Juli 2019
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  • Day13

    Bocas del Toro - Ankunft

    July 30 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Fahrt geht gegen 9 Uhr los, doch auch hier verzögert es sich, denn über Nacht hat es gestürmt und auf der einzigen Straße vom Hotel in die Stadt, lag ein Baum quer. Mehrere Angestellte des Hotels versuchten schnell mit Motorsäge und versammelten Kräften den Baum zu entfernen. Ca. 30 min dauerte das Unterfangen, es hatte sich bereits ein kleiner Stau gebildet und auch andere ältere Bäume drohten umzufallen. Daher schnell weg und auf zurück zum Meer.
    Die Fahrt führte uns über das Gebirge und an einem riesigen Stausee vorbei. Unser Fahrer war selber schon über 5 Jahre nicht mehr die Strecke gefahren und nahm ungefähr jedes Schlagloch mit. Nach 3 h Fahrt hatten wir die Nase voll und brauchten eine Pause. Das war als ein klarer Nachteil zu den organisierten Fahrten. Diese sind viel erfahrener mit den Straßen, kennen die Bedürfnisse ihrer Gäste und planen regelmäßige Stopps ein. Doch auch das überlebten wir und kamen mach ca. 4h am Hafen an. Dieser war viel kleiner uns provinzieller als wir uns das vorstellten. Nur kleine Wassertaxis setzten zu der Insel über und von dort musste man noch ein weiteres, noch kleineres Boot auf unsere Insel Solarte nehmen. 6$ kostet die Überfahrt für nicht Panamesen und Hin- und Zurück 10$. Wir entschieden uns für zweiteres. übrigens gibt es dort immer jemand, der hilft. Es ist eine Art Business. Entweder sie bekommen von dem jeweiligen Reiseunternehmen einen Bonus für die neue Kundschaft oder sie fragen direkt nach einem kleinen „tip“ also Trinkgeld. Auf der Insel angekommen nehmen wir für weitere 5$ ein Taxi zu unserer Insel und unserem Hostel, der Bambuda Lodge. 5 Tage werden wir nun hier an diesem tollen Ort mit Pool, Mangroven und Wasserrutsche verbringen. Unsere letzte Station soll nun also auch etwas Ruhe bringen.
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  • Day12

    Boquete - zip lining

    July 29 in Panama ⋅ ⛅ 22 °C

    Am nächsten Morgen wagen wir eine Zipline-Tour durch die Berge. Wir bekommen Rabatt, weil wir direkt dort wohnen, wo die Tour angeboten wird. 55$ pro Person. Wir bekommen eine Einweisung und Ausrüstung. Dann geht es mit den netten Panamesen mit einem Geländewagen den Berg steil hoch. Angekommen laufen wir noch ca 5 Minuten bis zur ersten Platzform und schon geht es los. Wir haben alle etwas weiche Knie, aber dann gibt es kein zurück mehr und wir rauschen mit voller Geschwindigkeit am Seil über die erste Schlucht. Grandios!
    Alles hat gehalten und nun können wir es auch richtig genießen, es macht einen riesen Gaudi!

    So geht es von Plattform zu Palltform, über ein Tal, einen Fluss, an riesigen Bäumen vorbei. Nach einer Stunde und gefühlt viel zu früh ist der Spaß vorbei und wir landen wieder im Tal an unserem Hotel. Wir schmuggeln uns in den Jeep bis in die Stadt und genießen dort ein leckeres Mittagessen. Noch etwas Schlendern, aber in der Stadt ist nicht wirklich viel, also kehren wir wieder zurück ins Hotel. Denn am nächsten Morgen geht es nach Bocas del Toro, einer Inselgruppe auf der Karibikseite.
    Auch hier ist der Direktbus bereits ausgebucht und wir müssen wieder eine Alternative suchen. Kurzer Hand organisiert uns das Hotel einen Fahrer, 140$ kostet der Spaß. 40$ mehr als der Shuttle, aber dafür kommen wir pünktlich an. Die Unterkunft ist nämlich schon gebucht und nun freuen wir uns noch auf ein paar entspannte Tage auf der Insel Bocos del Toro.
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  • Day10

    Bouqete - Lost Waterfalls

    July 27 in Panama ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach der ersten Nacht zu viert in einem Zimmer mit zwei großen Betten, Bad und Blick auf den Vulkan ..., planen wir eine Tour zu den Lost Waterfalls. Diese Tour wurde überall empfohlen.
    Unser Taxifahrer bot uns am Vortag an, dass wir ihn anrufen können, wenn wir Ausflüge planen. Da wir etwas abgelegen wohnten, nahmen wir das Angebot an. Für 40$ buchen wir eine Rundtour.

