• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Un’avventura a tempo indeterminato di Bigna und & David Leggi altro
  • Zweiter Garagenbesuch Top oder Flop?

    6–7 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute stand für uns einen wichtigen Termin an. Wir haben (Inc. Anfahrt nach Hamburg) unseren Ölwechselintervall von gerade mal 8000km erreicht die wir bis jetzt von zu Hause her zurückgelegt hatten. Für die die ihren Ölwechselintervall nicht kennen bei älteren Autos ist dies meist 10000km und bei neueren 20000km. Bei unserem Schlumpf aus dem Jahre 97 mit dem dicken V8 Motor liegt dieser noch tiefer als bei den meisten Fahrzeugen. Unter schweren Benutzungsbedingungen würde dieser bei uns sogar auf 6000km sinken. Somit ist Schlumpf sehr wartungs- und kostenintensiv in diesem Punkt/ allen Punkten ;).
    So machten wir uns in Calgary auf die Suche nach einer hoffentlich kompetenten Garage. Leider hatte keine spontan Zeit uns den Service schnell zu machen. Nach einigen Versuchen bei unterschiedlichenGaragen bekamen wir den Tip, dass es hier in Kanada Garagen gibt die sich auf Service spezialisiert haben. Man kann sich dies wie ein drive tru bei Mc donalds vorstellen. Man fährt ohne Termin in die Reihe und wenn man dran ist, wählt man was man an seinem Fahrzeug machen lassen möchte. Auf einem Bildschirm neben dem Fahrzeugfenster sieht man dann die Übersicht, was gemacht wird und was das ganze kostet. Eigentlich bleibt man dabei gemütlich im Fahrzeug sitzen. Da ich natürlich sehr gestresst war vom Ganzen konnte ich es nicht lassen und musste jeden Schritt kontrollieren. Als ich den Mechanikern (Oder Servicspezialiesten?) dann erklärte was ich vor habe, hatten sie Verständnis für mein Verhalten und nahmen sich für unseren Schlumpf bedeutend mehr Zeit und kontrollierten gleich alles durch und gaben mir Tips zur Wartung für dieses Fahrzeug und diesen Motor. Am Ende mussten wir für das Ganze nur knapp über 100 kanadische Dollar bezahlen was ca. 70.- entspricht. Die ganze Aktion war also Top und kein Flop.
    Nachdem wir noch alles nötige für die Rockies gebunkert hatten machten wir uns noch auf den Weg zu den Füssen der Berge. Sehr beeindruckend wie man aus dieser Kargen Landschaft auf einmal richtig einer Wand aus Bergen fährt. Traumhaft schön!
    Weniger Traumhaft schön war dann unser Stellplatz ausserhalb des Nationalparks zwischen Strasse und Zuggleisen...
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  • Banff

    7–8 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer nicht allzu guten Nacht machten wir uns auf den Weg in den bekannten Nationalpark von Banff. Banff ist dabei vergleichbar mit Zermatt. Irgendwie charmant und doch schon ein wenig zu gross und touristisch. Trotzdem besuchten wir Banff recht ausgiebig, da wir dem Fuss von Bigna noch ein wenig ruhe von den Wanderschuhen gewähren wollten. In der Touristeninfo holten wir uns Infos über die Umgebung und potenziellen weiteren Wanderungen. Wir konnten online herausfinden, dass Canmore
    einen Schuhmacher hat. Wir fuhren diesen also an und baten ihn um Hilfe für die neuen Wanderschuhe von Bigna. Wir hätten uns ein Polster für die Naht am Fussrist erhofft, jedoch konnte (wollte) uns der Schuhmacher nicht helfen. Er versuchte uns stattdessen einen anderen Wanderschuh zu verkaufen...
    Nach einem längeren Tag in Banff landeten wir wieder auf dem tollen Stellplatz zwischen Strasse und Gleisen und schworen uns Morgen einen anderen Platz anzufahren.
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  • Powwow

