Ja, wer tagt denn da?
13 febbraio, Bhutan ⋅ ⛅ 17 °C
Wir wachten auf und blickten durch das Fenster des Farmhauses in das sonnendurchflutete Tal der Kraniche. Wir hatten die Nacht gut verbracht. Anders als wohl eine Kuh, welche die Bäuerin die Tage im Wald gefunden hatte mit deutlichen Spuren eines Leoparden in der Flanke. Der Kuh ging es deutlich besser, auch wenn sie noch sehr ängstlich dreinschaute.
Heute geht es zurück nach Paro, unserem Ausgangspunkt. Also über den Dochula Pass, wo wir wieder die 108 Stupas sahen und dieses mal auch die schneebedecken Berge im Hintergrund. Im der Hauptstadt Thimphu machten wir halt, um Mittag zu essen. Dieses Mal in einem sehr lokalen und leckeren Restaurant. Ein Getränk auf der Karte namens Topka erregte meine Aufmerksamkeit. Es konnte mir keiner erklären, was es sei. Also bestellte ich es. Es war ein rosafarbenes Etwas in einer Flasche mit weichen Kügelchen, die entfernt nach Litchi schmecken. Außer unserem Driver fand das keiner Lecker. Also blieb mehr für ihn.
Übrigens kann man hier an den Autokennzeichen erkennen, wer das so rumfährt, ein P steht für privat, ein G für Goverment zum Beispiel. Die Farben verraten etwas über die Umwelttauglichkeit des Autos. Und „BHUTAN + Zahl“ ist das Königshaus. So hat die Königinmutter „BHUTAN 5“. Der sind wir nämlich in Thimphu begegnet. Und aus Respekt bleibt der Verkehr rund um ihr fahrendes Auto stehen. So auch wir.
In Paro besuchten wir das National Museum of Bhutan. Das war noch mal ein Crashkurs in der Geschichte Bhutans und vor allem des Buddhismus dieser Region. Es gab einige Aha-Effekte, da vieles bekannt vorkam.
Das Hotel in Paro war voll belegt, was für uns sehr ungewohnt war. Es gab eine Konferenz. Was und wer da konferierte, wurde auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt, man wisse es nicht. Angeblich. Das Abendessen wurde uns auf das Zimmer gebracht. Das sei doch viel angenehmer, als der überfüllte Speiseraum. Als am nächsten Tag Autos auf der Hoteleinfahrt standen, für die Jungs auf der Kö in Düsseldorf mit ihrer Kamera warten, die aber sicherlich nicht nach Bhutan gehören und selbst Dorji (von mir angestachelt) keine Auskunft bekam, wer denn hier worüber tagte, hegte ich deutliche Zweifel, dass wir nur des Komforts wegen nicht in das Hauptgebäude durften. Dieses Land hat und behält seine Geheimnisse.
Was haben wir gesehen?
- Bhutan National Museum
- Eine Geheim-KonferenzLeggi altro




















ViaggiatoreWieder schön Landschaftsfotos. Danke.