Hej, hej! Wir sind Luisa und Ben. Nachdem es uns viele Jahre in das schöne Dänemark trieb, möchten wir nun MEHR. Mehr vom Rest der Welt, mehr von atemberaubenden Spots, mehr von interessanten Leuten, mehr von allem :-) Leben heißt Reisen!
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  • Day21

    Hamm gehts!

    August 22, 2020 ⋅ 🌬 19 °C

    04:45 Wecker klingelt (Oslo)
    05:15 Checkout, Lunchbox, Abfahrt
    08:00 Fähre legt ab (Larvik)
    12:00 Fähre legt an (Hirtshals)
    18:30 Lidl Wittstock
    22:00 Ankunft Jena
    Nach Adam Ries: 17h Rückreise, davon 11h Auto, 4h Fähre.
    Entspannte Rückfahrt dank Stauumfahrung durch Google Maps, dem Gemischtes Hack Podcast und unseren ersten Spotify-Erfahrungen.
    Diesel 1,-€ statt 1,50€/l, Gurke 0,39€ statt 3,20€, Bier 0,59€ statt 3,30€. Herzlich Willkommen in Deutschland!

    Von uns genutzt Apps für Norwegen:
    Tripadvisor: Sehenswürdigkeiten, allerdings eher für Großstädte wie Trondheim u. Oslo
    FindPenguins: Urlaubstagebuch für Erstellung Urlaubsalbum
    Park4night: schnelle Platzsuche fürs Wildzelten
    Hjelp 113: Notrufwahl mit automatischer Standortermittlung (tatsächlich gebraucht)
    Gezeiten: Ebbe/Flut-Verlauf für die Angler
    Booking: unkomplizierteste Art Hütten u. Hotels zu buchen
    Oslo.metro: Netzplan Metro
    RuterBillett: Tickets Metro
    Norgeskart: wichtigste App überhaupt - Wanderwege, Hütten, Tiefenkarten, ...
    Spotify: die Autofahrten werden um einiges kürzer und amüsanter
    Blitzer.de: Warnung vor stationären Blitzer, Streckenmessung, Staus, ...
    Google Maps: logisch
    Komoot: Planung Wanderungen
    WetterOnline: wichtigstes Tool 😂
    Photoshop Express: damit die Bilder mehr nach Sommer aussehen ;)

    Achja, Bargeld haben wir bis zum Duschen auf zwei Campingplätzen nicht benötigt. Man kann wirklich überall mit Kreditkarte bezahlen.
    Apropos Pulver:
    175€ Fähren DK-NO Hin&Rück
    125€ für 6 Fähren Kystriksveien u. Fähren Lofoten Hin/Rück
    77€ Maut NO
    450€ Tanken
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  • Day20

    Kulinarischer Abschluss in Oslo

    August 21, 2020 in Norway ⋅ 🌧 19 °C

    Frisch geduscht laufen wir noch einmal durch die Gassen Oslos. Zum Abschluss besuchen wir die Mathallen Oslo, eine Markthalle mit kleinen Cafés, Restaurants und Spezialitätenläden mit Produkten meist norwegischer Erzeuger.
    Wir entscheiden uns für VulkanFisk. Was für ein Gedicht, sowohl die Königskrabbe als auch Fish and Chips. Dazu IPA vom Faß. Die Fischsuppe passt nicht mehr rein, beim nächsten Mal!
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  • Day20

    Die Nordmarka - Oslos Wälder & Berge

    August 21, 2020 in Norway ⋅ 🌧 17 °C

    Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel schreit der Körper nach Bewegung. Mit der Metro „T-bane“ sind wir in 20 Minuten in der Marka, so wird das bewaldete Gebiet außerhalb Oslos bezeichnet. Die Runde beginnt am Sognsvann, dem wohl bekanntesten Badesee in der Region. In den ersten Minuten teilen wir uns die Wege mit Joggern, ehe wir in einer Art Märchenwald versinken. Komoot lotst uns durch das riesige Netz an Wanderwegen. Es ist neblig, feucht, schwül - perfekte Bedingungen für die blutrünstigen Plagegeister. So viele Mücken haben wir in 3 Wochen Norwegen nicht gesehen. Hier sind sie also! Wir beschleunigen und erreichen nach etwas über 2h die älteste Skisprunganlage der Welt, den Holmenkollbakken. Leider regnet es wie aus Kübeln, sodass wir uns den Gang nach ganz oben sparen können.
    Jetzt erstmal ins Hotel, wir sind bis auf die Buchse durch :)
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  • Day19