    8 giugno 2024, Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    Per Zufall hatte ich am Vortag in Banff ein Plakat entdeckt, das heute ein Tanzwettbewerb (Powwow) der First Nation stattfinden wird. Wir entschlossen uns, spontan diesem Event teilzunehmen. Es war beeindruckend wie die Menschen sich stundenlange für diesen Event schmückten und die Trommler sich einwärmten. Nach einstündiger Verspätung startete der Event mit einer Eintrittszeremonie. Die lauten Trommeln und Gesänge gingen unter die Haut und die wunderschönen kunterbunt tanzenden Menschen rundeten das Erlebnis ab.
    In unterschiedlichen Kategorien tanzten die Teilnehmenden unterschiedliche Tanzstiele. Manche Tänze sollten der Heilung dienen, andere imitierten ein Tier und andere wiederum erzählten eine Geschichte. Eindrücklich wie die Teilnehmenden dies rüberbringen konnten und unermüdlich tanzten.
    Nach Stunden der Trommeln und unzähligen Tanzshows mussten wir zeittechnisch weiterziehen. Der Event wäre jedoch noch bis in die Nacht weitergegangen!
    Oftmals haben wir bis jetzt Menschen der First Nation vor allem in den Städten in traurigen Zuständen und der Suchtabhängigkeit erlebt. In den Reservaten scheinen die Menschen ein glückliches Leben führen zu können und nach ihren eigenen Lehren leben zu können. Nach diesem Event haben wir das Gefühl, dass viele es schaffen den Spagat zwischen der modernen Welt und der traditionellen Lebensweise zu meistern.
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  • Kootenay National Park und Bären

    8–9 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach dem Powwow entschieden wir uns noch weiter in den Kootenay National Park zu fahren. Durch das schlechte Schlafen der letzten Nächte hatten wir uns entschieden in Radium Hot Springs einen Pausentag ein wenig ausserhalb der Nationalparkzone im Wald zu machen. Unsere Hoffnung war es dort ein wenig Ruhe zu finden und wieder besser schlafen zu können. Dazu bald noch mehr...
    Im Kootenay kann man unberührtere abgelegenere Natur als im Banff Nationalpark sehen. Wenn man auf die Strasse Richtung Radium Hot Springs einfährt steht ein Grosses Schild mit der Aufschrift "Nächste 100km kein Handyempfang und keine Tankmöglichkeit". Da wird man sich wieder mal den Distanzen und der teilweisen Abgeschiedenheit von Kanada bewusst. Auf der Strasse Richtung Radium hatten wir sie dann endlich! Unsere erste Schwarzbärensichtung. Die beiden Bären grasten gemütlich am Strassenrand und genossen im abendlichem Sonnenlicht einige Löwenzahnblümchen. Wir hatten also genügend Zeit um auf das grosse Objektiv zu wechseln um einige tolle Aufnahmen der wunderschönen Tiere zu sehen. Und wer von euch denkt immer noch an den gefährlichen Bären? Unser Bild des fleischfressenden gefährlichen Bären ist weit verbreitet. Tatsächlich kommt es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und den Bären jedoch starben z.B. 2018 nur 3 Menschen in Kanada an Bärenangriffen. Womöglich liegt dies daran, dass zumindest der Schwarzbär sich bis zu 90% von Pflanzen ernährt?
    Wir wissen es nicht, jedoch ist das Verhalten von Touristen meist nicht sehr sensibel gegenüber dem Thema und viele der Touristen laufen sogar im umzäunten Bergdorf Banff mit dem Bärenspray umher, somit bleibt der Gedanke des bösen Bären stetig aufrecht erhalten.
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  • Weekendentspannung im Hot Spring?

