• Überraschung in Tequila

    28 feb–3 mar 2025, Messico ⋅ 🌙 22 °C

    Bei einem Mexiko Urlaub darf ein Besuch in der Stadt des Tequila natürlich nicht fehlen!
    Vor der Stadtbesichtigung besuchen wir jedoch den Autozone um einen neuen Luftfilter und einen Reiniger für den Luftmassenmesser (Sensor in der Luftansaugung eines Autos) zu kaufen.

    Tequila ist ein kleines aber wirklich schönes Städtchen. Hier lebt und bebt alles für den Tequila der hier in der Umgebung angebaut und verarbeitet wird.
    Wie fast alle Camper die hier unterwegs sind gehen wir ein wenig ausserhalb auf den Campingplatz von José der hier seinen Tequila "Puntual" herstellt. Er hat geschickt erkannt, dass es kaum Campingmöglichkeiten im Ort gibt und bietet deshalb Camping mit Tequilatour gleich bei ihm in der Destillerie an. Natürlich wollen wir uns dies nicht entgehen lassen!
    José ist ein wirklich kleiner Hersteller hier vor Ort. Während er eine Flasche destilliert stellen die grösseren Hersteller 10000 Flaschen her! Das sind Millionen Liter im Jahr.
    José hat noch Bezug zu seinem Produkt und man merkt, dass er mit Leidenschaft dahinter steht. Er zeigt uns seine Agavenfelder und erklärt uns alles vom Pflanzen bis zum Endprodukt.
    Wusstet ihr, dass eine Agave 10 Jahre wachsen muss, bevor sie geerntet werden kann?
    Bei der Verköstigung mit gladwedid.chapter3 kamen wir in den Genuss eines einzigartigen Produkts und hatten natürlich ziemlich viel Spass ;).
    Nach der Tour gesellten wir uns noch zu Silvan und Nicole welche wir zuletzt in Kanada getroffen hatten und trinken dieses Mal statt Mapelwhiskey Mezcal zusammen. Erst spät ging es für uns dann ins Bett.

    Doch was war die Überraschung welche im Titel so prägnant erwähnt wird?
    Die hatte ich leider in der Nacht. Plötzlich wurde ich aus dem Schlaf gerissen und mir war wirklich sehr sehr übel. Schlussendlich rannte ich alle 20 Minuten aufs Klo und musste mich auf zwei Arten erleichtern...
    Aber warum jetzt die starke Reaktion meines Körpers?
    Da war doch dieser kleine Tacostand auf dem Markt und die Neugierde einen Innereientaco zu probieren hatte gesiegt, was auch erklären würde warum Bigna verschont blieb.
    Schlussendlich benötigte ich einen ganzen Tag bis ich meine Notfallmedikamente genügend lange in mir halten konnte, damit sie wirken. Ab dem Zeitpunkt konnte ich meinem völlig dehydriertem Körper endlich wieder Flüssigkeit zuführen. Nach schlussendlich drei Tagen hatte ich das Ganze wieder im Griff und ich konnte meinen geschwächten Körper wieder aufpäppeln. Zum Glück hat mich Bigna mit Schonkost versorgt, damit mein Magendarm so langsam wieder aufbauen kann.
    Ich bin ziemlich froh, dass mir das Ganze nicht irgendwo weit ab vom Schuss passiert ist und ich schon in der Schweiz eine äusserst gute und vollständige Notfallapotheke zusammengestellt habe.
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