sonnenschein.
    Kurz nach der Wanderung schon, setzt der Regen jedoch wieder ein und begleitet uns mit kurzen Pausen durch den ganzen Tag. /T
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  • Lazy sunday - füürle und gammle

    September 6 in Canada ☀️ 6 °C

    Nach einem lange hinausgezögerten Aufstehprozess machten wir uns zu Fuss auf zum örtlichen Fahrradverleih.
    Unterwegs fanden wir haufenweise Dung, den wir den unterschiedlichen Wildtieren zuzuordnen versuchten.
    Der erste Vorschlag war meistens: Eindeutig Bärenkaka. Bei genauerer Betrachtung und eingehender Untersuchung der Losung revidierten wir unsere Expertenmeinung in der Regel zu: Eindeutig Hirsch- bzw. Rehkaka.
    Unsere These wird von verschiedenen Beweisfotos von ca. 8 Meter vom einen Kaka-Haufen entfernt stehenden Reh gestützt.
    Der Fahrrad-Verleih hat sonntäglicherweise geschlossen, weshalb wir uns zu Fuss auf die Erkundung des Sinclair Creek Trails machen.
    Zeitig gehts zurück und wir verbringen einen Gammelsonntag mit Horny. Das Lagerfeuer prasselt, der Fluss direkt vier Meter hinter Horny plätschert, und wir müssen uns nur um unsere drei Grundbedürfnisse kümmern: Hunger, Durst, Müdigkeit.
    Habt einen schönen Sonntag. /T
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  • Olive Lake

    September 7 in Canada ☁️ 9 °C

    Nachdem wir gestern einen tollen Gammel-Sonntag hatten, fahren wir heute weiter durch die Rocky Mountains bis nach Banff.
    Unterwegs halten wir beim Olivensee, fahren zum Kootenay Valley Lookout, dann weiter für einen kleinen Walk zum Simpson River und zu den Numa Falls.
    Langsam stellt sich bei uns eine gewisse Reisesättigung ein und wir nehmen die Tage ruhiger, schiessen weniger Fotos und halten nicht mehr überall an.
    Mein Morgenschlaf dauert schon geschlagene drei Stunden länger als zu Beginn der Reise.
    In der Bildstrecke ein paar Impressionen des heutigen Vormittags. /T
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  • Paint Pots

    September 7 in Canada ☁️ 9 °C

    Die Paint Pots sind kalte Mineralquellen, die aufgrund des hohen Eisen- und Säuregehalts an den Oberflächen durch Oxidation wunderbar farbige Tümpel bilden.
    Für die First Nations war dies über jahrtausende ein heiliger Ort. Sie bauten den farbigen Schlamm ab, trockneten diesen und verarbeiteten das Pulver danach zu Farbpigmenten für Zeremonien, Höhlenmalereien und Körperbemalung.
    Anfang des 20. Jahrhunderts wurden hier der Ocker sogar kommerziell abgebaut für ganz Kanada. Reste der alten Maschinen sieht man bis heute. /T
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  • Banff - hier haben wir viel Zeit

    September 7 in Canada ☁️ 11 °C

    Der Banff Nationalpark ist ein grosser Touristenmagnet, insbesondere über den Sommer und vor allem bis heute: Denn bis heute sind die kompletten Parkgebühren gratis, und ab morgen wird man wieder zur Kasse gebeten. Wir bezahlen beim Visitor Centre umgerechnet etwa 60 Franken für beide für den 08.09. bis 11.09.2026.
    Wir haben sogar einen Campground gefunden, müssen nur nach zwei Nächten auf einen anderen Stellplatz wechseln für weitere drei Nächte.
    Wir erkundigen uns im Visitor Centre über die verschiedenen Möglichkeiten in und um Banff und bekommen tolle Ideen für die nächsten Tage.
    Natürlich ist das Rangieren mit Horny in Banff ähnlich schwierig wie in Lake Louise.
    Hier gibt es beim Bahnhof einen grossen gratis Parkplatz und Reisende (inbesondere mit einem Motorhome) werden gebeten dort zu parken und zu Fuss in die Stadt zu gehen. Leuchtet mir nach wie vor ein, doch für das Parkverbot für Motorhomes bei den Supermärkten kann ich nach wie vor kein Verständnis aufbringen.
    Schliesslich schleppen wir unsere Einkäufe in zwei Touren zu Horny, für den wir drei Seitenstrassen weiter einen Platz ergattert haben.
    Da es heute gratis ist (letzter Saisontag der Gratis-Park-Gebühren und Labour-Day in Kanada), fahren wir zum Cave and Basin National Historic Site, wo wir heisse Quellen in Action erleben dürfen.
    /T
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  • 🥶🥶🥶