    9–11 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 21 °C

    Wie bereits vorgängig erwähnt wollten wir uns noch einen Tag entspannen und richtig schön in den Bergen entspannen. Ein wenig ausserhalb von Radium Hot Springs fuhren wir in den Berg. Bereits bei der Anfahrt merkten wir, dass viele Kanadier hier wohl übers Weekend in den Wald Fahren. Überall liefen Generatoren für die Camper, Motocrossfahrer jagten durch den Wald und gefühlt tausende Offroader und Camper wahren unterwegs. Wir suchten uns also ein Plätzchen und schauten dem geschehen zu. Schlafen konnten wir am späten Abend dann doch noch jedoch knatterten die Motorräder bereits wieder am Morgen und die Kinder des Campernachbaren fuhren den ganzen nächsten Tag bis am Abend durch :). Wir entschieden uns dann am Abend noch in die Hotsprings zu fahren und das warme, sagen wir mal Plantschbecken zu geniessen (Wir haben dann auf einer Infotafel Bilder von 1951 gesehen und siehe da seit dann wurde an der Anlage nichts mehr gemacht).Leggi altro

  • Kootenay National Park

    10 giugno 2024, Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Da wir am Vortag mehr oder weniger durch den Kootenay Nationalpark gefahren sind wollten wir auf dem Rückweg in den Banff National Park noch einige Sehenswürdigkeiten und kleinere Wanderungen unternehmen. Die längeren Wanderungen die auch wirklich in die höheren Berge gehen konnten grösstenteils noch nicht belaufen werden, da diese durch den kalten Frühling grösstenteils noch von Schnee bedeckt sind.
    Wir begnügten uns demnach mit den Wegen im Tal. Wir besuchten die Paint Pots welche durch chemische Reaktionen im Boden Ockerfarben sind. Im Anschluss besuchten wir noch den Marble Canyon welcher gut erschlossen und sehr schön ist. Trotz einigen Touristen behielt der Kootenay seinen wilden Charm.
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  • Lake Louise

    10 giugno 2024, Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Lake Louise gehört zum Wahrzeichen des Banff National Park. Falls ihr noch nicht wisst um welchen See es sich dabei handelt, es ist der sehr blaue See welcher zu Millionen Malen auf social Media geteilt wurde. Dementsprechend waren unsere Erwartungen an den anscheinend so unglaublichen See sehr hoch. Wir haben von anderen Reisenden erfahren, dass es einen kleinen Wanderweg gibt welcher nicht nur einer der begehrten Parkplätzen hat, sondern auch teure Parkgebühren oder den Touristenshuttle zum See hoch spart. So sind wir von diesem Parkplatz einen einfachen Weg bis zum See hoch gelaufen. Dort angekommen überwältigte uns die immense Flut an Touristen. Tausende waren es und man muss dazu noch sagen, dass es noch Nebensaison ist! Natürlich wird der See touristisch voll ausgeschöpft und neben Kajaken auf dem See kann man auch direkt im riesigen Betonbunkerhotel am Rande des Sees für unglaublich viel Geld übernachten. Aber jetzt noch einige Worte zum See. Ja der See ist wirklich schön blau und ja die Kulisse ist auch schön.... aber der Charme fehlt hald einfach komplett. Womöglich hat man ein schöneres Erlebnis am Oeschinensee und der ist auch blau ;).
    Man hätte noch höher zum Lake Agnes laufen können der auch sehr schön sein soll, jedoch hatten wir keine Lust mehr auf die Völkerwanderung und das Wetter zog langsam zu. Das Ganze endete in einem starken Gewitter und nach nur wenigen Minuten war die Menschenmasse bereits markant dezimiert. So konnten wir auch noch einige schöne Bilder des Sees machen, welche nicht ganz die Wahrheit des Ortes widerspiegeln.
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  • Offroad an den Übernachtungsplatz