    Nach einer halben Stunde fahrt, einen Stopp im Supermarkt und toller Salsa-Musik kommen wir an. Doch es steht noch ein Stück Weg vor uns, doch ab hier zu Fuß und Berg auf. Über eine Brücke wird es direkt steil. Diana steckt die Erkältung noch in den Knochen und auch die Hitze macht uns allen zu schaffen. Nach einem schön angelegten Garten, zahlen wir an einer Hütte 7$ Parkeintritt. Dann geht es in den Dschungel. Die Wege werden regelmäßig in Stand gesetzt, was auch nötig ist. Dafür zahle ich gerne 7$.
    Am ersten Wasserfall angekommen sind wir schon einmal beeindruckt! Wir treffen auf eine amerikanische Famile, wobei die Mutter ursprünglich aus einem Kuna-Dorf stammt. Wir unterhalten uns eine Weile angeregt. Der zweite Wasser beeindruckt uns noch mehr. Hier wollen wir am liebsten schwimmen, denn der Weg war Steil und lang. Doch es war nicht genug zeit. Einige Fotos später brechen wir schon zum dritten und letzten Wasserfall auf. Angekommen, bleibt uns gerade noch 45 Minuten um wieder zurückzukommen. 2h waren haben wir bis hierhin gebraucht. Kurz genißen, ein Gruppenbild und es geht im Stechschritt zurück. Fast auf die Minute pünktlich treffen wir uns draußen mit unserem Fahrer und es geht glücklich zurück in unser Hotel. Ein leckeres Abendessen wartet dort noch auf uns.
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  • Day9

    Boquete

    July 26 in Panama ⋅ ☁️ 20 °C

    Auf geht es nach Boquete, welchen wir über unserem Tourguide für 35$ buchen. Dabei sind immer fünf für den Guide und den Rest zahlt man direkt im Bus.
    Wir bevorzugen den etwas teueren Direktbus zu den öffentlichen Bussen, weil diese doppelt so lange brauchen und man mehrmals umsteigen muss.
    Die Fahrt ist gut organisiert und beinhaltet immer einen oder mehrere kurze Pausen zum Beine strecken und auf die Toilette gehen.

    In Boquete angekommen, winken wir uns ein Taxi, wobei das erste noch viel zu teuer ist. Beim zweiten haben wir Glück und lernen dabei auch noch unserem Guide für die nächsten Tage kennen. Für 9$ geht es in die Berge zu unserem ersten Hotel, dass wir am Vortag noch spät mit nur begrenzten Internet gebucht haben. Es war etwas teurer als bisher, aber vielleicht tut uns etwas mehr Luxus auch mal ganz gut. besonders um sich mal auszuruhen und die Ruhe zu genießen.
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  • Day8

    Insel Coiba - Garten Eden unter Wasser!

    July 25 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem selbstgekochten Abendessen, bestehend aus Pasta und Soße mit Gemüse aus dem kleinen Laden Fruteria (von dem hier alle schwärmen, weil er so ein umfassendes und günstiges Angebot inne hat) geht es am nächsten Morgen gegen 8 Uhr an den Strand und von dort mit dem Boot zur Insel Coiba. Eine Fahrt von 45 Minuten.

    “Die Insel Coiba ist ein Teil von Panama und liegt vor der Pazifikküste des Landes im Golf von Chiriquí. Einst diente sie als Strafkolonie, heute ist sie Teil des Nationalparks Coiba, der für seine vielen Meerestierarten und Dschungeltiere wie den Weißgesicht-Affen bekannt ist. Rund um die Tauchplätze am Riff Bahia Damas sieht man Mantarochen, Wale und Hammerhaie. Vor der Küste liegt Granito de Oro, eine kleine Insel mit einem Strand und Korallenriff.”