    Oslo - Hier reich, da arm

    August 20, 2020 in Norway ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Stadt mit der wahrscheinlich höchsten Tesla-& Fixerdichte, zumindest ist das unser Eindruck als wir Kurs Richtung Zentrum von Norwegens Hauptstadt nehmen. Nach den letzten Wochen in Nordnorwegen haben wir das Gefühl erschlagen zu werden. Wir bahnen uns den Weg durch kreuz- und querstehende E-Scooter, schlängeln uns durch haufenweise Betrunkene und wechseln öfters die Straßenseite, weil sich in scheinbar jedem noch so kleinen Winkel eine Spritze verpasst wird, die im Anschluss achtlos auf den Bürgersteig fallen gelassen wird. Achso, es ist halb 5 nachmittags.
    Plötzlich alles anders. Teslas rollen lautlos an uns vorbei, Bänker genießen ihren Espresso auf Terrassen mit Palmen, adrette Damen schlendern mit Vuitton-Tüten die Promenade entlang. Das kommt schon eher der teuersten Stadt gleich, welche 2006 Tokio ablöste.
    Oslos Architektur toppt alles was wir bisher gesehen haben. Da ist das neue Opernhaus, welches förmlich aus dem Oslofjord emporsteigt. Ach da fällt mir ein, dass uns zunächst der Eintritt zum Dach verwehrt wird. Polizeieinsatz da Suizidversuch. Irgendwie verwundert uns das nicht.
    Ansonsten überall Kunstwerke, wirklich überall. Außerdem Hochhäuser, Glasfronten, Springbrunnen, Brücken, Pools, Lounges. Aber - es passt irgendwie alles zusammen und wirkt ästhetisch statt oberprollig.
    Wir treiben wie von selbst durch diese Stadt, essen noch einen leckeren Bluecheese Burger und fallen nach 33000 Schritten ins Bett. Schatz, Licht aus!
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  • Day19

    Bis bald wildes Norwegen!

    August 20, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C

    Die norwegische Natur zeigt sich zum Abschied noch einmal von ihrer schönsten Seite. Die Sonne scheint, das Wasser glitzert, Schafsglocken läuten.
    Das letzte Frühstück am Gaskocher, das letzte Mal Katzenwäsche im Fluss, die letzten Würfe mit der Spinnrute. Und tatsächlich zappelt nochmal eine kleine aber die wahrscheinlich schönste Bachforelle Norwegens am fast genauso großen Wobbler. Zurück ins Wasser, bis zum nächsten Mal!
    Sogar Luisa wird ein wenig melancholisch. Die bitterkalten Nächte und regenreichen Tage scheinen für einen Moment vergessen. Ein letztes Foto am Ufer des Gudsbrandsdalslågen, dann heißt es „Farvel vilt Norge!“.
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    Gerd Kauschwitz

    Die Heimat ruft !

    8/20/20Reply
     
  • Day18

    Trondheim - Modern, lecker, vielseitig

    August 19, 2020 in Norway ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute waren wir in Trondheim. Schöne erfrischende Stadt mit vielen interessanten Geschäften und entspannten Leuten.
    Bei Nidaros Pilegrimsgård hatte ich meinen bisher saftigsten Schokokuchen und für Luisa gab es als Schonkost ein ofenfrisches Brot mit Ei. Cooles Ambiente direkt am sehenswerten Nidarosdom und unweit von den bunten Lagerhäusern am Fluss Nidelva.
    Weiter gehts nach Oslo!
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  • Day17