    10–11 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 15 °C

    Wer lange reisen möchte und kein unlimitiertes Budget hat, hat es schwer in den teuren und bekannten Nationalparks. So entschlossen wir uns noch einige Kilometer zur Grenze von Banff und Jasper National Park zu fahren. Von dort fuhren wir auf Public Land auf dem man Campieren darf. Es hätte da ja einen tollen und sehr einfachen Stellplatz am Rande der Strasse gegeben, aber ich wollte natürlich an die Lakefront, wenn man ja schon einen 4x4 fährt. So fuhren wir eine ausgewaschene Strecke bis an den Seerand. Für die Schräglagen der Strecke wurden wir mit schöner Aussicht belohnt. Wir hatten jedoch Glück, dass es über die Nacht nicht zu viel geregnet hat, da der Rückweg sagen wir mal spannend hätte werden können...Leggi altro

  • Jasper National Park

    11–12 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 15 °C

    Bei wechselhaftem Wetter und einer schlechtwettervorhersage für die kommenden Tage machten wir uns auf in den Jasper Nationalpark. Wir konnten vor dem grossen Regen noch Canyons und einige Wasserfälle anschauen gehen. Die Hauptattraktion des Jasper Nationalparks ist jedoch der Colombia Icefields Gletscher. Es gibt Wanderungen welche bis zur Gletscherzunge gehen und einem das Schmelzen der Gletscher näherbringen soll. Eigentlich wäre ich sehr gerne bis zum Gletscher gelaufen, jedoch setzte der angemeldete Regen genau zu diesem Zeitpunkt ein. Tja Pech für uns aber man kann ja gleichwertige Wanderwege in der Schweiz laufen ;).
    Auch hier muss man gestehen, dass der Massentourismus wohl hart im Wiederruf mit den eigentlichen Werten von Nationalparks steht. Die Massen an Menschen welche Jährlich hierher kommen 2,5 Millionen. So kommt es das es vor dem Gletscher immense Parkplätze gibt und neben den Parkplätzen Overflow Parkplätze und neben denen neue Overflow Parkplätze. Genauso ist es mit den Campingplätzen in Banff und Jasper.
    Riesige 6x6 Lastwagen mit gigantischen Reifen fahren die Touris dann auf den Gletscher als Attraktion. Ist dies mit dem nach aussen gezeigtem Naturschutz in Nationalparks noch übereinstimmend? Wir wissen es nicht und scheinen mit unserer Teilhabe am Tourismus in diese Region ein Teil des Problems zu sein. Jedenfalls würden wir uns zumindest nicht auf den Gletscher fahren lassen ;)
    Bei schlechtem Wetter besuchten wir dann noch Jasper und entschlossen uns ausserhalb mit neuen Vorräten einzudecken für die kommende Strecke.
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  • Coronaeinkauf?

    12–13 giu 2024, Canada ⋅ 🌬 16 °C

    Über Hinton fuhren wir eine kleine Strasse bis nah Grand Prairie. Wir wussten, dass hier einer der letzten Möglichkeiten vor dem abgelegenen Alaska Highway ist um nochmals richtig Vorrat einkaufen zu können. So plünderten wir den Wallmart und füllten unseren armen Schlumpf bis unters Dach mit Vorräten. Jeder kleinste verfügbare Platz wurde mit Nahrungsmitteln gestopft. Warum der überdimensionale Einkauf?
    Ganz einfach, da es von hier an keine grösseren Lebensmittelläden mehr geben wird bis Alaska und es ab hier auch markant viel teurer wird mit in dem Sinne allem.
    Wir nutzen die Gelegenheit um wieder mal Kleider zu waschen und dieses Mal klappte es auch mit dem Waschen und den richtigen Waschtemperaturen.
    Wir campten schlussendlich ein wenig ausserhalb der Stadt an einem kleinen See.
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  • Der legendäre Alaska Highway

