Alles nochmal, aber anders
28 febbraio, Vietnam ⋅ ☀️ 27 °C
Für den nächsten Tag hatte ich, da es im Norden Vietnams so wunderbar auf den Bikes war, nochmal eine Tagestour mit den EasyRidersVietnam gebucht. Ich wusste, dass das Büro in Ha Giang mit einem Umzug beschäftigt war und somit auch der Chef sicherlich gut eingespannt war. Aber ich musste mich sehr in Geduld üben, wieder mal. Glaube, bei jeder anderen Company hatte ich, nach fast zwei Tagen, wenn die Bestätigung und Details nicht bis 17 h gekommen wären für den nächsten Tag einfach abgesagt. Aber ich vertraute mal. Und siehe da, 17h30 war alles geritzt und die Riders standen am nächsten Morgen vor unserem Hotel, um uns hinten aufsitzen zu lassen. Dieses Mal hatte ich den wilderen Rider und Krugi den ruhigeren Älteren. Auf ging´s erst mal in die Marbel Mountains. Hier wurde tatsächlich mal Marmor abgebaut. Aber seit langer Zeit sind diese Berge, 5 an der Zahl und jeder repräsentiert eines der Elemente, heilig und die Höhlen und Berggipfel mit Tempeln bebaut. Da wir so gar Nichts erwartet hatten dank intensiver Nichtvorbereitung, waren wir recht überrascht. Zwischenzeitlich verlor ich Krugi aus den Augen, sie war in einer Schar kleiner, ebenfalls gelb gekleideter Kinder verschwunden. Der Hai Van Pass, den wir dann überquerten war weniger spektakulär für uns, aber die Straße lag fantastisch an der Küstenlinie entlang. Nach einem erfrischendem Bad im Elephant Springs Waterfall ging es an den Strand zum Lunch. Der Perfektheit (gibt es das Wort?) wurde je gestört, als ein Asiate (ein Gast?) an den Strand ging, kurz vor der Wasserlinie auf Höhe aller auf der Terrasse sitzenden Gäste halt machte und….ja, er öffnete seine Hose und pinkelte ins Meer. Nebenan spielten zwei Jungs im Wasser. Alles wieder verstaut drehte er sich um, blickte zufrieden und erleichtert und ging zurück. Der Strand hatte nicht mehr diese Unberührtheit wie vorher. Ich versuchte mich auf den Himmel zu konzentrieren. Auf dem Rückweg knalle es einmal laut bei meinem Motorrad. Das hörte sich gar nicht gesund an und der Rider lies das Bike an den Straßenrand auslaufen. Die Kette war abgesprungen. Sie wurde kurzerhand wieder eingespannt und weiter ging es. Mit halber Kraft. Also wurde an einer Werkstatt angehalten. Keine 10 Minuten später düsten wir mit vollem Speed schon wieder weiter. Letzter Stopp in ein Café, das ich nie ausgesucht hätte, wo es den besten Café der letzten Tage gab.
Zurück in Da Nang blieben wir bei Altbewährtem und gingen nochmal in der Seafood Restaurant nebenan. Dieses mal sollte es Hotpot sein. Trotz oberflächlichem Durcheinander lief hier alles seinen Gang, und so bemerkte die aufmerksame Bedingung unser hilfloses Rumgestocher im Topf und eilte zu Hilfe. Das war auch gut so. Allein bei dem Grünzeug hätten wir die Blätter abgezupft und die Stängel weggeschmissen. Man machte es genau andersrum. Alles nochmal und doch ganz anders. Die öffentliche Disco von gestern, die auch heute geöffnet hatte, ließen wir aus, trotz Gogo Girls in heißen Lackstiefeln links liegen. Wir fühlten uns heute nicht mehr in der Lage, heiße Moves zu erzeugen. Morgen sollte es wieder in den Flieger weiter in Richtung Süden Vietnams gehen.Leggi altro


























Viaggiatore
Wow, also hier bist du an Coolheit nicht mehr zu überbieten - mega Foto 😎