    Delphine
    Schon auf der Hinfahrt kommt das erste Highlight, Delpine und zwar viele. Sie schwimmen neben uns im ruhigen Meer. Was für ein Erlebinis!

    Schildkröten, Krebse
    Wir kommen an unserem ersten Schnorchelspot an. Es gibt sogar Flossen, was sich aufgrund der Strömung als sehr praktisch herausstellt.
    Wir tauchen ab in eine andere Welt. Wir sehen Koralen, bunte Fische und plötzlich auch Schildkröten, erst eine, dann zwei und am Ende sogar noch mehr. Sie sind nicht besonders scheu oder beeindruckt von uns und fressen einfach weiter. Auf einmal schwimmt eine sogar direkt auf uns zu und wir wissen kurz nicht, wohin wir sollen. Sie war zum Greifen nah und wirklich groß - beeindruckend!

    Wir schwimmen um eine winzig kleine Insel und kommen an einem kleinen Strand, super idyllisch! Am Strand liegen lauter kleine Muscheln, die sich plötzlich bewegen. In ihnen wohnen kleine Krebse, die die verlassenen Häuser als Zuhause benutzen. Zu hunderten bewegen sich so auf wundersame Weise viele kleine verschiedene Muschelgäuser, was ein spektakel.

    Fischschwarm, Riffhaie
    Am zweiten Spot hüpfen wir vom Boot direkt in einen riesigen Fischschwarm, wahnsinn!
    So bunt und auch groß diese Fische sind, sicher 30 cm im Schnitt.
    Nach einer Weile entdecken wir sogar am Grund des Riffs, Riffhaie!!
    Sie sind nicht gefährlich, aber Respekt haben wir denoch. Auch an dieser Stelle gibt es hunderte von verschiedenen Fischen und Korallen. Wir sind sprachlos!

    Mittagessen mit Krokodil
    Zum Mittagessen geht es direkt auf die Insel Coiba und zu unserer Verwunderung liegt dort am Strand ein riesen fettes Krokodil! Es wird wie wir später erfahren zwar angelockt, aber lebt dennoch völlig frei auf der Insel, Wahnsinn!

    Affen gibt es dort auch, zahlreich sogar. Sie werden mit Kokosnüssen angelockt, aber auch sie leben frei.

    Garten Eden unter Wasser
    Die dritte und letzte Station ist eine kleine Steininsel, um die wir schwimmen. Ein wichtiges Highlight haben wir nämlich noch nicht gesehrn, Walhaie. Doch sie bleiben uns verborgen. Doch wieder sehen wir Schildkröten, Riffhaie, Oktupuse, Lopster und super viele exsotische Fische in allen Farben und Formen. Was ein Garten Eden unter Wasser, sowas haben wir noch nicht gesehen!

    Fontäne in Sicht!
    Auf dem Rückweg bannen dann alle gespannt, ob wir sehen, für was viele überhaupt kommen, Wale. Und tatsächlich, am Horizont sieht der Kapitän eine Fontäne und wir fahren hin. Es ist ein großer und ein kleiner Wal. Was ein ein Spektakel. Innerhalb kürzerster Zeit kommen viele Boote und kreisen die beiden ein. Das finden wir natürlich weniger toll. Doch als sie die Hinterflossen zeigen, geht durch alle Reihen ein Raunen, die Kameras knipsen und sie sind verschwunden, auch unser Fahrer kehrt zurück ans Land. Wir können unser Glück, so viele Tiere auf einmal gesehen zu haben, noch gar nicht fassen. Es war wunder, wunderschön!
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  • Day6

    Santa Catalina

    July 23 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einer weiteren Nacht im Bodhi buchen wir kurzer Hand einen Bus nach Santa Catalina. Diesen Tipp bekamen wir von Mandy und Rita. Der Ort liegt an der Pazifikküste und soll um seine Insel Coiba eine besonders artenreiche Unterwasserwelt beherbergen und tolle Surfstrände. Zudem ist es ein schöner Zwischenstopp zu unserem nächsten Ziel, Bouquete.