    13–14 giu 2024, Canada ⋅ ☀️ 19 °C

    Warum kam jemand auf die Idee eine Strasse mit einer Länge von 2237 Kilometern durch die wohl abgelegenste Gegend von Kanada bis nach Alaska zu bauen?
    Nach der Bombardierung von Pearl Harbor durch die Japaner im zweiten Weltkrieg bereiteten sich die Amerikaner auf einen kommenden Krieg vor. Um die japanischen Flieger abwehren zu können hatte Alaska eine wichtige militärische Bedeutung. So entstand das ehrgeizige Projekt eine Verbindungsstrasse durch Kanada bis nach Alaska zu bauen. 1942 gab die kanadische Regierung ihr Einverständnis zum Bau der Strasse und die Amerikaner starteten den Bau so bald als möglich. Die Armee brauchte rekordverdächtige 8 Monate um die Strasse von Dawson Creek nach Fairbanks in Alaska zu bauen. Viele der Armeeangestellten welche für den Bau einberufen wurden starben an den harten Bedingungen oder erfroren im Winter.
    Für uns bedeutet der Alaska Highway den Start eines kleinen Abenteuers durch die abgelegenere Wildnis von Kanada. Jährlich fahren ca. 300'000 Touristen den Highway welche sich in den Norden durchschlagen wollen. Auf dem Weg durch die Wildnis bis nach Whitehorse gibt es kaum Versorgungsmöglichkeiten ausser kleinere Tankstellen von Lodges.
    Wir freuen uns unglaublich auf diesen Teil von Kanada, trotz der eher schlechten Wettervorhersage.
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  • Pioneer Village

    13 giugno 2024, Canada ⋅ ☀️ 19 °C

    In Dowson Creek gibt es neben dem legendärem Schild im letzten Beitrag auch ein Pioneer Village. Angefangen hat das Ganze ein Sammler, welcher begonnen hat alte Gegenstände zu Sammeln. Irgendwann wurden ganze alte Gebäude abgebaut und im Village wieder aufgebaut und Familien der Umgebung sponsorten alte Gegenstände um die Häuser einzurichten. Heute wird das Freilichtmuseum von freiwilligen Helfern geführt und instand gehalten. Wir fühlten uns in die Zeit der Pioniere versetzt und nahmen uns viel Zeit die alten Gegenstände und die Geschichte des Alaska Highways anzuschauen.Leggi altro

  • Unbekannter Wasserfall

    14–15 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Per Zufall entdeckte ich beim Karten und Routen studieren einen Wasserfall ein wenig abgelegen des Alaska Highways. Wir mussten 17km durch eine matschige Kiesstrasse fahren und die letzten Meter zum Übernachtungsplatz wurden rumplig und besonders matschig. Unser Schlumpf liess sich dabei nichts anmerken und pflügte sich ein wenig rutschend durch alles durch. Um den 4x4 war ich allerdings wieder mal froh. Da es schon spät war entschlossen wir uns erst am nächsten Tag den steilen Weg zum Wasserfall zu laufen.
    Tatsächlich war die Entscheidung mit dem Abstieg zu warten richtig und wir konnten ein sonniges Zeitfenster für tolle Aufnahmen nutzen. Meine Drohne hatte mal wieder einen Flugversuch und ich habe ein kleines Video davon geschnitten. Ein wirklich traumhafter abgelegener Ort der für einmal nicht sehr bekannt zu sein scheint.
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  • Tiersichtungen und noch mehr Tiere

    14–15 giu 2024, Canada ⋅ ☀️ 9 °C

    Als wir nach dem Wasserfall (War immer noch Morgen) die jetzt trockene Kiesstrecke zurückfuhren sahen wir erst eine Bärenmutter mit ihrem Jungen und danach einen Luchs aus nächster Nähe. Beide wahren sehr scheu und flüchteten schnell. So behalten wir diese unglaublichen Begegnungen in unseren Köpfen. Doch an diesem Tag schien es mit Tiersichtungen nicht mehr aufzuhören und wir konnten noch einige schönen Fotos für euch machen. Wir sahen schlussendlich fünf Bären, einen Luchs, Rehe, Hasen, Weisskopfseeadler und mehrere wilde Bisonherden an diesem Tag. Ich muss zudem noch meine Aussage die auf der Infotafel des Riding Mountain National Park basiert korrigieren. Die wilden Bisonherden gibt es nicht mehr in den Präriestaaten von Kanada aber hier im Norden gibt es noch viele kleinere Herden. Einige der Tiere haben jeweils Halsbänder an, da sie getrackt werden, damit man sie besser schützen kann.
    Was für ein Tag!
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  • Baba Canyon