    legevakt {m/f} = (ärztl.) Notfalldienst

    August 18, 2020 in Norway ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem wir uns gestern mit den KFZ-Werkstätten in Steinkjer vertraut gemacht haben, stand heute die Besichtigung medizinischer Einrichtungen in Levanger an.
    Luisa hat sich über Nacht sämtlicher Flüssigkeitsreserven entledigt. Ein Häufchen Elend würde vermutlich eine gute Figur neben ihr machen.
    Aktuell sitze ich im Campingstuhl an der Küste, Luisa schläft 50m hinter mir im Zelt. Fischtechnisch geht auch nix bei strahlendem Sonnenschein und Windstille. „Skitt!“, würde der Norweger jetzt fluchen, nicht zu verwechseln mit dem heiligen „Skitt fiske“, also „Petri heil!“.
    Aber es geht aufwärts. Weißbrot, zerquetschte Banane und Tee verweilen aktuell noch im Bauch. Achso, wo wir heute schon überall waren: erste Anlaufstelle Levanger Hospital. Eintritt aufgrund Covid-19-Richtlinie verwehrt. Zweite Anlaufstelle Notaufnahme. Eintritt ebenfalls verwehrt. Bei der norwegischen Notfallrufnummer erfolgte Weiterleitung zum Thüringer Notfalldienst, dort Endloswarteschlange.
    Letzte Option 113, Bingo! Wir haben in 30min einen Termin beim Medizinischen Zentrum. Dort geht alles ganz schnell, vermutlich weil zu dem Zeitpunkt unklar ist, ob Luisa möglicherweise an Covid-19 erkrankt ist.
    Wie wir erfahren, gab es vor wenigen Tagen eine Gruppe Infizierter auf den Lofoten. Wir klären die Birkenpilze, gesammelten Früchte und Kontakte ab. Als am wahrscheinlich hält der Doc letztendlich eine Magen-Darm-Grippe.
    So, da kommt die Schnecke aus ihrem Zelthäuschen gekrochen. Wir werden jetzt mal den Kreislauf etwas in Schwung bringen :)
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    Bettina Löster

    🙏🏻🍀❤️

    8/19/20Reply
     
  • Day16

    Glück im Unglück - Audi Upgrade

    August 17, 2020 in Norway ⋅ 🌙 10 °C

    Wir schlüpfen aus unseren Kokons, die uns durch die Nacht mit einstelligen Temperaturen gebracht haben.
    Zum Frühstück geht es wie so oft in die Verhandlung, was wir heute unternehmen. Der Handschlag erfolgt diesmal schnell. Möglichst schnell Richtung Süden, wo uns 20 Grad aufwärts versprochen werden.
    Im Auto checken wir mögliche Tagestouren an der E6 Richtung Trondheim: Børgefjell Nationalpark - keine markierten Wanderwege, Lomsdal-Visten und
    Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark ebenfalls Fehlanzeige. Eintägige Rundtouren existieren schlichtweg nicht. Die Norweger legen viel Wert auf den Erhalt der ursprünglichen Wildnis. Wenn überhaupt sind mehrtägige Trekkingtouren durch intensivste Recherchen machbar. Schade, aber irgendwie auch schön.
    Da Luisa nun sowieso von Übelkeit und Magenkrämpfen geplagt ist, ist für sie Schlafen angesagt, während der Audi weiter schuften muss. Kurz vorm Ziel dann plötzlich ein verdächtiges Abrollgeräusch von vorne. Eine halbe Stunde vorher saß ich noch lächelnd am Steuer und dachte: „Das läuft irgendwie zu gut, sonst ist doch eigentlich immer irgendwas.“ Prompt kam die Antwort. Ein erster Blick lässt Böses ahnen. Der rechte Vorderreifen ist eingerissen, die Naht schimmert durch. Bereits vor Reiseantritt hatte uns unsere Werkstatt des Vertrauens nach der Inspektion darauf hingewiesen, meinte aber das die Reise noch drin sein müsste. Naja, da waren die unzähligen Serpentinen und Schlaglöcher bei Beladung bis zum Anschlag wohl doch zu viel. Es ist kurz vor 5, in Steinkjer hat noch ein Autohändler geöffnet. Dort vermittelt man uns zu einem Reifenhändler, der eigentlich seit einer Stunde geschlossen hat. Wir warten vor einer verschlossen Werkstatt, bis der Fachmann gefahren kommt. Beim genauen Blick wird klar, dass alle 4 Reifen „down“ sind. 30min dauert die Aktion, die Kreditkarte danach um 570€ leichter, der Audi mit norwegischen, ach nein, chinesischen Reifen unterwegs. Naja, friss oder stirb.
    Die nächsten zwei Tage hausieren wir bei Koa-Camping, direkt am Fjord. Hier sind unverschämte 20 Grad!
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