    September 8 in Canada ☀️ 4 °C

    Diese Nacht war kalt. Und irgendwie hab ich total viel Krimskrams geträumt und war gefühlt die ganze Nacht unruhig.
    Heute morgen beim Aufstehen: 2 Grad. Das ist echt kalt! Alles in Horny ist kalt. neue Boxershort: kalt
    neue Socken: kalt
    Warmer Wullipulli: kalt
    Kaffeetasse aus dem Schrank: eiskalt
    Aber schon brummt Hornys Heizung leise vor sich hin und verströmt wunderbar warme Luft.
    Wir ziehen uns an und machen uns für den Tag ready. Draussen scheint die Sonne, und so solls den ganzen Tag sein. Optimistisch ziehen wir kurze Hosen an, einfach oben mit Jacke drei Schichten für den kühleren Anfang des Tages.
    Als wir aus dem Camper heraustreten und die ersten Schritte Richtung Bushaltestelle machen, zischt Sven mir zu: "Ist schon verdammt kalt!"
    Mir gehts genauso. Es fühlt sich an, wie in kurzen Hosen an einem kalten sonnigen Wintermorgen über den gefrorenen Schnee zu latschen. Aber wir fühlen uns noch Sommer. Also frieren wir vor uns hin, in der Hoffnung, dass es durch die Sonne bald wärmer wird.
    Mit dem "runter-gratis-rauf-voller-Preis-Bus" holen wir unsere super-voll-gefederten Miet-Mountainbikes (immer noch frierend) ab.
    Wir erhalten eine kurze Einweisung, ein paar vollgekrackelte Landkarten der Stadt und Umgebung und werden mit unseren coolen roten Bikes in die weite Welt entlassen. 400 kanadische Dollar Depot mussten wir dort lassen, falls wir was kaputt machen.
    Gesagt getan. Also das in die Welt entlassen werden, nicht das was kaputt machen.
    Wir cruisen mit den roten Flitzern durch die Stadt und den Wald, nehmen jeden Hügel über Wiesen und neben Seen entlang. Unser Weg führt uns zum imposanten Banff Springs Hotel hinunter zum Bow-Fall und weiter um den Golfplatz.
    Vor allem die wurzelig-steinigen Waldwege waren richtig spassig.
    Als meine Beine (und kalten Hände) sowie Svens Po (so ein harter Sattel) die ersten Ermüdungserscheinungen beklagten, schlenderten wir durch die skurrilen Läden (Weihnachts-Schmuck-Laden) und Gassen von Banff auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen. /T
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  • Banff Gondola

    September 8 in Canada ⛅ 15 °C

    Und wieder mal geht es hoch hinaus auf gut 2200 Meter mit der Banff Gondola, made 1997 in Romanshorn, Switzerland.
    Auch hier muss man seinen Zeitslot zum Rauf- wie auch runterfahren vorgängig buchen.
    Wir buchen für in 40 Minuten, mit dem gratis Shuttle sollte das locker reichen.
    Doch ein Shuttle war weit und breit nicht zu sehen. Ein Fahrplan: Fehlanzeige. Eine Infotafel? Nö. Informationen im Internet: Weshalb auch?
    Wir entschliessen uns mit dem öffentlichen Bus der Linie 1 bis dorthin zu fahren. 6 Min bis zur Haltestelle, das schaffen wir.
    Wir sitzen also in diesem Bus. Ich frage Sven, wie lange die Fahrt bis zur Gondel denn dauert.
    Er meint: 14.32 Uhr sind wir da.
    Der Zeitpunkt unseres Tickets, also die Fahrzeit der Gondel, ist aber 14.30 Uhr.
    Der Schweizer in mir denkt an Pünktlichkeit und Fahrplan und an Verpassen und Rumdiskutieren, wenn es hier so funktioniert wie bei der Gondel in Jasper. Der Latino in mir hält dagegen mit Urlaub und treiben-lassen, Lösungen finden statt Probleme zu suchen, und gelassen-nachdenklich gurken wir mit dem Bus ins Tal.
    Wir kommen an, springen aus dem Bus und rennen zur Talstation. Der Parkplatz ist gerammelt voll, überall sind Menschen. Auf der Digitalanzeige steht: Boarding Time 14.30 Uhr. Perfekt, wir habens grad noch geschafft!
    Wir lassen unser Ticket abscannen und reihen uns in die Schlange vor den laufend fahrenden kleinen Swiss-made-Göndeli ein. Nichts mit wir schaffen die Gondel nicht, alles total entspannt. Etwas irritierend fand ich allerdings, dass die kleinen Gondeln unten angeschoben werden mussten.
    Die Aussicht auf dem Mount Sulphur ist 1A. Das vierstöckige Gebäude mit Info-Räumen, Souvenirläden, einem Restaurant, einem Bistro und einer Rooftop-Bar stilvol-modern eingerichtet.
    Wir nehmen einen Apéro auf der Dachterrasse mit bestem Blick auf die Berge und die sich kontinuierlich fotografierenden Menschen vor uns, fast alle in nachdenklicher Denkerpose mit weit-in-die-Ferne-schweifender-Blick.
    Muss ich nach meinem zweiten Apéro direkt auch ausprobieren. /T
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  • Lake Minnewanka & Mount Norquay