    15–16 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach den unglaublichen Tiersichtungen der letzten Tage, entschlossen wir uns im Stone Mountain Provincial Park eine Wanderung zu machen. Wir wollten den Baba Canyon erklimmen trotz der eher durchzogenen Wettervorhersage.
    Der Wanderweg führte immer wieder durch den eiskalten Bergbach und wir versuchten mit waghalsigen Überquerungen über die Steine trockene Füsse zu behalten. Wenige Teile des Baches waren noch mit einer Eisfläche bedeckt und wir konnten über die brüchige Eisdecke laufen. Nach dem Mittag zog dann das Wetter leider ganz zu und wir vermuteten, dass ein Gewitter im Anflug war. Wir entschieden uns deshalb kurz vor dem Ende der Wanderung aus Sicherheitsgründen umzukehren.
    Die Entscheidung entpuppte sich als richtige Entscheidung. Bereits beim Abstieg begann es leicht zu regnen. Kurz nachdem wir wieder in der Sicherheit des Schlumpfs waren regnete es dann schlussendlich heftig und wir waren froh, dass wir kurz vor dem Ende der Wanderung umgedreht waren.
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  • Liard Hot Springs

    16–17 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach den vielen Fahrtagen wollten wir mal wieder ein wenig entspannen und unsere Verspannungen lösen. Die Liard Hot Springs waren da eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Reisealltag. Im Vergleich zu den Hotsprings im Banff und Kotenay Nationalpark waren diese sehr Naturbelassen und das heisse Wasser kam direkt aus dem Boden und dem Fels. Wir weichten uns mehrere Stunden im heissen Wasser ein. So fest, dass der Schweflige Geruch uns sogar noch die nächsten Tage mitbegleitete.Leggi altro

  • Schilderwald in Watson Lake

    16–17 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 17 °C

    In Watson Lake gibt es den legendären und weltbekannten Schilderwald. Das Ganze begann 1942 als ein Soldat den Auftrag bekam einen Pfosten einbuddeln zu gehen. Als Spass montierte dieser ein Schild mit dem Namen seines Heimatdorfes am Pfosten. Vieler seiner Mitsoldaten begannen im Anschluss ebenfalls Schilder zu montieren. So kommt es, dass mittlerweile ca.100'000 Schilder von Reisenden an Pfosten verbaut wurden und Jährlich werden es mehr.
    Viele Reisende hängen ihr Nummernschild im Schilderwald auf und skrupellosere montieren im Heimatsdorf Strassenschilder ab und montieren diese im Schilderwald wieder.
    Man könnte hier tatsächlich einen ganzen Tag im Schilderwald verbringen und den freien Kunstausdruck der hier herrscht bewundern. Wir hatten kein zweites Nummernschild dabei und waren natürlich wie immer auch nicht vorbereitet. So kommt es, dass wir im Handwerkershop des Dorfs ein Holzschild kaufen gegangen sind und unser Schild mit den Farben des Visiterzentrums selbst bemalt haben.
    Wer am Schilderwald vorbeikommt und unser Schild findet bekommt was von uns ; ) .
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  • Ungeplanter Abstecher auf der Route 4