    Wir buchen uns wieder in einem Bodhi ein, diesmal im zwei Bungalows. Sie sind super schön und noch ganz neu. Das Hostel hat erst seit zwei Monaten geöffnet.

    Die Busfahrt ist bequem und wir sehen viel von der Landschaft Panamas. In Santa Catalina angekommen, bricht wieder ein Regenscahuer über uns ein. Sogar der Strom und das Internet fällt aus. Da wir aber nur zwei Nächte bleiben, müssen wir die Tour für den nächsten Tag organisieren. Noch im Regen ziehen wir los und verlassen uns auf Tipps von Reisenden aus dem Hostel. Etwas die Straße herunter werden wir fündig und bekommen ohne groß zu verhandeln einen unschlagbaren Preis für die Tour: 70$ mit Lunch. Alle anderen zahlten zwischen 75-80$.
    Die Jungs kommen allerdings nicht mit, schnorcheln ist nix für sie. Sie werden es noch bereuen;)
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  • Day6

    San Blas - Unwetter

    July 23 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Am nächsten Morgen wachen wir auf und das Wetter ist leider nicht mehr so toll. Und auch Diana geht es nicht gut, sie hat sich einen Virus eingefangen und liegt erst einmal flach.

    Im Laufe des Mittags verschlechtert sich das Wetter dramatisch und auf einmal wird der Notstand ausgerufen. Eine große leere Muschel wird wie ein Horn geblasen, ein traditionelles Warnsignal! Alle aus den Unterkünften zum Gemeindetreffpunkt. Und dann fallen schon zum Teil die Palmen um und ein Sturm peitscht den Regen über die Insel. Doch Mario fällt ein, dass sein Handy noch im Zelt liegt. Kurzer Hand rennt Tina mit ihm zusammen zur Hütte, um das Handy aufzufinden. Und danach gleich noch einmal mit Lenny, der sich nicht allein auf die Toilette traute. Was ein Sturm. Nicht lebensgefährlich, aber auf keinen Fall ohne!

    Nach einer Stunde ausharren, Regen, Sturm und Ungewissheit, erscheint am Himmel endlich wieder die Sonne. Die Insel ist überschwemmt und es liegen Palmen, Kokosnüsse und Palmenblätter auf der sonst gepflegten Insel kreuz und quer.

    Doch es überstanden und bald brechen wir auch wieder auf, zurück nach Panama City. Was ein Wechselbad der Gefühle. Wir haben San Blas von zwei Seiten gesehen, der paradiesischen und der stürmischen. Ein Ort, der uns allen sehr in Erinnerung bleiben wird!
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  • Day5

    San Blas - Das Kuna Dorf

    July 22 in Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Tag beginnt mit Frühstück in der Gemeinscahftshütte und danach geht es per Boot zu einem Kuna-Dorf auf eine andere Insel. Dort angekommen ist die Insel auf einmal dicht bewohnt, es gibt kaum Palmen und es herrscht Gewusel. An jeder Ecke gibt es kleine Läden und wir Besuchen eine Aula, eine Schule und unser Guide erzählt uns viel über die Kultur der Kunas. Auf jeder Insel herrscht ein anderer Anführer und af jeder Insel herrschen völlig andere Gesetze. Keiner kann einen dafür schützen. Man sollte sie kennen und respektieren, sonst droht Bestrafung!

    Ansonsten können sich die Kunas in Ihrer Jugend entscheiden, ob sie die traditionelle Kleidung oder normale tragen wollen. Diese Entscheidung können sie dann aber ein Leben lang nicht rückgängig machen.

    Danach geht es zurück auf unsere Insel und wir verbringen einen tollen Tag am Strand. Jedes Mal aufs neue müssen wir uns fragen, ist das wahr oder träumen wir, denn der Strand und das Meer sind einfach zu schön! Wie Mario sagt, wir sind direkt im windows 98 Wallpaper gelandet, true!
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