    September 9 in Canada ☁️ 13 °C

    Heute morgen war es mit 9 Grad wesentlich angenehmer als gestern. Doch bereits morgen gibt es einen ziemlichen Temperatursturz in der gesamten Region und für Banff, hoch oben in den Bergen, heisst das: Minustemperaturen. Da nicht nur Horny Temperaturen unter Null nicht mag, fliehen wir zwei Nächte früher als geplant und fahren morgen weiter ins Landesinnere in Richtung Calgary. Auch dort wird es merklich kühler, doch wenigstens sind wir um einiges von der Null-Grad-Marke entfernt.
    Heute ist schönes Wetter und wir nutzen den Tag um die letzten Punkte auf unserer Banff-Liste abzuhaken.
    Wir fahren gemütlich zum Lake Minnewanka und danach weiter zum Mount Norquay, wo man eine tolle Sicht auf Banff und Umgebung hat.
    Kurzerhand entschliessen wir uns danach einen Ausflug ins Kananaskis-Valley zu machen. Ich such uns eine landschaftlich schöne Strecke raus, was nicht bedeutet, dass sie Horny-geeignet ist, und wir versuchen unser Glück. /T
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  • Schotterpiste = Planänderung

    September 9 in Canada ☁️ 15 °C

    Wir fahren los über Canmore (wunderschöne Bauten, macht richtig Lust, dort durchzuschlendern) ohne Halt Richtung landschaftlich schöne Strecke.
    Es dauert nicht lange, und es tut sich eine Schotterstrasse vor uns auf. Und die hats in sich. Bereits nach den ersten Metern ächtzt und stöhnt Horny, wir werden durchgeschüttelt und das Navi zeigt noch 33 Kilometer an. Wir werden uns schnell einig, dass wir uns dreien das nicht antun.
    Wir drehen um und statten dem schönen Canmore einen Besuch ab. Wir schlendern durch Gallerien, Krims-Krams-Läden, Bücherläden und derlei.
    Nach einem leckeren Bagel machen wir uns auf einen Walk zur alten Eisenbahnbrücke.
    Da der Tag noch jung ist, suchen wir uns eine andere (geteerte) Strasse nach Kananaskis. /T
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  • Welcome to Kananaskis! 🍁

    September 9 in Canada ☁️ 16 °C

    Viele kennen den Namen vielleicht vom G7-Gipfel im letzten Jahr.
    Kananaskis Village ist eigentlich kein Dorf im herkömmlichen Sinne. Eher ein Resortbereich mit Hotels, Restaurants und Freizeitangeboten inkl. Wandern und Skilaufen.
    Von hier oben hat man einen majestätischen Blick über das Kananaskis Valley, sowie die Bergkette, die es umgibt. /S
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  • Bär vs. Pferd (1:0)

    September 9 in Canada ☁️ 18 °C

    Auf dem Rückweg nach Banff entdecken wir am linken Strassenrand einen Schwarzbären, ungefähr 10 Meter von der Strasse entfernt. Da es eine Strecke mit Tempo 90 ist, wenden wir bei der nächsten Gelegenheit und fahren zurück. Wir haben Glück (im Gegensatz zum Pferd): Der Bär ist noch da.
    In den ersten Momenten dachte ich, der sitzt vor einem Stein und nuschelt da was rum. Bei genauerer Betrachtung war das graue grosse Ding vor ihm kein Stein, sondern ein ausgewachsenes Pferd. Und der Bär schlemmte gierig. Wir konnten ihn ungefähr 15 Minuten beobachten, ehe er wohl satt war und sich in die Büsche verzog.
    Was für ein toller Moment, so nah (und im sicheren Horny) an dieses Wildtier heran zu kommen. /T
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  • Date-Night im Grizzly

    September 9 in Canada ☁️ 13 °C

    Heute Abend gehen wir in Banff lecker essen, und zwar im The Grizzly House - Fondue Restaurant. Es gibt allerlei Fondue: Schweizer Käsefondue, Fleischfondue mit ungefähr 10 teils sehr exotischen Fleischarten und natürlich auch Schoggi-Fondue.
    Der Laden ist rammelvoll, der Service freundlich und aufmerksam, das Essen sehr lecker. Sven zeigt sich ganz wagemutig und nimmt "Exotic meat" auf heissem Stein. Darunter fällt Alligator, Känguruh, Froschschenkel, Strauss, Büffel, Reh und Thunfisch.
    Eigentlich wär noch Schlange dabei gewesen, doch die war zum Glück aus. /T
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