    17 giugno 2024, Canada ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Alaska Highway würde ab Watson Lake eigentlich über Whitehorse nach Alaska weitergehen und die meisten Reisende verfolgen auch diese Route. Ich habe da jedoch Wind bekommen, dass die Route 4 eine Kiesstrasse sein soll die durch noch ein wenig wildere und unberührtere Natur führen soll. Geplant war eigentlich, dass wir den unteren Grenzübergang Richtung Anchorage nach Alaska nehmen, jedoch triggert mich das Wort Kiesstrasse und abgelegene Natur ziemlich ; ). So kommt es, dass wir vollgetankt einen ungeplanten Abstecher auf der ungeplanten Route der ungeplanten Reise machen. Zur nächsten Tankstelle werden es ca. 360km über Schotterstrasse sein und wir wussten eigentlich auch noch nicht so genau wie viel unser Schlumpf auf Schotter verbrauchen wird, weshalb wir schlussendlich mit 40l Zusatzbenzin in Kanistern losfuhren.
    Die Strasse war schlussendlich aus hartem Kies und man konnte ziemlich gut und ziemlich schnell vorwärtsfahren (Es hätte auch ohne Kanister gereicht). Die Seen und Landschaften entlang der Strasse waren wunderschön und wir freuten uns auf jede nächste Kurve.
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  • Mit dem Wasserflugzeug in den Nahanni?

    17–18 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz fuhren wir an einen See und trafen dabei einen Einheimischen, der verschiede Fässer und Materialien auf einem Schwimmenden Ponton bereitstellte. Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass er mit seiner Familie eine Lodge im Nahanni Nationalpark betreibt und dort verschiede Angel, Kajak, Kletter und Wanderausflüge anbietet.
    Ich hatte diesen Nationalpark schon vor der Reise im alten Reiseführer der Nationalparks von Kanada, den wir von der Mutter von Bigna erhalten hatten entdeckt. Dieser Park besteht aus absoluter unberührter Natur und ist nur mit dem Wasserflugzeug oder Wochenlanger Kanutour erreichbar. Natürlich reizen mich solche Reiseziele besonders und ich frage den Lodgebesitzer so beiläufig wie viel so ein Ausflug denn so kosten würde.
    Wir bekommen einen Flyer der mit traumhaften Bildern gefüllt ist. Der Preis haut uns dann jedoch fast aus den Socken und ich muss dem lieben Lodgebesitzer dann gestehen, dass dieser Ausflug leider nicht in unserem Reisebudget liegt... Auf jeden Fall lohnt es sich mal die traumhaften Bilder des Nationalparks zu Googeln und diese unglaubliche Natur zu bewundern.

    Der Lodgebesitzer sagte uns dann, dass er jetzt dann gleich vom Flugzeug abgeholt werden würde. Wir fragten ihn, ob wir bei der Landung des Flugzeugs zuschauen dürfen und es schien für ihn selbstverständlich zu sein, dass man so nahe an einem Flugzeug zuschauen darf. Die 60 jährige Flugmaschine donnerte mit dröhnenden Motor über den Berg der vor dem See lag. Gekonnt schwenkte der Pilot das Flugzeug Richtung See und landete Butterweich darauf. Was für ein unerwartetes Erlebnis für uns!
    Das Starten der Maschine war dann genauso spektakulär und der Ohrenbetäubende Lärm der Maschine beim Start werden wir nicht so schnell vergessen.
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  • Faro

    18–19 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 21 °C

    Hier handelt es sich nicht etwa um die bekannte Küstenstadt Faro in Portugal sondern um ein kleines Bergdorf im Nirgendwo. Faro war früher ein grösserer Ort, da sie im Bergbau viele wertvolle Mineralien abgebaut haben. Es wurde vor allem Zink und Blei abgebaut bis die Mine 1998 aufgegeben wurde. Wie viele wissen ist Blei für die Umgebung und vor allem das Wasser nicht ganz ungefährlich. So kommt es, dass bis heute viele Menschen aus dem Dorf in der Mine und dessen Aufsicht arbeiten. Ein Projekt versucht einen Rückbau der 320 Millionen Tonnen Aushub und filtert das Wasser in mehreren Stufe, damit es für die Umwelt wieder ungefährlich ist.

    Wir machen in Faro Bekanntschaft mit der Touristenbüroangestellten welche wie viele hier in Kanada von Deutschland nach Kanada ausgewandert ist. Am Abend soll es einen Markt im Dorf geben welchem wir unbedingt besuchen sollten. So kommt es, dass wir im örtlichen Campingplatz einchecken um den Markt am Abend zu besuchen. Der Markt bestand schlussendlich aus 3 Ständen aber wir konnten ein gutes Nachtessen kaufen und einen wunderbaren Zuccinicake.
    Am folgenden Morgen erwanderten wir noch einen kleinen Wasserfall bevor wir uns auf den weiteren Weg machten.
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  • Yukon River

    19–20 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach der morgendlichen Wanderung entschieden wir uns heute einfach mal ein Stück der Strasse Richtung Norden zu fahren und uns mal überraschen zu lassen. Schlussendlich sind wir nicht besonders weit gefahren und landeten auf einem ausgemusterten Campingplatz welche früher von Ravtern betrieben wurde. Die Infrastruktur steht immer noch und man darf darauf gratis campieren. So kommt es, dass wir am Rande des Yukon River in der warmen Sonne flanierten wie am Strand. Einfach Toll!Leggi altro

  • Dempster Highway

    20 giugno 2024, Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Nachdem wir durch ein kaum mehr brennendes Waldfeuer gefahren sind kamen wir irgendwann an diesem Weltbekannten Schild an, der den Anfang der ca. 800km Kiesstrecke bis an den Arktischen Ozean Symbolisiert. Eigentlich wollten wir diese Strecke auslassen. Oft hatten wir gehört, dass sich die lange Strecke nicht lohnt und man für die 1600km einfach zu viel teuren Sprit verbraucht. Da unser Schlumpf Sprittechnisch nicht gerade ein Sparmobil ist und Kanada doch empfindlich teuer ist hatten wir bereits in der Schweiz entschieden den Dempster auszulassen.
    So kommt es aber, dass wir jetzt vor diesem legendärem Schild stehen neben einer Tankstelle und diese einmalige Gelegenheit erhalten ein weiteres Abenteuer zu erleben.
    Also tanken wir alles was wir nur können und fahren die ersten Meter des Dempster. Nach nur wenigen Metern sehen wir einen freundlichen Backpacker Namens Pedro der gerne an den arktischen Ozean trampen möchte. Natürlich lassen wir ihn nicht stehen und nach kurzem umräumen sitzen wir also zu dritt auf der vorderen Sitzbank. Cooler Start in die längste Sackgasse dieser Welt ;).
    Zu diesem Zeitpunkt konnten wir noch nicht wissen wie gross das Abenteuer Dempster für uns werden würde.
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  • Tumbstone National Park

    21–22 giu 2024, Canada ⋅ ☁️ 11 °C

    Im Tumbstone Nationalpark wurden wir von einer unglaublich schönen Bergweltüberrascht wie wir sie nicht erwartet hatte. Im Touribüro erfuhren wir, dass das Wetter Morgen gut sein sollte. Ich hätte mich für eine zweitagestour an den Grizzly Lake interessiert, jedoch musste ich mit Ernüchterung erfahren, dass der See noch gefroren ist und wir hätten durch Schneefelder laufen müssen. Uns wurde jedoch vorgeschlagen auf einen Aussichtspunkt in die Hälfte der Wanderung zu laufen. So entschlossen wir uns die Wanderung morgen zu machen. Leider konnte Pedro aus Zeitmangel nicht mitkommen und entschied sich bereits heute Abend eine weitere Mitfahrgelegenheit zu finden. Schade, dass wir ihn nur so kurz mitnehmen konnten. Hoffentlich sehen wir ihn wieder mal am Strassenrand.Leggi altro